AT263471B - Druckmittelbetätigtes Ventil - Google Patents

Druckmittelbetätigtes Ventil

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Publication number
AT263471B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure medium
valve
cone
valve cone
membrane
Prior art date
Application number
AT430566A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Brauneis
Original Assignee
Vmw Ranshofen Berndorf Ag
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/36Valve members
    • F16K1/38Valve members of conical shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckmittelbetätigtes Ventil 
Die Erfindung betrifft ein über eine Membrane druckmittelbetätigtes Ventil, insbesondere für die
Förderung staubförmiger Güter. 



   Es sind Ventile bekannt, bei denen ein elastisches Glied wie ein Torus oder eine Membrane durch ein Druckmittel, wie   z.   B. Pressluft verformt wird und dadurch den Durchgang sperrt. Eines dieser Ven- tile verwendet eine Faltenbalgmembrane aus Gummi, welche in ihrem oberen, den eigentlichen Ventilkegel bildenden Teil eine kugelkalottenförmige metallische Einlage zur   Versteifung trägt. Dieses Ven-   til ist jedoch zufolge seiner Formgebung und Materialausführung für stark errodierendes staubförmiges Gut nicht geeignet, da einerseits   Schüttkegel   fehlen und sich in den Falten der Membrane leicht Reste absetzen können, sowie anderseits das weiche Material direkt im Fluss des stark schleifenden Förderstromes liegt.

   Ausserdem ist keine exakte Führung der Ventilkegelbewegung vorhanden, so dass sich der Ventilkegel schiefstellen kann. 



   Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass ein nach oben weisender von unten gegen einen Sitzring pressbarer und durch einen Dorn von unten durch den Druckraum geführter metallischer Ventilkegel auf seiner Unterseite durch eine elastische ebene, zwischen den Rand des Kegels und der Führung des Domes eingespannte Membrane abgeschlossen ist, so dass sich ein Druckraum für das Betätigungsmedium ergibt. Dadurch ist der am meisten dem Verschleiss ausgesetzte Ventilkegel besonders widerstandsfähig und deckt Führungselemente sowie die empfindliche Membrane ab. Diese kann aus einem gewöhnlichen Flachmaterial gefertigt werden, ist billig in der Herstellung, da sich komplizierte Vulkanisationsformen erübrigen und kann leicht ausgewechselt werden. In der Zeichnung ist derGegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   Wie man daraus erkennen kann, ist in einem vertikalen   Rohrstrang --1-- für die pneumatische Ton-   erdeförderung ein Sitzring --2-- mit einer elastischen Dichtlippe --3-- eingebaut. Gegen diese Dichtlippe --3-- wird unter dem Einfluss von Druckluft, welche über ein   Luftzuführungsrohr --4-- geführt   wird, der   Ventilkegel --5-- gedrückt.   Der Ventilkegel --5-- ist als abgesetzter Kegel aus Metall ausgebildet, dessen mit der   Dichtlippe --3-- zusammenwirkender Teil --7-- einen steilerenÖffnungswin-     kel-8-aufweist.   



   Zentrisch am Ventilkegel --5-- ist ein   Führungsrohr --9-- angeschweisst. welches ins zentrale Luft-     zuführungsrohr --4-- hineinreicht   und in diesem verschieblich geführt ist, was ein genaues axiales Verschieben des   Ventilkegels --5-- gewährleistet.   Dieses   Führungsrohr --9-- besitzt Öffnungen--10-- zum   Durchtritt der Pressluft, die aus der   Zuführungsleitung --4-- in   den Raum unter dem Ventilkegel --5-eintritt, der durch eine elastische einfache Membrane --11-- abgeschlossen ist.

   Wird dieser Raum unter Druck gesetzt, so hebt sich unter Verformung der   Membrane --11-- der Ventilkegel --5-- und schliesst   die   Leitung-l-ab.   Durch diese Formgebung ist ein besonders leichter Durchfluss von oben nach unten gewährleistet, wobei die dem verschleissenden Förderstrom besonders ausgesetzten Teile des Ventilke-   gels-5-aus   Metall bestehen, das mit Schmelzbasalt überzogen sein kann, während die empfindliche Membrane --11-- darunterliegt und somit abgedeckt wird. Da die Membrane-11-ausserdem eine einfache ebene Form aufweist, ist sie leicht herzustellen und auszuwechseln. 

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   Da sich das   Führungsrohr --9-- für   den Ventilkegel --5-- innerhalb der Leitung --4-- befindet, kann es nicht mit dem Förderstrom in Berührung kommen und ist daher auch nicht der Verreibung ausgesetzt. 



   Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, kann auch für flüssige Medien verwendet werden und andere Ausbildungsformen des Kegels aufweisen. An Stelle des Führungsrohres kann   z. B.   auch ein voller Dorn treten, der Nuten zum Durchgang des Druckmediums aufweist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Über eine Membrane druckmittelbetätigtes Ventil, insbesondere für die   Förderung staubförmiger   Güter, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach oben weisender von unten gegen einen Sitzring (2) pressbarer und durch einen Dorn (9) von unten durch den Druckraum, geführter metallischer Ventilkegel (5) auf seiner Unterseite durch eine elastische, ebene zwischen den Rand des Kegels und der Führung des Dornes eingespannte Membrane (11) abgeschlossen ist, so dass sich ein Druckraum für das Betätigungsmedium ergibt.

Claims (1)

  1. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsdorn (9) in dem Zuführungsrohr (4) für das Druckmedium verschieblich gelagert und mit dem Ventilkegel (5) fest verbunden ist.
    3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsdorn (9) als Rohr zum Durchleiten des Druckmediums ausgebildet ist.
    4. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkegel (5) als abgesetzter Kegel ausgebildet ist, dessen unterer mit dem Sitzring (2) in Berührung kommender Teil (7) einen steileren Öffnungswinkel (8) aufweist.
AT430566A 1966-05-06 1966-05-06 Druckmittelbetätigtes Ventil AT263471B (de)

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