AT254961B - Elektrodynamisches Mikrophon, dessen Kurve für den Frequenzgang bei den tiefen Frequenzen verhältnismäßig stark abfällt - Google Patents

Elektrodynamisches Mikrophon, dessen Kurve für den Frequenzgang bei den tiefen Frequenzen verhältnismäßig stark abfällt

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AT254961B
AT254961B AT537865A AT537865A AT254961B AT 254961 B AT254961 B AT 254961B AT 537865 A AT537865 A AT 537865A AT 537865 A AT537865 A AT 537865A AT 254961 B AT254961 B AT 254961B
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AT
Austria
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low frequencies
amplifier
frequency response
curve
relatively sharply
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Application number
AT537865A
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English (en)
Inventor
Alfred Zlevor
Original Assignee
Akg Akustische Kino Geraete
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Elektrodynamisches Mikrophon, dessen Kurve für den Frequenzgang bei den tiefen Frequenzen verhältnismässig stark abfällt 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. 1 ist mit 1 das Mikrophon bezeichnet, das gemäss der Erfindung ein elektrodynamisches Tauchspulenmikrophon mit einseitiger Richtwirkung ist und bei den Tiefen einen fallenden Frequenzgang aufweist. Über den Kondensator 3 ist der Ausgang des Mikrophons direkt an die Klemme 11 geführt, an die der üblicherweise vorhandene Mikrophonverstärker angeschlossen werden kann. Ein zweiter Kondensator 2 führt die Mikrophonspannung einem Transistor 4 zu, der über den Widerstand 5 von der zwischen den Klemmen 13 und 14 angeschlossenen Batterie seine Basisspannung erhält. Am Ausgang des Transistors liegt ein frequenzabhängiges Netzwerk, bestehend aus dem Kondensator 6 im Querzweig und einer Induktivität im Längszweig. Die Kollektorspannung wird von der Klemme 14 über einen Widerstand 8 zugeführt.

   Die vom Transistor 4 verstärkte Spannung gelangt nach Passieren des Netzwerkes 6,7 über einen Koppelkondensator 10 ebenfalls an die Ausgangsklemme 11, an die der   Mikrophonverstärker   angeschlossen werden kann. Die Klemme 12 ist der Masseanschluss. 



   Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Kurven lassen die Wirkung des vorstehend beschriebenen Verstärkers schematisch erkennen. Auch die Verhältnisse hinsichtlich des Rauschens lassen sich aus diesen Figuren entnehmen. 



   Ein Tauchspulenmikrophon mit einseitiger Richtcharakteristik besitzt im allgemeinen einen Frequenzgang, wie er in der Kurve M dargestellt ist. Der Abfall im Bereich unter 200 Hz ist deutlich zu sehen. Um diesen Abfall auf elektrischem Wege auszugleichen, dient der Transistorverstärker gemäss   Fig. l,   dessen   frequenzabhängige Verstärkung   durch die Kurve A symbolisiert ist. Daraus ergibt sich ein resultierender Frequenzgang unter 200 Hz am Ausgang des Verstärkers, der in der Fig. 2 durch die Kurve B dargestellt ist. Macht man den Verstärker regelbar, so kann je nach Bedarf eine weitere Anhebung oder eine Abschwächung der Frequenzen zwischen 200 und 30 Hz erzielt werden. 



   Im Abstand T von der Verstärkerkurve A liegt die Kurve für den Rauschpegel R, welche einen konstanten Rauschabstand von etwa 45 db aufweist, und deshalb parallel zu Kurve A eingezeichnet wurde. Wenn die Kurve A durch Zusammenschaltung mit einem Mikrophon in Kurve B übergeht, verläuft demzufolge auch der Rauschabstand gemäss Kurve RI. Es ist aus dem Diagramm ersichtlich, dass der Rauschpegel stets weit unter dem Nutzpegel liegt. 



   In Fig. 3 wird das Rauschspektrum des Transistorverstärkers, dargestellt durch die Kurve TR mit der von Robinson und Whittle ermittelten Hörschwellenkurve H für Oktavbandrauschen verglichen. 



  Weiters ist in diesem Diagramm der für Film-und Fernsehstudios zugelassene Störpegel, symbolisiert durch die Kurve P, eingezeichnet. Aus dieser Kurvenschar kann entnommen werden, dass das menschlische Gehör bei den tiefen Frequenzen an Empfindlichkeit verliert und der Empfindlichkeitsverlust bei 30 Hz nahezu 50 db gegenüber der Empfindlichkeit bei 1000 Hz ausmacht. Infolgedessen kann man den zulässigen   Stör- bzw.   Rauschpegel entsprechend Kurve P zu den tiefen Frequenzen hin in demselben Masse ansteigen lassen wie   die Hörschwellenkurve,   ohne in das Gebiet des hörbaren Rauschens zu kommen. 



   Durch Ausnutzung dieser Erkenntnis bei der Erfindung ist es also möglich geworden, mit elektrischen Mitteln bei Mikrophonen einen Vorteil zu erreichen, der auf rein mechanischem Wege nicht zu erzielen ist, nämlich ohneQualitätsverlust ein höchstwertiges elektrodynamisches Richtmikrophon zu schaffen, das einen linearen Frequenzgang über den gesamten Hörbereich bei gleichzeitiger   konstanter Rückwärtsdämp-   fung von 20 bis 25 db über den gesamten Hörbereich besitzt. 



   Die Erfindung ist natürlich nicht nur auf die Verwendung   eines frequenzabhängigen Verstärkers   bei einem hinsichtlich der Richtcharakteristik optimal dimensionierten Richtmikrophones beschränkt, sie kann mit Vorteil bei allen Mikrophonen mit beliebiger Charakteristik eingesetzt werden, bei denen aus irgendeinem Grunde bei den tiefen Frequenzen ein Abfall eintritt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrodynamisches Mikrophon, dessen Kurve für den Frequenzgang bei den tiefen Frequenzen verhältnismässig stark abfällt, dadurch gekennzeichnet, dass das ohne Rücksicht auf eine gute Übertragung der tiefen Frequenzen für andere Zwecke akustisch-mechanisch optimal dimensionierte Wandlersystem mit einem den Verlust bei den tiefen Frequenzen wenigstens ausgleichenden transistorisierten Verstärker verbunden ist, wobei die mittleren und die hohen Frequenzen unter Umgehung dieses Verstärkers direkt zum Eingang des üblichen Mikrophonverstärkers geführt sind.

Claims (1)

  1. 2. Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandlersystem und der die tiefen Frequenzen anhebende Verstärker in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind.
    3. Mikrophon nachAnspruchloder2, dadurch gekennzeichnet, dass das frequenzabhängige <Desc/Clms Page number 3> Netzwerk im Verstärker für die tiefen Frequenzen aus einem Kondensator im Querglied und einer Induktivität im Längsglied besteht. EMI3.1 dass das Wandlersystem auf eine optimale Richtwirkung dimensioniert ist.
    5. Mikrophon nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Wandlersystem verbundene Verstärker zur Anhebung der tiefen Frequenzen als regelbarer Verstärker ausgebildet ist.
AT537865A 1965-06-14 1965-06-14 Elektrodynamisches Mikrophon, dessen Kurve für den Frequenzgang bei den tiefen Frequenzen verhältnismäßig stark abfällt AT254961B (de)

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