AT264140B - Verfahren zur Herstellung 2,5-Dihydroxyterephthalsäure enthaltender Polyester und Copolyester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung 2,5-Dihydroxyterephthalsäure enthaltender Polyester und Copolyester

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AT264140B
AT264140B AT751366A AT751366A AT264140B AT 264140 B AT264140 B AT 264140B AT 751366 A AT751366 A AT 751366A AT 751366 A AT751366 A AT 751366A AT 264140 B AT264140 B AT 264140B
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dihydroxyterephthalic acid
polyesters
copolyesters
polyester
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Josef Dipl Ing Dr Hrach
Winfried Dipl Chem Zeschmar
Hermann Dr Zorn
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Alpine Chemische Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/02Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • C08G63/60Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds derived from the reaction of a mixture of hydroxy carboxylic acids, polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung   2, 5-Dihydroxyterephthalsäure   enthaltender Polyester und Copolyester 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyestern und Copolyestern, indem man in Gegenwart von 2,5-Dihydroxyterephthalsäure bzw. ihrer polyesterbildenden Derivate polykondensiert, wobei die 2,5-Dihydroxyterephthalsäure in die Polyesterkette eingebaut wird. 



   Die Verwendung von 2,5-Dihydroxyterephthalsäure   als Cokomponente   bei der Herstellung von Polyestern ist bekannt. Sie wird zum Teil auch für die Herstellung von Homopolyestem verwendet. Es ist ebenfalls bekannt,   2, 5-Dihydroxyterephthalsäure   in Konzentrationen von einigen Prozenten in Polyestern einzubauen, um deren Temperaturbeständigkeit zu erhöhen. Nach einem weiteren bekannten Vorschlag wurde die 2,5-Dihydroxyterephthalsäure auch als Vernetzungskomponente in   Polyestem   und Copolyestern verwendet. 



   Gemäss der Erfindung werden nun zur optischen Aufhellung der Polyester bzw. Copolyester bis zu   0, 1 Mol-%   2,5-Dihydroxyterephthalsäure bzw. ihre polyesterbildenden Derivate, bezogen auf die angewandte Menge der   ändern Dicarbonsäure,   zugesetzt. Es muss also in diesem Fall die Konzentration an 2,5-Dihydroxyterephthalsäure bedeutend geringer sein als bei den bekannten Verfahren. Wird nämlich die Konzentration an 2,5-Dihydroxyterephthalsäure über etwa 0, 1 Mol-% erhöht, so beeinträchtigt ihre Eigenfarbe durch die unvollständige Reaktion der phenolischen OH- Gruppen den Aufhellungseffekt. 



   Während bei andern Aufhellern, die chemisch in die Polymerketten eingebaut werden, zur Erzielung eines wesentlichen Aufhelleffektes Mengen von etwa 1 Mol- % und darüber angewandt werden müssen, genügen beim erfindungsgemäss verwendeten Produkt sehr viel geringere Konzentrationen. Dadurch werden Eigenschaften, wie Schmelzpunkt, Kristallisationsvermögen, Licht- und Temperaturbeständigkeit sowie Färbbarkeit praktisch nicht verändert. Durch die Anwesenheit von 4 funktionellen Gruppen in der 2,5-Dihydroxyterephthalsäure ist zusätzlich noch eine geringfügige Vemetzung der erfindungsgemäss hergestellten Polyester bzw. Copolyester gegeben, durch die die mechanischen Eigenschaften der Fertigprodukte verbessert werden. Da die Menge an 2,5-Dihydroxyterephthalsäure jedoch sehr gering ist, wird die Verarbeitbarkeit in keiner Weise beeinträchtigt.

   Die Vorteile der Anwendung dieser Verbindung als optischer Aufheller gegenüber andern sind somit augenscheinlich. 



   Besonders vorteilhaft wirkt sich der aufhellende Effekt der 2, 5-Dihydroxyterephthalsäure aus, wenn man sie in Copolyester einbaut, die sich infolge einer etwaigen geringeren thermischen Stabilität nicht mit der für Verbrauchsartikel gewünschten Helligkeit herstellen lassen. Besonders wichtig ist eine möglichst grosse Helligkeit bzw. hoher Weissgrad bei Fasern und Filmen, aber auch bei transparenten Spritzgussteilen, Hohlkörpern oder Extrusionsprodukten. Die hiefür verwendeten Polyester oder Copolyester lassen sich durch Einkondensieren der 2,5-Dihydroxyterephthalsäure oder ihrer polyesterbildenden Derivate sehr wesentlich optisch aufhellen und können dadurch in grösserem Umfang und mit verbesserten Ergebnissen eingesetzt werden.

