AT259619B - Schaltvorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen - Google Patents

Schaltvorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen

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  Schaltvorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen   Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen, insbesondere der Bauart Willison, mit einem verschiebbaren Verschlussstück, das eine drehbare Schaltklinke trägt und durch eine Feder in eine Stellung bewegt wird, in der es in das Kupplungsmaul ragt, mit einem am Kupplungskopf angelenkten Kupplungsstellglied, das in kuppelbereiter Stellung in das Kupplungsmaul vorspringt und in der gekuppelten Stellung als bewegliche Stütze für die Schaltklinke dient, einer drehbaren Verschlussnocke, die auf einer Welle quer zum Verschlussstück angeordnet ist, und mit einer Betätigungseinrichtung zur Bestimmung der Winkelstellung der Verschlussnocke. 



  Der Kupplungskopf derartiger Kupplungen weist ein Kupplungsprofil auf, das aus zwei seitlichen Klauen von unterschiedlicher Form und Grösse zusammengesetzt ist, die in verschiedener Höhe beiderseits einer vertikalen Aussparung angeordnet sind und als Zugklaue bzw. als Pufferklaue bezeichnet werden. 



  In der Ruhelage erstreckt sich im entkuppelten Zustand der Riegelteil eines Verschlussstückes, dessen Körper im Kupplungskopf angeordnet ist, in die vertikale Aussparung hinein. 



  Beim Kuppeln wird der Riegelteil jedes Verschlussstückes durch die Pufferklaue des Gegenkupplungskopfes eingedrückt. Wenn die Kupplungen miteinander verbunden sind, befindet sich die Pufferklaue des einen Kopfes im Eingriff mit der Zugklaue des andern Kopfes und umgekehrt. Gleichzeitig sind die Riegelteile der Verschlussstücke in die Aussparungen von gegenüberliegenden Seiten her eingeführt, wodurch die Verriegelung der beiden Kupplungsköpfe sichergestellt ist. Diese Verriegelung erfolgt automatisch. 



  Die Entriegelung wird dagegen durch Handbetätigung bewerkstelligt. Dabei muss eines der Verschlussstücke zurückgezogen bzw. gelöst werden. Auf diese Weise wird die Trennung der miteinander verbundenen Kupplungsköpfe ermöglicht, wenn diese nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. 



  Es ist bereits bekannt, zur Erzielung einer automatischen Verriegelung eine Schaltvorrichtung zu verwenden, die sich in einer Kammer befindet, welche im Kupplungskopf hinter der oben erwähnten vertikalen Aussparung angeordnet ist. Die bekannte Schaltvorrichtung weist ein verschiebbares Verschlussstück auf, ein Kupplungsstellglied zur Verriegelung des Verschlussstückes und eine Halteklinke. 



  Diese Teile werden auch als Rutschsicherungselemente bezeichnet. Weiters ist eine Verschlussnocke oder ein Kupplungsauswerfer vorhanden. Die Betätigung der Schaltvorrichtung erfolgt über einen Ausrückhebel bzw. einen Drehhebel. 



  Ein wesentlicher Nachteil der bisher bekannten Konstruktionen besteht darin, dass sie nicht die Möglichkeit bieten, einen Befehl zur Entriegelung der Kupplung wieder aufzuheben. Dennoch ist die bekannte Konstruktion mit einem erheblichen Aufwand verbunden und nicht sehr robust. 



  Es ist auch schon eine Ausführung bekannt, bei der die Betätigungswelle für die Entriegelung an eine weitere ausserhalb des Kupplungskopfes gelegene Welle anschliessbar ist, wobei für die Verdrehbe-   

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 wegungen eine Stange vorgesehen ist. 



   Ausser der Funktion der Verriegelung und der Entriegelung soll eine Schaltvorrichtung auch noch er- möglichen, eine fehlerhafte Entriegelung wieder rückgängig zu machen. Weiters sollen sich durch die
Schaltvorrichtung die Verschlussstücke in der zurückgezogenen Stellung derart sperren lassen, dass kein
Verriegeln der beiden Kupplungsköpfe eintritt. 



   Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen bekannt, welche diese vier Funktionen, nämlich die automatische Verriegelung, die Entriegelung, die Aufhebung einer Entriegelung und das Sperren der
Verriegelung, ermöglichen. Die bisher bekannten Schaltvorrichtungen weisen jedoch eine sehr grosse
Anzahl von Bestandteilen auf, für die nur ein sehr begrenzter Raum zur Verfügung steht. Dies macht es erforderlich, die Abmessungen der einzelnen Teile verhältnismässig klein zu halten, was nicht nur eine
Erhöhung der Wartungskosten, sondern auch eine entsprechend grössere Störanfälligkeit zur Folge hat.
Schliesslich machen die geringen Abmessungen der einzelnen Teile auch die Einhaltung einer sehr gro- ssen Genauigkeit bei der Herstellung erforderlich und der Einbau der Teile wird sehr schwierig.

