AT262041B - Geflügelfuttermischung - Google Patents

Geflügelfuttermischung

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AT262041B
AT262041B AT837464A AT837464A AT262041B AT 262041 B AT262041 B AT 262041B AT 837464 A AT837464 A AT 837464A AT 837464 A AT837464 A AT 837464A AT 262041 B AT262041 B AT 262041B
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calcium
feed
sulfate
poultry
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Joseph Michael Pensack
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American Cyanamid Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geflügelfuttermischung 
Die Erfindung bezieht sich auf neue Geflügelfuttermischungen, die ein Tetracyclin-Antibiotikum sowie ein Verstärkungsmittel für dasselbe enthalten. Diese Futtermischungen sind zur Bekämpfung von
Infektionskrankheiten sowie zur Bekämpfung   des Geflügelwachstums   in besonderem Masse geeignet. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Geflügelfutter, welches die normalen Zusätze von anorganischen Kalzium- und Phosphatergänzungsstoffen, ein Tetracyclin-Antibiotikum sowie einen Zusatz enthält, der die erhöhte Resorption des Antibiotikums durch das Blut und Gewebe des Geflügels fördert, welches das so zusammengesetzte Futter aufnimmt. 



   Obwohl die BreitbandantibiotikaChlortetracyclin, Tetracyclin, Oxytetracyclin und Desmethylchlortetracyclin, die einen sehr weiten Wirkungsbereich haben, bei der Bekämpfung infektiöser Krankheiten und zur Förderung des Wachstums von Geflügel, wie gefunden wurde, äusserst wirksam sind, konnten dennoch derartige Antibiotika bisher niemals voll ausgenutzt werden. Dies war auf eine unvollständige Resorption der Antibiotika beim Geflügel zurückzuführen. Man nimmt an, dass die unvollständige Resorption zumindest teilweise durch die Gegenwart von Kalzium oder andern metallischen Kationen im Futter bedingt ist. 



   Es ist bekannt, dass Kalzium und Phosphor im Tierfutter, insbesondere im Geflügelfutter, im allgemeinen in Form von Kalziumcarbonat, Kalziumhydrogenphosphat und Knochenmehl vorhanden sind. 



  Diese Materialien werden im allgemeinen als für das normale Wachstum von Geflügel erforderlich angesehen ; es wurde aber gefunden, dass sie den Blutspiegel der Tetracyclin-Antibiotikas ganz wesentlich vermindern. Da eine Besserung des Gesundheitszustandes normalerweise mit dem Blutspiegel an Antibiotikum zusammenhängt, wurden Versuche unternommen, die nachteilige Wirkung des Kalziums auf den Blutspiegel an Antibiotikum auszuschalten, ohne jedoch das Kalzium aus der Nahrung zu entfernen. 



   Es wird allgemein angenommen, dass das Kalziumion mit den Tetracyclinantibiotika einen Komplex bildet, der die Resorption der Antiobiotika durch das Blut verhindert. Da derartige Antiobitka ziemlich teuer sind, wird eine maximale Resorption des Antibiotikums angestrebt. Es sind bereits verschiedene Vorschläge zur Erreichung dieses Zieles bekannt, beispielsweise eine kalziumarme Nahrung. doch ist bisher noch keine vollständig befriedigende Lösung dieses Problems gefunden worden. Zwar kann kürzere Zeit eine kalziumarme Nahrung gefüttert werden, beispielsweise zur Behandlung kranken Geflügels mit therapeutischen Mengen eines Antibiotikums, eine fortgesetzte Fütterung mit kalziumarmer Nahrung während längerer Zeit kann jedoch zu Missbildungen des Knochengerüstes und zum Zurückbleiben im Wachstum führen. 



   Bei grösserem Geflügel, beispielsweise Truthühnern, ist dieses Problem sogar noch grösser als bei kleinerem Geflügel, wie Hühnern, da die grösseren Tiere zum normalen Wachstum wesentlich mehr Phosphor und Kalzium als die kleineren benötigen. Nach den Angaben des National Research Council   brauchen Truthühner   zum normalen Wachstum mindestens etwa 1,   00/0   Phosphor und 2, 0% Kalzium, wäh- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 rend Hühner etwa 0,   610   Phosphor und nur 1,   0%   Kalzium benötigen. Obwohl einige Geflügelfarmer auch noch mit Erfolg geringere Kalzium- und Phosphormengen   verfüttert   haben, so ist es doch nicht mög- lich, diese Mengen unter etwa 70% der angegebenen Werte zu verringern, ohne das Wachstum des Ge- flügels ernstlich zu gefährden.

