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Mittel zur Bereitung von Aktivsauerstoff enthaltenden, alkalisch reagierenden
Waschlaugen für Textilien
Während auf dem Markt früher fast nur pulverförmige Waschmittel zu finden waren, haben in letz- ter Zeit flüssige Wasch- und Reinigungsmittel wegen ihrer angenehmen Dosierungsart, ihrer leichten und entsprechenden Verpackungsmöglichkeit und ihrer grossen Lösungsgeschwindigkeit mehr und mehr an Interesse gewonnen. Die Praxis stellt sich beispielsweise für das Geschirrspulen, für Reinigungszwecke im Haushalt, für Autowäsche, für Haarpflege, für Fein- und Grobdesinfektionszwecke u. dgl. mehr und mehr von dem früher beliebten Pulverprodukt auf das flüssige Konzentrat um.
Diese Entwicklung ist auf die Fortschritte in der bruchsicheren Verpackung flüssiger Präparationen zurückzuführen, wo man immer häufiger unzerbrechliche Kunststoffpackungen einsetzt. Dabei kann es sich sowohl um die bekannten Kunststoffflaschen als auch um die durch Verschweissen verschliessbaren Kunststoffschläuche handeln. Allerdings sind bisher nur nicht bleichende flüssige Wasch- und Reinigungsmittel auf dem Markt erschienen, weil es nicht möglich ist, die für die bleichende Wäsche notwendigen Perverbindungen in alkalischer Lösung stabil zu halten ; diese werden in Kombination mit den andern für die Wasch- und Reinigungsvorgänge erforderlichen Grundstoffen bereits im neutralen, besonders aber im alkalischen Milieu schnell zersetzt, so dass eine Lagerhaltung derartiger flüssiger Konzentrate nicht möglich ist.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein lagerfähig verpacktes, flüssiges bzw. pastös-fliessfähiges Mittel zur Bereitung von Aktivsauerstoff enthaltenden, alkalisch reagierenden Waschlaugen für Textilien. Das Mittel liegt in an sich bekannter Weise in Flaschen-, Beutel- oder Kissenform vor, unter Verwendung geeigneter Werkstoffe, wie Glas, Kunststoff, Papier, Pappe oder Metall, z.
B. in verschweissten Kunststoffschläuchen, die gegebenenfalls ineinanderliegen, und besteht aus zwei nur über die sie unmittelbar umgebende (n) Hülle (n) getrennten Portionen flüssiger bzw. pastös-fliessfähiger Waschmittelkonzentrate, von denen das eine, nicht alkalisch reagierende Konzentrat einen Aktivsauerstoffträger und Stabilisatoren für diesen enthält, während das andere ein alkalisch reagierendes Konzentrat der Waschalkalien und der übrigen, zum Waschen erforderlichen Substanzen, insbesondere der organischen Waschaktivsubstanzen darstellt, wobei die beiden Konzentrate in ihrer Menge und Beschaffenheit derart aufeinander abgestimmt sind, dass die Lösung der beiden in der zur Herstellung einer Waschlauge bestimmten Wassermenge sowohl die für den Waschvorgang notwendige Alkalität als auch den hiefür notwendigen Aktivsauerstoffgehalt besitzt.
Unter "flüssigen bzw. pastös-fliessfähigen Konzentraten" werden unter Verwendung einer Flüssigkeit, insbesondere unter Verwendung von Wasser, hergestellte flüssige oder pastenförmige Lösungen oder Dispersionen verstanden, deren Viskosität niedrig genug ist, um unter dem eigenen Gewicht aus der geöffneten Packung herauszufliessen.
In dem Konzentrat des Aktivsauerstoffträgers (Perverbindungen) kann der Aktivsauerstoff in Form mehr oder weniger konzentrierter Wasserstoffperoxydlösungen vorhanden sein oder in Form von Peroxydhydraten von Alkaliboraten, Alkalicarbonaten, Salzen von Säuren des Phosphors (Phosphate und Phosphonate), wobei zu den Phosphaten nicht nur die Orthophosphate, sondern auch die Pyro-, Meta- oder
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Polyphosphate, insbesondere die Tripolyphosphate, und sonstige, zur Perhydratbildung befähigte anhy- drische Phosphate gerechnet werden. In dem Konzentrat können auch Addukte des Wasserstoffperoxyds an Harnstoff vorhanden sein. Dieses Konzentrat soll nicht alkalisch reagieren, d. h. der PH- Wert soll nicht grösser als 7 und vorzugsweise nicht grösser als 6 sein.
Zweckmässigerweise setzt man Säuren, die, wie beispielsweise die Phosphorsäure, eine stabilisierende Wirkung auf Perverbindungen haben, in sol- cher Menge zu, dass der PH- Wert des Perkonzentrats bis zu 2 beträgt und vorzugsweise im Bereich von etwa 2,5 bis 5 liegt.
Zur Einstellung des Konzentrates der Perverbindungen auf den gewünschten PH- Wert lassen sich ausser der bereits erwähnten Phosphorsäure auch andere sauer reagierende Stoffe verwenden, wie Pyro- phosphorsäure, Schwefelsäure, saure Alkalipyrophosphate, saure Alkaliorthophosphate und Alkalihydro- gensulfate. Es können aber auch andere Säuren, wie Salzsäure, Oxalsäure, Benzoesäure, Milchsäure od. dgl. eingesetzt werden. Zweckmässig werden aber solche Säuren oder saure Salze eingesetzt, die im Laufe des Wasch- und Bleichvorganges neutralisiert und in waschwirksame Verbindungen umgewan- delt werden. Dies gilt in erster Linie für Phosphorsäure, Pyrophosphorsäure, Polyphosphorsäuren und die sauren Salze oder sauer reagierenden Neutralsalze dieser Säuren.
Diese Phosphorsäuren und ihre Salze können auch in Form ihrer Wasserstoffperoxydaddukte zur Anwendung gelangen.