   Bei den bisher bekannten Kupplungsköpfen unterscheiden sich die Teile, die für die Entriegelung erforderlich sind, von denjenigen, die für die Aufhebung der Entriegelung und das Sperren der Verriegelung benö- tigt werden. Es sind am Kopf zusätzliche Betätigungsorgane vorhanden, die sehr schwer zugänglich sind und die sich zum Teil bis in die Waggons hinein erstrecken. 



   Weiters ist bei automatischen Kupplungen eine Sichtanzeige erforderlich, die es erlaubt, von der
Seite des Kupplungskopfes her festzustellen, ob sich die Kupplung in der Verriegelungsstellung oder in der Entriegelungsstellung befindet. Die bisher bekannten Anzeigeeinrichtungen weisen den Nachteil auf, dass sie leicht brechen können oder schlecht sichtbar sind oder mechanische Komplikationen mit sich bringen. 



   Die Erfindung hat zum Ziel, die Nachteile der bisher bekannten Konstruktionen zu vermeiden. 



   Durch die Erfindung soll eine Schaltvorrichtung geschaffen werden, welche die automatische Verriegelung, die Entriegelung, die Aufhebung einer Entriegelung und das Sperren der Verriegelung ermöglicht und aus einer möglichst geringen Anzahl einfacher Bauteile besteht. Die Erfindung hat ferner zum Ziel, die Durchführung der genannten vier Funktionen mittels eines einzigen zentralen Antriebes zu ermöglichen, der eine einzige Ausgangswelle aufweist. Weiters soll durch die Erfindung die Anzeige des Zustandes des Kupplungskopfes durch einfache, gut sichtbare und robuste Mittel ermöglicht werden. 



   Die gestellte Aufgabe wird bei der eingangs beschriebenen Schaltvorrichtung gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Betätigungseinrichtung für die Verschlussnocke eine Steuernocke enthält, welche um die die Verschlussnocke tragende Welle drehbar ist und die mit einem Zapfen versehen ist, der die Verschlussnocke nach Durchlaufen eines bestimmten Winkelspiels mitnimmt, und dass die Schaltklinke mit einem drehbaren Stössel ausgerüstet ist, der in die Bahn der Steuernocke ragt und während deren Drehung mit der Schaltklinke derart zusammenwirkt, dass der Stössel mit der Steuernocke in dem der Entriegelung des Verschlussstückes entsprechenden Sinn im Eingriff steht und von der Schaltklinke unabhängig ist, sobald sich die Steuernocke im entgegengesetzten Sinn dreht. 



   Wenn die Betätigungseinrichtung, welche die Winkelstellung der Verschlussnocke bestimmt, eine Betätigungswelle umfasst, die parallel zur Welle der Nocke angeordnet ist und den Kupplungskopf ausserhalb der Verschlusskammer durchsetzt, wobei die Betätigungswelle eine Kurbel trägt, an der ein Gestängearm angelenkt ist, so kann gemäss einer vorzugsweisen Ausgestaltung der Erfindung das andere Ende dieses Gestängearmes an der Steuernocke angelenkt sein. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind im folgenden an Hand der beiden in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht im Schnitt auf einen Kupplungskopf, der mit einem Verschlussmechanismus versehen ist, der sich in der Ruhestellung befindet, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Verschlussmechanismus, Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Verschlussmechanismus, Fig. 4 eine Seitenansicht des Verschlussmechanismus, wobei der Kupplungskopf in vertikaler Richtung geschnitten ist, Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie   V-V   der Fig. 4, Fig. 6 eine schematische Ansicht, welche eine Draufsicht auf zwei Kupplungsköpfe während des Kuppelns zeigt, Fig. 7 eine der Fig.

   4 entsprechende Ansicht des Verschlussmechanismus in einer Stellung der Kupplungsköpfe, die der nach Fig. 6 entspricht, Fig. 8 eine schematische Draufsicht auf die Kupplungsköpfe, die der Fig. 6 entspricht, wobei die Kupplungsköpfe gekuppelt sind, Fig. 9 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht des Verschlussmechanismus in der der Fig, 6 entsprechenden Stellung, Fig. 10 eine Seitenansicht des Verschlussmechanismus von der Seite aus gesehen, die der der Fig. 4 entsprechenden Ansicht gegenüberliegt, wobei sich der Mechanismus in der ersten Phase der Entriegelung befindet, Fig. 11 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht, wo- 

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 bei sich der Mechanismus vor der Trennung der Kupplungsköpfe in der Endphase der Entriegelung befin- det, Fig. 12 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht, die den Mechanismus bei der Aufhebung der Entrie- gelung zeigt, Fig.

   13 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht, die den Mechanismus in der Sperrstellung zeigt, Fig. 14 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und Fig. 15 einen Horizontalschnitt der in Fig. 14 gezeigten Vorrichtung. 