   Wird dieser Mindestbedarf nicht gedeckt, so werden die grösseren Tiere, insbesondere Truthühner, von schweren Beinkrankheiten befallen, die das Geflügel schliesslich markt- untauglich machen. 



   Während der Kalziumbedarf des Geflügels durch Zusatz eines bestimmten phosphorfreien Kalzium- salzes, beispielsweise Kalziumsulfat, zum Futter, gedeckt werden kann, das im Hinblick auf eine
Komplexbildung mit dem Tetracyclin-Antibiotikum weniger schädlich als andere Kaliumsalze, wie beispielsweise Kalziumcarbonat ist, wird doch durch einen solchen Zusatz der Phosphorbedarf in keiner
Weise gedeckt. Phosphor ist für das normale Wachstum und für die Knochenbildung wesentlich und muss in irgendeiner Form im Futter verabreicht werden. Gewöhnlich werden dem Futter Futterzusätze, wie Fischmehl, Knochenmehl,   Fleischstückchen   und Dikalziumphosphat, zur Deckung des nötigen Phosphorbedarfs zugegeben. Diese Materialien sind verhältnismässig billig und liefern ausserdem andere notwendige Nahrungsbestandteile, wie Mineralsalze, Protein und bzw. oder Vitamine.

   Sie enthalten jedoch wesentliche Mengen an Kalzium in einer Form, die mit   dem Tetracyclin-Antibiotikum leicht Kom-   plexe bildet, nämlich Trikalziumphosphat oder Dikalziumphosphat. 



   Wegen der hohen Kosten der Antibiotika ist die Erzielung einer maximalen Wirksamkeit bei einer gegebenen Menge des Antibiotikums erwünscht. Verluste an Antibiotikum müssen daher unter allen Umständen vermieden werden, wenn die Anwendung desselben wirtschaftlich sein soll. Zur Vermeidung solcher Verluste wurden kalziumfreie Phosphate als Futterzusatz vorgeschlagen. Es wurde jedoch gefunden, dass mit solchen Zusätzen bereitete Futterprodukte nicht ganz zufriedenstellend sind. Sie sind nämlich im allgemeinen, je nach dem Zusatz, zu alkalisch oder sauer, und schmecken dem Geflügel auch nicht, wenn der Phosphorbedarf einzig und allein durch Zusatz solcher unüblicher Phosphate gedeckt wird. Ausserdem reagieren einige der unüblichen Phosphate mit dem Futter und machen es wertlos..

   Andere wieder sind zu teuer, um eine praktische Verwendung zu ermöglichen und liefern auch nicht für das normale Wachstum erforderliche, wesentliche Mineralsalze, Proteine oder Vitamine. 



   Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus wäre die Schaffung von Futtergemischen, mit deren Hilfe die Wirksamkeit der Tetracyclin-Antibiotika wesentlich verbessert werden könnte, äusserst günstig. 



   Es wurde nun gefunden, dass dieses Ziel mit den erfindungsgemässen neuen Zusammensetzungen erreichbar ist ; die neuen Geflügelfuttermischungen gemäss der Erfindung enthalten eine   ernährungsmässig   aus- 
 EMI2.1 
 cyclin und strukturell verwandte Stoffe, eine kalziumliefernde Verbindung, eine phosphorliefernde Verbindung, sowie ein neues Potenzierungsmittel, das nachstehend näher beschrieben ist. Durch die erfindungsgemässen   Geflügelfuttermischungen   wird die Resorption des Antibiotikums im Blut und Gewebe des Geflügels, das mit der Mischung gefüttert wird, ganz wesentlich erhöht. Vorzugsweise wird der Bedarf an Kalzium durch Trikalziumphosphat, Dikalziumphosphat oder einem Gemisch derselben gedeckt.

   Die neuen Futtermischungen ergeben bei Geflügel einen wesentlich höheren Blutspiegel an Antibiotikum bei einer gegebenen Menge des Antibiotikums, als bisher mit Futtergemischen möglich war, die ähnliche Konzentrationen der obigen Bestandteile enthielten. 



