AT266400B - Einrichtung zur Verbindung von Isolierplatten mit Stahlbetonkonstruktionen bzw. mit deren Schalung zur Bildung von zweischaligen Wänden oder Decken - Google Patents
Einrichtung zur Verbindung von Isolierplatten mit Stahlbetonkonstruktionen bzw. mit deren Schalung zur Bildung von zweischaligen Wänden oder DeckenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Verbindung von Isolierplatten mit Stahlbetonkonstruktionen bzw. mit deren Schalung zur Bildung von zweischaligen Wänden oder Decken Zweischalige Wände in Verbindung mit Stahlbeton als Tragkonstruktion sowie Untersichten von Decken (zweite Schale) werden nach der derzeit üblichen Praxis an die fertige Tragkonstruktion nachträglich angebracht. Eine Weiterentwicklung, z. B. bei Wänden, führte zu dem Gedanken, entsprechende Schalelemente aus zwei voneinander distanzierten Isolierplatten aus Schilf od. dgl. zu schaffen, die aneinandergereiht, einen entsprechenden Raum (Schalungshohlraum) für die nachträgliche Herstellung der Tragkonstruktion freilassen. In solchen Fällen werden Isolierplatten mit einem entsprechenden Vorstoss auf Bretter mittels gewöhnlicher Drahtstiften eventuell mit Beilagscheiben aufgenagelt. Bei dieser bekannten Art der Verbindung der Isolierplatten mit der Tragkonstruktion bzw. deren Schalung ergeben sich nun einige schwerwiegende Nachteile. So kann es vorkommen, dass je zwei benachbarte Isolierplatten zunächst nicht dicht zusammenschliessen und daher die Notwendigkeit besteht, die Isolierplatten nachträglich noch etwas verrücken zu müssen ; die feste Vemagelung lässt dies aber nicht zu. Ausserdem kommt es häufig vor, dass sich die Schalungsbretter, an welche die Isolierplatten fest angenagelt sind, werfen und so ein Klaffen der Isolierplattenränder hervorrufen. Die Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen, zu welchem Zwecke die Erfindung vor allem besondere, aus Draht hergestellte Verbindungshaken verwendet. Das Hauptkennzeichen besteht dabei darin, dass die an ihrem einen Ende zum Einschlagen in die Schalung rechtwinkelig abgebogenen und zugespitzten, hingegen an ihrem andern Ende zur Verhängung mit den Isolierplatten bzw. deren Bindung (Armierung) zu einem vorzugsweise hakenförmigen Halteteil gebogenen Verbindungshaken in den z. B. durch Schalungsbretter und die Randpartien der Isolierplatten selbst gebildeten Schalungshohlräumen diese schräg durchsetzend angeordnet sind, so dass sie zur Abstandhaltung der Betonbewehrung von den Schalungswänden dienen und einbetoniert werden. Zufolge dieser Ausgestaltung wird zwischen der Tragkonstruktion bzw. deren Schalung (den Schalungsbrettern) und den Isolierplatten eine provisorische, nachgiebige Verbindung geschaffen, die es erlaubt, Ungenauigkeiten der zwischen den Isolierplatten bestehenden Fugen auszugleichen und notfalls auch ein Werfen der Schalungsbretter aufzufangen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können bei Isolierplatten aus gebundenen Schilfplatten od. dgl. die Verbindungshaken mit ihren Halteteilen unmittelbar in die z. B. aus Draht oder Hanfschnüre bestehende Bindung eingehängt werden. Es wäre auch möglich, dass die Verbindungshaken durch Randschlitze der Isolierplatten geführt sind, wobei ihre abgebogenen Halteteile zur Abstützung der Isolierplatten dienen. In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert. Dabei zeigen Fig. l eine zweischalige Wandkonstruktion, wobei die beiden Schalen durch Isolierplatten gebildet sind, Fig. 2 einen der Verbindungshaken für sich allein, Fig. 3 in schaubildlicher Ansicht die Anbringung dieses Verbindungshakens, Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform des Verbindungshakens und seine Anbringung gleichfalls in schaubildlicher Ansicht und Fig. 5 eine Deckenkonstruktion mit durch erfindungsgemässe Verbindungshaken befestigten Untersichtplatten. Fig. l zeigt in Draufsicht eine zweischalige Wandkonstruktion, bestehend aus den beiden Isolierplatten --1--, den beiden Schalungsbrettern--2--, dem zwischen den Isolierplatten <Desc/Clms Page number 2> vorhandenen Hohlraum --3-- und dem durch Aneinanderreihen von je zwei benachbarten Isolierplatten entstehenden Raum für einen gegebenenfalls bewehrten Betonkern der Tragkonstruktion bzw. Säule --4--, In Fig. l linke Hälfte ist die Verbindung der Isolierplatten-l-mit den Schalungsbrettern --2-- auf herkömmliche Art mittels Nägel-5-und Beilagscheiben-6- dargestellt. Die linke Seite der Fig. l zeigt gleichzeitig die Nachteile dieser herkömmlichen EMI2.1 oder den Isolierplattenvorstoss mangels entsprechender Distanzierung berühren, so dass die vorschriftsmässige Betondeckung