AT263072B - Selbstfahrende oder zum Transport durch ein Fahrzeug eingerichtete Schneeschmelzmaschine - Google Patents

Selbstfahrende oder zum Transport durch ein Fahrzeug eingerichtete Schneeschmelzmaschine

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AT263072B
AT263072B AT385165A AT385165A AT263072B AT 263072 B AT263072 B AT 263072B AT 385165 A AT385165 A AT 385165A AT 385165 A AT385165 A AT 385165A AT 263072 B AT263072 B AT 263072B
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AT
Austria
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snow melting
vehicle
air
heating
melting machine
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AT385165A
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Josef Doegl
Original Assignee
Josef Doegl
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Description


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  Selbstfahrende oder zum Transport durch ein Fahrzeug eingerichtete
Schneeschmelzmaschine 
Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende oder zum Transport durch ein Fahrzeug eingerichtete
Schneeschmelzmaschine, die zweckmässig auf das Fahrgestell eines Lastkraftwagens bleibend montiert wird oder aber, ebenfalls zu einer transportablen, auf einer Plattform sitzenden Einheit zusammengefasst, auf ein Schienenfahrzeug aufgesetzt werden kann, um zum Freimachen von Strassenbahngleise aufweisenden Strassen oder aber von Bahnkörpern eingesetzt zu werden.

   Die vorliegende Schneeschmelzmaschine kennzeichnet sich dadurch, dass sie ein dieselelektrisches Energiesystem umfasst, mit dem Luft verdichtet, aufgeheizt und durch ein stirnseitig vor dem Fahrzeug anzuordnendes Heiz- und Ausblasesystem gegen den zu schmelzenden Schnee gerichtet werden kann, wobei dieses dieselelektrische System einen Dieselmotor mit elektrischem Generator und diesem nachgeordneten Kompressoraggregat, bestehend aus Verdichter und elektrischer Antriebsmaschine, umfasst und wobei eine von dem Generator gespeiste elektrisch beheizte Luftwärmeinrichtung vorgesehen ist und wobei auch die Hilfsmaschinen, insbesondere die hydraulische Druckpumpe, zur Speisung eines Verstellmechanismus für die Ausblase- und Heizeinrichtung von diesem dieselelektrischen System mit Energie versorgt werden können.

   Zweckmässig ist es, wenn zur Speisung der Ausblase- und Heizeinrichtung zwei dieselelektrische Systeme vorgesehen sind, welche abwechselnd oder gleichzeitig arbeiten. 



   Eine solche Maschine ist besonders zur Schneefreimachung von verbauten Strassen geeignet, bei denen das Wegschleudern des Schnees nicht möglich ist. Diese Maschine ist vollkommen selbstgenügend, d. h. dass sie, mit Brennstoffbehältern hinreichender Grösse versehen, lange Zeit im Einsatz stehen kann, wobei grosse Betriebssicherheit dann gegeben ist, wenn, wie vorgeschlagen, zwei voneinander unabhängige, Energie liefernde Systeme vorgesehen sind. 



   Ein Problem besonderer Art besteht bei Schneeschmelzmaschinen, welche, wie   vorliegendenfalls,   den Schnee durch Aufblasen von Heissluft zum Schmelzen bringen, in der rationellen Erzeugung von grossen Mengen Warmluft. Wohl ist man nicht darauf beschränkt, Warmluft über den Umweg der elektrischen Aufheizung zu erzeugen, aber die vorgeschlagene elektrische Luftvorwärmung hat den Vorteil der Vermeidung von Brennern, die, innerhalb fahrbarer Fahrzeuge angeordnet, gewisse Sicherheitsvorkehrungen erfordern und schwierig zu lösende Aufgaben baulicher Natur stellen. Anderseits besteht gegen elektrische Heizkörper, wie sie zur Aufheizung der Luft erforderlich sind, der Einwand, dass sie leicht beschädigt werden können.

   Die Erfindung trägt diesem Umstand im Sinne eines ihrer Merkmale dadurch Rechnung, dass die Ausblase- und Heizeinrichtung im wesentlichen aus einem mit Ein- und Austrittsöffnungen versehenen Behälter besteht, in welchem elektrische Heizleiter stossgesichert untergebracht sind und in den die zu erwärmende Luft eingebracht wird, um durch eine in der Stirnwand dieses Behälters vorgesehene grosse Anzahl von Düsen ausgeblasen zu werden. Zweckmässig ist es dabei, wenn zur zusätzlichen Erwärmung der auszublasenden Luft Glühtöpfe vorgesehen sind, zweckmässig zwischen dem Verdichter und der Ausblase- und Heizeinrichtung. Es sind dies einfache, mittels kleiner Brenner oder auch von den Auspuffgasen der Antriebsmaschine geheizte Luftwärmevorrichtungen, welche den Verbrauch an elektrischer Heizenergie entsprechend herabsetzen. 