   Das Geflügelfutter gemäss der Erfindung ist ernährungsmässig an sich ausreichend und enthält eine kalziumliefernde Verbindung, eine phosphorliefernde Verbindung, ein Tetracyclin-Antibiotikum sowie 0,   24 - 2,   4   Gew.-%   eines Sulfations, das von einem Sulfat eines einwertigen Kations und bzw. oder freier Schwefelsäure geliefert wird. Das vorgenannte Sulfation wird vorzugsweise von Natriumsulfat, Natriumbisulfat, Kaliumsulfat, Kaliumbisulfat, Ammoniumsulfat, Ammoniumbisulfat, Schwefelsäure oder ein Gemisch eines oder mehrerer dieser Produkte geliefert. Insbesondere werden solche Mengen verwendet, die ausreichend sind, um etwa 0, 96% Sulfationen zu liefern. Organische Sulfate eines einwertigen Kations, wie Trimethylammoniumsulfat, Dimethylammoniumsulfat u. dgl. können auch verwendet werden, sind jedoch weniger vorteilhaft.

   Ferner wurde gefunden, dass die Gesamtkonzentration an Na-   trium-oderkaliumsulfat   nicht weniger als etwa 2, 18 kg oder mehr als etwa 21,8 kg Sulfationen/t Futtergemisch liefern soll. 



   Während Sulfate von einwertigen Kationen und bzw. oder Schwefelsäure wirksame Verstärkungsmittel für Tetracyclin-Antibiotika bei oraler Verabreichung sind, ergeben Sulfate und Bisulfatevon mehrwertigen Kationen im allgemeinen wesentlich weniger gute Resultate. Einige Sulfate mehrwertiger Metalle hemmen regelrecht die Adsorption der Tetracyclin-Antibiotika, während bei andern wieder die 

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Menge der üblichen Kalzium- und Phosphorzusätze in der Nahrung vermindert werden muss, um über- haupt eine Wirkung zu erzielen. 



   So ist aus der österr. Patentschrift Nr. 215776 eine ernährungsmässig ausgewogene Tierfutterzusam- mensetzung bekannt, die ein Breitspektrum-Antibiotikum des Tetracyclin-Typs sowie Quellen an Kal- zium und Phosphor enthält und in der die Kalziumquelle aus Kalziumsulfat und die Phosphorquelle hauptsächlich aus einer im wesentlichen von Kalzium freien Phosphorsäureverbindung besteht. Durch diese Tierfutterzusammensetzung wird jedoch jene nach der Erfindung nicht nahegelegt. Der Grund, warum erfindungsgemäss die Sulfationen in Form eines Sulfats eines einwertigen Kations und bzw. oder freier Schwefelsäure zugesetzt werden müssen, besteht darin, dass das Kalziumion mit dem Tetracyc- lin ein Chelat bildet und so verhindert, dass letzteres im Blutstrom absorbiert wird. Diese Wirkung ist im Beispiel 4 und in der folgenden Tabelle veranschaulicht. 



   Bei Sulfationenwerten unter 0,24   Gew. -0/0   in der Nahrung erzielt man nur eine ganz geringe oder gar keine Verstärkung der Resorption des Tetracyclin-Antibiotikums und bei Konzentrationen von mehr als 2,4   Gel.-%   in der Nahrung wurde festgestellt, dass manchmal nasse Streu entsteht. Da nasse Streu ein guter Brutboden für Infektionskrankheiten ist, sind solche Bedingungen selbstverständlich uner- wünscht. 



   Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass erfindungsgemäss ein Zusatz von Natriumsulfat oder
Kaliumsulfat bei einer Konzentration von 0,96   Gew. -0/0   Sulfationen in einem GeflUgelfutter mit einem
Gehalt an Kalzium und einem Tetracyclin-Antibiotikum eine wesentliche Erhöhung des Antibiotikum- blutspiegels bei einer bestimmten Menge des Antibiotikums im Futter bewirkt, ohne dass irgendwelche unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. 