   In   Fig. 1   ist ein Kupplungskopf 1 einer Willison-Kupplung mit einer Zugklaue 51 und einer
Pufferklaue 52 dargestellt, wobei diese beiden Klauen durch eine Aussparung 53 voneinander getrennt sind. Der Kopf 1 ist von der Kupplungsstange 54 getragen, deren Achse A-A schwenkbar und verschiebbar am nicht dargestellten Rahmen des Wagens oder des Fahrzeuges gelagert ist. Der Kopf 1 weist eine Verschlusskammer 55 auf, deren Achse X-X schräg zur Achse A-A der Kupplungsstange verläuft. In dieser Kammer 55 ist der Verschlussmechanismus angeordnet. 



   Der Verschlussmechanismus umfasst das Verschlussstück 2 mit seinem Verschlussteil 56 und das Kupplungsstellglied 7 mit seinem Vorsprung 57, der in bekannter Weise im entkuppelten Zustand der Kupplung in die Aussparung 53 hineinragt. Es sollen nun unter Bezugnahme auf die Fig.   2 - 5   die Teile beschrieben sein, die den Verschlussmechanismus bilden, wobei sich der   Verschlussmechanis-   mus in der Ruhelage befindet, in der er zur Durchführung einer Ankupplung bereit ist. 



   Das Verschlussstück 2 weist eine innere Aussparung 58 und eine Öffnung 60 auf. Der Verschlussteil 56 des Verschlussstückes kann durch eine Öffnung 59 hindurch in die Aussparung 53 hineinragen und weist am unteren Ende eine abgerundete Führungsfläche 61 auf, die sich verschiebbar auf einer Leitkante 62 des Kupplungskopfes 1 abstützt, welche die Öffnung 59 begrenzt. 



   Das Verschlussstück 2 weist eine zweite abgerundete Fläche 63 auf, die sich auf einem festen Zapfen 3 des Kupplungskopfes 1 abstützt, der in die Kammer 55 hineinragt. Über dem Verschlussstück 2 weist der Kopf 1 eine Gegenführungsfläche 115 auf, die zur Sicherstellung der vertikalen Führung des Verschlussstückes bestimmt ist. Die beiden Führungsflächen 61 und 63 sind durch eine Aussparung 64 voneinander getrennt, in welcher ein Haken 65 angeordnet ist, der zur Befestigung der Rückstellfeder 4 des Kupplungsstückes 2 dient und bei 66 am Boden 18 der Kammer 55 befestigt ist. 



   Die Führungsfläche 63 ist in Querrichtung von einem Ansatz 15 begrenzt, der mit der Führungsfläche der Verschlussnocke 9 zusammenarbeitet, die noch beschrieben wird. Der vordere Teil der Führungsfläche 63 bildet eine Spitze 70, die sich in Querrichtung in der gleichen Richtung wie der Ansatz 15 erstreckt. 



   Der hintere Teil des Verschlussstückes 2 trägt einen Finger 68, der eine Anzeigevorrichtung bildet und der in eine Öffnung 69 des Kopfes 1 eingreifen kann. Die durch den Finger 68 gebildete Anzeigevorrichtung dient dazu, dem Bedienungspersonal anzuzeigen, ob sich das Verschlussstück 2 in der Aussparung 53 befindet oder nicht. 



   An der Wandung der Kammer 55, die derjenigen gegenüberliegt, welche den Zapfen 3 trägt, 
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 gliedes läuft in einen Vorsprung 57 aus, der sich in Querrichtung bis zum Verschlussteil 56 des Verschlussstückes 2 erstreckt. Der obere Arm des Kupplungsstellgliedes 7 trägt eine Anschlagnokke 24, die sich in Querrichtung ebenfalls bis zum Verschlussstück 2 erstreckt. 



   Zwischen dem Verschlussstück 2 und dem Kupplungsstellglied 7 ist eine Schaltklinke 5 angeordnet, die im wesentlichen die Form eines C hat und deren mittlerer Teil einen Lagerzapfen 71 trägt, der in eine Bohrung 72 des Verschlussstückes 2 eingreift. Der obere Teil 73 der Schaltklinke 5 läuft in eine Nase 23 aus. Am unteren Teil 74 der Schaltklinke ist mittels eines Lagerzapfens 75 ein dreieckförmiger Stössel 6 angelenkt. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Zustand ist der Stössel 6 frei und wird in Anlage an einem Ansatz 76 des unteren Teiles 74 des Schaltklin-   ke   5 durch sein Eigengewicht gehalten. Der untere Teil des Stössels 6 weist eine konkave Führungsfläche 77 auf, an die sich eine Nase 78 anschliesst.

   Im unteren Teil des Kupplungskopfes 1 sind die die Verschlussnocke 9 tragende Welle 11 und die Betätigungswelle 14 drehbar gelagert, welche die Kammer 55 bzw. die Kupplungsstange 54 durchsetzen,
Die Welle 14 ist die einzige Betätigungswelle des Mechanismus. Der Betätigungswelle werden verschiedene Drehbewegungen erteilt, die die einzelnen Funktionen steuern, wobei diese Drehbewe-   ungen   von einem Betätigungsgestänge übertragen werden, welches unter anderem zwei Drehgelen- 
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   Die Antriebsstangen 113,114 sind vorzugsweise teleskopartig ausgebildet oder gleitend geführt, damit der Kupplungskopf 1 eine Winkelverschwenkung durchführen kann. 



