AT255164B - Prüfstand für durchschlagfeste Kapillarsicherungen - Google Patents

Prüfstand für durchschlagfeste Kapillarsicherungen

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AT255164B
AT255164B AT721265A AT721265A AT255164B AT 255164 B AT255164 B AT 255164B AT 721265 A AT721265 A AT 721265A AT 721265 A AT721265 A AT 721265A AT 255164 B AT255164 B AT 255164B
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Austria
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test
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fuses
capillary
line
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AT721265A
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Svu Pro Stavbu Stroju
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Prüfstand für durchschlagfeste Kapillarsicherungen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Erfindung bildetDermechanische Teil der Prüfeinrichtung besteht aus zwei Leitungsteilen 1 und 2, zwischen welche die zu prüfende Sicherung 3 eingebaut wird. Die Leitung 1 und 2 hat dieselbe Nennweite wie die Sicherung. Um Sicherungen verschiedener Nennweiten prüfen zu können, ist es notwendig, mehrere Leitungsstrecken verschiedener Nennweiten z. B. 50, 100 und 200 zu haben. Das linke Ende des Leitungsteiles 1 wird mit einem vollen Deckel 4 abgeschlossen, in welchem sich die Zündkerze und der nicht eingezeichnete Stutzen für die Brenngemischzuleitung befindet. Mit dieser Mischung ist der Innenraum der Leitung 1 ausgefüllt. Das rechte Ende 5 des Leitungsteiles 2 ist mit einer leichten Klappe 6 oder einer Papiermembrane verschlossen.

   Ein Teil der Leitung 2 geht durch die Austrittsöffnung der Zwischenwand 7 hindurch und wird in dieser durch die Klammer 8 gesichert. Ein Teil der Leitung 1 ist an den Stutzen 9 gelagert. 



     Der bautechnische Teil der Prüfeinrichtung besteht aus dem eigentlichen Prüfraum   10, dessen eine Seite offen ist und während der Vorbereitung mit einer Plane überdeckt werden kann, weiters aus dem Beobachterstand 11 und der nach oben zu offenen Dämpfungskammer 12. 



   Im Beobachterstand 11 ist auch eine Einrichtung für die Herstellung des Brenngemisches mittels einer Messeinrichtung 13.   z. B.   vorzugsweise aus zwei Rotametem bestehend, angeordnet, wobei die   DruckluftinderRegel z. B.   aus einer Betriebs-Druckluftleitung unddasBrenngasaus einer Stahlflasche 14 entnommen wird. Aus Sicherheitsgründen sind die Stahlflaschen ausserhalb des Prüfstandes angeordnet und die Betätigung deren Ventile erfolgt vom Beobachtungsstand 11 aus durch die Manipulationsöffnung 15. 



  Das Gemisch wird in die Leitung 1, z. B. mittels eines Schlauches über dem Deckel 4 zugeführt ; das überschüssige Gas entweicht dann in die Atmosphäre durch die verschliessbare Öffnung 16. 



   Im Beobachterstand ist gleichzeitig ein elektrischer Magnetzünder für das Anzünden des Gemisches angeordnet (nicht eingezeichnet). Die Trennwand 24 teilt den Prüfraum 10 und den Beobachterstand 11 und ist mit einem schlitzartigen, in den Prüfraum gerichteten Fenster 17 versehen, wodurch es ermöglicht wird, den Explosionsverlauf zu beobachten. Wenn die Flamme aus dem Teil 1 in den Teil 2 hindurchschlägt, so erscheint im Kontrollfenster 18 ein Aufblitzen. In einem solchen Fall entspricht die Sicherung nicht den gestellten Anforderungen. Das Durchschlagen der Flamme durch die Sicherung kann auch akustisch verfolgt werden. Wenn die Flamme durch die Sicherung hindurchdringt, dann ist die Explosion bedeutend lauter ; ausserdem ist es möglich, durch das Schlitzfenster 19 zu beobachten, ob aus dem Ende 5 der Leitung 2 Flamme herausschlägt. 



   Vor dem in den Prüfraum 10 gerichteten Schlitzfenster 17 ist ein Arbeitstisch 20 - um Prüfergebnisse aufnehmen zu können-angeordnet. Die Tür 21 des Prüfraumes 10 und die Tür 22 der Schalldämpfungskammer 12 ist gepanzert und daher in der Lage, einen Druck bis zirka 2 atü aufnehmen zu   können ;   die Austrittstür 23 kann gewöhnlich in Stahl ausgeführt werden. Die Wände des Beobachterstandes und insbesondere die Trennwand 24 muss aus Eisenbeton mit einer genügend festen Decke   sein ;   die Decke des Prüfraumes 10 soll jedoch möglichst leicht ausgeführt werden. Der die Stahlflaschen enthaltende Raum muss gegen Einwirkung der Sonnenstrahlen geschützt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Prüfstand für durchschlagfeste Kapillarsicherungen gegen Flammendurchschlagen eines Brenngemisches, dadurch gekennzeichnet, dass der eigentliche Prüfraum (10), mit einer oben offenen Schalldämpfungskammer (12) und einem Beobachterstand (11) verbunden ist, wobei der Beobachterstand (11) in seinen Wänden ausser der notwendigen Tür (21) in den Prüfraum (10) und der Austrittstür (23) eine nach aussen gerichtete   ManipulationsöffnungIS) und einluden Prüfraum   (10) gerichtetes Schlitzfenster (17) besitzt und in der der Austrittstür (23) benachbarten Wand der Schalldämpfungskammer (12) ein Schlitzfenster (19) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Prüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Prüfraum (10) minde- EMI2.1 auf Stützen (9) und der andere Leitungsteil (2) in einer Öffnung der Zwischenwand (7) zwischen dem Prüfraum (10) und der Schalldämpfungskammer (12) gelagert ist. EMI2.2 in diesem eine Messeinrichtung (13) für die Brenngemischerzeugung und an der Aussenwand Stahlflaschen (14) angeordnet sind, die durch die Manipulationsöffnung (15) in der Wand des Beobachterstandes betätigt werden. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Prüfstand nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass zumindest eine Wand des Prüfraumes (10) abnehmbar, z. B. als Zeltplane ausgeführt und der Prüfraum (10) mit einer leichten Decke versehen ist.
AT721265A 1965-06-19 1965-08-04 Prüfstand für durchschlagfeste Kapillarsicherungen AT255164B (de)

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CS399565 1965-06-19

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AT255164B true AT255164B (de) 1967-06-26

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ID=5381649

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