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Kardangelenk zur Kupplung zweier Wellen
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Bewegung derstellung genau geführt. Bei dieser Gelenkhebelanordnung ist jedoch bei kardanischer Auslenkung auch bei intermittierender axialer Auslenkung eine exakte Gleichlaufgenauigkeit der Welle 30 gegenüber der Welle 10 gegeben.
Fig. 3 zeigt ein Gummikardangelenk in Etagenanordnung mit gegensinniger Gelenkhebelanordnung.
Bei dieser Anordnung ist bei genauer Abstimmung der Gelenkhebellängen und kardanischer Elastizität der einzelnen Gummigelenke eine Gleichlaufgenauigkeit bei kardanischer und axialer Bewegung der
Kardanwelle 30 gegenüber der Welle 10 erreicht. Lediglich der Zwischenring 2 führt ungleiche
Bewegungen aus.
Fig. 4 zeigt ein Gummikardangelenk mittrommelförmigem Zwischenring 2 in einer system-per- spektivischen Darstellung in Mittelstellung und die Fig. 5 im ausgelenkten Zustand.
In Fig. 6 ist die gleiche Anordnung im Schnitt im ausgelenkten Zustand dargestellt. Auch hier wird eine exakte Gleichlaufgenauigkeit durch gegensinnige Lenkeranordnung und korrespondierende Lage der Anlenkpunkte erreicht. Bei der Tandemanordnung sind die Gelenkkupplungen unmittelbar nebeneinan- derliegend angeordnet. Die eine Welle 10 und die Kardanwelle 30 sind durch die Gelenkhebel 11 bzw. 22 mit den innenliegenden Gelenkpunkten 12 bzw. 32 verbunden. Die aussenliegenden Gelenkpunkte 21 und 23 greifen am gemeinsamen Aussenring 2 an. Die beiden Wellen 10 und 30 können gegebenenfalls aber auch mit den aussenliegenden Anlenkpunkten verbunden sein und die innen- liegenden Anlenkpunkte am gemeinsamen Teil 2 angreifen, ohne dass die kinematischen Verhältnisse sich ändern.
Liegen die beiden Kupplungselemente unmittelbar nebeneinander, so wird, bedingt durch die innere Widerstandskraft der Gummigelenke, die Welle 30 gegenüber der Welle 10 ebenfalls wie bei der Etagenanordnung nach Fig. 1 zentrisch geführt.
Bei einer Kupplung mit gegensinniger Lenkeranordnung ist eine auch im Auslenkungszustand exakte Gleichlaufgenauigkeit der beiden Wellen 10 und 30 vorhanden, und die Welle 30 gegenüber der Welle 10 genau geführt, so dass, wenn die Welle 10 gelagert ist, auch die Welle 30 im Abknickpunkt gelagert ist.
Ein Ausführungsbeispiel einer Gelenkwellenverbindung zweier Wellen 10 und 10'ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Das Kardangelenk ist entsprechend den Fig. 4 und 5 ausgebildet. Fig. 9 schliesslich zeigt eine Gelenkwelle mit Kardangelenken nach der Erfindung mit einer grossen Winkelabweichung zwischen den beiden zu kuppelnden Wellen 10 und 10'.
Durch die Verwendung desGummikardan-Gelenkes mit gegensinniger Lenkeranordnung können Wel- lenstränge miteinander gekuppelt werden, bei denen die einzelnen Wellen zueinander keine bestimmte Richtung und Lage haben müssen und auch die einzelnen Wellen gegeneinander während des Drehens bewegt werden können.
Bei einer bisher üblichen Kreuzgelenkkupplung z. B. muss, um die Gleichlaufgenauigkeit zu gewährleisten, die Antriebs- und Abtriebswelle eine bestimmte Lage (z. B. Z- Lage oder Gleichwinkellage) zueinander haben. Das Gummi-Kardangelenk nach der Erfindung ist infolge der Gleichlaufgenauigkeit unabhängig von Lagenzuordnungen und Bewegungen der Abtriebswelle gegenüber der Antriebswelle während der Drehmomentübertragung. Je nach der Wahl der Gummielemente und der Lenkerlängen können bei verschleissloser und wartungsfreier Ausführung grosse kardanische Auslenkwinkel der beiden verbindenden Wellen bei geringen inneren Widerstandskräften erreicht werden, wobei sich keine axialen Kräfte auf die Lagerung der zu kuppelnden Wellen auswirken.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kardangelenk zur Kupplung zweier Wellen für annähernd winkelgetreuen Lauf, die ausser einer kardanischen eine axiale Bewegung der beiden Wellen zueinander zulässt, gekennzeichnet durch ein scheiben-, stern- oder ringförmiges Kupplungselement (1), das mit der einen Welle (10), und ein scheiben-, stern- oder ringförmiges Kupplungselement (3), das mit der zweiten Welle (30) kraftschlüssig verbunden ist, und einem dritten zwischen den beiden Kupplungselementen (1, 3) angeordneten Zwi- schering (2), der sowohl über wenigstens drei an ihm mittels sphärischer Gelenke angreifende starre Gelenkhebel (11) mit dem einen scheiben-, stern- oder ringförmigen Kupplungselement (1) als auch durch wenigstens drei weitere starre Gelenkhebel (22)
mittels sphärischer Gelenke mit dem andern scheiben-, stern- oder ringförmigen Kupplungselement (3) verbunden ist.
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