Diese sauren Substanzen lassen sich durch andere, gegebenenfalls nicht saure, Stabilisatoren erset- zen oder gemeinsam mit andern Stabilisatoren anwenden, wie sie schon zum Stabilisieren wässeriger
Wasserstoffperoxydlösungen vorgeschlagen worden sind. Bei diesen andern Stabilisatoren handelt es sich teils um wasserlösliche Verbindungen, insbesondere solche, die zur Komplexsalzbildung mit Schwermetallionen befähigt sind, oder um grossoberflächige, wasserunlösliche Substanzen, die in der Lage sind,
Schwermetallspuren durch Adsorption an der Oberfläche zu binden. Zu den wasserlöslichen Stabilisatoren gehören beispielsweise Dipicolinsäure, Chinaldinsäure, Chinolinsäure, Acylierungsprodukte der phosphorigen Säure (vgl. österr. Patentschrift Nr. 215402).
Weiterhin sind komplexbildende Derivate von Mono- oder Polyaminen verwendbar, deren basische Stickstoffatome durch niedere, Carboxyl- oder Hydroxylgruppen enthaltende Reste, insbesondere solche aliphatischer oder cycloaliphatischer Natur mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen, substituiert sind, wobei auch mehrere derartige Reste an ein Stickstoffatom gebunden sein können. Hiezu gehören beispielsweise Substanzen vom Typ der Äthylendiaminotetraessigsäure, der Nitrilotriessigsäure oder der Monooxyäthyl- - äthylendiamin-triessigsäure. Zu den wasserunlöslichen Stabilisatoren gehören verschiedene feinstverteilte Feststoffe mit grosser Oberfläche, wie Kieselsäure, durch Fällung hergestellte Erdalkalisilikate, insbesondere das Magnesiumsilikat, ausserdem Metazinnsäure u. a.
Das vorzugsweise sauer reagierende Perkonzentrat kann auch nicht oxydable, d. h. also gesättigte, säurebeständige, organische Waschgrundstoffe nichtionischer und/oder anionischer Natur, wie etwa Äthylenoxydaddukte an Fettalkohole, Alkylphenole, Fettamine, Fettsäuren, Fettsäureamide, Fettsäurealkylolamide, ferner Kondensationsprodukte hochmolekularer Alkylsulfonsäuren oder Alkylarylsulfonsäuren mit Eiweisshydrolysaten, säurebeständige hochmolekulare Sulfonsäuren des aliphatischen oder gemischt-aliphatisch-aromatischen Typs od. dgl. enthalten, darunter auch die weiter unten noch genannten Verbindungen, sofern sie nicht eine alkalische Reaktion des Konzentrates bedingen.
Es hat sich herausgestellt, dass die oben erwähnten nichtoxydablen Äthylenoxydaddukte an Fettalkohole, Alkylphenole od. dgl. überraschenderweise die Stabilisierungswirkung der Säuren oder sauren Salze für Aktivsauerstoff enthaltende Verbindungen noch verstärken, so dass die Lagerfähigkeit der entsprechenden Konzentrate verbessert wird. Auch anionaktive säurebeständige Wirkstoffe üben eine zusätzliche Stabilisierwirkung aus, die jedoch der der nichtionogenen Verbindungen nachsteht. Die verstärkte Stabilisierung der Perverbindungen durch die genannten nichtionischen oder gegebenenfalls durch die anionischen Waschaktivsubstanzen ist aber nur zu beobachten, wenn die Waschaktivsubstanzen nicht während ihrer technischen Herstellung durch Zerfallskatalysatoren für Perverbindungen verunreinigt wurden.
Das alkalische Konzentrat enthält die in dem Konzentrat der Aktivsauerstoffträger nicht vorhandenen, aber zur Durchführung des Waschvorganges notwendigen, insbesondere die alkalisch reagierenden Substanzen. Hiezu gehören beispielsweise anionische und/oder nichtionische Waschaktivsubstanzen, die jedoch auch ganz oder teilweise ungesättigten Charakter besitzen dürfen, da eine bevorzugte Oxydation derselben durch den Aktivsauerstoff während des Wasch- und Bleichvorganges nicht zu befürchten ist. Ausser den Waschalkalien können im alkalischen Konzentrat Zusätze zum Beeinflussen des Schaum- un Schmutztragevermögens der Waschflüssigkeit usw. vorhanden sein.
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Triäthanolamins oder des Morpholins angewendet ; dann lassen sich recht konzentrierte Pasten herstellen.
Selbstverständlich kann man auch verschiedene Kationen im Gemisch miteinander verwenden, beispiels- weise die Natriumsalze im Gemisch mit den Äthanolamin-und/oder Morpholinsalzen.
Auch die Waschalkalien können als leicht lösliche Salze des Natriums, Kaliums oder der Amine, insbesondere der Alkylolamine oder des Morpholins, vorliegen, wobei es sich um klare Lösungen, Auf- schlämmungen oder Pasten handeln kann. Setzt man die Waschalkalien in Form ihrer leicht löslichen
Kaliumsalze ein, so ist zu berücksichtigen, dass die Kaliumsalze vieler organischer Waschaktivsubstan- zen schwerer löslich sind als die Natriumsalze.
Die beiden Konzentrate werden in fliessfähiger Form verwendet, d. h. sie können als Lösungen,
Emulsionen oder Dispersionen angewendet werden. Sofern es sich bei dem Aktivsauerstoffträger um Was- serstoffsuperoxyd handelt, können mehr oder weniger konzentrierte wässerige Lösungen verwendet wer- den, denen man den Stabilisator zugesetzt hat. Arbeitet man aber mit andern Aktivsauerstoffträgern, beispielsweise mit Perboraten, dann können diese in Wasser oder wässerigen Lösungen oder Suspensionen der Stabilisatoren aufgeschlämmt werden.
Ähnliches gilt für das alkalische Konzentrat. Viele Waschaktivsubstanzen liegen auch noch in ver- hältnismässig konzentrierter Form als Pasten vor. Dies gilt vor allen Dingen für die nichtionischen
Aktivsubstanzen, aber auch die anionischen können in Form von beispielsweise 3 Obigen wässerigen Pa- sten hergestellt werden. In diese Pasten kann man nun die übrigen Waschalkalien einarbeiten, wobei die Waschalkalien teilweise oder vollständig gelöst oder praktisch vollständig ungelöst vorliegen kön- nen. Da bei vielen anionischen Waschaktivsubstanzen die Natriumsalze, bei den Phosphaten dagegen die Kaliumsalze besser löslich sind, empfiehlt es sich, das jeweils besser lösliche Salz zu verwenden.