   Die Welle 11 ist eine Hilfswelle und verläuft parallel zur Betätigungswelle 14. Auf der Wel- le 11 sind drehbar nebeneinander die Steuernocke 10 und die Verschlussnocke 9 montiert. 



   Die Steuernocke 10 liegt in ihrer Winkellage bezüglich der Betätigungswelle 14 fest. 



   Die Verschlussnocke 9, die im wesentlichen die Form eines Winkelstückes hat, weist einen Arm 79 auf, der von einem verbreiterten Fuss 17 begrenzt wird. Auf der Seite, die dem Fuss 17 gegenüberliegt, ist der Arm 79 durch eine Nase 16 verlängert. Der Raum, der zwischen dem ra- dialen Teil 81 der Verschlussnocke 9 und der Strebe 79 vorhanden ist, bildet eine Aussparung 82, deren Zeck später erläutert wird. 



   Die Steuernocke 10 ist im wesentlichen in Form eines Winkelstückes ausgebildet. Der kleine Arm 83 der Steuernocke 10 trägt einen Lagerzapfen 84. Der Zusammenbau der beiden Nokken 9 und 10 erfolgt derart, dass sich bei einer Drehung der Steuernocke 10 der Lagerzapfen 84 in der Aussparung 82 um einen bestimmten Winkel frei verschwenken kann, ehe der Lagerzapfen 84 gegen den radialen Teil 81 der Verschlussnocke 9 anschlägt. Der untere Teil des Schenkels 83 weist eine Abflachung 80 auf, die sich in der Ruhelage auf der Wand 18 abstützt. Der grosse Schenkel 85 der Steuernocke 10 weist auf seiner Oberfläche eine Stützführungsfläche 25 auf, die dazu bestimmt ist, den Stössel 6 der Schaltklinke 5 zu betätigen.

   Der Schenkel 85 ist von einem Ansatz 86 begrenzt, an welchem mittels eines Gelenkes 87 ein gebogener Gestängearm 12 befestigt ist, der die hintere Wand 90   des Kupplungskopfes l überquert und der mittels eines zwei-   ten Gelenkpunktes 88 mit einer Kurbel 13 verbunden ist, die fest an der Betätigungswelle 14 angeordnet ist. 



   Der bogenförmige Gestängearm 12 ist dazu bestimmt, die zwischen der Betätigungswelle 14 und der Steuernocke 10 vorgesehene Winkelverbindung sicherzustellen. 



   An der Betätigungswelle 14 ist eine fiktive Markierung 91 angebracht, welche schematisch die Winkellage der Welle kennzeichnet und welche die folgende Erläuterung der Funktionsweise erleichter. 



   Verriegelung : Das Verschlussstück 2, dessen Verschlussteil 56 durch die Rückstellfeder 4 nach aussen gezogen wird, wird durch das Anlegen des Ansatzes 15 gegen die Nase 16 der Verschlussnocke 9 gehalten. Die Verschlussnocke 9 stützt sich über den Arm 79 und ihren Fuss 17 an der Wand 18 der Kammer 55 ab. Das Kupplungsstellglied 7 hat die Neigung, sich unter der Wirkung seines Gewichtes zu verschwenken und es wird durch den oberen Rand 92 der Öffnung 59 gehalten. 



   Wenn ein Gegenkupplungskopf la (Fig. 6) mit dem betrachteten Kupplungskopf in Eingriff gelangt, tritt dessen Gegenpufferklaue 52a in die Aussparung 53 des Kopfes 1 ein und stösst beinahe gleichzeitig   den Verschlussteil   56   des Verschlussstückes   2 und darauf den Vorsprung 57 des Kupplungsstellgliedes 7 zurück. Damit wird ein Gleiten der Führungsflächen 61 und 63 des Verschlussstückes 2 auf der Leitkante 62 und auf dem Zapfen 3 der Kammer 55 bewirkt, so dass sich das Verschlussstück 2 gemäss dem Pfeil F in Fig. 7 bewegt. 



   Die Gegenführungsfläche 115 verhindert, dass die senkrechte Verschiebung des Verschlussstükkes 2 einen zu grossen Wert annimmt. Bei Beginn der Rückwärtsbewegung des Verschlussstückes wird die Nase 23 der Schaltklinke 5 ebenfalls in Richtung des Pfeiles F nach rückwärts bewegt, bis sich diese Nase 23 an der Anschlagnocke 24 des Kupplungsstellgliedes 7 abstützt. 



   Das Hineindrücken des Vorsprunges 57 des Kupplungsstellgliedes 7 ruft eine Drehung dieses Gliedes in Richtung des Pfeiles G hervor. Der obere Schenkel 73 des Kupplungsstellgliedes 7 stellt sich in eine horizontale Lage ein und liegt an der Gegenführungsfläche 115 an. Der Raum zwischen der Gegenführungsfläche 115 und der Anschlagnocke 24 reicht aus, um die Nase 23 der Schaltklinke 5 durchtreten zu   lassen (Fig. 7).   



