<Desc/Clms Page number 1>
Elektromotorisch angetriebenes Gerät
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
leichterung zu schaffen, und ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Schwingungsamplitude an einem von ausserhalb des Gerätes sichtbaren Teil des schwingenden Systems eine Marke, z. B. in Form eines Striches, farbigen Punktes od. dgl., angebracht ist. Auf Grund der Trägheit des Auges erscheint einem Beobachter eine solche Marke am schwingenden System je nach der momentanen Schwingungsamplitude als mehr oder weniger breiter Strich, so dass der Beobachter sofort in der Lage ist, den Betrag der jeweiligen Amplitude festzustellen.
Vorteilhaft wird die Marke an einem innerhalb des Gerätegehäuses schwingenden Teil angebracht, der durch eine im Gerätegehäuse vorgesehene Fensteröffnung sichtbar ist. Dadurch tritt nämlich die Anzeige gegenüber dem ruhenden Gerätegehäuse kontrastreicher hervor bzw. ist sie leichter quantitativ zu beurteilen. In diesem Zusammenhang hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, an der Fensteröffnung in Richtung der Schwingbewegung eine Skala vorzusehen, an der die jeweilige Schwingungsamplitude bzw. Sollwerte derselben ablesbar sind.
Zweckmässig wird die Marke an einem starr mit dem Werkzeug verbundenen Teil angeordnet.
Hiedurch gibt die Anzeige unmittelbar ein Mass für die tatsächliche Schwingungsamplitude des Werkzeuges, ohne Verfälschung z. B. durch ein schlupfaufweisendes Kraftübertragungsmittel.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, in welchen zwei Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert. Fig. l zeigt, teilweise im Schnitt, den Oberteil eines Trockenrasiergerätes und Fig. 2 stellt im Schnitt den Antriebsteil eines Massagegerätes dar.
In Fig. l ist mit --1-- das Gehäuse eines elektrischen Trockenrasiergerätes bezeichnet. Das Schneidsystem besteht aus einer Siebscherfolie-2--, unter der ein Schneidlamellen tragendes
EMI2.1
der um eine Achse --6-- verschwenkbar ist und mit seinem Ende-7-in eine Ausnehmung --8-- des Untermessers ragt, so dass dieses der Bewegung des Schwingankerhebels folgt. Zur Festlegung der Schwingungseigenschaften ist der Schwingankerhebel noch über zwei in seiner Bewegungsrichtung angeordnete und gegensinnig auf ihn wirkende Federn am Gehäuse abgestützt. Von diesen Federn ist nur eine (9) in Fig. l sichtbar.
Die Abstützung dieser Feder--9--am Gehäuse erfolgt über ein mehr oder weniger tief in das Gehäuse einschraubbares Gewindestück--10--, das durch eine Gehäuseöffnung-11-von aussen verstellbar ist. Die Steigung des in den Teil-10-
EMI2.2
Windungen der Feder vom Gewindestück festgehalten werden. Da die vom Gewindestück festgehaltenen Federwindungen kurzgeschlossen sind, ist damit die Federwirkung beeinflussbar. Damit kann die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems verändert und die Schwingungsamplitude des Untermessers bei verschiedenen Netzfrquenzen jeweils auf Maximum eingeregelt werden.
Zur Anzeige der jeweiligen Schwingungsamplitude ist nun am Schwingankerhebel--5--eine Marke--12-, z. B. in Form eines roten Striches, angebracht. Diese Marke ist durch eine im Gerätegehäuse --1-- vorgesehene Fensteröffnung --13-- sichtbar. Während des Betriebes des Gerätes erscheint diese Marke innerhalb des Fensters je nach dem Betrag der Auslenkung des Schwingankerhebels als mehr oder weniger breiter färbiger Strich. Auf diese Weise kann auch eine technisch nicht geschulte Person sofort erkennen, mit welcher Schwingungsamplitude das Gerät arbeitet. Soll beispielsweise auf maximale Amplitude eingeregelt werden, so braucht das Gewindestück --10-- nur so lange verdreht zu werden, bis der färbige Strich innerhalb des Fensters die grösste Länge annimmt.
Zur weiteren Erleichterung der Beurteilung, wie gross die Schwingungsamplitude ist, ist an der Fensteröffnung-13--eine durch Striche --14-- gebildete Skala vorgesehen.
EMI2.3
deutlich abheben.
Fig. 2 zeigt ein Massagegerät, bei dem das Werkzeug aus einem kalottenförmigen Gummiteil
EMI2.4
den eine hin- und hergehende Bewegung ausführenden Antriebsteil--19--ausgebildet ist. Eine Feder - 20-- sorgt für die Ruhelage des Massageteiles. Die dem Werkzeug abgewandte Lagerstelle der Stange--16--wird durch eine in das Gerätegehäuse--17--einschraubbare Schraube--21-- gebildet, wobei das Stangenende in einer axialen Bohrung --22-- der Schraube geführt ist. Zwischen dem Mitnehmer --18-- und der Schraube --21-- ist ein auf die Stange --16-- aufgeschobener
<Desc/Clms Page number 3>
Gummipuffer --23-- vorgesehen.
Je nachdem, wie stark die Schraube --21-- auf den Gummipuffer ---23-- drückt, wird die Amplitude des Massagekopfes verändert.
Zur Anzeige dieser Schwingungsamplitude ist nun am Mitnehmer --18-- eine Marke --12-- angebracht, welche durch die im Gerätegehäuse-17-vorgesehene Fensteröffnung-13- sichtbar ist. Auf diese Weise kann der Benützer beim Betrieb dieses Gerätes sofort feststellen, mit welcher Amplitude das Werkzeug gerade schwingt.
Selbstverständlich ist eine Reihe von Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Ausbildung der Marke selbst oder ihrer Anordnung. Beispielsweise kann die Marke auch auf einem ausserhalb des Gerätegehäuses schwingenden Teil vorgesehen sein, wie etwa auf einer Messerklinge, Nagelfeile od. dgl. Auch beschränkt sich der Antrieb für die Werkzeuge nicht auf Schwingankermotoren, vielmehr kann die hin- und hergehende Bewegung auch von einem rotierenden Antriebssystem abgeleitet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektromotorisch angetriebenes Gerät, bei dem ein als Werkzeug ausgebildetes Organ, z. B. das Untermesser eines Trockenrasiergerätes, ein Massagekopf od. dgl., eine hin- und hergehende Schwingbewegung ausführt und bei dem während des Betriebes betätigbare Einstellmittel für die
EMI3.1
Anzeige der Schwingungsamplitude an einem von ausserhalb des Gerätes sichtbaren Teil des schwingenden Systems eine Marke, z. B. in Form eines Striches, farbigen Punktes od. dgl., angebracht ist.