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Lockenwickler
Die Erfindung betrifft einen Lockenwickler, bestehend aus einem vorzugsweise zylindrischen, mit einem wärmeabsorbierenden Stoff gefüllten Mantel, der durch Berührung mit einer Wärmequelle auf eine bestimmte Temperatur gebracht und so gebrauchsfertig gemacht werden kann.
Lockenwickler der oben erwähnten Art sind bekannt ; diese werden zwecks Erwärmung in einem erwärmten Raum angebracht oder in eine erwärmte Flüssigkeit gelegt. In beiden Fällen erfolgt die Erwärmung des Lockenwicklers von der äusseren Oberfläche her. Dies ist besonders deswegen unzweckmässig, weil der Behälter im allgemeinen aus einem wärmeisolierenden Material, z. B. Kunststoff, besteht, wodurch der Lockenwickler verhältnismässig langsam erwärmt wird. Anderseits darf die Oberfläche des Lockenwicklers keine Temperatur erreichen, die höher als 600C ist, damit das Haar nicht beschädigt wird und der Lockenwickler angefasst werden kann. Wenn die Temperatur der
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erreicht werden.
Damit ist die Kapazität des Lockenwicklers und seine Fähigkeit begrenzt, die aufgewickelte Locke zu trocknen und zu locken.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen und ist dadurch gekennzeichnet, dass eine metallische Buchse eingesetzt ist, deren eine Oberfläche mit dem wärmeabsorbierenden Stoff in Berührung steht, wogegen deren andere Oberfläche frei zugänglich ist. Dadurch wird erreicht, dass das Innere des Lockenwicklers schnell auf eine im voraus festgelegte Temperatur, cLh. auf eine wesentlich höhere Temperatur als 600C erwärmt werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass beim erfindungsgemässen Lockenwickler eine innere Temperatur von zirka 1200C zweckmässig ist, ohne dass an der Oberfläche des Lockenwicklers eine Temperatur höher als 600C erreicht wird.
Daraus ergibt sich, dass das behandelte Haar unter der Erwärmung nicht leidet, wobei die Wärmekapazität des erfindungsgemässen Lockenwicklers gegenüber den bekannten Lockenwicklern verdoppelt wird.
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Lockenwicklers ist die mit dem wärmeabsorbierenden Stoff in Berührung stehende Oberfläche eine Kegelfläche, wodurch erreicht wird, dass die Buchse beim Einführen in den Behälter, den wärmeabsorbierenden Stoff gegen die Aussenwand presst und selbst zusammengepresst wird. Aus diesem Grund wird der Wärmewiderstand von der Buchse zur Wand des Behälters vermindert, so dass die Erwärmung des Lockenwicklers beschleunigt wird.
Bei einer andern Ausführungsform des Lockenwicklers gemäss der Erfindung besitzt die Buchse einen Flansch, der mit dem einen Mantelende bündig abschliesst. Damit wird erreicht, dass der Behälter, nachdem er mit dem wärmeabsorbierenden Stoff gefüllt worden ist, auf einfache Weise wirksam abgeschlossen werden kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform des Lockenwicklers gemäss der Erfindung verläuft die frei zugängliche Oberfläche der Buchse konisch, wodurch eine innige Berührung zwischen den in Wärmeverbindung stehenden Oberflächen erlangt wird.
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Bei einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemässen Lockenwicklers besteht die Buchse aus Aluminium, wodurch erreicht wird, dass die beiden in Wärmeverbindung stehenden Oberfläche nicht oxydieren, so dass der Wärmeübergangswiderstand nicht erhöht und die Erwärmung des Lockenwicklers unverzögert von statten geht.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen Fig. 1 eine Ausführungsform eines Lockenwicklers gemäss der Erfindung im Längsschnitt und Fig. 2 einen Teil einer andern Ausführungsform des Lockenwicklers gemäss der Erfindung im Längsschnitt.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnungen sind Ausführungsformen eines Lockenwicklers zur Verwendung beim Trocknen und Kräuseln von Haaren gezeigt, der aus einem vorzugsweise
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der Buchse-5-kann z. B. konisch sein (Fig. 1), wobei der beheizte Stift entsprechend konisch ausgebildet ist. Die freie Oberfläche --3-- der Buchse --5-- kann aber auch zylindrisch ausgebildet sein. Die eine Oberfläche --6-- der Buchse --5-- kann als Kegelfläche (Fig. l) oder zylindrisch (Fig. 2) ausgebildet sein. Die Buchse --5-- kann einen Flansch --10-- besitzen, der das eine Mantelende des Behälters bündig abschliesst, sobald der wärmeabsorbierende Stoff--2--in den Behälter-l-durch einen offenen Endteil --9-- eingebracht ist.
Die Buchse --5-- kann an ihrem am weitesten vom Flansch --10-- liegenden Ende mit einer Öffnung --11-- versehen sein (Fig. 2), welche vom Inneren der Buchse zur äusseren Oberfläche des Behälters führt, damit die Luft aus dem Inneren der Buchse entweichen kann, wenn diese auf den Zapfen-7 bzw. 8-aufgebracht wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lockenwickler, bestehend aus einem vorzugsweise zylindrischen, mit einem wärmeabsorbierenden Stoff gefüllten Mantel, der durch Berührung mit einer Wärmequelle auf eine bestimmte Temperatur gebracht und so gebrauchsfertig gemacht werden kann, d gekennzeichnet, dass eine metallische Buchse (5) eingesetzt ist, deren Oberfläche (6) mit dem wärmeabsorbierenden Stoff (2) in Berührung steht, wogegen deren andere Oberfläche (3) frei zugänglich ist.
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