AT254112B - Walzendruckmaschine - Google Patents

Walzendruckmaschine

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AT254112B
AT254112B AT829761A AT829761A AT254112B AT 254112 B AT254112 B AT 254112B AT 829761 A AT829761 A AT 829761A AT 829761 A AT829761 A AT 829761A AT 254112 B AT254112 B AT 254112B
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AT
Austria
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roller
printing machine
pressure
printing
rollers
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AT829761A
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English (en)
Inventor
Richard Ing Kauschka
Original Assignee
Richard Ing Kauschka
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Walzendruckmaschine 
Die bekanntenDruckmaschinen bedürfen beim Wechseln der Muster unverhältnismässig langer Umrüstzeiten. In der Praxis gilt es als guter Durchschnitt, wenn acht Farben in etwa   3, 5   h umgerüstetwerden, was pro Farbe einer Umrüstzeit von zirka 26 min entspricht. Die Metragen pro Muster sind infolge der stetig wachsenden modischen Ansprüche immer kleiner geworden und 5000 m sind für europäische Verhältnisse bereits ein guter Durchschnitt. 



   Bei einer Druckgeschwindigkeit von 40 m pro Minute sind 5000 m Ware in zirka 2 hfertig bedruckt und es verhält sich in diesem Fall die Laufzeit zur Rüstzeit wie 1 : 2. Dieses Verhältnis wird im Durchschnitt infolge der Anfertigung der Musterkollektion noch schlechter, weil dabei nach 3, 5 h Rüstzeit nur 100 bis 200 m Ware bedruckt werden. 



   Durch diesen sehr schlechten Wirkungsgrad hat der Walzendruck trotz vieler, nur ihm eigener, sehr wesentlicher   Vorteile gegenüber ändern   Druckverfahren stark an Boden verloren. Ein   solcher Vorteil ist vor   allem die starre Druckwalze als genaues, unveränderliches und äusserst dauerhaftes Druckwerkzeug. Weiters können durch verschieden tiefe Gravuren mit einer Walze verschiedene Farbtöne, Schattierungen usw. erzielt werden. 



   Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, den Walzendruck durch   rationelles Umrüsten   wieder wettbewerbsfähig zu machen, was einem ersten Anliegen der Druckindustrie entgegenkommt. 



   Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Walzendruckmaschine zum Bedrucken von Geweben, Kunststoffolien, Papier od. dgl., mit mehreren, je in einer Reihe liegenden   Druck-   Gegendruckwalzen, wobei der Abstand der beiden durch die Walzenachsen gelegten Ebenen kleiner ist als die Summe der Radien je einer Druck- und Gegendruckwalze, welche Maschine sich dadurch kennzeichnet, dass der die Druckwalzen und die Gegendruckwalzen auf je einem Rahmen gelagert und die Rahmenvoneinanderweg und aufeinander zu bewegbar sind. Die Rahmen können hiebei quer zur Erstreckung der Walzen in der Wal-   zenachsenebene einstellbar und feststellbar sein. Die Rahmen   können gegenüber dem Fussboden unter einem spitzen Winkel angeordnet sein, wobei der untere Rahmen um eine horizontale Achse schwenkbarist. 



  Schliesslich kann durch gleiche Zahnflankeneinstellung der Antriebskegelräder eine zeitsparende Vorrapportierung   ermöglicht., werden.   



     Eine solche Maschine lässt sich,   z. B. achtfarbig ausgerüstet, in weniger als einer Stunde umrüsten. Bei Metragen von etwa 5000 m verschiebt sich das Verhältnis Laufzeit zu Rüstzeit auf 2 : 1 zugunsten der Laufzeit. Der Walzendruck wird dadurch für die Industrie wieder interessant. 



   In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1 eine Seitenansicht zweier horizontal liegender Rahmen, die je eine Gruppe Druck- und Gegendruckwalzen tragen. Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die Walzendruckmaschine nach Fig. l, wobei der obere Rahmen abgenommen ist, und Fig. 3 die Seitenansicht einer Walzendruckmaschine, deren Rahmen gegenüber dem Fussboden unter einem spitzen Winkel schräg gestellt sind. 