   Wenn die Pufferklaue 52a an der Zugklaue 51 des Kopfes 1 anliegt (Fig. 8), wird das Verschlussstück 2 wieder frei und kann sich nach vorn in seine Ausgangslage durch ein Verschieben in Richtung des Pfeiles F'   (Fig. 9)   bewegen, u.   zw.   unter Einwirkung seines Gewichtes und der Feder 4. 



  Im Gegensatz hiezu hält die Anlage der Pufferklaue 52a gegen den Vorsprung 57 das Kupplungsglied 7 in seiner zurückgedrückten Stellung. 



   Die gleichen Bewegungen werden für die entsprechenden Teile des Gegenkupplungskopfes la erzeugt. Nachdem die beiden freien Verschlussstücke 2 und 2a übereinander hinweggeglitten sind, sichern diese Verschlussstücke die Verriegelung der Kupplungsköpfe. 

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   Aus der in Fig. 9 dargestellten Kupplungsstellung ist zu erkennen, dass die Anschlagnocke 24 des Kupplungsstellgliedes 7 einen Anschlag für den Fall bildet, dass aus irgend einem Grund die Rückwärtsbewegung des Verschlussstückes 2 in Richtung des Pfeiles F einen vorbestimmten Wert überschreitet. In diesem Falle würde die Nase 23 der Schaltklinke 5 gegen die Anschlagnocke 24 anstossen und eine Fortsetzung der Rückwärtsbewegung des Verschlussstückes 2 würde verhindert werden. Diese Wirkungsweise schaltet alle zufälligen Entkupplungen der Kupplungsköpfe 1 und la aus, wenn diese Köpfe einmal gekuppelt sind. 



   Es ist zu erkennen, dass während des ganzen Kupplungsvorganges die   Betätigungs- oder   Steuereinrichtung unbeweglich gehalten wird. Der Zeiger 91 der Betätigungswelle 14 verbleibt in seiner Stellung A. 



   Entkupplung : Um die beiden miteinander in Eingriff stehenden Kupplungsköpfe zu entkuppeln, ist es ausreichend, die Betätigung an einem der Kupplungsköpfe durchzuführen, die erforderlich ist, um das Verschlussstück 2 zu lösen. Zu diesem Zweck wird die Betätigungswelle 14 in Richtung des Pfeiles H so lange verdreht, bis der Zeiger 91 die Stellung B einnimmt, die der Stellung A gegenüberliegt   (Fig. 10).   



   Die entsprechende Drehung der Kurbel 13 ruft über den bogenförmigen Gestängearm 12 die Drehung der Steuernocke 10 in der gleichen Richtung S hervor, wobei die Steuernocke 10 von ihrem Ansatz 86 gezogen wird. Während der ersten Phase dieser Drehung dreht sich der Lagerzapfen 84 frei in der Aussparung 82 der Verschlussnocke 9. Gleichzeitig legt sich die Stützführungsfläche 25 des grossen Schenkels 85 gegen die konkave   Führungsfläche   77 des Stössels 6. 



  Dadurch wird die Schaltklinke 5 angehoben, die sich wegen ihres Lagerzapfens 71 in Richtung des Pfeiles J im Lager 72 des Verschlussstückes 2 verschwenkt. Das Verschwenken oder Anheben der Schaltklinke 5 bringt deren Nase 23 in die Stellung, in der diese wie im Fall der Rückwärtsbewegung des Verschlussstückes 2 nicht mehr gegen die Anschlagnocke 24 anliegt. 



   Wenn sich der Lagerzapfen 84 gegen den radialen Schenkel 81 der Verschlussnocke 9 am Boden der Aussparung 82 anlegt (Stellung Bo des Zeigers 91 in Fig. 10), so wird die Verschlussnocke 9 in der Drehrichtung des Pfeiles S mitgenommen und um die Welle 11 gedreht. Die Nase 16 stösst gegen den Ansatz 15 des Verschlussstückes 2 und drückt dieses in Richtung des Pfeiles F zurück. Dabei wird die Schaltklinke 5 mitgenommen, deren Nase 23 über die Anschlagnocke 24 gleitet, die unbeweglich stehen bleibt. Das Anheben des Stössels 6, welches dem An- 
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 nocke 10 ab, die sich dadurch frei drehen kann. 



   Zu einem bestimmten Zeitpunkt geht der Endteil der Nase 23 an der Anschlagnocke 24 vorbei und die Schaltklinke wird in Richtung des Pfeiles K durch die Einwirkung des Eigengewichtes verschwenkt, wodurch die Klinke an der Anschlagnocke 24 eingehängt wird. 



   Sobald sich der Zeiger 91 um etwa 900 bis zur Stellung B gedreht hat, wodurch zuverlässig das Einhängen der Schaltklinke 5 in das Kupplungsstellglied 7 sichergestellt wird, kann man den Zeiger in seine Ausgangsstellung A zurückbringen, indem man die Betätigungswelle 14 erneut um 1800 in entgegengesetzter Richtung, u. zw. in Richtung des Pfeiles H', dreht. Während dieser Drehung stösst der grosse Schenkel 85 der Steuernocke 10 gegen den Stössel 6, der in Richtung des Pfeiles RI bewegt wird. Dadurch werden alle Änderungen der Stellung der Schaltklinke 5 ausgeschaltet. 



