AT265181B - Antriebsvorrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen

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AT265181B
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washing
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piston
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Ilie Chivari
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Ilie Chivari
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  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description


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  Antriebsvorrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Trommel-Wasch-und Schleudermaschinen mit einem Programmwerk, einer Waschtemperatur und Waschdauer bestimmenden Programmwählvorrichtung und einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren, die Waschtrommel über ein in seiner Abtriebsdrehzahl veränderliches hydrostatisches Getriebe mit verschiedenen Drehzahlen und auch reversierbar antreibenden Elektromotor. 



   Bei bekannten Waschmaschinen, die im Haushalt benutzt werden, ist während des Waschvorganges die Umlaufgeschwindigkeit der Waschtrommel bei allen Waschprogrammen gleich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, jedem Waschprogramm individuelle Umlaufgeschwindigkeit der Waschtrommel zuordnen zu können, die beispielsweise bei Wollwäsche geringer ist als bei Kunstfaserstoffen und bei Kochwäsche. Eine solche Zuordnung der Waschtrommelgeschwindigkeit führt zu besserer Schonung empfindlicher Wäsche und zu   einer Abkürzung der Waschzeit. Es   ist bekannt, die Waschtrommel über ein hydrostatischesGetriebe durch   einenElektromotor reversierbarmit verschiedenenGeschwindigkeiten   anzutreiben. Dabei sind zwischen Pumpe und Motor des hydrostatischen Getriebes zwei Ventilumschaltvor- 
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 Waschprogrammen und eine Schleuderdrehzahl.

   Diese bekannte Anordnung mit hydrostatischem Getriebe löst daher nicht die Aufgabe der Erfindung, ausser der Schleuderdrehzahl für die verschiedenen Waschprogramme unterschiedliche Waschtrommeldrehzahlen einstellen zu können. 



   Es ist an sich bei einstellbaren Getriebe bekannt, die Antriebsdrehzahl durch eine Einstellvorrichtung zu verändern. Getriebe mit einer solchen Einstellvorrichtung sind bisher   noch nicht für den   Antrieb von Waschmaschinen verwendet worden. Die Erfindung besteht darin, dass zur Lösung der oben geschilderten Aufgabe eine an sich bekannte, der Änderung der Abtriebs-Drehzahl des Getriebes dienende Einstellvorrichtung mit der Programmwählvorrichtung und mit dem Programmwerk verbunden ist, so dass die Abtriebsdrehzahl des hydrostatischen Getriebes in an sich bekannter Weise veränderbar ist und den verschiedenen Waschprogrammen verschiedene Waschtrommeldrehzahlen zugeordnet sind. 



   Zweckmässigerweise ist die Antriebsvorrichtung so ausgebildet, dass die Getriebeeinstellvorrichtung mit der Programmwählvorrichtung kraftschlüssig und mit der Programmsteuerung starr verbunden ist, so dass das Getriebe unabhängig von dem jeweils eingestellten Programm durch die Getriebeeinstellvorrichtung auf Schleuderdrehzahl umschaltbar ist. 



   Im folgenden sind unter Bezugnahme auf Fig.   l   bis 6 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die weitere vorteilhafte Konstruktionseinzelheiten erkennen lassen. 



   Fig.   l   zeigt ein Flüssigkeitsgetriebe im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 stellt das Flüssigkeitsgetriebe im Schnitt nach der Linie   II-II   in Fig.   l   dar, Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III 

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   Die Umlaufgeschwindigkeit des Rotors --8-- und der Waschtrommel ist bei konstanter Förderleistung der   Zahnradpumpe --13, 131--   in bestimmten Grenzen durch Anheben oder Absenken des Schaftes und des damit verbundenen   Stators-2-veränderbar.   Durch das Verdrehen der Welle --29--, das beim Wählen eines bestimmten Waschprogrammes erfolgt, kann durch den Exzenter --28-- die Hubeinstellung des Stators --2-- verändert und dadurch eine bestimmte Umlaufgeschwindigkeit des Rotors --8-- und der Waschtrommel dem jeweils eingestellten Waschprogramm zugeordnet werden. Bei der Einstellung der Programmwählvorrichtung auf Wollwäsche werden also der   Schaft --21-- und   der
Stator --2-- die tiefste Stellung einnehmen, was einen verhältnismässig langsamen Umlauf des Rotors - und der Waschtrommel zur Folge hat.

