AT260489B - Klemmverbindung für Wandverkleidungen aus Kunststoff - Google Patents
Klemmverbindung für Wandverkleidungen aus KunststoffInfo
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Description
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Klemmverbindung für Wandverkleidungen aus Kunststoff
Gegenstand der Erfindung ist eine Klemmverbindung für die vertikalen Stossstellen platten- und strangförmiger Wandverkleidungen aus Thermoplasten und Duroplasten.
Bei der Herstellung vonwandverkleidungen aus platten-und strangförmigen Elementen bereiten die
Stossstellen und Eckverbindungen oft erhebliche Schwierigkeiten, die unter anderem auf die wesentlich verschiedene Wärmeausdehnung der Werkstoffe des Unterbaues gegenüber den für die Verkleidung verwendeten Kunststoffen zurückzuführen sind. Die Kunststoffwandelemente dehnen sich zwischen den Befestigungsstellen, die Stösse klaffen, werden undicht und verzerren das Verkleidungsbild.
Die durch die unterschiedliche Wärmeausdehnung verursachten Nachteile treten besonders stark in Erscheinung, wenn die Stossstellen und Eckverbindungen überlappt ausgeführt sind. Auch mit Klemmverbindungen bekannter Art, bei denen die Ränder oder Flanschleisten nebeneinanderliegender Platten zwischen ineinandergreifenden, zweiteiligen Klemmprofilen eingespannt sind, können die Nachteile nicht restlos behoben werden.
Diese bekannten Klemmverbindungen bestehen in einem T-förmigen Strang, an dessen Stegende eine über die ganze Länge verlaufende zylindrische Verdickung angeformt ist, und aus einem Gegenstück, bei dem anstelle eines Steges einHohlprofil - der Form nach ein aufgeschnittenesRohr mit dem Schlitz nach aussen-an den Flansch angeformt ist. Um die beidenTeile der Verbindung in Eingriff zu bringen, müssen sie ineinandergedrückt werden ; dabei spreizt sich das angeformte Hohlprofil zunächst und legt sich dann in die Verdickung. Die Art des Eingriffes setzt der Werkstoffauswahl enge Grenzen. Sprödere Kunststoffe brechen, zähe erleiden plastische Verformungen ; beide Werkstoffgruppen führen zu unsicheren Einklemmungen.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Klemmverbindung ist in der scharnierartigen Beweglichkeit zu sehen, die umso grösser ist, je weiter mit Rücksicht auf die Montierbarkeit der Schlitz ausgeführt wird. Die Verbindung reagiert auf Spannungen durch Schrägstellen des um die Verdickung schwenkbaren Gegenstückes ; dieser Umstand erschwert die fluchtgerechte Montage und begünstigt nachträgliche Verzerrungen der Wandverkleidungen.
Um die Nachteile bekannter Klemmverbindungen zu vermeiden, wird eine Klemmverbindung vorgeschlagen, die aus zwei im wesentlichen T-förmigen Profilen besteht, deren Flansche mit dem jeweiligen Steg rechte, spitze oder stumpfe Winkel bilden, wobei der Steg des einen Profils mit einer in Längsrichtung durchgehenden Verdickung und der Steg des andern Profils mit einer in Längsrichtung durchlaufenden zangenförmigenAnformung versehen ist, die in Eingriffslage die Verdickung des erstgenannten Profils umschliesst, erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung des einen Profils einen rhombischen Querschnitt hat, wobei der Steg die Verdickung in Richtung einer Diagonalen beidseitig überragt, und dass die zangenförmige Anformung des zweiten Profils Steg und Verdickung des ersten Profils in Eingriffslage ganz oder zum grössten Teil umschliesst.
Der von der zangenförmigen Anformung umschlossene Steg mit der Verdickung und die Form der
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Verdickung sichern die Profile der Klemmverbindung gegen Verdrehung. Die Art der Zangenausbildung mit den vergleichsweise langen Greifern erleichtert das Ineinanderdrücken der Profile und hält sie den- noch ausreichend fest zusammen.
Es ist vorteilhaft, wenn der Klemmflansch eines Profils seitlich angeordnete Klemmleisten aufweist, zwischen deren freien Schmalseiten und der überstehendenKlemmflanschbreitseite des andernProfils die
Flanschleisten benachbarter Wandverkleidungsplatten einspannbar sind. Damit wird erreicht, dass auch
Verkleidungsplatten mit fehlenden oder dünnen Saum- bzw. Flanschleisten, wie Spundwandplatten und ebene Platten, fest eingeklemmt werden.
