AT267277B - Innenanode für den kathodischen Korrosionsschutz von Rohrleitungen - Google Patents

Innenanode für den kathodischen Korrosionsschutz von Rohrleitungen

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AT267277B
AT267277B AT300367A AT300367A AT267277B AT 267277 B AT267277 B AT 267277B AT 300367 A AT300367 A AT 300367A AT 300367 A AT300367 A AT 300367A AT 267277 B AT267277 B AT 267277B
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Heraeus Gmbh W C
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Innenanode für den kathodischen Korrosionsschutz von Rohrleitungen 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Werkstoff zu überziehen oder mit einem Kunststoffnetzgewebe zu umhüllen. Diese Isolierungen haben aber den grossen Nachteil, dass man nur verhältnismässig kurze Drähte isolieren kann und dass ausserdem ein erheblicher Teil der wirksamen Oberfläche der Drahtanode nicht mehr zur Verfügung steht. 



   Die Vorteile dieser neuen Anordnung bestehen demgegenüber zunächst darin, dass die Drahtanode durch die Kunststoffisolierung einwandfrei vor Berührung mit der Rohrwandung geschützt wird, u. zw. auch dann, wenn keine zusätzlichen   Stütz-und Verspannungselemente   vorgesehen sind,   d. h.   die Drahtanode frei durch die Rohrleitung geführt wird. Darüber hinaus wird durch diese Isolierung die freie edelmetallplattierte Oberfläche der Drahtanode nicht beeinträchtigt und der Fluss des
Schutzstromes zwischen Drahtanode und kathodischer Rohrwand in keiner Weise behindert. Im Gegensatz zu den eingangs beschriebenen bekannten Kunststoffisolierungen lässt sich die Kunststoffspirale auch auf grosse Drahtlängen kontinuierlich aufbringen. 



   In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, an Stelle der stab- oder rohrförmigen Kunststoffisolierung einen isolierten elektrischen Zuleitungsdraht als Stromzuführung für die Anode spiralförmig um die Anode zu wickeln, wobei an bestimmten Kontaktstellen die Isolierung des Zuleitungsdrahtes entfernt ist. Der an diesen Kontaktstellen nicht isolierte Zuleitungsdraht umschlingt den Anodendraht an diesen Stellen mehrfach in enger Spirale. Um die Isolation der Kontaktstellen gegenüber der Rohrwandung sicherzustellen, ist um die Kontaktstellen wieder eine Isolierung angebracht. Vorteilhafterweise sind die Kontaktstellen mit einem Giessharz umgossen. Als elektrischer Zuleitungsdraht eignet sich insbesondere ein mit einem Kunststoffmantel umhüllter elektrischer Leiter, welcher vorzugsweise aus Kupfer besteht. 



   Der besondere Vorteil dieser erfindungsgemässen weiteren Ausbildung besteht darin, dass der isolierte elektrische Zuleitungsdraht, der   spiralförmig   um den Anodendraht geführt ist, besonders bei engen Rohren gleichzeitig dessen Schutz vor Berührung mit der Rohrinnenwand und damit einen Kurzschlussschutz darstellt. Durch die Verteilung der Kontaktstellen am Anodendraht in beliebigen Abständen über dessen gesamte Länge werden im Gegensatz zu den bisherigen Drahtanoden nur sehr wenige Stromeinführungen in der Rohrwand benötigt, nämlich nur etwa alle 500 bis 1000 m eine gegenüber sonst 4 auf 100 m.

   Hiedurch werden nicht nur die Kosten erheblich reduziert, da die zahlreichen isolierten Durchführungen durch die Rohrwand wegfallen, sondern es entfällt gleichzeitig auch eine ausserhalb des Rohres in einem Kabelgraben geführte, isolierte Zuleitung zu den zahlreichen Stromeinführungen. 



   Bei Rohren grosser lichter Weite können darüber hinaus nunmehr die Spannvorrichtungen, die die Drahtanode konzentrisch im Rohr halten und seither gleichzeitig als Stromzuführung verwendet wurden, aus normalem Baustahl gefertigt werden und müssen nicht mehr aus anodisch passivierbaren Metallen, wie-Titan, Tantal oder Niob, bestehen. 



   In den Fig. 1 und 2 sind Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer innerhalb eines   Rohres-6-angeordneten drahtförmigen Anode-l-,   welche von einer   stab-oder rohrförmigen Isolierung--2-aus   Kunststoff spiralförmig umwickelt ist
Fig. 2 veranschaulicht die weitere Ausbildung der Erfindung für einen Abschnitt der drahtförmigen Anode. Die drahtförmige Anode-l-ist innerhalb des   Rohres --6-- angeordnet   und von einem mit einem Kunststoffmantel versehenen elektrischen   Zuleitungsdraht-3-spiralförmig umwickelt.   



  An der Kontaktstelle, welche durch den   pfeil --4-- angedeutet   wird, ist der Kunststoffmantel des 
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 h.umschliesst an dieser Stelle den   Anodendraht-l-mehrfach   in enger Spirale. Die Kontaktstelle   --4-- ist   zur Isolation in eine   Giessharzisolierung--5--eingegossen,   welche auch noch einen Teil des isolierten   Zuleitungsdrahtes-3-umhüllt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Innenanode für den kathodischen Korrosionsschutz von Rohrleitungen, dadurch ge-   kennzeichnet,   dass sie aus einer edelmetallplattierten Drahtanode   (1)   aus Titan, Tantal, Niob oder Legierungen dieser Metalle oder einem Manteldraht dieser Metalle mit einem elektrisch gut leitenden metallischen Kern besteht, um die spiralförmig eine Isolierung (2) aus Kunststoff in Form eines Stabes oder Rohres geführt ist. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Kontaktstelle (4) in nicht isolierter Form den Anodendraht (1) mehrfach in enger Spirale umschliesst, und dass an der Kontaktstelle (4) der mit dem blanken Zuleitungsdraht (3') umwickelte Anodendraht (1) mit einer Isolierung (5) versehen ist, vorzugsweise in Giessharz eingeschlossen ist.
AT300367A 1966-04-16 1967-03-29 Innenanode für den kathodischen Korrosionsschutz von Rohrleitungen AT267277B (de)

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DE1945034 1966-04-16
DE1944608 1966-04-20

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