Die Mengen an Natrium- und Kaliumionen und die Konzentrationen der Pasten sind so einzustellen, dass keine unerwünschten Ausscheidungen der schwerer löslichen Salze stattfinden. Selbstverständlich können alle im alkalischen Konzentrat vorhandenen Substanzen in Form ihrer Salze mit leicht löslichen organischen Basen, wie Mono-, Di- oder Triäthanolamin, vorliegen.
Bei der Herstellung der pastenförmigen Konzentrate, insbesondere des alkalischen Konzentrates, kann man Lösungsvermittler verwenden, wozu ausser wasserlöslichen organischen Lösungsmitteln auch die sogenannten hydrotropen Stoffe vom Typ der Toluol- oder Xylolsulfonate gehören, wobei auch diese in Form ihrer Natrium- und bzw. oder Kalium- und bzw. oder Alkylolaminsalze vorliegen können. Als wasserlösliche organische Lösungsmittel sind insbesondere solche mit Siedepunkten oberhalb 750C brauchbar, wie beispielsweise die Äther aus gleichen oder verschiedenartigen Alkoholen oder die Teil- äther aus mehrwertigen und einwertigen Alkoholen.
Hiezu gehören beispielsweise Di-oder Triäthylenglykol, Polyglycerine sowie die Teiläther aus Äthylenglykol, Propylenglykol oder Glycerin und aliphatischen einwertigen Alkoholen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen.
Auch Lösungsmittel, wie Kohlenwasserstoffe, Chlorkohlenwasserstoffe, Alkohole od. ähnl., die häufig sogar zur Verflüssigung und Klärung des alkalischen Konzentrates beitragen können, sind zweckmässig hier einzusetzen.
Obwohl sich die Löslichkeit der in den Konzentraten enthaltenen wasserlöslichen Feststoffe durch die beschriebenen Massnahmen verbessern lässt, wird es sich manchmal nicht vermeiden lassen, dass in den Konzentraten noch solche Mengen an Feststoffen vorhanden sind, die unerwünschte Sedimentationserscheinungen verursachen. Das Sedimentieren nimmt ab mit abnehmender Teilchengrösse der Feststoffe, mit abnehmender Differenz der spezifischen Gewichte von Flüssigkeit und darin suspendiertem Feststoff und mit zunehmender Viskosität der Flüssigkeit.
Wenn man die Sedimentation auch in vielen Fällen bereits durch eine weit getriebene Erniedrigung der Teilchengrösse der suspendierten Feststoffe stark verringern kann, so wird man in andern Fällen durch Verringerung der Differenz des spezifischen Gewichtes von Feststoff und Flüssigkeit gute Ergebnisse erzielen, und ebenso empfiehlt sich manchmal das Erhöhen des spezifischen Gewichtes der Flüssigkeit. Diese Massnahmen lassen sich nach Bedarf kombinieren.
Zum Erhöhen des spezifischen Gewichtes empfiehlt sich ein Zusatz der oben näher beschriebenen hydrotropen Stoffe oder geeigneter wasserlöslicher organischer Lösungsmittel. Zum Erhöhen der Viskosität empfiehlt sich ein Zusatz von höheren Polyglykoläthern oder Polyglycerinen oder von andern wasserlöslichen hochmolekularen Stoffen, wie sie beim Waschvorgang als Schmutzträger verwendet werden. Hiezu gehören beispielsweise wasserlösliche Salze von Polyacrylsäure oder Polymethacrylsäure. die auch dem Aktivsauerstoffkonzentrat zugesetzt werden dürfen.
Wasserlösliche Derivate der Cellulose oder Stärke, wie beispielsweise Carboxymethylcellulose, Äther aus Cellulose und Oxalkylsulfonsäuren und Cellulosesulfate können zwar auch dem alkalischen Konzentrat zugesetzt werden, sind aber darin oft nicht vollständig löslich.
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Schliesslich kann man dem alkalischen Konzentrat Substanzen zusetzen, die die Sauerstoffbleiche aktivieren. Hiezu gehören beispielsweise geringe Mengen an Schwermetallionen, insbesondere Kupfer- ionen. Da diese Ionen aber als Zersetzungskatalysatoren für Perverbindungen eine unerwünscht schnelle
Sauerstoffentwicklung verursachen können, müssen diese Aktivatoren in gebundener Form angewendet werden, d. h. entweder mit überschüssigen Mengen an Komplexbildnern, beispielsweise solchen vom
Typ der oben näher beschriebenen Aminderivate oder zusammen mit grossoberflächigen Stoffen, wie z. B. Magnesiumsilikat. Eine Kombination von Magnesiumsilikat, geringen Mengen Kupfer und Amino- polycarbonsäuren hat sich als Aktivator bewährt.
Ausser den in sauren bzw. alkalischen Konzentraten bereits genannten Verbindungen können je nach Bedarf auf das eine oder andere der Konzentrate noch an sich bekannte anorganische Waschgrundstoffe,
Komplexbildner, Lösungsmittel, Verdickungsmittel, Desinfektionsmittel, Verbindungen mit schmutz- tragender Wirkung, Faser- bzw. Hautschutzmittel, Sauerstoffstabilisatoren, Schaumstabilisatoren, schaumdämpfende Mittel, Korrosionsschutzmittel, Farbstoffe, optische Aufheller, Duftstoffe oder Ge- mische dieser Stoffe oder einzelner dieser Stoffe untereinander Einsatz finden. Man wird hiebei so ver- fahren, dass beim Einsatz in dem sauren Konzentrat nur solche Additive mitverwendet werden, die die
Stabilität der Aktivsauerstoff enthaltenden Verbindung nicht beeinträchtigen und ausserdem die erforder- liche Säurebeständigkeit besitzen.
Dies ist bei manchen Komplexbildnern, Desinfektionsmitteln, Sauer- stoffstabilisatoren, Korrosionsschutzmitteln, Farbstoffen und optischen Aufhellern der Fall. Erwähnt seien in diesem Zusammenhang Polyphosphate als Komplexbildner, säurebeständige bakterizide Zusätze, wie
Formaldehyd, Ameisensäure, Milchsäure od. dgl., Sauerstoffstabilisatoren, wie wasserlösliche Magne- siumsalze, Proteine oder deren Abbauprodukte, Kondensationsprodukte von Eiweisshydrolysaten mit hö- hermolekularen Sulfonsäuren, Fettsäuremethyltaurine, Sulfonierungsprodukte von Imidazolen, Polyvi- nylalkohol oder Polyvinylpyrrolidon usw. Auch bestimmte Korrosionsschutzmittel können in dem sauren
Konzentrat untergebracht werden.
