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Haartrockner
Die Erfindung betrifft einen Haartrockner für den Selbstgebrauch, mit wenigstens einem Heizwiderstand, einem Ventilator und einer den Kopf des Benutzers aufnehmenden Haube, die um zwei an einem die Haube bügelartig umspannenden festen Träger in einer im wesentlichen horizontalen Achse angeordnete Zapfen schwenkbar ist.
Bei elektrischen Haartrockengeräten ihr Friseure ist es bekannt, die Hauben von halbkreisförmigen Haltern zu umgeben. Auf Grund der grossen Masse derartiger Hauben können sich diese aus einer gegebenen Stellung nicht verdrehen, ausser wenn grössere Kräfte einwirken.
Die Erfindung bezweckt nun, einen Haartrockner für den Hausgebrauch herzustellen, welcher gleichzeitig leicht, einfach zu benutzen und billig ist.
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sener Ring ausgebildet ist, der mit den Zapfen aus einem Stück besteht, wobei am oberen Teil der Zapfen Kerben vorgesehen sind, und dass die Zapfen mit relativ grossem Spiel in Lager in der Wand der Haube eingreifen, die ebenfalls Kerben aufweisen, wobei zum Eingriff der Kerben miteinander die Zapfen und die Lager aufeinander federnd abgestützt sind.
Der Ring macht die Benutzung der erfindungsgemässen Vorrichtung äusserst einfach und bequem, da dieser leicht an seinem Halter angebracht oder von diesem abgenommen werden kann. Eine derartige Vorrichtung gestattet ferner dem Benutzer, die Haube nach Belieben einzustellen.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielshalber erläutert.
Fig. 1 ist eine Aussenansicht eines erfindungsgemässen Apparates in kleinerem Massstab. Fig. 2, 3,4 und 5 sind Schnitte längs der Linie II-II der Fig. 5 bzw. längs der Linien 111-III, IV-IV und V-V der Fig. 2, welche in grösserem Massstab eine Ausführungsform der Zapfen und Lager zur Einstellung eines erfindungsgemässen Apparates zeigen.
Die Befestigung und die Einstellung des Apparates werden durch die Benutzung eines ausserhalb der Haube 1 angebrachten Ringes 19 sehr leicht gemacht. Die Drehung der Haube 1 in diesem Ring erfolgt um zwei mit dem Ring 19 fest verbundene Zapfen 26, welche in in der Haube vorgesehenen
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2,Zur Feststellung der Haube bei ihrer Benutzung kann z. B. an dem Umfang des Ringes 19 ein Befestigungsteil 20 vorgesehen werden.
Je ein Zwischenstück 28 tritt in eine in je einem der Zapfen 26 vorgesehene Ausnehmungen 29 ein, während ein elastischer Teil, z. B. eine Feder 30, welche in dem Zwischenstück 28 und in der Ausnehmung 29 untergebracht ist, den oberen Teil des Zapfens 26 und den unteren Teil des Zwischenstückes 28 gegen das in der Haube 1 vorgesehene entsprechende Lager 27 drückt. An dem oberen Teil des Zapfens 26 bzw. des Lagers 27 sind Rasten 31 bzw. 32 vorgesehen. Unter der Einwirkung der den Zapfen 26 elastisch gegen das Lager 27 drückenden Feder 30 werden die Rasten 31 und 32 federnd in Eingriff gehalten. Auf diese Weise wird eine beliebige Lage der Haube 1 in bezug auf den Ring 19 normalerweise aufrecht erhalten.
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Wenn der Benutzer diese Lage verändern will, braucht er nur durch einen einfachen Druck der Fin- ger auf die Haube diese nach Belieben einzustellen, wobei. er die Rasten 31 gegenüber den Rasten 32 verstellt, was infolge der Wirkung der Feder 30 möglich ist.
Zur Ermöglichung eines leichten Einbaues des Ringes 19, d. h. des Zapfens 26, der Feder 30 und der beiden Zwischenstücke 28 in die Lager 27 der Haube 1 haben die Zapfen 26 einen etwas kleineren Durchmesser als die Lager 27. Das Zwischenstück 28, welches in der Ausneh- mung 29 jedes Zapfens 26 gleitet und durch die Feder 30 aus dieser Ausnehmung herausge- drückt wird, erzeugt so einen selbsttätigen Ausgleich des Spieles zwischen den Lagern 27 und den
Zapfen 26 mit dem Zwischenstück 28. Die Achsen der Lager 27 und der Zapfen 26 sind in Fig. 2, 3 durch a-a'bzw. b-b'dargestellt.
Die an dem Zapfen 26 vorgesehene Schulter 26a gibt dem Zapfen 26 in dem Lager 27 die richtige Lage und verhindertein unzeitiges Herausspringen des Zapfens 26 aus dem Lager 27.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Haartrockner für den Selbstgebrauch, mit wenigstens einem Heizwiderstand, einem Ventilator und einer den Kopf des Benutzers aufnehmenden Haube, die um zwei an einem die Haube bügelartig umspannenden festen Träger, in einer im wesentlichen horizontalen Achse angeordnete Zapfen schwenk- bar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Träger als ein die Haube (1) umgebender ge- schlossener Ring (19) ausgebildet ist, der mit den Zapfen (26) aus einem Stück besteht, wobei am obe- ren Teil der Zapfen Kerben (31) vorgesehen sind, und dass die Zapfen (26) mit relativ grossem Spiel in
Lager (27) in der Wand der Haube (1) eingreifen, die ebenfalls Kerben (32) aufweisen, wobei zum Ein- griff der Kerben (31,32) miteinander die Zapfen (26) und die Lager (27) aufeinander federnd abgestützt sind.