   Im Falle des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 sind die gravierten Druckwalzen la-lx in einerhorizontalen Ebene angeordnet. In Abweichung von den bekannten Druckmaschinen sind die Druckwalzen la-lx und die Gegendruckwalzen 4a-4x an einem Rahmen 2 bzw. 3 gelagert, die durch nicht gezeichnete Mittel, wie etwa durch Gewindespindeln oder auch hydraulisch gegeneinander bewegbar sind. Wenngleich es natürlich möglich ist, sowohl den Rahmen 2 als auch den Rahmen 3 zubewegen, ist 

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   es zweckmässiger, den   unteren Rahmen 2 bewegbar zu gestalten. Der Rahmen 2 kann in Richtung des Pfeiles 5 und gegebenenfalls zusätzlich in Richtung 6 bewegt werden. Das Bewegen in Richtung 5 dient dem Absenken des Rahmens 2 auf den Fussboden, um dann die Druckwalzen, beispielsweise mittels Hubwagen, leicht auswechseln zu können.

   Das Bewegen in Pfeilrichtung 6 erfolgt dann, wenn die Druckwalzen nur an je eine Gegendruckwalze angepresst werden sollen, was z. B. beim Drucken zarter Muster zweckmässig ist. 



   Aus Fig. 2 geht hervor, dass die Druckwalzen angetrieben werden, während die Gegendruckwalzen von diesen mitgenommen werden. Die Druckwalzen sind in bekannter Weise aussen gravierte Hohlzylinder, die lösbar auf denDruckspindeln 8 sitzen. Die Druckspindeln drehen sich in den Lagern 9,10. Im Bei-   spiel erfolgt der Antrieb der Druckwalzen durch Kegelräder   11,12.   Die Räder   12 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 13 und verbinden auf diese Weise das ganze Walzensystem form-und auch damit rapportschlüssig. Wenn die Räder 12 untereinander gleiche Zahnflankenstellung haben, ist beim Be-   festigen der Druckwalzen auf den Spindeln ein ziemlich   genaues Vorrapportieren des Musters möglich, weil eine solche Walze dann in allen Lagerungen 9 und 10 zwangsläufig gleichgerichtet zu liegen kommt. 



   Besonders zweckmässig ist es, die Rahmen 2 und 3 mit den Druckwalzen bzw. den Gegendruckwalzen unter einem spitzen Winkel zur Fussbodenebene 15 anzuordnen. Der Rahmen 3 wird durch Ständer 16 in beispielsweise 450 Schräge abgestützt, während der untere Rahmen 2 um eine waagrechte Achse 17 schwenkbar ist. In den Zeichnungen (Fig. 3) ist die Arbeitsstellung des Rahmens 2 mit vollen Linien gezeichnet, während die abgesenkte Lage strichpunktiert angedeutet ist. In dieser Lagekön-   nen die Druckwalzen und die Spindeln bequem   und schnell einzeln oder reihenweise ausgewechselt werden. 



  Die eingezeichneten, an sich bekannten Farbwerke 18a-18x lassen erkennen, dass die erfindungsmässige Schräganordnung ausser der leichten Bedienbarkeit auch noch den Vorteil hat, dass jeder Druckwalze eine Gegenrakel zugeordnet werden kann, die die nachfolgenden Farben sauber hält. Der Weg von der Hauptrakelkante bis zurDruckstelle ist bei allen Druckwalzen sehr kurz, so dass auch dünne Farben bis zur Kontaktnahme mit der Ware in der Gravur bleiben. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Walzendruckmaschine zum Bedrucken von Geweben, Kunststoffolien,   Papier od. dgl. mit mehreren, je in einer Reihe liegenden Druck- und Gegendruckwalzen, wobei der Abstand der beiden. durch die Walzenachsen gelegten Ebenen kleiner ist als die Summe der Radien je einer Druck- und Gegendruckwalze, 
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 einem Rahmen (2 bzw, 3) voneinander wegund aufeinander zu bewegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Walzendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (2, 3) quer zur Erstreckung der Walzen in der Walzenachsenebene einstellbar und festlegbar sind.
    3. Walzendruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (2,3) gegenüber dem Fussboden unter einem spitzen Winkel angeordnet sind und der untere Rahmen (2) um eine horizontale Achse (17) schwenkbar ist.
    4. Walzendruckmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer gemeinsamen Welle (13) festgelegten Kegelräder (12) für den Antrieb der Druckwalzen (la-lx) gleiche Zahnflankenstellung haben.
AT829761A 1961-11-06 1961-11-06 Walzendruckmaschine AT254112B (de)

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