Andere Additive, wie besonders Alkalicarbonate oder -silikate, Verdickungsmittel nach Art der
Polyacrylate, Desinfektionsmittel phenolischer Struktur, Schmutztragemittel wie Alkalisalze der Carb- oxymethylcellulose, Schaumstabilisatoren wie Fettsäureäthanolamide, manche Farbstoffe, Aufheller und besonders Duftstoffkompositionen lassen sich dagegen nur in dem alkalischen Konzentrat unterbrin- gen.
In jedem Falle ist dafür Sorge zu tragen, dass die Additive die Stabilität und möglichst auch die
Homogenität der wässerigen Konzentrate nicht nachteilig beeinflussen. Diese sollen den Charakter von echten oder kolloidalen Lösungen oder möglichst stabilen Suspensionen besitzen. Allerdings können in den Perkonzentraten die weiter oben genannten wasserunlöslichen Stabilisatoren in nicht homogen dis- pergiertem Zustand vorliegen.
Die erfindungsgemäss gemeinsam zu verwendenden Konzentrate können in verschiedener Weise ver- packt werden. Beim Arbeiten mit Waschmaschinen, die das Dosieren zweier voneinander getrennter fliessfähiger Konzentrate in eine Waschlauge gestatten, kann das Mittel vorzugsweise in Form von Fla- schen aus biegsamen Kunststoffen angeliefert werden. Man kann aber auch Portionspackungen herstel- len, indem man die Konzentrate in an sich bekannter Weise in Kunststoffschläuche einschweisst. Bei dieser Art des Verpackens kann man das Aktivsauerstoffkonzentrat vorteilhaft fest mit dem alkalischen
Konzentrat verbinden. So lässt sich beispielsweise ein Kunststoffschlauch durch eine Schweissnaht in zwei einander parallel liegende, mit den gemeinsam zu verwendenden Konzentraten gefüllte Schläuche aufteilen.
Man kann aber auch den einen der beiden mit Konzentrat gefüllten Schläuche zusammen mit dem andern Konzentrat in den zweiten, entsprechend grösseren Schlauch derart unterbringen, dass dieser grössere Schlauch beide Waschmittelkomponenten umhüllt.
In den folgenden Beispielen 1 - 15 sind verschiedene Aktivsauerstoffkonzentrate und Waschalkali- konzentrate beschrieben, wobei die jeweils angegebene Menge zum Auflösen in 10 I Wasser bestimmt ist. Die Perkonzentrate bzw. die alkalischen Konzentrate der einzelnen Beispiele können auch gegen- einander ausgetauscht werden, sofern die dann in der Waschlauge erzielten PH- Werte innerhalb des ge- wünschten Bereiches liegen. Die PH- Werte wurden mit der Glaselektrode gemessen und ohne Korrektur angegeben. Nur das im wesentlichen aus 35 gew.-% igem Wasserstoffsuperoxyd bestehende bzw. ein pa- stenförmiges alkalisches Konzentrat wurde vor der PH-Messung 1 : 10 mit Wasser verdünnt.
Bezüglich der genauen Messung von PH- Werten in Wasserstoffperoxydlösungen mit Hilfe von Gaselektroden wird
EMI5.1
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- 6-Nr. 260165 Beispiel1 :
EMI6.1
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 3, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 35 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 3 <SEP> g/l <SEP> Na.
<tb>
Der <SEP> PH-Wert <SEP> des <SEP> Konzentrates <SEP> in <SEP> Verdünnung <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 10 <SEP> gemessen
<tb> beträgt <SEP> 3, <SEP> 2.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 20, <SEP> 1 <SEP> g <SEP> Kaliumpyrophosphat <SEP> (KPO)
<tb> 16, <SEP> 9 <SEP> g <SEP> tetrapropylenbenzolsulfosaures <SEP> Natrium <SEP> (Paste <SEP> mit <SEP> 70 <SEP> Gew.-%
<tb> Aktivsubstanz, <SEP> 2-3% <SEP> Na <SEP> SO, <SEP> Rest <SEP> Wasser)
<tb> 9, <SEP> 3 <SEP> g <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 5, <SEP> 7 <SEP> g <SEP> Kaliwasserglas <SEP> (Gewichtsverhältnis <SEP> SiO <SEP> : <SEP> K20 <SEP> = <SEP> 2, <SEP> 58 <SEP> ; <SEP>
<tb> 29,4 <SEP> Gew.-% <SEP> Feststoff <SEP> ; <SEP> 28-30 <SEP> Bé)
<tb> 4,6 <SEP> g <SEP> Kokosfettsäuremonoäthanolamid
<tb> 2,3 <SEP> g <SEP> Äthanol
<tb> 1, <SEP> 8 <SEP> g <SEP> Ätzkali <SEP> (850/oig)
<tb> 39, <SEP> 3 <SEP> g <SEP> Wasser
<tb> pH-Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 12, <SEP> 9. <SEP>
<tb>
Die <SEP> fertige <SEP> Waschlauge <SEP> hat <SEP> einen <SEP> PH-Wert <SEP> von <SEP> 9,5.
<tb>
Beispiel 2 :
EMI6.2
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3,5 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> g/l <SEP> H3PO4 <SEP> (85%ig).
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 3, <SEP> 0.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 125, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 16, <SEP> 7 <SEP> Gew.-% <SEP> tetrapropylenbenzolsulfosaures <SEP> Natrium <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 9,9 <SEP> Gew. <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 9, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> p-xylolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 5, <SEP> 7 <SEP> Gew.
<SEP> Kaliwasserglas <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 4,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Kokostfettsäuremonoäthanolamid
<tb> 2,3 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 1, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Magnesiumsilikatpaste <SEP> (13, <SEP> 5% <SEP> MgSiO3, <SEP> 18,5% <SEP> Na2SO4,
<tb> Rest <SEP> Wasser)
<tb> 0, <SEP> 8 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (850/oig)
<tb> 50, <SEP> 1 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 11, <SEP> 9.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> diesen <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
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Beispiels :
EMI7.1
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> gewagen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> g/l <SEP> MgSiO3.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 200 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 15, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> tetrapropylenbenzolsulfosaures <SEP> Natrium <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 9, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 9, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> eines <SEP> sulfatierten <SEP> Anlagerungsproduktes <SEP> von <SEP> 2 <SEP> Mol
<tb> Äthylenoxyd <SEP> an <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> eines <SEP> Gemisches <SEP> von <SEP> Fettalkoholen
<tb> mit <SEP> 12 <SEP> - <SEP> 14 <SEP> Kohlenstoffatomen <SEP> im <SEP> Molekül
<tb> 6, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 4, <SEP> 7 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliwasserglas <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 1, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> p-xylolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew.