   Ausserdem hat der Zusatz von Natriumsulfat zu Vorgemischen von Konzentraten für Geflügelfutter, die zur Herstellung verstärkter antibiotischer Futtergemische verwendet werden, noch den überraschen- den Vorteil, dass dadurch das Stauben der Vorgemische merklich vermindert und ferner die Fliessfähig- keit der Vorgemischmaterialien verbessert wird. Bei einem Konzentrat, das als üblichen Futterstoff getrocknete Feststoffe aus einer Maische der Chlortetracyclin-Gärung, ein Speiseöl und einen Hauptanteil aus wasserfreiem Natriumsulfat enthielt, konnte kein Verstauben oder eine sonstige Abtrennung des Fein- anteiles festgestellt werden. Im Gegensatz dazu zeigte ein ähnliches Vorgemisch ohne den Zusatz von Natriumsulfat eine merkliche Trennung oder Schichtung des Feinanteile in den unteren Zonen des Gemisches sowie eine beträchtliche Staubentwicklung. 



   Vorgemische oder Konzentrate im Rahmen der Erfindung, die zur Ergänzung von einer Tonne Futter geeignet sind, können   2,     18-21,   8 kg Sulfationen enthalten, die von einem Sulfat eines einwertigen Kations und bzw. oder freier Schwefelsäure geliefert werden, wie Natriumsulfat, Kaliumsulfat, Natriumbisulfat, Kaliumbisulfat, Schwefelsäure, Ammoniumsulfat, saures Ammoniumsulfat oder Gemische   derselben ; 10 - 1000   g eines Tetracyclin-Antibiotikums, wie Tetracyclin, Oxytetracyclin, Chlortetracyclin,   Demethylchlortetracyclin u. dgl.,   sowie Gemische von   Tetracyclin-Antibiotika ; 0, 5 bis   3   Gew. -0/0   eines Speiseöls, bezogen auf das Gewicht des Konzentrates, und sonstige Futterstoffe enthalten.

   Andere geniessbare Verdünnungsmittel können, falls erwünscht, ebenfalls zugesetzt werden. 



   Vorgemische, die zur Ergänzung von 0,454 kg Geflügelfutter besonders geeignet sind, enthalten ausser dem Futterstoff oder einem sonstigen inerten geniessbaren Träger etwa   100 - 500   g des Tetracyclin-Antibiotikums, 6, 35 - 12, 7 kg Sulfationen, die von einem Sulfat eines einwertigen Kationsund bzw. oder freier Schwefelsäure geliefert werden und etwa 0, 5 - 1, 5   Gew.-% eines   Speiseöls, bezogen auf das Gewicht des Konzentrates. 



   Es können beliebige der handelsüblichen und allgemein verwendeten Tetracyclin-Antibiotika, wie Tetracyclin, Chlortetracyclin, Oxytetracyclin, Demethylchlortetracyclin u. dgl. verwendet werden. 



  Chlortetracyclin wird jedoch bevorzugt, da es bereits weit verbreitete Anwendung als Tierfuttermittelzusatz der Wahl gefunden hat und auch wirksamer als die andern Tetracyclin-Antibiotika ist. 



   Vorzugsweise ist das Tetracyclin-Antibiotikum in einer Menge von etwa 50 bis 2000 Teilen/Million Teile, bezogen auf das Gewicht des Futtermittels, vorhanden. Die optimale Konzentration liegt bei etwa 200-400 Teile/Million. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. 



     Beispiel l : 31   Tage alte Truthühner von im wesentlichen gleicher Grösse und im wesentlichen gleichem Gewicht wurden willkürlich in 19 Gruppen zu je 10 Truthühner aufgeteilt. Diese Tiere wurden in Käfige gegeben und über Nacht fasten gelassen. Am nächsten Morgen erhielten sie während 3 h ad libitum ein Futter aus gelbem, gemahlenem Mais, das mit entweder 200 oder 400 Teilen/Million Chlortetracyclin und bestimmten Mengen an Kalzium, Phosphor und dem   VerstärkungsmittelNatriumsul-   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 fat, wie in Tabelle I angegeben, ergänzt worden war. Sofort nach der 3-stündigen Fütterungsperiode wurde den Truthühnern durch eine Herpunktur Blut entnommen. 1, 5 ml Blut jedes Tieres wurden mikrobiologisch untersucht.

   Die durchschnittlichen, mit jeder Gruppe von Truthühnern erhaltenen Resultate sind in der nachstehenden Tabelle I angegeben. 