nicht sichergestellt ist. Infolge der starren Verbindung mittels der Nägel --5-- ist die Isolierplatte-l-Verformungen infolge Arbeitens der Schalungsbretter - unterworfen, so dass ein dauernd rissefreier Verputz der Isolierplatten-l-wegen Aufreissens bei Fuge-7a-unmöglich ist. Die rechte Seite der Fig. l zeigt ebenfalls einen zweischaligen durch Isolierplatten --1-- EMI2.2 Isolierplatten --1-- durch die erfindungsgemässen Verbindungshaken --8-- hergestellt ist. Bei dieser Verbindungsart bleiben die Isolierplatten --1-- gegenüber den Schalungsbrettern --2-- in unvergossenem Zustand des Raumes --4-- innerhalb gewisser Grenzen seitlich verschiebbar, so dass verbleibende Fugen leicht geschlossen werden können. Im endgültigen, also vergossenen Zustand des Raumes-4-, entsteht aber zufolge des Einbetonierens der Verbindungshaken --8-- eine starre Verbindung zwischen den Isolierplatten--l--und dem Betonkern ; dadurch wird die direkte Verbindung zwischen den Isolierplatten --1-- und den Schalungsbrettern --2-- unterbrochen bzw. unwirksam, so dass erstere Verformungen oder Verschiebungen infolge Arbeitens der Schalungsbretter nicht unterworfen sind. Die einwandfreie Distanzierung der Bewehrung --9-- von den Wänden der Schalung durch die den Schalungshohlraum schräg durchsetzenden Verbindungshaken --8-- ist ebenfalls aus Fig. l rechts klar ersichtlich. Die Fig. 2, 3 bzw. 4 zeigen beispielsweise Ausführungen des erfindungsgemässen Verbindungshakens. Gemäss Fig. 2 ist ein Verbindungshaken --8-- für die Befestigung von Draht-, Hanf-od. ähnl. gebundenen Isolierplatten --1--, vorzugsweise Schilfplatten, dargestellt. Mit dem unteren spitzwinkelig gebogenen Ende (Halteteil)-8a-wird der Verbindungshaken in die Bindung-10der Isolierplatte --1-- eingehägt, durch Schwenken des Hakens, wobei die Bindung der Isolierplatte als Drehpunkt dient, in die Fasern der Platte eingedrückt und mit dem rechtwinkeligen, zugespitzten Ende --8b-- in das Schalungsbrett eingeschlagen (Fig. 3). Fig. 4 zeigt eine andere, beispielsweise Ausführung des erfmdungsgemässen Verbindungshakens bei Anwendung mehr oder weniger homogener, eingeschlitzter Isolierplatten, wobei das untere Ende (Halteteil)--8a-des Hakens rechtwinkelig, z. B. zu einem Doppelhaken, einer Öse oder in ähnlicher Form gebogen sein kann. Soferne die Endkante des Schlitzes --11-- in Fig. 3 bzw. die Bindung --10-- der Isolierplatten in Fig. 3 einen Abstand --A-- vom Schalungsbrett --2-- aufweisen, wird die Verbindung der Isolierplatte mit dem Schalungsbrett nur lose und seitlich etwas verschiebbar bleiben. Erst durch Ausbetonieren des Raumes-4- (Fig. l rechts) werden auch die Verbindungshaken (deren gerade Mittelteile) mit einbetoniert, wodurch eine starre Verbindung zwischen Isolierplatte und dem Betonkem erzielt wird. Fig. 5 zeigt schliesslich die beispielsweise Anwendung der erfindungsgemässen Verbindungshaken --8-- für Untersichten an Decken. Hier sind die z. B. gleichfalls durch drahtgebundene Schilfplatten gebildeten Untersichtplatten-l-mit dem übrigen Schalungskörper --12-- durch die Haken - nur lose und frei schwingend verbunden. Erst durch Einbringen von Ortbeton-14-- EMI2.3 der Betonkonstruktion hergestellt, anderseits die Verbindung zwischen der Untersicht und dem übrigen Schalungskörper --12-- unwirksam wird. Auch hier dienen die schräg eingeschlagenen Haken --8-- gleichzeitig als Distanzhalter für die Bewehrung --9-- der Deckenkonstruktion. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Verbindung von Isolierplatten mit Stahlbetonkonstruktionen bzw. mit deren <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Schalung (2, 12) rechtwinkelig abgebogenen und zugespitzten, hingegen an ihrem andern Ende zur Verhängung mit den Isolierplatten (1) bzw. deren Bindung (Armierung) (10) zu einem vorzugsweise hakenförmigen Halteteil (8a) gebogenen Verbindungshaken in den z.B. durch Schalungsbretter (2) und die Randpartien der Isolierplatten (1) selbst gebildeten Schalungshohlräumen (4) diese schräg durchsetzend angeordnet sind, so dass sie zur Abstandhaltung der Betonbewehrung (9) von den Schalungswänden (2) dienen und einbetoniert werden. EMI3.2 haken (8) durch Randschlitze (11) der Isolierplatten (1) geführt sind, wobei ihre abgebogenen Halteteile (8a) zur Abstützung der Isolierplatten (1) dienen.
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| AT913564A AT266400B (de) | 1964-10-28 | 1964-10-28 | Einrichtung zur Verbindung von Isolierplatten mit Stahlbetonkonstruktionen bzw. mit deren Schalung zur Bildung von zweischaligen Wänden oder Decken |
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