AT264339B - Einrichtung zur Drehrichtungsumkehr der Treibtrommel für die Aufwickelspule zum Beheben von Fadenbrüchen, insbesondere an Spinnkammer-Spinnmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Drehrichtungsumkehr der Treibtrommel für die Aufwickelspule zum Beheben von Fadenbrüchen, insbesondere an Spinnkammer-Spinnmaschinen

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AT264339B AT647666A AT647666A AT264339B AT 264339 B AT264339 B AT 264339B AT 647666 A AT647666 A AT 647666A AT 647666 A AT647666 A AT 647666A AT 264339 B AT264339 B AT 264339B
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Vyzk Ustav Bavlnarsky
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   Einrichtung zur Drehrichtungsumkehr der Treibtrommel für die Aufwickelspule zum Beheben von Fadenbrüchen, insbesondere an Spinnkammer-Spinnmaschinen 
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Drehrichtungsumkehr der Treibtrommel für die Aufwickelspule zum Beheben von Fadenbrüchen, insbesondere an Spinnkammer-Spinnmaschinen, wobei die Treibtrommel auf der Antriebswelle frei drehbar ist. 



   Jede Spinneinheit einer Spinnkammer-Spinnmaschine ist mit einer eine Treibtrommel aufweisenden Aufwickelvorrichtung versehen. Diese Treibtrommel setzt einerseits die Garnspule durch Reibantrieb in Rotation, anderseits verteilt sie den Faden auf derselben in Kreuzwicklung. In dem Fadenabziehrohr der Spinnkammer ist ein Fadenbruchwächter angeordnet, der den Fadenbruch in der Spinnkammer signalisiert. 



   Bei Fadenbruch ist es notwendig, das Fadenende in die Spinnkammer zurückzuführen und dort anzuspinnen. Für diesen Zweck ist die Treibtrommelwelle mit dem entsprechenden Antriebsmittel mittels einer elektromagnetischen, auf elektrischem Weg vom Fadenbruchwächter gesteuerten Kupplung verbunden. 



   Bei normalem Spinnvorgang ist die elektromagnetische Kupplung derart eingeschaltet, dass die Treibtrommel sich in Fadenabzugrichtung dreht. Nach festgestelltem Fadenbruch schaltet die elektromagnetische Kupplung die Treibtrommel auf Impuls des Fadenbruchwächters auf Rückwärtsgang um. 



  Die Treibtrommelwelle wird ferner durch eine elektromagnetische, zur Verminderung der Schwungkraft der Trommel bei Abänderung des Drehsinns bestimmte Bremse beeinflusst. 



   Nachteile der oben erwähnten Anordnung sind grosse Ansprüche in räumlicher Hinsicht und Kostspieligkeit. 



   Ferner ist eine Aufwickelvorrichtung bekannt, deren Treibtrommel auf einer ortsfesten Welle drehbar gelagert ist. Diese Treibtrommel wird von einem Elektromotor angetrieben, dessen Stator an der ortsfesten Welle befestigt ist, während der Rotor an der inneren Wand der Treibtrommel angeordnet ist. Die Zuführung des elektrischen, den Elektromotor speisenden Stroms wird durch den vom Fadenwächter gegebenen Impuls gesteuert. Bei Fadenbruch wird die Stromzuführung unterbrochen und die Treibtrommel stillgesetzt. 



   Diese Anordnung ist für den Antrieb der Treibtrommel einer Spinnkammer-Spinnmaschine nicht geeignet, da sie mit den Mitteln für den Rückgang der Treibtrommel nicht versehen ist. 



   Ein weiterer Nachteil der letztgenannten Anordnung ist eine verhältnismässige Kompliziertheit und Kostspieligkeit der Ausführung und ein relativ hoher Kraftbedarf. 



   Ausserdem ist ein mechanischer Fadenbruchwächter bekannt, der zum Stillsetzen der Treibtrommel einer Spulmaschine dient. Die Treibtrommel ist auf der Antriebswelle drehbar gelagert, wobei ihre operative Verbindung mit der Antriebswelle mittels einer Reibkupplung erfolgt. Der anzutreibende Kupplungsteil befindet sich innerhalb der Treibtrommel, während der Antriebsteil derselben auf der An- 

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 EMI2.1 
 

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 folgedessen fängt die   Treibtrommel-2-an, sich im Gegensinn   zu drehen und somit den Faden-11von der Garnspule --3-- abzuwickeln. Das Fadenende wird dadurch über die   Führungswalze --7- mit-   tels Unterdruck   im Fadenabziehrohr-l-in die rotierende Spinnkammer   zurückgeschoben und dort angesponnen.

   Nach dem Anspinnen des   Fadens -11-- schaltet   der   Fadenbruchwächter --26-- den   Elek-   tromagnet --22- aus,   so dass die Kupplungsscheibe --19-- gegen die   Treibtrommel --2-- gedrückt   und das Umlaufgetriebe blockiert wird. Damit wird die Treibtrommel --2-- wieder in normale Betriebsrotation gesetzt, bei der sie den   Faden --11aus   der Spinnkammer abzieht und auf der Garnspule --3-- verteilt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Drehrichtungsumkehr der Treibtrommel für die Aufwickelspule zum Beheben von Fadenbrüchen, insbesondere an Spinnkammer-Spinnmaschinen, wobei die Treibtrommel auf der An- EMI3.1 drehbar und axial verschiebbar eine Kupplungsscheibe (19) gelagert ist, welche wenigstens ein Planetenzahnrad (17) trägt, das mit einem in der Treibtrommel (2) angeordneten Planetenzahnkranz (16) und mit einem auf der Antriebswelle (13) sitzenden Sonnenrad (20) in dauerndem Eingriff steht, dass eine die Kupplungsscheibe (19) gegen eine Stirnseite der Treibtrommel (2) drückende Feder (24) vorgesehen ist und dass ein koaxial zur Antriebswelle (13) angeordneter, ortsfester Elektromagnet (22) angeordnet ist, dessen Anker die Kupplungsscheibe (19) bildet.
AT647666A 1966-03-19 1966-07-06 Einrichtung zur Drehrichtungsumkehr der Treibtrommel für die Aufwickelspule zum Beheben von Fadenbrüchen, insbesondere an Spinnkammer-Spinnmaschinen AT264339B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2708936A1 (de) * 1977-03-02 1978-09-07 Fritz Stahlecker Verfahren zum anspinnen eines fadens an spinnaggregaten einer offenend- spinnmaschine und offenend-spinnmaschine zum durchfuehren des verfahrens
DE2760369C2 (de) * 1977-03-02 1988-03-24 Fritz 7347 Bad Ueberkingen De Stahlecker
DE102010029631B4 (de) * 2009-06-04 2015-07-16 SSM Schärer Schweiter Mettler AG Umspulmaschine zum Umspulen von Garnen

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