AT267671B - Statorwickelmaschine - Google Patents

Statorwickelmaschine

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AT267671B
AT267671B AT164267A AT164267A AT267671B AT 267671 B AT267671 B AT 267671B AT 164267 A AT164267 A AT 164267A AT 164267 A AT164267 A AT 164267A AT 267671 B AT267671 B AT 267671B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
winding
guide arm
control rod
stator
finger
Prior art date
Application number
AT164267A
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English (en)
Inventor
Leonhard Gruber
Original Assignee
Elin Union Ag
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Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Statorwickelmaschine 
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausbildung und Art der Steuerung des oder auch mehrerer Wickelfinger einer Statorwickelmaschine. Bekanntlich setzt sich die für das Drahteinlegen erforderliche resultierende Bewegung des Wickelfingers aus einer axialen Bewegungskomponente, einer Bewegungskomponente in Statorumfangsrichtung und einer Bewegungskomponente in Richtung eines Statorradius zusammen.

   Die erste Bewegungskomponente wird dem Wickelfinger im allgemeinen über einen den zu bewickelnden Stator in axialer Richtung hin- und hergehend durchsetzenden Führungsarm mitgeteilt, die zweite dadurch, dass sich dieser Führungsarm in den Endphasen der genannten Hubbewegung durch den Stator im Ausmass des Wickelschrittes um seine Achse verdreht (in manchen Fällen verdreht sich auch der zu bewickelnde Stator um seine Achse) und die dritte dadurch, dass gleichfalls in den genannten Endphasen der Führungsarm und damit die im sogenannten Wickelkopf gelagerten Wickelfinger um eine zu seiner Achse senkrechte Achse verschwenkt werden oder mit Hilfe einer den Führungsarm durchsetzenden Steuerstange, die in den Endphasen der Wickelkopfbewegung durch die Statorbohrung eine relative Verschiebung innerhalb des Führungsarmes erfährt, der bzw.

   die Wickelfinger radial aus dem Wickelkopf herausgeschoben oder herausgeschwenkt werden. Bei einer bekannten Lösung (Schweizer Patentschrift Nr. 284579) sind die Wickelfinger als zweiarmige Hebel im Führungsarm gelagert und arbeitet eine sich über eine Feder im Führungsarm abstützende Steuerstange über konische Auflaufflächen mit auf einer Parallelen zur Wickelfingerachse symmetrisch zur Wickelfingerlagerung liegenden Rollen der Wickelfinger zusammen. Für die Steuerung der Bewegungskomponente in Richtung eines Statorradius einen neuen Weg aufzuzeigen, ist das Ziel der Erfindung. 



   Die Erfindung betrifft eine Statorwickelmaschine mit einem von einem die Bohrung des zu bewickelnden Stators durchsetzenden Führungsarm getragenen Wickelkopf, in welchem um zur Führungsarmachse senkrechte Achsen verschwenkbare Wickelfinger gelagert sind, welche vermittels einer den Führungsarm und den Wickelkopf durchsetzenden, mit zur Wickelfingerlagerung symmetrisch liegenden Rollen des Wickelfingers zusammenarbeitenden Steuerstange verschwenkt werden, indem in den Endphasen der Wickelkopfbewegung durch die Statorbohrung die Steuerstange eine Relativverschiebung innerhalb des Führungsarmes erfährt, wobei in erfindungsgemässer Weise die Wickelfinger als einarmige Hebel ausgebildet sind und die Achsen der mit der Steuerstange zusammenarbeitenden Rollen auf einer Senkrechten zur Wickelfingerachse liegen und das wickelkopfseitige Ende der Steuerstange Schieber trägt,

   die mit zwei Ausnehmungen versehen sind, in welche bei entsprechender relativer Lage zwischen Schieber und Wickelfinger die Rollen wechselweise eintreten und damit ein unter der Wirkung des Drahtzuges erfolgendes Verschwenken der Wickelfinger ermöglichen bzw. über welche bei der Relativbewegung der Steuerstange im Führungsarm bzw. Wickelkopf die Wickelfinger entgegen der Wirkung des Drahtzuges verschwenkt werden. 



   An Hand der Zeichnungen soll der erfindungsgemässe Vorschlag näher erläutert werden. 