   Tabelle I 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Blutspiegel <SEP> an <SEP> Tetracyclin, <SEP> erhalten <SEP> mit <SEP> Zusätzen <SEP> zu <SEP> gemahlenem, <SEP> gelbem,
<tb> an <SEP> Truthühner <SEP> verfüttertem <SEP> Mais.
<tb> 



  Ergänzungszusatz <SEP> : <SEP> Durchschnittlicher <SEP> Durchschnittlicher
<tb> Jazz <SEP> plus <SEP> Blutspiegel <SEP> bei <SEP> Blutspiegel <SEP> bei
<tb> Phosphor <SEP> 200 <SEP> Teilen/Million <SEP> 400 <SEP> Teilen/Million <SEP> 
<tb> % <SEP> % <SEP> anorganischer <SEP> liefernde <SEP> % <SEP> CTC <SEP> im <SEP> Futter <SEP> CTC <SEP> im <SEP> Futter
<tb> Ca++ <SEP> Phosphor: <SEP> Verbindung: <SEP> Na2SO4 <SEP> &gamma;g/ml:

   <SEP> &gamma;g/ml:
<tb> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,00 <SEP> keine <SEP> 0,0 <SEP> 0,42 <SEP> 0,81
<tb> 0,01 <SEP> 0,00 <SEP> keine <SEP> 4,93 <SEP> 0,51 <SEP> 0,99
<tb> 1,44 <SEP> 0,75 <SEP> Dikalzium- <SEP> 0, <SEP> 0 <SEP> 0,05 <SEP> 0,11
<tb> phosphat
<tb> 1,44 <SEP> 0,75 <SEP> Dikalzium- <SEP> 4, <SEP> 93 <SEP> 0,22 <SEP> 0, <SEP> 52 <SEP> 
<tb> phosphat
<tb> 1, <SEP> 44 <SEP> 0, <SEP> 75 <SEP> CaCOs <SEP> + <SEP> 0, <SEP> 0 <SEP> 0,05 <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> 
<tb> HsPO
<tb> 1,44 <SEP> 0,75 <SEP> CaCOg+ <SEP> 4,93 <SEP> 0,27 <SEP> 0,43
<tb> H3PO4
<tb> 1,44 <SEP> 0,75 <SEP> CaCOj) <SEP> + <SEP> 0,0 <SEP> 0,04 <SEP> 0,11
<tb> NaHPO.
<tb> 



  H20
<tb> 1, <SEP> 44 <SEP> 0, <SEP> 75 <SEP> CaCOs <SEP> + <SEP> 4,93 <SEP> 0,25 <SEP> 0,64
<tb> NaH2 <SEP> PO4- <SEP> 
<tb> H20
<tb> 
 
 EMI4.2 
 eine bestimmte Menge Chlortetracyclin enthaltenden Geflügelfutter den Blutspiegel bei dem mit diesem Futter gefütterten Geflügel sehr stark senkt, und (2) der Zusatz von Natriumsulfat zu einem Ge-   flügelfutter,   das bestimmte   MengenChlortetracyclin,   Kalzium und Phosphor enthält, eine ganz wesentliche Erhöhung des Blutspiegels an dem Antibiotikum bei dem mit diesem Futter gefütterten Geflügel verursacht. Der Zusatz von Natriumsulfat zu den obigen Futtergemischen bewirkt eine etwa   6fache   Erhöhung des Blutspiegels an dem Antibiotikum für eine bestimmte Menge des Antibiotikums im Futter. 



   Beispiel 2: Nach der in Beispiel 1 angegebenen Verfahrensweise werden 31 Tage alte Truthühner in 19 Gruppen von je 10 Stück aufgeteilt, in Käfige gesperrt und über Nacht fasten gelassen. Am folgenden Morgen wurde diesen Tieren ein gemahlenes Maisfutter mit einem Gehalt an 1, 4   Gew. -0/0   Kalziumion und   0, 75 Gew.-%   anorganischem Phosphor, in Form von 5   Gew.-" Fischmehl   und 3,3   Grew.-%   Dikalziumphosphat, das ausserdem mit 400 Teilen/Million Chlortetracyclinhydrochlorid ergänzt worden war, unbeschränkt zu fressen gegeben. 



