AT264976B - Verfahren zum Verbinden von Platten und Gegenständen aus Metallen - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Platten und Gegenständen aus Metallen

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AT264976B
AT264976B AT911763A AT911763A AT264976B AT 264976 B AT264976 B AT 264976B AT 911763 A AT911763 A AT 911763A AT 911763 A AT911763 A AT 911763A AT 264976 B AT264976 B AT 264976B
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Austria
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aluminum
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vessel
sprayed
metals
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AT911763A
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Inventor
Milton H Farber
Original Assignee
Kidde & Co Walter
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  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Verbinden von Platten und Gegenständen aus Metallen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oder Gegenstände eingeschlossene Luft nach aussen weggedrückt wird. 



   Die erfindungsgemäss hergestellten Gegenstände erfordern nur eine geringe Nacharbeit. Die Trenn- fugen zwischen den einzelnen Schichten müssen geschliffen werden. Weiter sind Aluminiumspritzer zu entfernen, die beim Aufsprühen auf Stellen getroffen sind, die nicht miteinander verbunden werden, sondern frei bleiben. 



   Die Ausübung des Druckes erfolgt durch Durchziehen der Platten durch ein Walzgerüst, mit Hilfe einer Hochleistungspresse, falls es sich um Gegenstände, wie z. B. Kochgefässe, handelt, mit einem
Fallhammer oder auch mit einer kleinen wandernden Walze oder Kugel, die gleichförmig auf einer spi- ralförmigen Bahn von der Mitte nach aussen bis zu den Kanten geführt werden. 



   Im folgenden wird die Erfindung am Beispiel verschiedener Ausführungsformen erläutert. 



   In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 einen Querschnitt eines Gefässes während der Flammbesprühung mit Aluminium, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Presse, in der das erwärmte mit Aluminium besprühte Gefäss und die erwärmte auf das Gefäss aufzupressende Aluminiumplatine angeordnet sind, Fig. 3 einen Querschnitt durch das Gefäss nach dem Ausüben des Druckes, Fig. 4 einen Querschnitt durch das in
Fig. 3 gezeigte Gefäss nach der Nachbearbeitung, Fig. 5 schematisch eine Darstellung zur Erläuterung der erfindungsgemässen Verfahrensschritte, Fig. 6 als Teilansicht im Schnitt in vergrössertem Massstab ein nach dem in Fig. 7 gezeigten Verfahren hergestelltes zweischichtiges Metallband, Fig. 7 schematisch eine Ansicht zur Erläuterung einer abgeänderten Form des Verfahrens gemäss der Erfindung,   Fig.

   8 als   Teilansicht im Schnitt in vergrössertem Massstab ein nach dem in Fig. 9 gezeigten Verfahren hergestelltes Metallband, Fig. 9 schematisch eine Ansicht zur Erläuterung einer weiteren abgeänderten Form des Verfahrens gemäss der Erfindung, Fig. 10 als Teilansicht im Schnitt in vergrössertem Massstab ein nach dem in Fig. 11 gezeigten Verfahren hergestelltes Metallband und Fig. 11 schematisch eine Darstellung gemäss der Erfindung. 



   Die Fig. l bis 4 erläutern die Erfindung, wobei Aluminium auf die Oberfläche von rostfreiem Stahl aufzupressen ist. 



   Fig.   l   zeigt ein   Gefäss --1--,   auf dessen Boden mit einem   Flammsprüher --3-- eine   Aluminiumschicht --2-- aufgetragen wird. 



   Fig. 2 zeigt das   Gefäss --1--,   das nun mit einer Aluminiumschicht --2-- versehen und dessen Boden in eine Presse eingesetzt ist. Eine verhältnismässig dicke Aluminiumplatte --4--, deren Durchmesser etwas unter dem Durchmesser des Gefässes liegt, liegt auf der aufgesprühten Aluminiumschicht --2--. 



  Die verschiedenen Teile liegen auf dem unteren Formstempel --5-- der Presse auf. Der Durchmesser des oberen   Formstempels-6-liegt   etwas über dem Durchmesser des   GefâBes-l-. Dieser Formstem-   pel ist in seiner Mitte etwas konvex ausgebildet. Wegen seines grösseren Durchmessers ergibt sich ein gewisser Spielraum an den Seiten des Gefässes --1--. 



