AT255682B - Verfahren zur Herstellung eines Schirmgriffteiles für Herren- und Damenschirme - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schirmgriffteiles für Herren- und Damenschirme

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AT255682B
AT255682B AT1039565A AT1039565A AT255682B AT 255682 B AT255682 B AT 255682B AT 1039565 A AT1039565 A AT 1039565A AT 1039565 A AT1039565 A AT 1039565A AT 255682 B AT255682 B AT 255682B
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Austria
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plastic
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Heinrich Dipl Ing Wuester
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Heinrich Dipl Ing Wuester
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Description


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  Verfahren zur Herstellung eines Schirmgriffteiles für   Herren- und Damenschirme    
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines mit dem Schirmstock zu verbindenden Schirmgriffteiles für Herren- und Damenschirme, der mit einer aufgeschobenen, vorgefertigten Kunststoff- oder Lederhülle überzogen und an seinem einen Ende zum eigentlichen Schirmgriff gebogen ist. 



   Bei den bisher bekannten Schirmgriffteilen für Damenschirme ist man so vorgegangen, dass man zunächst ein das Kernstück für den Schirmgriffteil darstellendes Rohrstück in die Grifform vorgebogen hat, worauf die aus Kunststoff oder Leder bestehende Hülle auf dieses Kernstück aufgezogen wurde.

   Dieses bekannte Verfahren ist nicht nur zeitraubend, sondern auch ziemlich schwierig durchzuführen, da die im geraden Zustand vorgefertigte Hülle ziemlich dichtpassend auf dem Kernstück sitzen muss und daher bei dem Aufziehen der Hülle diese der Krümmung des Kernstückes folgen muss, was im Hinblick auf die an der Innen- und Aussenseite der Krümmung des Kernstückes im Bereich des eigentlichen Griffes zur Bildung von Falten und oftmals auch zu einem Aufreissen der in der Hülle vorgesehenen Nähte, selbst dann, wenn es sich bei   Kunststoffhüllen   um Schweissnähte handelt, die durch richtiggehende Zwirnnähte verstärkt sind, geführt hat, wodurch der betreffende Griffteil zum Ausschuss wurde. 



   Die Erfindung schafft hier nun Abhilfe und sieht ein verbessertes Verfahren zur Herstellung eines solchen Schirmgriffteiles vor, wobei das Kennzeichen dieses Verfahrens darauf beruht, dass zunächst auf ein der Griffteillänge entsprechendes, aus einem mittels eines Extruders mit Kunststoff belegten Metalldraht, vorzugsweise Weicheisendraht, bestehendes, gerades Kernstück, zweckmässig nach Rundschleifen des dem Griffende entsprechenden Endes dieses Kernstückes, die Kunststoff- oder Lederhülle aufgebracht und dann das umhüllte Kernstück zur endgültigen Grifform gebogen wird, wobei an dem geraden Endteil zur Verbindung mit dem Schirmstock   (z.

   B.   mittels entsprechender Verbindungshülsen od. dgl.) das durch den kunststoffbelegten Metalldraht gebildete Kernstück gegenüber der Hülle oder die durch den Metalldraht gebildete Seele des Kernstückes gegenüber dem Kernstück vorstehen gelassen wird. 



   Zufolge des Umstandes, dass beim erfindungsgemässen Verfahren die vorgefertigte Hülle auf das noch im geraden Zustand befindliche, durch den mit dem Kunststoff überzogenen Draht gebildete Kernstück aufzuziehen ist und erst nachträglich die Hülle zusammen mit dem Kernstück in die Endform gebogen wird, ergibt sich nicht nur eine wesentliche Kürzung des Arbeitszeitaufwandes, sondern es ist dadurch auch weitgehend die Gefahr einer Beschädigung der Hülle (Aufreissen der Nähte) beseitigt. Das Aufziehen der Hülle erfordert beim erfindungsgemässen Verfahren auch keinesfalls den Kraftaufwand und die Geschicklichkeit wie bei dem eingangs erwähnten bekannten Herstellungsverfahren. 



   Das durch den mit Kunststoff überzogenen   Draht ; insbesondere Weicheisendrah),   gebildete Kernstück   lässt sich   verhältnismässig leicht biegen, wobei zu dieser Biegung keine besonderen Hilfsmassnahmen erforderlich sind. Bei den bekannten rohrförmigen Kernstücken ist es nämlich, um eine glatte Biegung zu ermöglichen, erforderlich, mit einem in das Rohr eingeschobenen Dorn zu arbeiten, was beim erfindungsgemässen Verfahren wegfällt. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wäre es auch möglich, den Kunststoffbelag der Drahtseele mit einer Längsnut zu versehen, in welche sich die Naht der Kunststoff-oder Lederhülle einle- 

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 gen kann, wobei die Nut beim Biegen des Griffes an der Krümmungsinnenseite verläuft. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert. Dabei zeigen Fig. 1 die beiden Hauptphasen der Herstellung des Schirmgriffteiles und die Fig. 2 und 3 zwei verschiedene Möglichkeiten für die Verbindung des Schirmgriffteiles mit dem Schirmstock und Fig. 4 eine Einzelheit. 



   InFig. 1 ist mit 1 das Kernstück des Schirmgriffteiles bezeichnet, das aus einer durch einen Metalldraht,   vorzugsweise Weicheisendraht gebildeten   Seele la besteht, der vorzugsweise unter Anwendung eines Extruders mit einem Kunststoffbelag   Ib   versehen ist. Dieses Kernstück wird zunächst im geraden Zustand und in einer der Länge des Griffteiles entsprechenden Länge von einem Kernstückstrang abgetrennt und hierauf, wie dies in Fig. 1 strichliert dargestellt ist, zweckmässig an seinem dem Griffende entsprechenden Endteil 1c rundgeschliffen. Hierauf wird auf dieses Kernstück die aus Leder, Kunststoff od. dgl. vorgefertigte Hülle 2 aufgeschoben, bis deren geschlossenes Ende 2a an dem rundgeschliffenen Ende 1c des Kernstückes zum Anliegen kommt.