   Bei Einstellung auf Kunstfaserwäsche wird die Umlaufgeschwindigkeit durch Anheben des   Schaftes-21-- etwas vergrössert ;   bei Kochwäsche lässt sich die Umlaufgeschwindigkeit in gleicher Weise weiter erhöhen. 



   Wird der programmgesteuerte Elektromagnet MS so betätigt, dass der Steuerschieber --19-- den Steuerkanal --20-- freigibt, so wirkt der Pumpendruck im   Stellzylinder --35- und   hebt den Kolben   --34-- und den Schaft unabhängig   von der jeweiligen Einstellung des Exzenters --28- um den Betrag b an. Dabei kann sich der Querstift --25-- gegen die   Feder-27-im Langloch-26-frei   bewegen. Bei diesem Hub b wird eine verhältnismässig hohe Schleuderdrehzahl des Rotors --8-- und der Waschtrommel erreicht, wie sie beim Schleudern zwischen den Spülgängen erforderlich ist. Wird der Elektromagnet MS jedoch so betätigt, dass der Steuerkanal --20'-- frei wird, so wirkt der Pumpendruck auf den Kolben --32-- und bewirkt einen noch grösseren Hub a des Schaftes --21--, um eine maximale Schleuderdrehzahl des Rotors --8-- zu erzielen.

   Der   Schaft --21- kann   diesem grossen Hub a folgen, obwohl der   Kolben -34-- schon   bei dem kleineren Hub b im Stellzylinder --35-- abschlägt, weil sich der   Stellzylinder --35- in   diesem Falle vom Stellzylinder --33-- abheben und dem Schaft   --21--folgen   kann. Durch das hydrostatische Getriebe kann also in Abhängigkeit von der Einstellung der Programmwelle --29-- über den   Exzenter-28-jedem   Waschprogramm eine besondere Umlaufgeschwindigkeit der Waschtrommel zugeordnet werden. Es können aber ausserdem zwei unterschiedliche Schleuderdrehzahlen durch die Stellzylinder-35 und   33-- sebsttätig   eingestellt werden. 



   Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die Zahnradpumpe in sinngemässer Weise durch eine Flügelkolbenpumpe ersetzt worden, deren Fördermenge durch Einstellung eines Hubgliedes einstellbar ist. Man kann dadurch eine Vergrösserung des Drehzahl-Einstellbereiches des Getriebes erreichen. 



   Die Flügelkolbenpumpe hat im wesentlichen den gleichen Aufbau wie der im ersten Ausführungsbeispiel beschriebene Flügelkolbenmotor. Pumpe und Getriebe sind in einem gemeinsamen Gehäuse - beidseits einer Gehäusezwischenwand --38-- angeordnet. In den Deckelteilen-39, 39'des   Gehäuses --37-- sind   die mit der   Abtriebswelle --40-- bzw.   der Antriebswelle --41-- versehenen 
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 --42, 43-- gelagert,zwischenwand --38-- (s. Fig. 6) sind   Querkanäle -48, 49-- vorgesehen,   durch die jede Axialbohrung --46,47-- über Rückschlagventile --48',49'-- mit einem an die Wasserleitung angeschlossenen Füll-   kanal --50-- in   Verbindung stehen.

