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Zuführvorrichtung für die zu bedruckenden Bogen für eine Rotations vervielfaltigungsmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführeinrichtung für die zu bedruckenden Bogen für eine Rotationsvervielfältigungsmaschine, wobei jeder Bogen zur genauen Festlegung seiner Vorderkante gegenüber der auf dem Druckzylinder befestigten Druckform aufgewölbt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die eine genaue Anlage der Vorderkante eines der Rotationsvervielfältigungsmaschine zuzuführenden Bogens gewährleistet und die Zufuhrung des Bogens automatisch auslöst, um einen passgerechten Aufdruck auf den Bogen, der auch aus einem vorgedruckten Blatt bestehen kann, zu erzielen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine photoelektrische Abtasteinrichtung vorgesehen ist, deren Lichtquelle auf der einen Seite des Anlegetisches und die Photozelle auf der gegenüberliegenden Seite des Anlegetisches vorgesehen sind, wobei der eine Bauteil der Abtasteinrichtung oberhalb und der andere unterhalb des Anlegetisches angeordnet ist, so dass bei Unterbrechung des Lichtstrahles durch die Aufwölbung des Bogens die Zuführwalzen mit dem Antrieb verbunden werden.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist zwischen zumindest einer Zuführwalze und dem Antrieb eine Elektromagnetkupplung vorgesehen.
Zur Begrenzung der Höhe der Aufwölbung ist zweckmässigerweise über dem Anlegetisch eine lichtdurchlässige Platte angeordnet.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der wesentlichen Teile der Erfindung, Fig. 2 eine Darstellung der Anordnung des Lichtstrahls in bezug auf einen Bogen, der auf dem Tisch so weit vorgeschoben worden ist, dass sich eine Wölbung ausgebildet hat.
In Fig. 1 ist eine erste Zuführwalze 1 und eine zweite ZufUhrwalze 2 in Berührung mit der ersten dargestellt, wodurch ein Anschlag für den Bogen 4 gegeben ist. Die Walzen 1 und 2 sind Teile eines
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wird zugeführt, nachdem er ausreichend gegen den Anschlag vorgeschoben worden ist. Er wird einer nicht dargestellten Druckstation des Vervielfältigers zugeführt, in der der Text auf einer Druckmatrizenfolie ganz oder teilweise auf den Bogen 4 in einer exakt vorbestimmten Stellung übertragen wird.
Die Zuführwalze 1 ist von einem ständig umlaufenden Motor 5 angetrieben und die Welle 6 der Walze 1 ist mit der Motorwelle 7 mittels einer Elektromagnetkupplung 8 verbindbar, die von einer Photozelle 9 gesteuert wird. Eine Lichtquelle 10 arbeitet mit der Photozelle 9 zusammen. Die Lichtquelle 10 sendet einen Lichtstrahl 11 über den Anlegetisch 3 und solange der Bogen flach oder nur leicht gewölbt auf dem Tisch verbleibt, fällt der Lichtstrahl auf die Photozelle 9, dadurch anzeigend, dass der Bogen 4 noch nicht endgültig gegen den Anschlag vorgeschoben ist.
Wenn der Bogen 4, von dem angenommen ist, dass er von Hand gegen den Anschlag geführt wird, der jedoch auch durch eine Zuführvorrichtung vorgeschoben werden kann, gegen den Anschlag gedrückt worden ist, so dass er sich, wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, nach oben auf dem Tisch aufwölbt, dann ist der Bogen 4 sicher vorgeschoben und kann der hier nicht dargestellten Druckstation zugeführt werden. Die Aufwölbung 12 unterbricht dabei den Lichtstrahl 11, wie das am besten in Fig. 2 ersichtlich ist, so
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dass die Photozelle 9 nicht länger aktiviert ist.
Wenn der Lichtstrahl von der Aufwölbung 12 unterbrochen wird, bewirkt die Photozelle 9 ein Arbeiten der Elektromagnetkupplung 8 und die Zuführwalze 1 beginnt zu rotieren und führt im Zusammenwirken mit der Walze 2 den Bogen 4 mit der Leitkante in exakter Stellung, wie das für die Übertragung des Druckes in richtiger Stellung von der nicht dargestellten Druckmatrize auf den Bogen 4 erforderlich ist.