   Es versteht sich, dass die Erfindung, was die räumliche Unterbringung und gegenseitige Anordnung 

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 der Aggregate und ihrer Teile auf einem Fahrgestell anbelangt, zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten bietet. Die an Hand der Zeichnungen erfolgende Beschreibung einer erfindungsgemässen Schneeschmelzmaschine ist daher nur als Ausführungsbeispiel zu werten. Fig. 1 zeigt die Maschinenanordnung im Grundriss, Fig. 2 eine Vorderansicht auf das Heiz- und Ausblasesystem, welches an der Stirnwand des Fahrzeuges an dessen Aussenseite angeordnet zu denken ist. 
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    Generator-2-, Kompressoren-3Kraftwagens-7-,   dessen   Antriebsmotor --8-- von   den   Motoren-l- (das   beschriebene Aggregat ist verdoppelt dargestellt) unabhängig ist.

   An der Vorderseite des Fahrzeuges ist eine elektrische   Heiz-und Ausblasevorrichtung-9-von   noch zu beschreibender Beschaffenheit an einer schwenkbaren,   höhen- und   seitenverstellbaren   Halteeinrichtung --10-- befestigt.   Die Hilfseinrichtungen des Fahrzeuges, wie Führerstand bzw. Fahrersitz, Hilfsaggregate wie Schalt-und Steuereinrichtungen, Plätze für den   Machinisten-es   werden zweckmässig zwei Fahrer und eine Maschinenbedienungsperson eingesetzt-, die Brennstoffbehälter   u. dgl.   sind, weil nicht erfindungswesentlich, nicht dargestellt, wie es sich auch versteht, dass die zeichnerisch dargestellte symmetrische Anordnung der Aggregate nicht unbedingt erforderlich ist. 



   Der   Kompressor --3-- liefert   Druckluft oder Druckflüssigkeit zur Speisung des mit Hub- und Schwenkzylinder ausgestatteten   Verbindungsgliedes --10--,   wogegen der   Kompressor --4-- die   zu 
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    --12-- in- -16--,   die an mit   Federn-17--aufgehängten Trägem--18-gesichert   sind. Die Heizstäbe können entweder unmittelbar aufgeheizt werden oder sie sind mit Heizdrähten umwickelt. Nach aussen ist die   Einrichtung --9-- durch   ein mit Düsen (nicht dargestellt) bestücktes Verschlussblech abgedeckt. 



  Dieses bezweckt einerseits einen Schutz vor Beschädigungen der   Heizstäbe --16--,   anderseits auch einen gewissen Stau der austretenden Luft mit anschliessender Bildung heisser Luftstrahlen. 



   Die Zahl der Heizeinrichtungen--6--kann je nach Grösse derselben schwanken, wie auch die Durchströmung derselben in Serien- oder Parallelschaltung gewählt werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Selbstfahrende oder zum Transport durch ein Fahrzeug eingerichtete Schneeschmelzmaschine, 
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 verdichtet, aufgeheizt und durch ein stirnseitig vor dem Fahrzeug anzuordnendes Heiz- und Ausblasesystem gegen den auf der Strasse liegenden, zu schmelzenden Schnee gerichtet werden kann, wobei dieses dieselelektrische System einen Dieselmotor mit elektrischem Generator und diesem nachgeordneten Kompressoraggregat, bestehend aus Verdichter und elektrischer Antriebsmaschine umfasst und wobei eine von dem Generator gespeiste elektrisch beheizte Luftwärmeinrichtung vorgesehen ist und wobei auch die Hilfsmaschinen, insbesondere die hydraulische Druckpumpe, zur Speisung eines Verstellmechanismus für die Ausblase- und Heizeinrichtung von diesem dieselelektrischen System mit Energie versorgt werden können. 
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Claims (1)

  1. undAusblase- und Heizeinrichtung im wesentlichen aus einem mit Ein- und Austrittsöffnungen versehenen Behälter besteht, in welchem elektrische Heizleiter stossgesichert untergebracht sind und in den die zu erwärmende Luft eingebracht wird, um durch eine in der Stirnwand dieses Behälters vorgesehene grosse Anzahl von Düsen ausgeblasen zu werden.
    4. Schneeschmelzmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass zur zusätzlichen Erwärmung der auszublasenden Luft Glühtöpfe vorgesehen sind, zweckmässig zwischen dem Verdichter und der Ausblase- und Heizeinrichtung.
    5. Schneeschmelzmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass zur Verdichtung der Arbeitsluft zwei Kompressoren pro dieselelektrischem System vorgesehen sind.
AT385165A 1965-04-27 1965-04-27 Selbstfahrende oder zum Transport durch ein Fahrzeug eingerichtete Schneeschmelzmaschine AT263072B (de)

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