<SEP> Ätzkali <SEP> (85% <SEP> zig) <SEP>
<tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew.-% <SEP> eines <SEP> Anlagerungsproduktes <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> an
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> eines <SEP> Gemisches <SEP> ungesättigter <SEP> Alkohole <SEP> mit
<tb> 16 <SEP> - <SEP> 20 <SEP> Kohlenstoffatomen <SEP> im <SEP> Molekül <SEP> (Kennzahlen
<tb> des <SEP> Gemisches <SEP> ungesättigter <SEP> Fettalkohole <SEP> OHZ <SEP> = <SEP> 216 <SEP> ; <SEP>
<tb> JZ <SEP> = <SEP> 53)
<tb> 51, <SEP> 9 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser
<tb> PH-Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 6, <SEP> 8. <SEP>
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 12, <SEP> 6.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge <SEP> hat
<tb> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 4 :
EMI7.2
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 0, <SEP> 35 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 3 <SEP> g/l <SEP> Dipicolinsäure <SEP> und <SEP> 7 <SEP> g/l <SEP> MgSO.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 280 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 10,3 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 10,2 <SEP> Gew.-% <SEP> Fettalkoholsulfat <SEP> (aus <SEP> C12 <SEP> - <SEP> C <SEP> Kokosfettsäure)
<tb> 7, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 7,2 <SEP> Gew.-% <SEP> Kokosfettsäureäthanolamid
<tb> 4, <SEP> 8 <SEP> Gew. <SEP> Kaliwasserglas <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 3, <SEP> 7 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 0,6 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85%ig)
<tb> 56, <SEP> 1 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser
<tb> PH-Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 2,8.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 12, <SEP> 5.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH-Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
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Beispiel 5 :
EMI8.1
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 250 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 24 <SEP> g/l <SEP> Natriumperborattetrahydrat
<tb> und <SEP> 12 <SEP> g/l <SEP> 85%0iger <SEP> H3PO4. <SEP>
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 22, <SEP> 8 <SEP> Gew.-% <SEP> Fettalkoholpolyglykoläthersulfat <SEP> (12-18 <SEP> Kohlenstoffatome <SEP> im <SEP> Fettalkoholrest, <SEP> 8,5 <SEP> Äthylenglykolreste <SEP> pro <SEP> Fettalkoholmolekül)
<tb> 11, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 9, <SEP> 6 <SEP> Gew.-% <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 1,5 <SEP> Gew. <SEP> -0/0 <SEP> Äthanol
<tb> 1, <SEP> 5 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumcarbonat <SEP>
<tb> 53, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP>
<tb> pH-Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 6,6.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 10, <SEP> 7.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrat <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 6 : Bei diesem Beispiel wird als Stabilisator für das Perkonzentrat ein Acetylierungsprodukt der phosphorigen Säure gemäss den Angaben der österr. Patentschrift Nr. 215402 verwendet.
EMI8.2
<tb>
<tb>
Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds <SEP> mit
<tb> 0,3 <SEP> g/l <SEP> acetylierter <SEP> phosphoriger <SEP> Säure.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g/l <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 18, <SEP> 5 <SEP> Gew. <SEP> Polyäthylenglykoläther <SEP> (Molekulargewicht <SEP> 600)
<tb> 8,3 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 4,6 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliwasserglas <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 1,8 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85going)
<tb> 66,3 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 3, <SEP> 0.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 11, <SEP> 9.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 7 : Das in diesem Beispiel als Aktivsauerstoffträger verwendete Perhydrat des Natriumsalzes einer acetylierten phosphorigen Säure gemäss Beispiel 1 der österr. Patentschrift Nr. 224080 leitet sich von dem Salz folgender Formel ab :
EMI8.3
<Desc/Clms Page number 9>
Diese Salze zeichnen sich gegenüber andern, bisher bekannten Perverbindungen durch eine besonders hohe Stabilität aus, so dass ein Zusatz eines weiteren Stabilisators oft nicht erforderlich ist. Im vorliegenden Fall wurde acetylierte phosphorige Säure gemäss der österr. Patentschrift Nr. 215402 zur Einstellung des PH- Wertes zugesetzt.
EMI9.1
<tb>
<tb>
Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 200 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 26, <SEP> 5 <SEP> g/l <SEP> eines <SEP> Perhydrates <SEP> des <SEP> Natriumsalzes
<tb> der <SEP> acetylierten <SEP> phosphorigen <SEP> Säure <SEP> oben <SEP> angegebener <SEP> Formel
<tb> (11, <SEP> 24% <SEP> Aktivsauerstoff), <SEP> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> g/l <SEP> acetylierter
<tb> phosphoriger <SEP> Säure.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 300 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 15, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 11, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> Natriumseife <SEP> (67 <SEP> Gew.-% <SEP> Seife, <SEP> Rest <SEP> Wasser) <SEP> aus
<tb> 60 <SEP> Gew.-% <SEP> Kokosfettsäure <SEP> und <SEP> 40 <SEP> Gew.-% <SEP> Talgfettsäure <SEP>
<tb> 4,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 1, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85loig)
<tb> 68,8 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser
<tb> pH-Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 4, <SEP> 8. <SEP>
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 13, <SEP> 3.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> diesen <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 8 :
EMI9.2
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 0,35 <SEP> gew. <SEP> -o/oigen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 3 <SEP> g/l <SEP> des <SEP> Natriumsalzes <SEP> einer <SEP> acetylierten <SEP> phosphorigen
<tb> Säure <SEP> und <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g/l <SEP> MgSiO. <SEP>
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 300 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 20,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 10,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Laurinsäure
<tb> 3, <SEP> 3 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85loig)
<tb> 1,7 <SEP> Gew.-% <SEP> Isopropanol
<tb> 65, <SEP> 0 <SEP> Gew. <SEP> -0/0 <SEP> Wasser <SEP>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 5,8.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 10,6.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> diesen <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH-Wert <SEP> von <SEP> 8,8.
