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Musterkarte für büschelförmige Haarmuster
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beziehtstellung der Musterkarte auf einfache Weise hindurchgeführt und unter Beigabe eines flüssigen Klebstoffs in dem gebildeten Raum festgelegt werden. Weder die Vorder- noch die Rückseite der so gewonnenen
Musterkarte zeigt irgendwelche Unebenheiten, vielmehr verschwinden die auftragenden Basisteile der
Haarbüschel in der Trägerplatte. Die Haltbarkeit der Haarmusterbüschel in der Tragplatte ist bedeutend ) besser als bei den bekannten Geräten, da der flüssige Klebstoff das Büschel an allen Seiten mit der Trä- gerplatte und der Deckfolie verbindet. Ein lockerer Sitz des Haarbüschels ist praktisch ausgeschlossen.
Es hat sich gezeigt, dass durch diesen einfachen Aufbau und die dadurch erzielte einfache Herstellung der bei den bekannten Geräten sehr ins Gewicht fallende Ausschuss bedeutend verringert werden kann.
Die Herstellungskosten können erheblich gesenkt werden.
Eine besonders einfache Herstellung der Musterkarte bei weiterhin einfachem Aufbau wird nach einer Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht, dass die Ausnehmungen in der Trägerplatte als
Durchbrüche ausgebildet und die Trägerplatte in an sich bekannter Weise auf der Rückseite mit Hilfe einer geschlossenen Folie abgedeckt ist. Die Ausnehmungen in der Trägerplatte können dadurch mit
Hilfe eines einfachen Stanzvorganges hergestellt werden, die zur Aufnahme des Basisteils der Haar- i büschel erforderlichen Räume werden dann auf einfache Weise durch Aufkaschieren der rückseitigen und der vorderseitigen Deckfolie geschaffen. All diese Arbeitsgänge können maschinell vor Einführen der
Haarbüschel vollständig beendet sein.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. l eine schaubildliche Ansicht des Werbegerätes in aufgestelltem Zustand, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine
Schnittansicht der Trägerplatte, Fig. 4 eine Draufsicht auf die vordere Abdeckfolie, Fig. 5 eine Drauf- sicht auf die rückseitige Abdeckfolie, Fig. 6 eine teilweise Schnittansicht der Trägerplatte mit aufge- klebter vorderer und rückseitiger Abdeckfolie und Fig. 7 eine vergrösserte Schnittansicht gemäss Fig. 5 mit eingeklebtem Haarbüschel.
Wie die Zeichnungen zeigen, besteht das Werbegerät aus einer Trägerplatte 1 mit den Durch- brüchen 2, die entsprechend der späteren Anordnung der Haarbüschel gemäss Fig. 1 vorgesehen sind. Diese Trägerplatte 1 ist auf ihrer Vorderseite mit einer Deckfolie 3 abgedeckt, die z. B. aus einem ungefähr 250 g/m2 schweren Karton besteht. Diese Deckfolie 3 ist ebenfalls mit Durchbrüchen 4 versehen, die einen geringeren Öffnungsbereich als die Durchbrüche 2 der Trägerplatte 1 aufwei- sen und in der gezeichneten Weise oberhalb der Durchbrüche 2 angeordnet sind, wie sich aus Fig. 6 und 7 ergibt. Auf der Rückseite ist die Trägerplatte mit einer weiteren Deckfolie 5 abgedeckt, die geschlossen ist und ebenfalls z. B. aus einem ungefähr 250 g/m2 schweren Karton besteht.
Wie sich aus
Fig. l und 5 ergibt, ist diese rückseitige Abdeckfolie 5 über die Seitenkanten der Trägerplatte hin- aus verbreitert und bildet dadurch freie Seitenflächen 6 und 7.
Vor dem Einführen der Haarbüschel 8 werden die Abdeckfolien 3 und 5 auf die Trägerplat- te 1 aufgeklebt. Durch die Anordnung und die unterschiedliche Grösse der Durchbrüche 2 und 4 in der Trägerplatte 1 und der Deckfolie 3 und den Abschluss der Durchbrüche 2 mit Hilfe der rück- seitigen Abdeckfolie 5 wird innerhalb des dreischichtigen Körpers ein Aufnahmeraum 9 für die
Haarbüschel 8 gebildet. Nach vollständiger Fertigstellung des dreischichtigen Gerätekörpers wird das
Haarbüschel 8 mit seiner Basis gemäss Fig. 7 und 1 in den Raum 9 eingeführt und mit Hilfe eines flüssigen Klebstoffs am Boden des Raumes 9 festgeklebt. Wie sich ohne weiteres aus den Zeichnungen ergibt, kann der dreischichtige Gerätekörper maschinell und ohne weitere Bearbeitung von Hand ge- stanzt und zusammengeklebt werden.
WieFig. 5 zeigt, sind die Seitenflächen 6 und 7 der rückseitigen Abdeckfolie 5 durch Falzlinien mit dem aufgeklebten Mittelteil verbunden. Die Seitenflächen 6 und 7 dienen daher als Schutz- und Stellflügel gemäss Fig. l, die auf die Vorderseite des Gerätes geklappt werden können. Dabei sind die zwischen den Falzlinien liegenden Flächenteile der rückseitigen Abdeckfolie 5 in der auf der linken Seite der Fig. l angegebenen Weise mit der Seitenkante der Trägerplatte verklebt. Die Träger- platte 1 besteht z. B. aus einer 3 mm starken Pappe.
Wie die Zeichnungen und die vorstehende Beschreibung zeigen, können die Haarbüschel nach Fer- tigstellung des gesamten Gerätekörpers sehr einfach durch die Durchbrüche 4 in den Raum 9 ein- gesteckt werden und erhalten durch den eingebrachten flüssigen Klebstoff eine sehr sichere Verankerung innerhalb der Trägerplatte. Irgendwelche Unebenheiten auf dem Gerätekörper werden vollständig ver- mieden, das gesamte Gerät erhält daher ein gefälliges geschlossenes Aussehen. Sämtliche freibleibenden
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