   Die Fig. l und 2 zeigen in zwei Ansichten und zum Teil im Schnitt AB den Wickelkopf und einen Teil 
 EMI1.1 
 letzteren in Schnitten CD und EF in der Fig. 3, und die Fig. 6 und 7 ein Detail der Wickelfingersteuerung, wobei Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie GH in Fig. 6 darstellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungen   bedeutet--l--den   zu bewickelnden Stator,--2--eine   Wickelschablone,-3-den   Führungsarm für den Wickelkopf,--4 und 5-eine den Führungsarm - durchsetzende rohrförmige Steuerstange. Der   Wickelkopf --4-- ist   mittels Schrauben - 6-- am Führungsarm --3-- leicht auswechselbar befestigt und trägt um zur Achse des Führungsarmes senkrechte Achsen   (Achsstummel--10', 10")   verschwenkbare Wickelfmger-7--. Die   Wickelfinge@ --7-- sind   als einarmige Hebel ausgebildet und besitzen die aus den Fig. 3, 4 und 5 näher ersichtliche Form.

   Sie bestehen demnach aus zwei kräftigen trapezförmigen Seitenwänden   die   zwischen sich zwei sich am Umfang fast berührende Drahtführungsrollen-9', 9"-und die   Waande for   die Drahtauslassdüse --12-- aufnehmen und auch die Lagerstellen 
 EMI2.1 
 Drehpunkt des Wickelfingers. Die Düsenwände --11',11''-- sind mittels   Senkschrauben-13', 13"-   an den   Teilen-8', 8"- befestigt   und durch   Bleche--14', 14"-- im   Ausmass des Durchmessers der durch die Düse hindurchtretenden Drähte voneinander distanziert.

   Die den Drähten zugewandten Kanten dieser Bleche-14', 14"-- zeigen dort, wo die Drähte ihre Richtung ändern, kräftige 
 EMI2.2 
 linealartigen Schiebern-16', 16"-- zusammenarbeiten, indem abhängig von der relativen Lage der Schieber-16', 16"- zur Schwenkachse des Wickelfingers-7--die Schwenkbewegung bei einem bestimmten Schwenkwinkel begrenzt oder bis zum Anschlag der   Drahtauslassdüse--12--an   einen der Anschläge --19',19''-- des Wickelkopfes --4-- freigegeben wird. Die Schieber-16', 16"- sind voneinander im Ausmass der Dicke der Drahtführungsrollen --9',9''-- und der Dicke der die Rollen tragenden   Seitenwände distanziert   und, wie gesagt, im Wickelkopf axial verschiebbar gelagert.

   Sie sind mit der   Steuerstange --5-- im   dargestellten Beispiel in Form einer Nut-Feder-Verbindung (Umfangsnuten-20', 20"-- am in den Wickelkopf hineinragenden Teil der 
 EMI2.3 
 
Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Wickelfingersteuerung ist wie folgt. Während der Hubbewegung des   Führungsarmes --3-- in   Richtung des   pfeiles --22-- liegen   die Schieber 
 EMI2.4 
 kann daher unter Einwirkung des Drahtzuges der Wickelfinger die in Fig. l mit vollen Linien dargestellte, nur durch   Anschlag --19'-- begrenzte   Lage einnehmen, in der also die Achse der Drahtauslassdüse einen spitzen Winkel mit der Richtung der Hubbewegung einnimmt, wie dies für eine möglichst sanfte, d. h.

   mit möglichst grossem Krümmungsradius erfolgende Umlenkung der den Wickelfinger verlassenden Drähte in die Statorachsrichtung erwünscht ist (Lage a des Wickelfingers). 



  Sobald der   Wickelfinger-7-die   Statorbohrung verlassen hat, werden die   Steuerstange --5-- und   
 EMI2.5 
    16"- im--15a', 15a"--   nach unten gedrückt und damit wird der Wickelfinger gegen den Drahtzug in die in Fig. l mit b gekennzeichnete Lage gebracht. Das Düsenmundstück gelangt dabei unter den zur Formung der   Stimverbindungen   dienenden Teil der   Wickelschablone-2--   (radiale Bewegungskomponente). 



  Nun wird der Führungsarm im Ausmass des Wickelschrittes um seine Achse verdreht (Bewegungskomponente in Statorumfangsrichtung) und anschliessend die Hubrichtung des Führungsarmes umgekehrt (Hubbewegung im Sinne des Pfeiles-24-). Damit ändert sich auch die Richtung des Drahtzuges und der Wickelfinger nimmt die mit cc gekennzeichnete Lage ein. Vor Erreichen der Statorbohrung werden die   Schieber-16', 16"- im   Sinne des   pfeiles --25-- wieder   rückgestellt und es können dann die   Rollen-15b', 15b"--   in die Ausnehmungen-17"eintreten, womit unter Wirkung des Drahtzuges der Wickelfinger die in Fig. l in strichpunktierten Linien dargestellte, mit d gekennzeichnete und durch   Anschlag --19"-- begrenzte   Lage einnimmt.