Die Klemmverbindung ist auch für Eckverbindungen einsetzbar, wenn die Klemmflansche jedes der beiden Profile an den Übergangsstellen zu den Stegen so abgewinkelt sind, dass die abgewinkelten
Klemmflanschschenkel parallel zu den Schenkeln des andern Profils liegen.
Die erfindungsgemässe Ausbildung der Klemmverbindung lässt es zu, die beiden Profile aus jedem der zur Herstellung der Wandverkleidung verwendbaren Kunststoffe zu formen. Es können also Thermo- plaste ebenso wie Duroplaste, z. B. Polyester, zur Anwendung kommen. Klemmprofile aus thermoplasti- schen Kunststoffen, wie Polyvinylchlorid, Mischungen aus Polyvinylchlorid und chloriertem Polyolefin,
Polymethacrylat und deren Mischpolymerisate und andere Acrylharze, bieten jedoch in bezug auf Wit- terungsbeständigkeit, mechanische Eigenschaften und die anwendbaren Formgebungsverfahren besondere
Vorteile.
In den Zeichnungen ist die Klemmverbindung gemäss der Erfindung in beispielsweisenAusführungen dargestellt. Fig. 1 zeigt den Querschnitt der Klemmverbindung in einer Ausführung, die für die Einspan- nung benachbarter, in einer Flucht liegender Spundwandplatten geeignet ist. Fig. 2 gibt eine Ausseneck- verbindung im Querschnitt wieder. Fig. 3 entspricht dem Querschnitt einer Inneneckverbindung.
Die Verdickung 1 verläuft etwa in der Mitte des Steges 2 entlang des einen Profils. Die im
Querschnitt zangenförmige Anformung 3 anStelle des Steges des andernProfils umschliesst den Steg 2 und die Verdickung l. Die Klemmflansche 4 des einen Profils weisen Klemmleisten 5 auf. Zwi- schen denK1emmflanschen 4 des einen Profils und den Klemmleisten 5 des andern Profils sind die
Verkleidungsplatten 6 eingeklemmt. Bei Verwendung kastenförmiger Wandverkleidungsprofile oder bei Verkleidungsplatten mit angeformtenKlemmleisten fallen die Klemmleisten der Klemmprofileweg, und es entsteht ein reines doppel-T-förmiges Klemmprofil.
Für Eckverbindungen sind die Klemmflansche 4, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, abgewinkelt. Die abgewinkelten Klemmflanschschenkel des einen Profils liegen parallel zu den Schenkeln des andern
Profils.
Die Ausführungsbeispiele lassen erkennen, wie die Klemmprofile durch den Steg 2 mit der Ver- dickung 1 und die diesen umfassende zangenförmige Anformung 3 sowie durch die Form der Ver- dickung 1 gegen Verdrehen gesichert sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Klemmverbindung für Wandverkleidungen aus thermoplastischen oder duroplastischen Kunststoffen, bestehend aus zwei im wesentlichen T-förmigen Profilen, deren Flansche mit dem jeweiligen Steg rechte, spitze oder stumpfe Winkel bilden, wobei der Steg des einen Profils mit einer in Längsrichtung durchgehenden Verdickung und der Steg des andern Profils mit einer in Längsrichtung durchlaufenden zangenförmigen Anformung versehen ist, die in Eingriffslage die Verdickung des erstgenannten Profils umschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung des einen Profils einen rhombischen Querschnitt hat, wobei der Steg die Verdickung in Richtung einer Diagonalen beidseitig überragt, und dass die zangenförmigeAnformung des zweiten Profils Steg und Verdickung des ersten Profils in Eingriffslage ganz oder zum grössten Teil umschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0028254 | 1965-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT260489B true AT260489B (de) | 1968-03-11 |
Family
ID=7092801
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT581666A AT260489B (de) | 1965-06-19 | 1966-06-17 | Klemmverbindung für Wandverkleidungen aus Kunststoff |
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT581766A AT275420B (de) | 1965-06-19 | 1966-06-17 | Verbindungsprofil für die Fixierung der Ränder von Spundwandplatten aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT260489B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532110A1 (de) * | 1985-09-09 | 1987-03-19 | Gruenzweig & Hartmann Montage | Waermedaemmende auskleidung fuer tunnelfoermige bauwerke, insbesondere fuer einen fernwaermetunnel |
-
1966
- 1966-06-17 AT AT581666A patent/AT260489B/de active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT275420B (de) | 1969-10-27 |
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