   Weiterhin wurde das Futter von 10 Gruppen der Truthühner mit verschiedenen Mengen an Natriumsulfat verstärkt. Nach einer Fütterungszeit von 3 h wurde den Tieren durch eine HerzpunkturBlut entnommen und die Blutspiegelwerte von Chlortetracyclin im mikrobiologischen Versuch festgestellt. Die erzielten Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle angeführt. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



  Tabelle II 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Ergänzungsstoffe <SEP> : <SEP> 
<tb> Dikalzium-Blutspiegel
<tb> Fischmehl <SEP> phosphat <SEP> Na2 <SEP> S04 <SEP> an <SEP> CTC
<tb> Gew. <SEP> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> &gamma;g/ml:
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30-0, <SEP> 268 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 0, <SEP> 355 <SEP> 0, <SEP> 230 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 0, <SEP> 71 <SEP> 0, <SEP> 334 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 1, <SEP> 065 <SEP> 0, <SEP> 439 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 1, <SEP> 42 <SEP> 0, <SEP> 425 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 1, <SEP> 775 <SEP> 0, <SEP> 608 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 2, <SEP> 13 <SEP> 0, <SEP> 648 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 2, <SEP> 485 <SEP> 0, <SEP> 684 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 2, <SEP> 84 <SEP> 0,

   <SEP> 804 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 30 <SEP> 3, <SEP> 195 <SEP> 0, <SEP> 828 <SEP> 
<tb> 
 
Die weiteren neun Gruppen von Geflügel wurden auf die gleiche Weise wie oben beschrieben behandelt, doch wurde die Nahrung etwas abgeändert, um die Wirkung eines Ersatzes des Dikalziumphosphats durch äquivalente Mengen von Kalziumsulfat und saurem Natriumphosphat in der Nahrung auf den Blutspiegel an Antibiotikum festzustellen, In dieser Versuchsreihe wurde die Konzentration an Kalziumionen und anorganischem Phosphor bei 1,4   Gew. -'10 bzw.   0,75   Grew.-%   gehalten. Es wurden jedoch kleine Teilmengen des Dikalziumphosphats des Futters durch äquivalente Mengen an Kalziumsulfat und saurem Natriumphosphat ersetzt.

   Nach 3-stündiger Fütterung wurde den Tieren durch Herzpunktur Blut entnommen und   derChlortetracyc1inblutspiegel   mikrobiologisch festgestellt. Die dabei erzielten Resultate sind nachstehend angegeben. 



   Tabelle III 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Ergänzungsstoffe <SEP> : <SEP> 
<tb> Dikalzium- <SEP> CaSO4. <SEP> NaH2PO4. <SEP> Blutspiegel
<tb> Fischmehl <SEP> phosphat <SEP> Na2S04 <SEP> 2H20 <SEP> H20 <SEP> an <SEP> CTC
<tb> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> &gamma;g/ml:
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 3.

   <SEP> 04-0, <SEP> 43 <SEP> 0, <SEP> 232 <SEP> 0, <SEP> 266 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 75 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 86 <SEP> 0, <SEP> 464 <SEP> 0, <SEP> 306 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 46-1, <SEP> 29 <SEP> 0, <SEP> 696 <SEP> 0, <SEP> 349 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 17 <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 72 <SEP> 0, <SEP> 928 <SEP> 0, <SEP> 437 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 1,88 <SEP> - <SEP> 2,15 <SEP> 1,160 <SEP> 0,340
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 59-2, <SEP> 58 <SEP> 1, <SEP> 392 <SEP> 0, <SEP> 388 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 30 <SEP> - <SEP> 3, <SEP> 01 <SEP> 1, <SEP> 624 <SEP> 0, <SEP> 630 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 01 <SEP> - <SEP> 3, <SEP> 44 <SEP> 1, <SEP> 856 <SEP> 0, <SEP> 496 <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 72-3, <SEP> 87 <SEP> 2, <SEP> 088 <SEP> 0,

   <SEP> 638 <SEP> 
<tb> 
 
 EMI5.3 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

    Gew.-10lich   erhöht, der mit diesem Antibiotikum sowie die empfohlenen Konzentrationen von Kalzium und Phosphor in Form der gebräuchlichen Quellen für diese Stoffe enthaltenden Futtergemischen erzielt werden kann, und dass (2) die Verwendung von Natriumsulfat als Verstärkungsmittel für Chlortetracyclin zu einem wesentlich höheren Blutspiegel bei einer gegebenen Menge Chlortetracyclin führt, als für den Fall, dass man das Kalzium und den Phosphor durch weniger ungünstige Formen dieser Stoffe, als in den üblichen Zusätzen vorhanden sind, ersetzt. 