<tb>
Beispiel 9 :
EMI9.3
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 300 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 0, <SEP> 35 <SEP> gewagen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> lg/lMgSiOg.
<tb>
<Desc/Clms Page number 10>
EMI10.1
<tb>
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 100 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 15, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 13,4 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> Stearinsäure
<tb> 9,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Isopropanol
<tb> 4,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> zig
<tb> 1, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Magnesiumsilikatpaste <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 2
<tb> 57,6 <SEP> Gew. <SEP> -0/0 <SEP> Wasser <SEP>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 4,6.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 14, <SEP> 0.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> pH-Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 4. <SEP>
<tb>
Beispiel 10 :
EMI10.2
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 0, <SEP> 35 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0,3 <SEP> g/l <SEP> Natriumpyrophosphat.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 125 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 15, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 7,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Natriumgrundseife <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 7
<tb> 4, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> tetrapropylenbenzolsulfosaures <SEP> Natrium <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 4,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 1,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Polyglykoläther <SEP> eines <SEP> ungesättigten <SEP> Fettalkohols
<tb> nach <SEP> Beispiel <SEP> 3
<tb> 1,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (850/oig)
<tb> 67, <SEP> 3 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 4,6.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 13, <SEP> 3. <SEP>
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 1 <SEP> und <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> sehr <SEP> geringe <SEP> Schäumwirkung. <SEP> Die <SEP> Kombination <SEP> ist <SEP> daher <SEP> besonders <SEP> für <SEP> Waschmaschinen <SEP> brauchbar.
<tb>
Beispiel 11 :
EMI10.3
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 0, <SEP> 35 <SEP> gew. <SEP> -o/oigen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 3 <SEP> g/l <SEP> Natriumpyrophosphat.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 100 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 15, <SEP> 3 <SEP> Gew.-% <SEP> tetrapropylenbenzolsulfosaures <SEP> Natrium <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 10, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> Kaliumtripolyphosphat
<tb> 10,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Kokosfettsäuremonoäthanolamid
<tb> 5, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 5, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> Kaliwasserglas <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 2,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 0,6 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85%ig)
<tb> 51, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 11>
EMI11.1
<tb>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 4, <SEP> 6. <SEP>
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 11, <SEP> 9. <SEP>
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 12 :
EMI11.2
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3,5 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 3 <SEP> g/l <SEP> Natriumpyrophosphat.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 350 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 11, <SEP> 0 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> eines <SEP> Anlagerungsproduktes <SEP> von <SEP> 7 <SEP> Mol <SEP> Propylenoxyd <SEP> an
<tb> einem <SEP> Nonylphenolpolyglykoläther <SEP> mit <SEP> 9 <SEP> Glykolätherresten <SEP> im <SEP> Molekül
<tb> 11,0 <SEP> Gew. <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 10, <SEP> 5 <SEP> Gew.-% <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 4,5 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> C12-Fettalkoholsulfat
<tb> 63,0 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> Wasser
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 3, <SEP> 0.
<tb> pH-Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 10, <SEP> 8. <SEP>
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 13 :
EMI11.3
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0,3 <SEP> g/l <SEP> Natriumpyrophosphat.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 200 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 10, <SEP> 0 <SEP> Gew.-% <SEP> Fettalkoholpolyglykoläther <SEP> mit <SEP> 12-18 <SEP> Kohlenstoffatomen <SEP> im <SEP> Fettalkoholrest <SEP> und <SEP> 9 <SEP> Glykolätherresten
<tb> im <SEP> Molekül, <SEP> Trübungspunkt <SEP> zirka <SEP> 750C
<tb> 5, <SEP> 5 <SEP> Gew.-% <SEP> desNonylphenol-polyäthylenglykol-polypropylen- <SEP>
<tb> glykoläthers <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 12, <SEP> Trübungspunkt
<tb> zirka <SEP> 300C
<tb> 5, <SEP> 4 <SEP> Gew.- <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 5, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 2,2 <SEP> Gew.
<SEP> -% <SEP> Äthanol
<tb> 0,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85Fig)
<tb> 71,0 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 3, <SEP> 0.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 13, <SEP> 1.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0. <SEP> Sie <SEP> hat <SEP> ein <SEP> sehr <SEP> geringes <SEP> Schäumvermögen <SEP> und <SEP> ist <SEP> sowohl <SEP> bei <SEP> der <SEP> Fein- <SEP> als <SEP> auch <SEP> bei <SEP> der <SEP> Kochwäsche <SEP> in <SEP> Waschmaschinen <SEP> brauchbar.
<tb>
<Desc/Clms Page number 12>
Beispiel 14 :
EMI12.1
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> gew. <SEP> -%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0,1 <SEP> g/l <SEP> 85 <SEP> gew.-%iger <SEP> H3PO4.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 60 <SEP> g <SEP> einer <SEP> hochviskosen <SEP> Paste <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 50,0 <SEP> Gel.-% <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 25,0 <SEP> Gew.-% <SEP> polyacrylsaures <SEP> Natrium
<tb> 12, <SEP> 5 <SEP> Gew.-% <SEP> einer <SEP> Fettalkoholpolyglykoläthersulfatpaste <SEP> mit
<tb> 66 <SEP> Gew.-% <SEP> Waschaktivsubstanz, <SEP> 4 <SEP> Gew.-% <SEP> Natrium- <SEP>
<tb> sulfat <SEP> und <SEP> 30 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser; <SEP> 12-14 <SEP> Kohlenstoffatome <SEP> im <SEP> Fettalkoholrest <SEP> und <SEP> 2 <SEP> Äthylenglykolreste
<tb> im <SEP> Molekül
<tb> 12,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 3, <SEP> 0.
<tb>
PH- <SEP> Wert <SEP> der <SEP> im <SEP> Verhältnis <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 10 <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> gelösten <SEP> Paste <SEP> 10, <SEP> 0.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Beispiel 15 :
EMI12.2
<tb>
<tb> Perkonzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 35 <SEP> g <SEP> eines <SEP> 3,5 <SEP> gew.-%igen <SEP> Wasserstoffsuperoxyds, <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0,3 <SEP> g/l <SEP> Na4P2O7.