Eine Kontrolle, dass der Bogen 4 seitlich in richtiger Stellung, z. B. satt an der Führungsschiene 13 oder in anderer Weise nur innerhalb zugelassener Toleranzen von dieser bewegt wird, kann ebenfalls mit Hilfe der dargestellten Photozelle 9 und der Lichtquelle 10 erzielt werden. Hiebei wird der Winkel zwischen der Ebene des Aniegetisches 3 und dem Lichtstrahl 11 so gross wie möglich gemacht, wodurch schon eine geringe seitliche Verschiebung des Bogens 4 nicht ausreicht durch die Aufwölbung 12 den Lichtstrahl 11 zu unterbrechen. Vorzugsweise ist die Entfernung der Aufwölbung 12 von der Ebene des Anlegetisches 3 durch eine oberhalb des Anlegetisches 3 angeordnete lichtdurchlässige Platte 14 od. dgl. begrenzt, wie dies durch eine gestrichelte Linie in Fig. 2 angedeutet ist.
Damit wird auch die maximal zulässige seitliche Verschiebung des Bogens sehr exakt festgelegt.
Es ist ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, bei dem der Anschlag durch die zwei Vorschubwalzen gebildet ist und bei dem die Zuführung des Bogens mittels einer Elektromagnetkupplung vorgenommen wird. Der Anschlag kannnatUrlichz. B. auseinem Arretiermittel bestehen, das in bekannter Weise zwischen im Abstand angeordneten Zuführwalzen angeordnet ist, die, wenn die Führungskante des Bogens in genaue Stellung vorgeschoben ist und wenn die Aufwölbung 12 sich ausgebildet hat, sich gegeneinander bewegen, den Bogen erfassen und zur gleichen Zeit, in der die Arretiervorrichtung zurückgezogen wird, den Bogen zuführen. In diesem Falle wird die Photozelle einen Mechanismus steuern, der die Zuführwalzen in eine Stellung zum Ergreifen der Bogen bewegt.
Es ist ferner möglich, eine einzelne Vorschubwalze zu verwenden, die mit einer glatten Fläche, z. B. der Tischfläche, zusammenarbeitet. Ebenfalls können andere, an sich bekannte Mittel zum Zuführen oder Ziehen des Bogens verwendet werden. Es ist zu bemerken, dass die Angabe, der Lichtstrahl 11 sei quer zur Vorschubrichtung des Bogens 4 gerichtet, nicht ausschliesslich bedeutet, dass die Projektion des Lichtstrahls auf dem flachen Bogen senkrecht zur Vorschubrichtung sein muss, dass der Winkel zwischen der Vorschubrichtung und dieser Projektion innerhalb weiter Grenzen variieren kann.
Die dargestellte Abtasteinrichtung 9,10 kann in manchen Fällen durch eine beträchtlich einfachere, jedoch nicht so empfindliche Abtasteinrichtung ersetzt werden, die aus einem Schalter mit einem die Aufwölbung berührenden Arm oder einem andern mechanischen Fühler besteht. Der Kontaktarm ist oberhalb des Auflegetisches 3 in einer derartigen Entfernung von dem Tisch angeordnet, dass der Arm, wenn die genaue Höhe der Aufwölbung erreicht ist, nach oben bewegt wird und einen elektrischen Stromkreis betätigt, der zu der dargestellten Elektromagnetkupplung 8 oder andern Antriebsvorrichtungen führt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zuführeinrichtung für die zu bedruckenden Bogen für eine Rotationsvervielfältigungsmaschine, wobei jeder Bogen zur genauen Festlegung seiner Vorderkante gegenüber der auf dem Druckzylinder be- festigten Druckform aufgewölbt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine photoelektrische Abtasteinrichtung vorgesehen ist, deren Lichtquelle (10) auf der einen Seite des Anlegetisches (3) und die Photozelle (9) auf der gegenüberliegenden Seite des Anlegetisches (3) vorgesehen sind, wobei der eine Bauteil der Abtasteinrichtung oberhalb und der andere unterhalb des Anlegetisches angeordnet ist, so dass bei Unterbrechung des Lichtstrahls (11) durch die Aufwölbung (12) des Bogens (4) die Zuführwalzen (1, 2) mit dem Antrieb (5) verbunden werden.