   Beispiel 3: 28 Tage alte Kücken wurden willkürlich in 10 Gruppen zu je 10 Kücken aufgeteilt. 



  Diese Kücken wurden über Nacht fasten gelassen und am folgenden Morgen ohne Beschränkung der Nahrungsaufnahme mit einem Futter aus gemahlenem Mais, das mit 0,8 Gew.-% Kalzium und 200 Tei-   len/Million   Chlortetracyclin ergänzt worden war, gefüttert. Bei einigen Versuchen wurde dem Futter auch Natriumsulfat zugesetzt, bei andern Versuchen wurde das Kalziumsulfat durch eine äquivalente Menge Kalziumcarbonat ersetzt. 3 h nach Beginn der Fütterung wurde allen Tieren durch Herzpunktur Blut entnommen. Die Blutentnahme betrug jeweils 1, 5 ml und der Chlortetracyclinblutspiegel wurde durch mikrobiologische Untersuchung festgestellt. 



   In derjenigen Versuchsreihe, bei welcher dem Futter Natriumsulfat zugesetzt worden war, wurde der Kalziumgehalt mit Kalziumcarbonat auf 0,8   Gew. 40 eingestellt.   Dem Futtergemisch wurden dann zunehmende Mengen Natriumsulfat (kleine Teilmengen von je 0, 355   Gew. -0/0)   zugesetzt. Die erzielten Ergebnisse sind nachstehend angegeben. 



   Tabelle IV 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Ergänzungsstoffe <SEP> : <SEP> 
<tb> CaSO <SEP> . <SEP> Blutspiegel <SEP> 
<tb> CaCOg <SEP> 2H2O. <SEP> Na2 <SEP> anCTC
<tb> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> &gamma;g/ml:
<tb> 2, <SEP> 00 <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,154
<tb> 2, <SEP> 00-0, <SEP> 355 <SEP> 0, <SEP> 186 <SEP> 
<tb> 2, <SEP> 00 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 71 <SEP> 0, <SEP> 213 <SEP> 
<tb> 2, <SEP> 00 <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 065 <SEP> 0, <SEP> 224 <SEP> 
<tb> 2, <SEP> 00-1, <SEP> 42 <SEP> 0, <SEP> 256 <SEP> 
<tb> 1, <SEP> 75 <SEP> 0, <SEP> 43-0, <SEP> 159 <SEP> 
<tb> 1, <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 86-0, <SEP> 175 <SEP> 
<tb> 1, <SEP> 25 <SEP> 1, <SEP> 29-0, <SEP> 195 <SEP> 
<tb> 1, <SEP> 00 <SEP> 1, <SEP> 72 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 234 <SEP> 
<tb> 
 
Die Kalziumionenkonzentration im Futtergemisch mit einem Gehalt an 200 Teile/Million Chlortetracyclin wurde auf 0,8 Gew.-% eingestellt.

   Bei diesen Versuchen wurden jedoch anfänglich 0, 8   Gew.-%,   d. h. also das gesamte Kalzium in der Nahrung, also CaC03 beigestellt, wonach zunehmend das CaCO3 in der Nahrung durch jeweils 0,1 Gew.-% Ca++ gleichwertige Teilmengen von CaS04 ersetzt wurde. 



   Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigen, dass der Zusatz von 0,355 bis 1, 42   Gel.-%   Natriumsulfat zu einem Hühnerfutter eine ganz wesentliche Erhöhung der Chlortetracyclinblutspiegel bewirkt. Ein Ersatz des Dikalziumphosphats durch Kalziumsulfat führte zu sehr viel weniger   günstigenErgeb-   nissen. 



