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Zahnstangen stehen mit Zahnrädern 16 in Eingriff, deren Achsen in Schlitzen. gelagert sind, so dass sie beim Schwingen des Pendols ausweichen können und durch Federn wieder zurückgezogen werden. Werden die beiden Zahnräder durch eine geeignete Übersetzung (etwa durch auf ihren Achsen sitzende Zahnräder, die beide von einem dritten zwischen ihnen angeordneten und vom Zahnrad 5 [Fig. 1] betätigten Zahnrad bewegt werden) in gleichem Sinne gedreht, so werden die beiden Zahnstangen aneinander vorbeigeschoben und dadurch, dass die beiden Gewichte 15 der Schwingungsachse des Pendels genähert oder von ihr entfernt werden, die Ganggeschwindigkeit des Uhrwerks reguliert.
Der im vorstehende) ! in verschiedenen Ausführungsformen beschriebene Apparat funktioniert nun wie folgt : Wenn das Vehikel steht und das Uhrwerk im Gang ist, so wUrde das Rad 3 und der mit ihm verbundene, über eine Teilung spielende Zeiger so lange in der Richtung des Ringes 2 sich fortbewegen, bis das Rad 8 ausser Eingriff mit den beiden Kcgelwalzen kommt. Dadurch würde der ganze Mechanismus gestört werden. Es muss also bei einer gewissen Stellung dos Rades 3 eine Arretierung des Uhrwerk betätigt werden. Diese Stellung wäre der Nullpunkt der Teilung.
Die Arretierung soll nun derart konstruiert sein, dass sie, wenn das Rad 3 mit dem Ring 1 (bei Bewegung des Wagens) etwa im Sinne des Uhrzeigers vorgeht, erst wenn das Rad und damit der Zeiger einen gewissen Wog zurückgelegt bat, ausgerückt wird, dagegen wenn sie ausgerückt ist und das Rad 3 zurückgeht, erst wieder beim Nullpunkt eingerückt wird. Wenn also der Wagen in Bewegung gesetzt wird, so wird zunächst das Uhrwerk arretiert bleiben, der Ring 2 bleibt in Ruhe und das Rad 3 rückt vor, bis es zu jener Stellung-sie sei als Stellung a bezeichnet-gelangt, wo die Arretierung des Uhrwerks ausgelöst wird. Das Uhrwerk und damit der Ring 2 wird sich nun mit seiner geringsten Geschwindigkeit, die durch die Konstruktion gegeben ist, bewegen.
Ist nun die Geschwindigkeit des Ringes 1 grösser als die des Ringes 2, die Differenz also positiv, so wird das Rad 3 weiter vorrücken, dadurch die Geschwindigkeit des Ringes 2 steigern, bis sie gleich jener des Ringes 1 wird und dadurch zum Stillstand kommen. Je grösser die Geschwindigkeit des Ringes 1 ist, desto weiter muss der Zeiger vorrücken, bis der Stillstand eintritt. Die Zeigerstellung gibt also
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srhwindigkett. zeigen.
Ist die Differenz negativ, so wird das Uhrwerk bezw. der Ring 2 das Rad 3 zur Anfangsstellung zurücktreiben, wo dann das Uhrwerk arretiert wird. Dann beginnt das Spiel von neuem ; unter dem noch messbaren Geschwindigkeitsminimum wird der Zeiger zwischen der Nullstellung und der Stellung a hin und her wandern.
Die noch messbare Minimalgeschwindigkeit kann durch passende Wahl der Über- sptxungsräder des Uhrwerks beliebig gewählt werden. Die noch messbare maximale Ge- schwindigkeit ist dann ein durch die Abmessungen der Konuswalzen bestimmtes Vielfaches der kleinsten messbaren Geschwindigkeit.
Diesen letzteren Auseinandersetzungen ist die erstbeschriebene Ausführungsform zu- grunde gelegt. In den übrigen Ausführungsformen wird der Apparat in analoger Weise funktionieren (Fig. 4 und 5). Der Erfindungsgegenstand ist hier vornehmlich als Geschwindigkeitsmesser für Fahrzeuge, wie Automobile, Fahrräder u. dgl. beschrieben, doch ist er auch ohneweiters als Geschwindigkeitsmesser für irgendwelche in Bewegung befindliche Gegenstände wie Maschinen, Maschinenteile u. dgl. auszubilden. Die erste Ausführungform (Fig. 1) wird sich vornehmlich für Fahrzeuge eignen, die starken Erschütterungen ausgesetzt sind und bei denen di, Geschwindigkeit innerhalb eines weiten Intervalles ge- messen werden soll.
Die in Fig. 4 und !) beschriebenen Ausführungsformen dagegen können dort verwendet werden, wo der Geschwindigkeitsmesser selbst in Ruhe bleibt bezw. keinen
Erschütterungen ausgesetzt ist und kleinere Intervalle, jedoch mit grösserer Genauigkeit, gemessen werden sollen.
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