   Schliesslich wird die Hülle 2 samt dem Kernstück 1 in die in Fig. 1 mit vollen Linien dargestellte endgültige Grifform gebogen. 



   Die   Griffhülle   2 kann aus Kunststoff oder Leder bestehen, wobei sie in üblicher Weise mit Längsnähten (Ziernähten) ausgestattet ist, die bei Herstellung aus Kunststoff durch Schweissnähte gebildet sind, die gegebenenfalls durch Zwirnnähte verstärkt sein können. 



   Das am geraden Endteil des Schirmgriffteiles befindliche Ende der Hülle 2 kann in an sich bekannter Weise mit einem Metallring 3 eingefasst sein. 



   Gemäss Fig. 4 wäre es auch möglich, den Kunststoffbelag   1b   der Drahtseele la an der Aussenseite mit einer Längsnut 10 zu versehen, in welche die an der Kunststoff- oder Lederhülle 2 ausgebildete Naht (Schweissnaht) 11 beim Aufschieben dieser Hülle auf das Kernstück zu liegen kommt. Es wird dabei so vorgegangen, dass zunächst die Hülle mit aussenliegender Schweissnaht versehen wird., die dann durch Umstülpen der Hülle an die Innenseite gebracht wird, wie man dies aus Fig. 4 erkennen kann. Durch das Eintreten dieser innenliegenden Schweissnaht 11 in die Nut 10 wird gewährleistet, dass schliesslich   die Aussenfläche der Hülle vollkommen glatt   verläuft, wie die, bei manchen Schirmgriffen gewünscht wird. 



   Die Nut 10 wird dabei tunlichst so angeordnet, dass sie bei gebogenem Griff an der Krümmungsinnenseite zu liegen kommt. 



   Zur Befestigung des Schirmgriffteiles am Schirmstock wird gemäss Fig. 1 die Drahtseele la gegenüber dem Kunststoffbelag   1b   etwas vorstehen gelassen, wobei auf diesem vorstehenden Teil   1d   eine Metallhülse 4 aufgeschoben ist, die z. B. durch Körner 5 in ihrer Lage auf dem vorstehenden Teil Id gesichert wird. Der vorstehende Teil   1d   wird dann zusammen mit der Hülse 4 in das obere Ende des Stockrohres 6 eingesetzt und mit diesem z. B. durch Verkleben verbunden. 



   Gemäss Fig. 2 sind auf dem vorstehenden Teil Id der Drahtseele des Schirmgriffteiles eine kürzere Metallhülse 7 und eine längere Metallhülse 8   aufgeschoben und gleichfalls wieder durch ent-   sprechende Körner 9 in ihrer Lage auf dem vorstehenden Teil Id fixiert. Der Schirmstock 6 wird bei dieser Ausführungsform in die längere Hülse 8 eingeschoben und dann gegenüber dieser Hül se z. B. durch Verkleben fixiert. 



   Es wäre auch möglich, in die aufgeschobene Metallhülse eine Schraubenmutter einzusetzen, die mit einem am Ende des Schirmstockes vorgesehenen Gewindebolzen verschraubt werden kann. 



   Gemäss Fig. 3 wäre es auch möglich, den vorstehenden Teil   1d   der Drahtseele mit einem Gewinde zu versehen, auf welches ein hülsenförmiger, vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Zwischenteil 9 aufgeschraubt ist, der den Endteil 6a des Stockrohres 6 aufnimmt, welcher Endteil gleichfalls mit dem Gewinde der Drahtseele verschraubt ist. Die Hülle 2 kann in diesem Fall bis zum Ende des Zwischenteiles 9 vorgezogen und dort wieder mittels eines Metallringes 3 eingefasst sein.. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines mit dem Schirmstock zu verbindenden Schirmgriffteiles für Herren-und Damenschirme, der mit einer aufgeschobenen, vorgefertigten Kunststoff- oder Lederhülle überzogen und an seinem einen Ende zum eigentlichen Schirmgriff gebogen ist, d a d ur c h g ek e n n - zeichnet, dass zunächst auf ein der Griffteillänge entsprechendes, aus einem mittels eines Extruders mit Kunststoff belegten Metalldraht, vorzugsweise Weicheisendraht, bestehendes, gerades Kernstück, zweckmässig nach Rundschleifen des dem Griffende entsprechenden Endes dieses Kernstückes, die Kunststoff- oder Lederhülle aufgebracht und dann das umhüllte Kernstück zur endgültigen Grifform <Desc/Clms Page number 3> gebogen wird,
    wobei an dem geraden Endteil zur Verbindung mit dem Schirmstock (z. B. mittels entsprechender Verbindungshülsen od. dgl. ) das durch den kunststoffbelegten Metalldraht gebildete Kernstück gegenüber der Hülle oder die durch den Metalldraht gebildete Seele des Kernstückes gegenüber dem Kernstück vorstehen gelassen wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbelag der Drahtseele mit einer Längsnut versehen wird, in welche sich die Naht der Kunststoff- oder Lederhülle einlegen kann, wobei die Nut beim Biegen des Griffes an der Krümmungsinnenseite verläuft.
AT1039565A 1965-11-18 1965-11-18 Verfahren zur Herstellung eines Schirmgriffteiles für Herren- und Damenschirme AT255682B (de)

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