   Beispiel 4 : Es wird   wie in Beispiel 3 verfahren, wobei 27 Tage alte Hühnerkücken in Gruppen   zu je 12 Kücken aufgeteilt wurden. Diese Gruppen wurden über Nacht fasten gelassen. Am folgenden Morgen wurde ihnen ein Futter aus gemahlenem Mais, das 200 Teile/Million Chlortetracyclinhydrochlorid und 0,8   Gel.-%   Kalziumion in Form von Kalziumcarbonat enthielt, unbeschränkt zu fressen gegeben. Ausserdem wurde dem   Futter - ausser   dem Kontrollversuch - als Ergänzung 1, 03   Gew.-%   geniessbares Sulfation in Form verschiedener Sulfate oder Bisulfate zugesetzt. 3 h nach Beginn der Fütterungwurde   den Kücken durch Herzpunktur Blut   entnommen und das Blut mikrobiologisch auf Chlortetra- 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 cyclin untersucht.

   Diedabei erhaltenen Ergebnissesind aus   der nachstehenden Tabelle V ersichtlich.   Man sieht deutlich, dass derBlutspiegel an CTC bei Kücken, die Futter mit einem Gehalt an Sulfaten und Bisulfaten von einwertigen Kationen erhielten, ganz wesentlich besser war, während der Chlortetracyclinblutspiegel bei denjenigen Versuchstieren, die mit einem Futter mit einem Gehalt an Sulfaten von mehrwertigen   Kationen gefüttert worden waren. nicht besser als beim Kontrollversuch ohne Verstärkungsmittelzusatz   war.

   Tabelle V
Chlortetracyclinblutspiegel bei Hühnern nach Fütterung mit gemahlenem gelbem Mais mit verschiedenen Zusätzen 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> 3 <SEP> h <SEP> nach <SEP> der <SEP> Fütterung
<tb> ChlortetracyclinErgänzungsstoff: <SEP> blutspiegel <SEP> &gamma;g/ml:
<tb> 0,11
<tb> H2SO4 <SEP> 0,26
<tb> Na2 <SEP> SO4 <SEP> 0,17 <SEP> 
<tb> K2SO4 <SEP> 0,24
<tb> NaHSO. <SEP> Ho <SEP> 0, <SEP> 24 <SEP> 
<tb> KHIS04 <SEP> 0, <SEP> 20
<tb> (NH4)2SO4 <SEP> 0, <SEP> 21
<tb> MgSO4 <SEP> 0, <SEP> 11 <SEP> 
<tb> MnSO4. <SEP> H2O <SEP> 0, <SEP> 08
<tb> 
   PATENT ANSPRÜCHE :    
1.

   Geflügelfuttermischung, enthaltend eine ernährungsmässig ausgeglichene Futterzusammensetzung, ein Tetracyclin-Antibiotikum, eine kalziumliefernde Verbindung, eine phosphorliefernde Verbindung und 0, 24-2, 4   Gew.-o eines   Sulfations, das von einem Sulfat eines einwertigen Kations und bzw. oder freier Schwefelsäure geliefert wird, als Potenzierungsmittel für das Antibiotikum. 
 EMI7.2 


Claims (1)

  1. Natrmmbisulfat, Kaliumsulfat, Kaliumbisulfat, Ammoniumsulfat, Schwefelsäure, saures Ammoniumsulfat oder Gemische dieser Verbindungen enthält.
    3. Futtermischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Sulfat eines einwertigen Kations Natriumsulfat und als Tetracyclin-Antibiotikum Chlortetracyclin enthält.
    4. Futtermischung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kalzium in Form von Kalziumcarbonat, Dikalziumphosphat und bzw. oder Trikalziumphosphat enthält.
    5. Futtermischung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens 0,4 Gel.-% Phosphor und 0,7 Gew.-% Kalzium, bezogen auf das Gewicht der Futtermischung, enthält.
    6. Geflügelfuttermischung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine ernährungmässig ausgeglichene Zusammensetzung von Nährstoffen mit einem Gehalt an Chlortetracyclin, mehr als 1, 0 Gew.-% Kalzium in der Futtermasse in Form von Kalziumcarbonat, Dikalziumphosphat und bzw. oder Trikalziumphosphat, und einem Gehalt von 1, 8 bis 21,8 kg/t eines als Potenzierungsmittel dienenden Sulfations, das von einem Sulfat eines einwertigen Kations und bzw. oder freier Schwefelsäure geliefert wird.
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