  Die Steuernocke 9 kehrt durch die Einwirkung der Schwerkraft in ihre Ausgangsstellung im gleichen Augenblick wie die Steuernocke 10 zurück. 



   Solange das Kupplungsstellglied 7 durch die Pufferklaue 52a des Gegenkupplungskopfes la gehalten ist, ist auch das durch die Feder 4 vorgespannte Verschlussstück 2 in der gelösten Stellung durch das Einhängen der Nase 23 der Schaltklinke 5 in der Anschlagnocke 24 des Kupplungstellgliedes 7 gehalten (Fig. 11). 



   Wenn sich das Verschlussstück 2 in der ausgerückten oder zurückgezogenen Stellung befindet, erstreckt sich der Sichtanzeigefinger 68 aus dem Kopf 1 heraus und bildet eine sehr gut sichtbare Anzeige. 



   Obgleich die Kupplungsköpfe 1 und la noch miteinander in Berührung stehen, sind sie auf diese Weise entkuppelt. Wenn die Kupplungsköpfe in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, können sie sich voneinander entfernen, da sich das Verschlussstück 2 in der ausgeschalteten oder zurückgezogenen Stellung befindet. Wenn die Pufferklaue 52a den Vorsprung 57 freigibt, so erfolgt erneut sine Verschwenkung in Richtung des Pfeiles   G' unter   der Einwirkung des Gewichtes und auch infolge der Druckbelastung, die von der Feder 4 über das Verschlussstück 2 und die Nase 23 der Schalt- 

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 klinke 5 übertragen wird. Das Lösen des Kupplungsstellgliedes 7 ruft das Wiederherausfallen oder   Wiedereinfallen des Verschlussstückes   2 hervor. Der Mechanismus befindet sich wieder in dem in Fig. 4 dargestellten Zustand. 



   Aufheben einer Entkupplung : Das Verschlussstück 2 und das Kupplungsstellglied 7 befinden sich in   der in Fig. 11 dargestellten Lage und die Kupplungsköpfe 1 und la sind noch nicht voneinander ge-   löst. Wenn man nun die Entkupplung rückgängig machen oder aufheben will, weil sie beispielsweise irrtümlich durchgeführt wurde, so genügt es, die Betätigungswelle 14 in Richtung des Pfeiles H zu verdrehen, als ob man den Zeiger 91 wieder in die Stellung B bringen wollte. Es reicht jedoch eine geringere Verdrehung, beispielsweise in der Grössenordnung von etwa 300 aus. Die Stützführungsfläche 25 der Steuernocke 10 stösst während dieser Bewegung gegen die Nase 78 des Stössels 6.

   Wenn die Nocke 10 ihre Drehung fortsetzt, so wird, weil der Stössel 6 an einer Drehung um seinen Zapfen 75 durch den Ansatz 76 der Schaltklinke 5 verhindert ist, die Schaltklinke 5 in Richtung des Pfeiles L gedreht oder angehoben, bis die Nase 23 der Schaltklinke von der Anschlagnokke 24 des Kupplungsstellgliedes 7 freikommt. In diesem Augenblick hat der Zeiger 91 die Stellung C erreicht. Das Verschlussglied 2 wird nun nicht mehr gehalten und es kann sich in Richtung des Pfeiles F durch die Einwirkung der Feder 4 nach vorn bewegen (Fig. 12). 



   Die Kupplungen sind erneut verriegelt. 



   Sperren der Verriegelung : Man kann die Betätigungswelle 14 in Richtung des Pfeiles H bis zur Endlage drehen, in der sich der Zeiger 91 in der Stellung B befindet, die in Fig. 13 gezeigt ist. Der Gelenkpunkt 88 des Gestängearmes 12 an der Kurbel 13 liegt in einer Stellung, die sich ausserhalb der Linie Y-Y befindet, welche das Gelenk 87 und die Achse der Betätigungswelle 14 miteinander verbindet. Diese Stellung ist durch den Anschlag des Gestängearmes 12 an der Betätigungswelle 14 bestimmt. Die Steuervorrichtung des Verriegelungsmechanismus wird dann in diesem Zustand gelassen. 



   In dieser Stellung wird der von der Feder 4 auf das   Verschlussstück   2 ausgeübte Zug über den Ansatz 15 auf die Nase 16 der Verschlussnocke 9 übertragen, deren radialer Schenkel 81 sich am Lagerzapfen der Steuernocke 10 abstützt. Wegen der Stellung des Gelenkpunktes 88 gegenüber der Linie Y-Y ist eine Drehung der Kurbel 13 in Richtung des Pfeiles H'unter der Einwirkung dieser Vorspannung unmöglich. Das Verschlussstück 2 bleibt in der zurückgezogenen Stellung verriegelt, wenn man nicht durch eine neue Betätigung die Steuervorrichtung in die Ruhelage zurückführt. 



