AT26757B - Hohlspiegel aus Glas für Scheinwerfer u. dgl. - Google Patents

Hohlspiegel aus Glas für Scheinwerfer u. dgl.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hohlspiegel aus Glas für Scheinwerfer u. dgl. 



   Hohlspiegel für Scheinwerfer werden jetzt wohl ausschliesslich als Glaskörper hergestellt, die in dem Sinne linsenförmig sind, dass ihre beiden optisch wirksmen Grenzflächen koachsiale Rotationsflächen sind und die auf der äusseren (konvexen)   Linsenfläche fine   Spiegelbelegungtragen. 



   Von   solchen Glasspiegeln   sind zwei Arten bekannt. Bei der einen, von Magin an-   gegebenen,   sind beide Rotationsflächen   sphärisch   geformt und dabei so angeordnet, dass   sich die Linse a ! s ein   negativer Meniskus darstellt. Diese Spiegel haben, wie bekannt, den 
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 sich die Anordnung der beiden Flächen so bemessen, dass sich zwischen achsenparallel eintretenden Strahlen keine grösseren sphärischen Abweichungen ergeben, als für einen   Scheinwerfer mit Rücksicht   auf die   Mindestausdehnung   der Lichtquelle zulässig ist. Ein empfindlicher Nactheil der Manginschen Spiegel besteht in der starken Zunahme der Dicke 
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   Erwärmung durch   die   Lichtqucel o.   



     Die andere   Art von gläsernen Scheinwerferhohlspigeln zeigt zwei parabolische Rotationsflächen. Sie ist von dem Fehler sehr ungleicher Dicke frei, steht aber den Manginschen Spiegeln durch die   schwierigere MersteHung   der   beiden wirksamen Flächen nach.   



   Die Erfindung besteht in einer dritten Art von Glashohlspiegeln für Scheinwerfer Diese Spiegel besitzen eine gleichmässigere Dicke als die nach Mangin. Sie gestatten auch die Strahlenabweichung auf ein noch geringeres Mass   herabzusetzen   oder ganz zu   be-   seitigen. Bezügelich der Herstellungsschierigkeit stehen sie etwa in der Mitte   zwischen   dem   doppeltparabolischeu   und dem Manginschen Spiegel.

   Um zu diesen Eigenschaften zu gelangen, kann man ausgehen von einem Spiegel, dessen wirksame Rotationsflächen sphärisch, aber abweichend von denen des Manginschen Spiegels ziemlich oder ganz konzentrisch sind, dessen Dicke also keine grossen Unterschiede zeigt oder sogar überall gleich 
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   seitigen, indem man die   eine sph irischo Fläche, die innere oder die äussere, entsprechend deformiert, d. h. sie durch eine zweckmässig profilierte nichtsphärische Rotationsfläche ersetzt. Die Meridiankurve einer deformierten   Fläche   von der angegebenen Wirkung kann man sowohl durch Rechnung feststellen, als auch dadurch, dass man an einer doppelt-   sphärischen Anfangsform die Deformation zonenweise ausführt, dabei zonenweise die   optischeWirkungprüfend. 



   Bei der Berechnung der deformierten Fläche beginnt man zweckmässig am Scheitel, 
 EMI1.4 
 kurve stetig entweder ah-oder zunehmen, je nachdem die   äussere   (spiegelnde) oder die innere   (brechende) Fläche deformiert   wird. Deshalb nimmt, wenn man als Scheitel-   krümmung   die einer zur sphärischen Fläche konzentrische Fläche wählt, die Dieko des 
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 Korrektion zu erzielen, bat man also die Regel zu befolgen, dass die   Scheitelkrummung bei   Deformation der inneren Fläche kleiner, bei Deformation. der äusseren grösser sein soll, als die Krümmung einer zur äusseren bezw. inneren Fläche konzentrischen   sphärischen Fläche     mit demselben Scheitolpu   kt. 



   In den   beiden   Figuren der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Spiegels dargestellt. Bei dem Beispiel Fig. 1 ist die innere, bei dem Beispiel Fig. 2 die äussere 
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 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
1. Hohlspiegel aus Glas für Scheinwerfer u. dgl, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Rotationsflächen des Spiegels die eine sphärisch ist und die andere behufs Er-   zielung   gleichmässigerer Dicke, als sie der Manginsche Spiegel hat, von einer ebenfalls   sphärischen   Fläche im Sinn sphärischer Korrektion des Spiegels abweicht.

Claims (1)

  1. 2. Ausuhrungsform des Hohlspiegels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Erzielung geringster Dickenunterschiede bei gleichmässig guter sphärischer Korrektion die Scheitelktiimlllung der nichtsphärischen Fläche, wenn diese Fläche die innere (brechende) ist, kleiner, und wenn sie die äussere (spiegelnde) ist, grosser genommen ist, als die Krümmung einer sphärischen Fläche, die denselben Scheitelpunkt hat und zur äusseren bezw. inneren Fliiche konzentrisch ist. EMI2.4
AT26757D 1905-05-25 1906-01-20 Hohlspiegel aus Glas für Scheinwerfer u. dgl. AT26757B (de)

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