AT264554B - Kunststoffgebundenes Farbübertragungsmaterial - Google Patents

Kunststoffgebundenes Farbübertragungsmaterial

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AT264554B
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AT
Austria
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plastic bonded
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AT101266A
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Heinrich Dipl Ing Dr Wassmuth
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Koreska Gmbh W
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 oderfindungsgemässen Papiere wesentlich verbessert, da der Druck der Führungswalzen in der Schreibmaschine ebenfalls nicht ausreicht, um die Öltröpfchen zu verflüssigen und austreten zu lassen. 



   Die Schriftintensität bleibt jedoch weitgehend vergleichbar mit der solcher Durchschreibemateria- lien, welche flüssige Öle in den Poren enthalten, die aber, wie schon erwähnt, zum Ausölen und   Schmie-   ren neigen, und eine ungenügende Griffreinheit aufweisen. 



   Ein wesentlicher Vorteil der   Kunstharz-Durchschreibepapiere   besteht auch darin, dass sie im Ge- gensatz zu den Papieren auf Wachsbasis eine wischfeste Schrift auf dem Kopienblatt liefern, da die un- ter dem Schreibdruck austretenden, die Farbe enthaltenden flüssigen Öle von dem die Schrift aufneh- menden Papier rasch und fast vollständig aufgesaugt werden. Dieser Vorteil geht bei Verwendung ver- dickter Öle der zum Stand der Technik gehörenden Art, welche von sich aus nicht frei fliessen, verloren. 



   Hingegen ist es bei den Durchschreibematerialien gemäss der Erfindung möglich, den Thixotropieeffekt durch geeignete Zusätze zu den verwendeten Ölen so einzustellen, dass die unter dem Druck des Schreib- gerätes hervorgerufene Verflüssigung kurze Zeit anhält, so dass ein vollständiges Aufsaugen der öligen
Farbe in das beschriftete Papier ermöglicht wird. 



   Um der dispersen Phase aus Öl und Farbstoff thixotrope Eigenschaften zu verleihen, eignen sich besonders anorganische Zusätze, wie z. B. kolloidale Kieselsäure oder Aluminiumoxydhydrate, aber auch organische Präparate, wie sie in der Lackindustrie Verwendung finden, z. B. Polyamide oder Alumini- umstearate. Im Falle organischer Thixotropiemittel ist allerdings die Löslichkeit in den für den Masse- auftrag verwendeten Lösungsmitteln zu beachten, die unter Umständen bewirken kann, dass das Thixo- tropiemittel aus der inneren, öligen Phase in die äussere (Bindemittel-) Phase gelangt, wodurch die oben geschilderten Vorteile zumindestens teilweise verlorengingen. Geeignete Produkte sind   z.

   B.   unter der
Handelsbezeichnung Thixcin und Alugel 30 DT bekannte Präparate sowie ein als "Thixotropie-Pulver" von der Firma Noury & van der Lande in den Handel gebrachtes Silica-Aerogel. 



   Besonders empfehlenswert ist es, ein Bindemittel zu verwenden, welches mit den erwähnten Thixotropiemitteln in Gegenwart eines Lösungsmittels   verträglich,   jedoch nach der Entfernung des Lösungsmittels unverträglich ist und somit gewährleistet, dass das Thixotropiemittel nach dem Trocknen der Auftragsmasse in der öligen, dispersen Phase verbleibt und nicht in die Bindemittelphase wandert. Ein hervorragend geeignetes Bindemittel für diesen Zweck stellen chlorierte Polyäthylene dar, wie sie   z. B.   unter der Handelsbezeichnung Solpolen 300,500 oder 800 in den Handel kommen. Hiebei bedeuten die Zahlen die Viskosität in cps einer etwa   zuigen   Lösung des Bindemittels in Toluol. 



   Nachstehend wird die Erfindung an konkreten Ausführungsbeispielen näher erläutert :
Beispiel 1 : 
8,0 Gew.-Teile chloriertes Polyäthylen einer
Viskosität von etwa 300 cps 
7,0 Gew.-Teile Farbpigmente (Russ, Miloriblau, Phthalocyaninblau) 
7,3 Gew.-Teile Oleinalkohol 
0,7 Gew.-Teile basisches Aluminiumstearat 
1, 0   Gew.-Teile   Fettsäureamid 
76,0   Gew.-Teile   Trichloräthylen werden vorbereitet. 



   Die Farbpigmente, Oleinalkohol und Aluminiumstearat werden auf einer Walzenmühle hiess zu   ei-   ner Farbpaste angerieben, welche nach Erkalten in der Lösung des Polyäthylens und Fettsäureamids in dem Lösungsmittel dispergiert wird. 



   Mit dieser Masse wird in üblicher Weise eine Papier- oder Folienbahn beschichtet und das Lösungsmittel in einem Trockenkanal entfernt. Man erhält ein Durchschreibepapier guter Ausdauer und hoher Farbintensität. Das erzielte Durchschreibematerial zeichnet sich durch seine besonders scharfen Durchschriften aus. 



   Beispiel 2 : 
7,2   Gew.-Teile Farbpigmente   (Russ, Miloriblau, Phthalocyaninblau) 
7,3   Gew.-Teile Oleinalkohol   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
0,7 Gew.-Teile basisches Aluminiumstearat
7,6   Gew.-Teile   Dicarbonsäurepolyester
1, 3 Gew.-Teile Fettsäureamid
75,9   Gew.-Teile   Methylenchlorid werden vorbereitet. 



   Die Farbpigmente, Oleinalkohol und das Aluminiumstearat werden auf einer Walzenmühle heiss zu einer Farbpaste angerieben, welche nach dem Erkalten in der Lösung von Polyester und Fettsäureamid in Methylenchlorid dispergiert wird. Der Auftrag der Farbmasse erfolgt in oben beschriebener Weise. 



   Beispiel 3 :
6,4   Gew. -Teile Farbpigmente   (Russ, Miloriblau, Phthalocyanin- blau)
6,6   Gew.-Teile Ricinusöl  
0,7   Gew.-Teile   Silica-Aerogel (Thixotropie-Pulver von Noury & van der Lande N. V.)
6,7   Gew.-Teile   chloriertes Polyäthylen
1, 2   Gew.-Teile   Fettsäureamid
78,4 Gew.-Teile Trichloräthylen werden vorbereitet. 



   Die Farbpigmente, das Ricinusöl und das Thixotropiepulver werden auf einer Walzenmühle zu einer Farbpaste angerieben, welche anschliessend in der Lösung von chloriertem Polyäthylen und Fettsäureamid in Trichloräthylen dispergiert wird. Die Beschichtung erfolgt wie oben angegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kunststoffgebundenes Farbübertragungsmaterial in Blatt- oder Bandform mit einem flexiblen Träger und einer darauf aufgebrachten Schicht aus einem filmbildenden Bindemittel und einer in diesem dispergierten, pastösen Masse, die mindestens einen Farbstoff und bzw. oder mindestens ein Pigment enthält und die unter Druck auf ein der Schicht anliegendes Kopienblatt übertragbar ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die im Bindemittel dispergierte pastöse Masse ein Thixotropiemittel, wie z. B.
    Silica-Aerogel oder basisches Aluminiumstearat, enthält.
AT101266A 1966-02-04 1966-02-04 Kunststoffgebundenes Farbübertragungsmaterial AT264554B (de)

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