   Die Kräfte, die auf das Verschlussstück 2 während des Sperrens ausgeübt werden, bewirken nichts anderes als eine Blockierung des Machanismus, wobei in dieser Stellung eine Verriegelung unmöglich ist. 



   Es ist zu erkennen, dass der Verriegelungsmechanismus trotz der verringerten Anzahl seiner Bestandteile und trotz des einfachen Aufbaues mit einer erheblichen Sicherheit die vier Betätigungen, nämlich die automatische Verriegelung, die Entriegelung, die Aufhebung einer Entriegelung und das Sperren der Verriegelung, sicherstellt. Weiterhin wird die Steuerung mittels einer einzigen Betätigungswelle ermöglicht. 



   Es ist weiters zu erkennen, dass das Winkelspiel zwischen der Verschlussnocke 9 und der Steuernocke 10 bei Beginn der Entriegelung es der Steuernocke 10 ermöglicht, die Schaltklinke 5 anzuheben oder zu verschwenken, ehe das Verschlussstück 2 zurückgezogen wird. Während des Sperrens kann das Verschlussstück durch die Feder 4 vorgespannt sein, ohne dass die beiden Wellen 11 oder 14 entsprechenden Reaktionen unterworfen sind. 



   Bei dem in den Fig. 14 und 15 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schraubenfeder 4 des im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiels, die zur Rückführung des Verschlussstückes 2 in die vorgeschobene Lage bestimmt ist, durch eine Torsionsfeder 101 ersetzt, deren Windungen 102 um einen Zentrierring 110 herum gelegt sind, der auf die Welle 11 aufgesetzt ist. Die Welle 11 mit dem Ring 110 erstreckt sich über eine Öffnung 104 im Boden 18. Der Ring 110 ist neben der   Verschlussnocke   9 angeordnet. Ein Ende 105 der Feder 101 drückt gegen die Brücke 106 des Verschlussstückes 2 und liegt zwischen zwei Rippen 109, wogegen das andere Ende 107 sich gegen den Rand des Bodens 18 anlegt. Die Feder 101 ist mit einer bestimmten Vorspannung eingebaut, so dass sie dauernd   das Verschlussstück   2 nach vorn drückt.

   Die Funktionsweise ist die gleiche wie bereits oben beschrieben. 



   Im Falle eines Bruches der Feder 101 muss lediglich die Welle 11 teilweise herausgezogen werden und es muss eine andere Feder um den Ring 110 angeordnet werden, wonach man die Welle 11 

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 wieder einschieben kann. Der Austausch der Rückholfeder kann auf diese Weise sehr einfach durchge- führt werden, ohne dass es erforderlich ist, den Verriegelungsmechanismus auseinander zu nehmen. 



   Man sieht ferner, dass die Anbringung der Schaltklinke 5 auf dem Verschlussstück 2 sowie die
Anordnung des drehbaren Stössels 6 auf der Schaltklinke 5, der durch die Steuernocke 10 in die i Höhe gehoben werden kann, und die Anordnung der Anschlagnocke 24 auf dem Kupplungsstell- glied 7, welche einerseits die Schaltklinke 5 in der Entriegelungsstellung festhält und anderseits auch als Stütze für die Nase 23 der Schaltklinke 5 dient, indem sie in der gekuppelten und ver- riegelten Stellung den Rücklauf des Verschlussstückes 2 verhindert, in allen Fällen einen wesentli- chen weiteren Vorteil ergeben. Dieser Vorteil besteht darin, dass es möglich ist, das Kupplungsstell- glied 7 ausschliesslich drehbar um einen Lagerzapfen 8 anzuordnen.

   Im Gegensatz dazu war es bei den bisherigen Konstruktionen erforderlich, das Stellglied sowohl drehbar als auch verschiebbar auszu-   führen.   Die ausschliesslich drehbare Anordnung des Kupplungsstellgliedes ist jedoch im Hinblick auf die
Funktionssicherheit und die Bedienung der Vorrichtung von grosser Bedeutung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltvorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen, insbesondere der Bauart Willison, mit einem verschiebbaren Verschlussstück, das eine drehbare Schaltklinke trägt und durch eine Feder in eine
Stellung bewegt wird, in der es in das Kupplungsmaul ragt, mit einem am Kupplungskopf angelenkten
Kupplungsstellglied, das in kuppelbereiter Stellung in das Kupplungsmaul vorspringt und in der gekup- pelten Stellung als bewegliche Stütze für die Schaltklinke dient, einer drehbaren Verschlussnocke, die auf einer Welle quer zum Verschlussstück angeordnet ist und mit einer Betätigungseinrichtung zur Be- stimmung der Winkelstellung der Verschlussnocke, dadurch gekennzeichnet, dass die Betäti- gungseitirichtung für die Verschlussnocke eine Steuernocke (10) enthält, welche um die die Verschluss- nocke (9) tragende Welle (11)