<tb>
Alkalisches <SEP> Konzentrat <SEP> : <SEP>
<tb> 150 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP>
<tb> 8,5 <SEP> Gew. <SEP> -0/0 <SEP> Kaliumpyrophosphat
<tb> 8,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthanol
<tb> 8,0 <SEP> Gew.-% <SEP> p-toluolsulfosaures <SEP> Natrium
<tb> 4, <SEP> 2 <SEP> Gew. <SEP> eines <SEP> äthoxylierten <SEP> Polypropylenglykols <SEP> mit <SEP> zirka
<tb> 20 <SEP> Gew.-% <SEP> Äthylenglykolresten <SEP> im <SEP> Molekül <SEP> und
<tb> einem <SEP> mittleren <SEP> Molekulargewicht <SEP> des <SEP> Polypropylenglykolanteils <SEP> von <SEP> 1650
<tb> 3, <SEP> 5 <SEP> Gew. <SEP> eines <SEP> äthoxylierten <SEP> ungesättigten <SEP> Fettalkohols
<tb> nach <SEP> Beispiel <SEP> 3
<tb> 3,3 <SEP> Gew. <SEP> C-Fettalkoholsulfat
<tb> 0,5 <SEP> Gew.-% <SEP> Ätzkali <SEP> (85%ig)
<tb> 63,5 <SEP> Gew.
<SEP> -0/0 <SEP> Wasser <SEP>
<tb> PH- <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Perkonzentrates <SEP> 3, <SEP> 0.
<tb> pH-Wert <SEP> des <SEP> alkalischen <SEP> Konzentrates <SEP> 13, <SEP> 2. <SEP>
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Konzentraten <SEP> hergestellte <SEP> Waschlauge
<tb> hat <SEP> einen <SEP> PH- <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 0.
<tb>
Die in den folgenden Beispielen 16-18 beschriebenen sauren Perkonzentrate können in beliebiger Weise mit den alkalischen Konzentraten der folgenden Beispiele 19 - 22 kombiniert werden. Bei Verdünnen gleicher Mengen sauren und alkalischen Konzentrates mit Wasser werden Waschlaugen alkalischer Reaktion erhalten, deren pH-Werte zwischen 8, 8 und 9, 5 liegen.
<Desc/Clms Page number 13>
Beispiel 16 : In 60 Gew.-Teilen destillierten Wassers werden 5, 5 Gew.-Teile saures Natrium- pyrophosphat, 0, 3 Gew.-Teile Kaliumtoluol-p-sulfonat und 5 Gew. -Teile oxäthyliertes Nonylphenol
EMI13.1
peroxyd (30%ig) unter Rühren eingetragen. Das saure Konzentrat besitzt einen PH-Wert von 3,5. Es kann in Polyäthylenflaschen abgefüllt werden und behält praktisch monatelang seinen Aktivsauerstoff- gehalt.
Beispiel 17 : In ähnlicher Weise wie in Beispiel 16 beschrieben werden in 60 Gew.-Teilen destillierten Wassers 5 Gew.-Teile eines oxäthylierten Kokosfettalkohols (mit 10 Äthoxylgruppen), 0, 3 Gew.-Teile Kaliumtoluol-p-sulfonat, 11 Gew.-Teile K4P2O7. 3,5 H2O2 und 21,3 Gew.-Teile Wasserstoffperoxyd (30% ig) gelöst. Die Einstellung auf einen PH- Wert von 3, 2 erfolgt durch Ansäuern mit Pyrophosphorsäure oder Schwefelsäure. Auch dieses saure Konzentrat ist in Kunststoffflaschen oder - kissen wochenlang ohne nennenswerten Sauerstoffverlust haltbar.
Beispiel 18 : In 46 Gew.-Teilen destillierten Wassers werden 6 Gew.-Teile saures Natriumpyro-
EMI13.2
3 Gew.-Teile Kalium-p-toluolsulfonatbar.
Beispiel 19 : Ein alkalisches Konzentrat wird aus 50 Gew.-Teilen destillierten Wassers, 15 Gew.-Teilen eines Kokosfettsäure-Eiweisskondensates (Na-Salz ; 36% ig), 10 Gew.-Teilen eines Fettsäuremethyltaurids (Na-Salz ; 64% ig), 2 Gew. -Teilen Kalium-p-toluolsulfonat, 25 Gew.-Teilen Tetra-
EMI13.3
-Teilen Natriummetasilikat-9-hydratlierten Wassers 15 Gew.-Teile einer Mischung der Kaliumsalze eines Fetteiweisskondensates und eines Alkylbenzolsulfonates (35% Aktivsubstanzen), 10 Gew.-Teile Fettsäuremethyltaurid (Na-Salz ;
64 ig), 2 Gew.-Teile Kalium-p-toluolsulfonat, 0, 9 Gew.-Teile des Tetranatriumsalzes der Äthylendiamin- tetraessigsäure und 25 Gew.-Teile Tetrakaliumpyrophosphat zu einer homogenen, opalisierenden Lö- sung aufgelöst. Diese wird mit 3 Gew.-Teilen Ätzkali auf die erforderliche Alkalität eingestellt.
Beispiel 21: Ein alkalisches Konzentrat enthält in 56 Gew.-Teilen destillierten Wassers gelöst 5 Gew.-Teile eines hochmolekularen Alkylsulfonates (Na-Salz 80going), 10 Gew.-Teile eines Fettsäureisäthionates (Na-Salz ; 60%oig), 2 Gew.-Teile Kalium-p-toluolsulfonat, 0, 9 Gew.-Teile des Tetranatriumsalzes der Äthylendiamintetraessigsäure und 18 Gew.-Teile Tetrakaliumpyrophosphat. Die Einstellung der homogenen opalisierenden Lösung auf die gewünschte Alkalität erfolgt mit 4 Gew.-Teilen festen Ätzkalis.
EMI13.4
22 : In 50 Gew.-Teilen destillierten Wassers werden zur Herstellung eines alkalischen1, 8 Gew.-Teile Kaliumtoluol-p-sulfonat und 5 Gew.-Teile festes Ätzkali gelöst, worauf 8 Gew.-Teile Methylcyclohexanol eingerührt werden.