   Fig. 3 zeigt das   Gefäss --1-- nach   dem Aufpressen der Aluminiumplatte --4-- auf den mit der   flammbesprühten   Aluminiumschicht --2-- versehenen Boden. Die Kante --7-- der Aluminiumplatte --4-- schneidet nun etwa bündig mit den Seiten des   Gefässes --1-- ab. Dies   ergibt sich aus dem wahrend des Pressens auftretenden Materialfluss. 



   Fig. 4 zeigt das Gefäss aus Fig. 3 nach der Nachbearbeitung. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass unter bestimmten Bedingungen selbst eine verhältnismässig dicke Platte oder Platine aus Aluminium bei mühelos erreichbaren Temperaturen und bei ver-   hältnismässig   niedrigen Drücken auf eine Platte aus Eisen oder einer Eisenlegierung aufgebracht oder aufgepresst werden. Die hiebei auftretenden Drücke liegen im allgemeinen in der Grössenordnung von etwa einigen hundert Kilopond pro Quadratzentimeter. Der Druck muss ausreichen, um einen gewissen seitlichen Materialfluss hervorzurufen und die Dicke des Aluminiums um weniger als   8 %   und vorzugsweise weniger als   5 gO,   aber mindestens 1 % herabzusetzen. Hiezu addiert sich die zusätzliche Dickenabnahme der aufgesprühten Aluminiumschicht. 



   Die praktische Anwendung der Erfindung ist wie folgt : Eine Platte aus z. B. Stahl,   z. B.   ein Boden eines Kochtopfes, wird gereinigt. Bei dem Reinigungsverfahren kann es sich um Schmirgeln, um ein chemisches Verfahren oder um ein Waschen in einem Lösungsmittel handeln. 



   Der Kochtopfboden   z. B.   wird mit einer dünnen Schicht aufgesprühten Aluminiums überzogen. Das Aluminium wird inForm fein verteilter Partikel in einem   heissenGasstrom   mit solcher Kraft aufgesprüht, dass die kleinen Partikel auf den Boden aufgeschmolzen werden. Ein inertes Gas kann zum Schutz der Oberfläche, auf die der aluminiumpartikelhaltige Sauerstoff-Acetylenstrom gerichtet wird, verwendet werden. 



   Eine Rohplatte aus Aluminium wird auf ungefähr die Form und Grösse der Fläche geschnitten, auf 

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Die Plattegemäss dem im Zusammenhang mit Fig. 11 beschriebenen Verfahren hergestellt. Dabei werden als Aussenlagen zwei Platten aus rostfreiem Stahl mit einer Stärke von je etwa 0,25 mm verwendet und eine Innenlage aus Aluminium mit einer Stärke von etwa 2,9   mm.   Die Presstemperatur liegt bei etwa 3450. Auf die beiden Seiten der Aluminiumschicht braucht kein Aluminium aufgesprüht zu werden. Auf die Innenseiten der beiden Platten aus rostfreiem Stahl wird je eine Aluminiumschicht von etwa   0, 126 mm   Stärke aufgesprüht.

   Die fertige Platte mit einer Gesamtstärke von 3,65 mm wird in Töpfe oder Pfannen weiterverarbeitet. 



   Obwohl gemäss vorstehender Beschreibung der Pressdruck mit den Druckwalzen --15 und 16-- ausgeübt wird, kann der Druck auch in einer geeigneten Presse oder mit einem Fallhammer ausgeübt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Verbinden einer Platte oder eines Gegenstandes aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung mit einer Platte oder einem Gegenstand aus Eisen oder einer Eisenlegierung, wie etwa 
 EMI5.1 
 Eisen oder einer Eisenlegierung flammaufsprüht und die Oberflächen der zu verbindenden und noch hei-   ssen   Platten oder Gegenstände miteinander in Berührung bringt und einen Druck ausübt, um einen seitlichen Fluss des aufgesprühten Aluminiums zu erzeugen und die Platten oder Gegenstände miteinander zu verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Aluminium in einer Stärke von 0,025 bis 0, 254 mm flammaufgesprüht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck von der Mitte aus seitlich nach aussen gehend ausgeübt wird.
AT911763A 1963-11-14 1963-11-14 Verfahren zum Verbinden von Platten und Gegenständen aus Metallen AT264976B (de)

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