   Für die Polyester bzw.   Copolyester die durch 2, 5-Dihydroxyterephthal-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 säure aufgehellt werden können, gibt es keine Einschränkungen. Insbesondere sind solche geeignet, die aus aromatischen Dicarbonsäuren bzw. Gemischen aromatischer Dicarbonsäuren und aliphatischer Glykolen bestehen, gegebenenfalls unter Zusatz von Diolen der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 worin a die Zahlen von 1 bis 10 bedeutet, R für ein beliebiges, gegebenenfalls verzweigtes Brückenglied mit einer Kettenlänge von 0 bis 4 Atomen, vorzugsweise für 
 EMI2.2 
 wobei X Wasserstoff oder niedrigmolekulares, gegebenenfalls substituiertes Alkyl bedeutet, steht und A und B, gegebenenfalls beliebig substituierte, aromatische Kerne sind. 



   Das Verfahren wird so ausgeführt, dass man z. B. ein Gemisch aus Dimethylterephthalat, Äthylenglykol und bis zu   0, 1 Mol-'%,   bezogen auf Dimethylterephthalat, an   2, 5 -Dihydroxyterephthalsäure-   dimethylester unter Ausschluss von Sauerstoff und in Gegenwart von Veresterungskatalysatoren und gegebenenfalls von Stabilisatoren unter Rühren erhitzt. Dabei findet in an sich bekannter Weise in einer ersten Stufe (unter Atmosphärendruck und bei Temperaturen bis etwa 200 C) die Umesterungsreaktion und in einer zweiten Stufe (im Vakuum und bei Temperaturen bis etwa 2800C) die Polykondensationsreaktion statt. 



   Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung ohne sie einzuschränken. Die Teile sind Gewichtsteile, die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



     Beispiel l :   Ein Gemisch aus 600 Teilen Terephthalsäuredimethylester, 466 Teilen Äthylenglykol und 7 Teilen   2, 5-Dihydroxyterephthalsäuredimethylester   wird in Gegenwart von 0, 4 Teilen Zinkoxyd und 0, 2 Teilen Triphenylphosphin in einer von Sauerstoff gereinigten Stickstoffatmosphäre unter Rühren erhitzt. Innerhalb von 3, 5 h destillieren bei Temperaturen bis 2410C Methanol und Äthylenglykol über. Dann wird im Vakuum (0, 4-0, 8 mm Hg) und bei Temperaturen zwischen 270 und   2730C   weitergerührt. Nach 4 h erhält man einen Polyester, der eine Intrinsic-Viskosität von 0, 61 besitzt und bei 258 - 2600C schmilzt. Das Material lässt sich zu hervorragend aufgehellten Fasern verspinnen. 



   Beispiel 2: Ersetzt man das Gemisch des Beispiels 1 durch ein solches aus 570 Teilen Terephthalsäuredimethylester, 30 Teilen Isophthalsäuredimethylester, 466 Teilen Äthylenglykol, 60 Teilen   Bisphenol-A-diglykoläther und 7 Teilen 2, 5-Dihydroxyterephthalsäuredimethylester,   und arbeitet man im übrigen nach den Angaben des Beispiels   l,   so erhält man ein Polykondensat, das sich zu sehr gut optisch aufgehellten Filmen mit hoher Transparenz verarbeiten lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Polyestern und Copolyestern, indem man in Gegenwart von 2, 5-Dihydroxyterephthalsäure bzw. ihrer polyesterbildenden Derivate polykondensiert, wobei die 2, 5-Dihy- droxyterephthalsäure in die Polyesterkette eingebaut wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur optischen Aufhellung der Polyester bzw. Copolyester bis zu 0, 1 Mol- % 2, 5-Dihydroxyterephthalsäure bzw. ihre polyesterbildenden Derivate, bezogen auf die angewandte Menge der ändern Dicarbonsäure, zugesetzt werden.
AT751366A 1966-08-05 1966-08-05 Verfahren zur Herstellung 2,5-Dihydroxyterephthalsäure enthaltender Polyester und Copolyester AT264140B (de)

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