Da es sich häufig nicht empfiehlt, das Waschgut oder die Gefässe einer sauren Behandlung auszusetzen, wird in der Regel zuerst das alkalische Konzentrat und anschliessend das saure Konzentrat gelöst. Bei säurebeständigem Waschgut, wie beispielsweise bei Wollsachen, kann allerdings auch umgekehrt verfahren werden.
Auch ein gleichzeitiges Auflösen der Konzentrate ist vielfach angezeigt. Die Konzentrate können auch bereits vor ihrem Einsatz gemischt und in dieser Form dann zur Waschflotte aufgelöst werden. Es ist grundsätzlich möglich, entweder zuerst eine Waschlauge zu bereiten und in diese mit dem Waschgut einzugehen, oder aber das Waschgut in Wasser anzusetzen und dann die Konzentrate einzubringen.
Während die Entnahme der Konzentrate bei grösseren Verbrauchern, wie beispielsweise den Waschsalons, aus grösseren Gebinden unter entsprechender Gewichtskontrolle zweckmässig ist, empfiehlt sich für den Haushalt eine Dosierung unter Aufteilung der Konzentrate. Die Einzelpackungen sind miteinander verbunden und liegen beispielsweise als Kissen aus nahtverschweissten Kunststoffschläuchen, Doppelflaschen oder Doppelbeutel vor. Die Aufteilung in die Einzelpackungen erfolgt mit der Massgabe, dass jeweils das saure bzw. alkalische flüssige Konzentrat in der für die Durchführung des Waschprozesses abgestimmten Menge in der einen bzw. andern Packung enthalten ist.
<Desc/Clms Page number 14>
So werden beispielsweise für einen Waschprozess in einer Haushalt-Trommelwaschmaschine, wel- che für zirka 5 kg Trockenwäsche eingerichtet ist, je 200 g der Konzentrate nach Beispiel 16 (sauer) und Beispiel 19 (alkalisch) benötigt. Jedes dieser Konzentrate befindet sich in einem Polyäthylenkissen, die in Form einer Doppelpackung, gegebenenfalls in nahtverschweisster Form, für den Verbrauch bereit- gestellt werden. Nach Beschicken der Waschmaschine mit Waschgut und der erforderlichen Wassermenge wird zunächst das Kissen mit der alkalischen Flüssigkeit in die Trommel entleert, worauf nach wenigen
Umdrehungen der Trommel das saure Konzentrat aus dem andern Kissen entnommen und der Waschlau- ge zugegeben wird.
Auch durch geeignete Dosiervorrichtungen kann das Eintragen der Konzentrate in die Waschmaschi- ne vorgenommen werden. Bei einer Haushaltswäsche nach dem Topfverfahren wird in ähnlicher Weise gearbeitet, wobei es besonders bei stark verschmutzter Wäsche zweckmässig ist, zunächst die Waschlau- ge mit dem alkalischen Konzentrat anzusetzen, dann die Wäsche einzubringen und nach einer ausrei- chenden Einwirkungsdauer in der Kälte oder bei mässiger Wärme das saure Konzentrat hinzuzugeben, wobei durch gutes Durcharbeiten für Durchmischung und Einpendelung auf den gewünschten pH-Wert
Sorge zu tragen ist. In ähnlicher Weise kann auch bei der Maschinenwäsche verfahren werden, so dass der Waschvorgang in einen Vorwaschprozess und in einen Hauptwaschprozess aufgeteilt wird.
Je nach Art des Waschgutes kann durch Abänderung der sauer-bzw. alkalischstellenden Mittel in den beiden Konzentraten der PH- Wert der Endwaschlauge variiert werden. Während sich für die meisten
Heisswaschprozesse besonders für Weiss-, Grob- und auch Buntwäsche vonCellulosetextilienHnd-pn-
Werte zwischen 8, 5 und 10, 5 als zweckmässig erwiesen haben, wird man für Feinwaschprozesse etwa von Wollsachen, Web- oder Wirkwaren aus Chemiefasern, Seide oder Reyon sowie auch von feinfarbigen Sachen niedrigere Waschtemperaturen und auch schwächer alkalische Einstellungen der Waschflotte bevorzugen. Es kommen in diesen Fällen beispielsweise PH- Werte zwischen 7,5 und 8,5 in Frage. Dementsprechend sind die Säure- und Alkalidosierungen der beiden Konzentrate einzurichten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lagerfähig verpacktes flüssiges bzw. pastös-fliessfähiges Mittel zur Bereitung von Aktivsauerstoff enthaltenden, alkalisch reagierenden Waschlaugen für Textilien, dadurch gekennzeichnet, dass es in an sich bekannter Weise in Flaschen-, Beutel- oder Kissenform unter Verwendung geeigneter Werkstoffe, wie Glas, Kunststoff, Papier, Pappe oder Metall, z.
B. in verschweissten Kunststoffschläuchen, die gegebenenfalls ineinanderliegen, vorliegt und aus zwei durch die sie unmittelbar umgebenden Hüllen getrennten Portionen flüssiger bzw. pastös-fliessfähiger Konzentrate besteht, von denen das eine, nicht alkalisch reagierende Konzentrat einen Aktivsauerstoffträger und Stabilisatoren für diesen enthält, während das andere ein alkalisch reagierendes Konzentrat der Waschalkalien und der übrigen, zum Waschen erforderlichen Substanzen, insbesondere der organischen Waschaktivsubstanzen darstellt, wobei die beiden Konzentrate in ihrer Menge und Beschaffenheit derart aufeinander abgestimmt sind, dass die Lösung der beiden in der zur Herstellung einer Waschlauge bestimmten Wassermenge sowohl die für den Waschvorgang notwendige Alkalität als auch den hiefür notwendigen Aktivsauerstoffgehalt besitzt.
2. MittelnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dassdasKonzentratdesAktivsauer- stoffträgers Wasserstoffsuperoxyd oder Perhydrate von Salzen einer acylierten phosphorigen Säure enthält.
3. Mittel nach den Auspriichen 1 und 2, d a d u r eh g e k e n n z e i c h n e t, dass das Konzentrat des Aktivsauerstoffträgers wasserunlösliche Stabilisatoren mit grosser Oberfläche, insbesondere Magnesiumsilikat, enthält.
4. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Konzentrat des Aktivsauerstoffträgers wasserlösliche Stabilisatoren, wie beispielsweise Chinolinsäure, Chinaldinsäure, Dipicolinsäure oder Acylierungsprodukte der phosphorigen Säure enthält.