   Am Ende der Hubbewegung im Sinne des   pfeiles --24-- erfolgt   eine Verschiebung der Schieber --16',16''-im Sinne des   Pfeiles-25.   Durch die steilere Flanke der   Ausnehmungen --17"-- werden   die Rollen --15b', 15b"-- nach unten gedrückt und damit wird der Wickelfinger gegen den Drahtzug in die in Fig. l mit c gekennzeichnete Lage gebracht. Das Düsenmundstück gelangt somit wieder unter den zur Formung der Stimverbindungen dienenden Teil der   Wickelschablone-2-und   kann, wenn 

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 drauffolgend der Führungsarm im Ausmass des Wickelschrittes um seine Achse verschwenkt wird, die Drähte unter die Schablone legen.

   Wird nach dieser Bewegung in Statorumfangsrichtung die Hubrichtung des   Führungsarmes --3-- wieder   umgekehrt (Hubrichtung im Sinne des Pfeiles --22--), so ändert sich auch der Drahtzug und führt den Wickelfinger in die Lage b. Nach Rückstellung der Schieber-16', 16"-im Sinne des   Pfeiles-23-können   die Rollen   --15a', 15a"-- in   die   Ausnehmungen --17'-- eintreten   und es kann der Wickelfinger daher dem Drahtzug folgend die in   Fig. !   mit a gekennzeichnete Lage einnehmen (Ausgangslage für die zweite Windung). 



   Der Vorteil der   erfindungsgemässen   Lösung, insbesondere gegenüber der eingangs erwähnten Lösung gemäss der Schweizer Patentschrift Nr. 284579, liegt in dem Umstand, dass der Führungsarm und die Wickelfinger von der kurzen Zeitspanne für die Umschaltung des Wickelfingers aus der Lage a über die Lagen b und c nach Lage d abgesehen in der jeweiligen Hubrichtung stets kraftschlüssig (also nicht federnd) miteinander gekoppelt sind und daher der Drahtzug unmittelbar vom Führungsarm aufgenommen wird. Die Steuerstange ist nur kurzzeitig durch den Drahtzug belastet, nämlich nur während der Verschwenkung des Wickelfingers von a nach b bzw. von d nach c. Diese Verschwenkung erfolgt in den Endphasen des Wickelhubes, wo die Hubgeschwindigkeit und damit auch der Drahtzug klein ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Statorwickelmaschine mit einem von einem die Bohrung des zu bewickelnden Stators durchsetzenden Führungsarm getragenen Wickelkopf, in welchem um zur Führungsarmachse senkrechte Achsen verschwenkbare Wickelfinger gelagert sind, welche vermittels einer den Führungsarm und den Wickelkopf durchsetzenden, mit zur Wickelfngerlagerung symmetrisch liegenden Rollen des Wickelfmgers zusammenarbeitenden Steuerstange verschwenkt werden, indem in den Endphasen der Wickelkopfbewegung durch die Statorbohrung die Steuerstange eine Relativverschiebung innerhalb des EMI3.1 Hebel ausgebildet sind, und die Achsen der mit der Steuerstange (5) zusammenarbeitenden Rollen (15a', 15a", 15b', 15b") auf einer Senkrechten zur Wickelfmgerachse liegen und dass das wickelkopfseitige Ende der Steuerstange (5) Schieber (16', 16") trägt,
    die mit zwei Ausnehmungen (17', 17") versehen sind, in welche bei entsprechender relativer Lage zwischen Schieber (16', 16") und Wickelfinger (7) die Rollen (15a', 15a", 15b', 15b") wechselweise eintreten und damit ein unter der Wirkung des Drahtzuges erfolgendes Verschwenken der Wickelfinger (7) ermöglichen bzw. über welche bei einer Relativbewegung der Steuerstange (5) im Führungsarm (3) bzw. Wickelkopf (4) die Wickelfinger (7) entgegen der Wirkung des Drahtzuges verschwenkt werden.
AT164267A 1967-02-20 1967-02-20 Statorwickelmaschine AT267671B (de)

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