   drehbar ist und die mit einem Zapfen (84) versehen ist, der die Ver- schlussnocke (9) nach Durchlaufen eines bestimmten Winkelspiels mitnimmt, und dass die Schaltklin- ke (5) mit einem drehbaren Stössel (6) ausgerüstet ist, der in die Bahn der Steuernocke (10) ragt und während deren Drehung mit der Schaltklinke (5) derart zusammenwirkt, dass der Stössel (6) mit der   Steuernocke (10)   in dem der Entriegelung des Verschlussstückes (2) entsprechenden Sinn im Eingriff steht und von der Schaltklinke (5) unabhängig ist, sobald sich die Steuernocke (10) im entgegengesetzten
Sinn dreht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Betätigungseinrichtung, welche die Winkelstel- lung der Verschlussnocke bestimmt, eine Betätigungswelle umfasst, die parallel zur Welle der Nocke angeordnet ist und der Kupplungskopf ausserhalb der Verschlusskammer durchsetzt, und bei welcher die Betätigungswelle eine Kurbel trägt, an der ein Gestängearm angelenkt ist, dadurch gekennzeich- n et, dass das andere Ende dieses Gestängearmes (12) an der Steuemocke (10) angelenkt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gestängearm (12) zwischen der an der Betätigungswelle (14) angeordneten Kurbel (13) und der Steuernocke (10) derart gebogen ist, dass er die Betätigungswelle (14) übergreifen und durch Verschwenken des Gelenkpunktes (88) des Gestängearmes (12) auf der Kurbel (13) über die durch die Betätigungswelle (14) und das Gelenk (87) des Gestängearmes (12) auf der Steuernocke (10) hindurchgehende Verbindungsgerade hinaus in eine Sperrstellung geführt werden kann, wobei diese Sperrstellung der Sperre der Kupplung entspricht.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Sperrstellung der bogenförmige Gestängearm (12) auf der Welle (14) abstützt, welche die Kurbel (13) trägt. EMI7.1 einem Anschlag (76) versehen ist, welcher dem Stössel (6) als Stütze dient, wenn ihn die Steuernocke (10) in der Richtung antreibt, in der die Schaltklinke (5) hochgehoben wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, da d u rc h gek ennzeic hn et, dass die am Verschlussstück (2) angelenkte Schaltklinke (5) sich zwischen dem Verschlussstück (2) und dem Kupplungsstellglied (7) befindet und dass der Schenkel des Kupplungsstellgliedes, der dem gegenüberliegt, der in das Kupplungsmaul hineinragen kann, eine Anschlagnocke (24) trägt, die die vom Verschlussstück (2) getragene Schaltklinke (5) zurückhält, wenn das Verschlussstück (2) und das Kupplungsstellglied (7) durch den Kupplungsgegenkopf eingedrückt werden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Kupplungsstellglied eine Anschlagnocke für eine Nase der Schaltklinke trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiel zwischen der Steuernokke (10) und der Verschlussnocke (9) dem Weg zwischen dem Zapfen (84) und der Fläche (82) entspricht. <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 ad ur ch g ek en n -zeichnet, dass das Verschlussstück (2) eine weitere schräge Führungsfläche (63) aufweist, welche sichauf einem in die Verschlusskammer (55) ragenden festen Zapfen (3) abstützt, und dass das Verschlussi stück (2) an dem dem Inneren der Kammer zugewendeten Ende der Fläche (63) mit einem Ansatz (15) versehen ist, an welchem sich die Verschlussnocke (9) z. B. bei der Entriegelungsbetätigung oder in der Sperrstellung abstützt (Fig. 10 und 13).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussstück (2) durch eine Wickelfeder (101) in die Kupplungsstellung getrieben wird, die auf einer ausbaubaren Welle (11) montiert ist, welche die den Verschlussmechanismus enthaltende Kammer (55) durchquert und über einer in der Wand (18) der Kammer vorgesehenen Öffnung (104) angeordnet ist, wobei sich die Fe- der (101) mit einem Ende (105) auf einer Fläche des Verschlussstückes (2) und mit dem andern Ende an einer Stützfläche der Wand (18) abstützt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (11), welche die Feder (101) trägt, auch die Verschlussnocke (9) und die Steuernocke (10) trägt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussnocke (9) Hakenform aufweist und sich in kuppelbereiter Stellung mit dem Ende des Fusses (17) auf der Wand (18) der den Verschlussmechanismus enthaltenden Kammer (55) abstützt und eine nach oben ragende Na- se (16) aufweist, die in der Sperrstellung als Anschlag für den Ansatz (15) des Verschlussstückes (2) dient.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuernocke (10) die Form eines Winkelstückes, das im Scheitel drehbar gelagert ist, aufweist, bei dem ein Schenkel (85) eine Stützführungsfläche (25) für den Stössel (6) der Schaltklinke (5) trägt und ein Lagerauge für den Ge- stängearm (12) zur Verbindung mit der Kurbel (13) der Betätigungswelle (14) trägt, wobei der andere Schenkel (83) mit dem Lagerzapfen (84) versehen ist, der in die Aussparung (82) in der Verschlussnocke (9) eingreift. EMI8.2
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