AT264793B - Keramische Baderaumformstücke - Google Patents

Keramische Baderaumformstücke

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AT264793B
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AT
Austria
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bathroom
wall tiles
mirror
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ceramic
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AT292666A
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English (en)
Inventor
Dipl Arch Gerhard Dietrich
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Plattenwerk Max Dietel Veb
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Description


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  Keramische Baderaumformstücke 
Die Erfindung betrifft   keramische Baderaumformstücke,   wie Haken,   Rollenhalter, Seifenschalen   u. dgl., welche sich durch ihre spezielle Form für die Anwendung moderner und rationeller   Verlegeverfah-   ren eignen. 



   Bei sämtlichen bekannten Baderaumformstücken ist die Blattstärke bzw. der in den Mörtel ragende
Teil, welcher auch durch eine starke Wulst an der Rückseite in Form eines Rahmens gekennzeichnet sein kann, grundsätzlich dicker gehalten, als die gleichermassen zu   verlegenden Wandfliesen. Diese Mass-   nahme ist erforderlich, da die Baderaumformstücke auf Grund der Belastung entsprechend ihrem Verwendungszweck nur mit kompakter Verbindung zum Mauerwerk die erforderliche Haftung erhalten. 



   Diese bekannten keramischen Baderaumformstücke haben den Nachteil, dass sie sich nicht für moderne und rationelle Verlegeverfahren eignen, da sie ein den Wandfliesen entsprechend dickeres Mörtelbett benötigen. Unter den modernen und rationellen Verlegeverfahren werden hiebei besonders die Dünnbettmethode und das Klebeverfahren genannt. 



   Die Erfindung hat den Zweck, die aufgezeigten Mängel des Standes der Technik zu beseitigen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, keramische Baderaumformstücke, wie Haken, Rollenhalter, Seifenschalen   u. dgl.   zu entwickeln, die in ihrer Zweckmässigkeit den bekannten Formstücken entsprechen und bei denen die modernen und rationellen Verlegeverfahren, wie Dünnbettmethode und Klebetechnik wie bei den Wandfliesen angewendet werden können. Die Formenausbildung ist dabei so vorzunehmen, dass die bekannten Verfahren zur Herstellung dieser Baderaumformstücke beibehalten werden können und die Qualität des Erzeugnisses unverändert gut bleibt. 



   Erfindungsgemäss ist das dadurch erreicht, dass die unglasierte Rückseite der in ihrer Dicke gering gehaltenen Baderaumformstücke eben gestaltet und mit einer möglichen, vom Baderaumformstück   ab-   hängigen, herstellungstechnisch bedingten, im Abstand vom Umfang eingearbeiteten Nut, bzw. einer über die gesamte Fläche angeordneten, schwachen Profilierung bzw. Aufrauhung versehen ist. Die glasierte Vorderseite und die dem Verwendungszweck   entsprechenden, darauf angebrachten Formenteile sind   so ausgebildet, dass eine gleichmässige Verteilung der Kräfte bei zweckentsprechender Belastung auf das gesamte Baderaumformstück erzielt wird.

   Diese Formausbildung zielt in der Regel darauf, dass die zweckgerechten Formenteile auf einer ebenen Fläche, dem Spiegel, dessen Grösse von der Art des Formstückes abhängig ist und der eine Scherbendicke wie die zugehörigen Wandfliesen aufweist, aufgebracht sind, die von einer in Form und Grösse dem jeweiligen Baderaumformstück entsprechenden, gleichmässigen konkaven Wölbung in Form eines Randes bzw. eines Wulstes umgeben ist. 



   Durch diese Formausbildung ist es möglich, dass die äusserst vorteilhaften modernen Verlegeverfahren, wie Dünnbettmethode und Klebetechnik entsprechend, wie bei Wandfliesen angewendet werden können. Die erfindungsgemässe Entwicklung steht in keinem Widerspruch zu den bislang gebräuchlichen 

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Herstellungsverfahren für derartige Baderaumartikel. Es ist vielmehr durch diese Lösung überhaupt erst möglich, Baderaumformstücke mit einer derart geringen Dicke ohne Deformierungen herzustellen. Ein weiterer Vorteil liegt in der rationellen Verpackungsmöglichkeit, die durch die raumsparende Formaus- bildung ermöglicht wird. Die Entstehung von Transportbruch wird damit zwangsläufig gemindert. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen die Fig.   l   den Schnitt durch ein keramisches Formstück, weiters Fig. 2 sowie die Fig. 3 und die Fig. 4 die Muster eines keramischen   Baderaumformstückes.   



   Die   Rückseite --1-- des   erfindungsgemässen Baderaumformstückes ist eben gestaltet. Es besteht dabei die Möglichkeit, dass in quadratischer Form in den Umfang eine herstellungstechnisch erforderliche   Nut --2---hineingearbeitet   ist, wenn es die jeweilige Form des Baderaumformstückes gestattet. Die Rückseite kann ebenfalls mit einer schwachen Profilierung, wie es bei Wandfliesen üblich ist, entsprechend ausgestattet sein. Die   Scherbendicke --3-- des   Baderaumformstückes, speziell des Spiegels   - -6--,   ist so ausgeführt, dass sie mit den Dicken der gebräuchlichen und zur Verwendung gelangenden Wandfliesen gestaltungstechnisch übereinstimmt.

   Charakteristisch ist, dass   die Peripherie des Formstük-   kes mit einem konkav gewölbten, verhältnismässig hohen und vom Baderaumformstück abhängigen   Wulst --4-- abschliesst   und dass die dem Verwendungszweck entsprechenden Formteile --5--aufeine ebene Fläche, dem Spiegel--6--, aufgebracht sind. Die gesamten zu glasierenden Flächen zeichnen sich durch in der Regel abgerundete Kanten aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Keramische Baderaumformstücke, wie Haken, Rollenhalter, Seifenschalen u. dgl. für die Anwendung solcher Verlegetechnologien wie Dünnbettmethode, Klebetechnik u. ähnl. welche aus einer ge- stalterischen und herstellungstechnisch homogenen Einheit zwischen besonders ausgestalteten Wandfliesen und den zweckbestimmenden Formteilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die unglasierten Rückseiten (1) geschlossene ebene Flächen sind, in die herstellungstechnisch und von der Art des jeweiligen Baderaumformstückes bedingt, entweder eine im Abstand vom Umfang geführte Nut (2) eingearbeitet ist, oder die teilweise bzw.
    gesamte Fläche mit einer Profilierung oder Aufrauhung ausgestaltet ist, und dass die glasierten Vorderseiten mit dem zweckbestimmenden Formteil (5) konkav gewölbte Umrandungen (4) besitzen und der Formteil (5) auf ebenen Flächen, dem Spiegel (6), angeordnet ist, wobei die Scherbendicke im Bereich des Spiegels (6) den normalenzugehörigenWandfliesenent- spricht.
AT292666A 1965-06-03 1966-03-28 Keramische Baderaumformstücke AT264793B (de)

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