   Der   Querkanal--49-- mündet   in der Zylinderbohrung --18-- des Steuerschiebers-19-, der die   Steuerkanäle -20, 201--   beherrscht. Mit dem Stator --51-- der Flü- gelkolbenpumpe ist ein als Hubeinstellglied wirkender kurzer   Schaft --52- starr   verbunden, der einen 
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 nicht allein unter dem Kolben --32--, um den   Schaft -21-- des   Flügelkolbenmotors anzuheben und diesen auf grösste Drehzahl einzustellen, sondern der Pumpendruck wirkt auch gleichzeitig über den Kolben   -53-- im Stellzylinder-55--,   um den Schaft gegen die Wirkung der Feder --54-- nach unten zu drücken und dadurch den Stator --51-- der Flügelkolbenpumpe auf grössere   Fördermenge   einzustellen.

   Es ist einleuchtend, dass sich auf diese Weise der Drehzahlbereich des Getriebes erheblich vergrössern 

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 lässt. 



   Für die Flügelkolbenpumpe und den Flügelkolbenmotor können gleiche Rotoren und Statoren ver- wendet werden. Der symmetrische Aufbau des Getriebes in einem gemeinsamen, mit Steuerspiegel- zapfen versehenen Gehäuse ist fertigungstechnisch einfach. Es können Fertiggussteile und gespritze Kunststoffteile verwendet werden, so dass das Getriebe mit den beschriebenen Steuervorrichtungen zu einem Preis hergestellt werden kann, der die Verwendung in einer Haushaltwaschmaschine wirtschaftlich möglich macht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Antriebsvorrichtung für   Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen   mit einem Programmwerk, einer Waschtemperatur und Waschdauer bestimmenden Programmwählvorrichtung und einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren, die Waschtrommel über ein in seiner Abtriebsdrehzahl veränderliches hy- drostatisches Getriebe mit verschiedenen Drehzahlen und auch reversierbar antreibenden Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte, der Änderung der Abtriebs-Drehzahl des
Getriebes dienende Einstellvorrichtung mit der Programmwählvorrichtung und mit dem Programmwerk verbunden ist, so dass die Abtriebsdrehzahl des hydrostatischen Getriebes in an sich bekannter Weise ver- änderbar ist und den verschiedenen Waschprogrammen verschiedene Waschtrommeldrehzahlen zuge- ordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung mit der Programmwählvorrichtung kraftschlüssig und mit dem Programmwerk starr verbunden ist, so dass das Getriebe unabhängig vom jeweils gewählten Programm durch die Einstellvorrichtung auf Schleuder- drehzahl umschaltbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung einer bekannten Getriebeeinstellvorrichtung mit axial beweglichem Schaft (21) an diesem zumindest ein Kolben (32) einer hydraulischen Stelleinrichtung befestigt ist, dass auf der Steuerwelle (29) der Pro- grammwählvorrichtung ein Exzenter (28) angeordnet ist, der von einem einen Fortsatz (23) mit Lang- loch (26) aufweisenden Exzenterring (24) umgeben ist, dass am Kopf des Schaftes (21) ein Querstift (25) angeordnet ist, der das Langloch (26) durchdringt und dass zwischen Exzenterring (24) und Quer- stift (25) eine Feder (27) vorgesehen ist, die den Schaft (21) vom Exzenterring (24) weg zudrücken be- strebt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am axial beweglichen Schaft (21) zwei Kolben (32, 34) hydraulischer Stellzylinder (33, 35) sitzen, deren einer (33) am Gehäu- se (1) des Getriebes befestigt ist und deren anderer (35) axial bewegbar ist, sich in der einen Endstel- lung am Stellzylinder (33) abstützt und einen geringeren Hub seines Kolbens (34) erlaubt als der Stell- zylinder (35).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellzylinder (33, 35) über Leitungen (20, 20') mit einem Umsteuerventil mit einem von einem Elektromagnet (MS) be- tätigbaren Steuerschieber (19) verbunden sind, über welchen sie unter den Einfluss des in Abhängigkeit von der Motordrehzahl jeweils herrschenden Druckes in der Antriebsflüssigkeit (Unter- oder Überdruck) bringbar sind.
AT648165A 1965-05-24 1965-07-14 Antriebsvorrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen AT265181B (de)

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