AT253682B - Doppelampulle - Google Patents

Doppelampulle

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AT253682B
AT253682B AT921663A AT921663A AT253682B AT 253682 B AT253682 B AT 253682B AT 921663 A AT921663 A AT 921663A AT 921663 A AT921663 A AT 921663A AT 253682 B AT253682 B AT 253682B
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Carl Erik Jensen
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Carl Erik Jensen
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Description


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  Doppelampulle 
Gegenstand der Erfindung ist eine Doppelampulle, bei welcher eine Ampulle, die im wesentlichen als ein zylindrischer Behälter ausgebildet ist, in der andern, ebenfalls als ein zylindrischer Behälter ausgebildeten Ampulle verschiebbar ist, wobei die erstgenannte Ampulle eine durchstechbare Endwand hat, die mittels einer Kanüle zwecks Verbindung der Hohlräume der beiden Ampullen durchstochen wird. 



   Man kennt schon eine Doppelampulle der oben erwähnten Gattung sowie verschiedene andere, ähnlichen Zwecken dienende Doppelampullen, mit deren Ausbildung bezweckt wird, eine Vermischung von zwei Komponenten, meist Pulver und einer Lösungsflüssigkeit, mit nachfolgender Injektion verhältnismässig einfach zu erzielen. Die bisher bekannten Doppelampullen sind aber durchwegs recht kompliziert in ihrer Konstruktion und schwierig zu benutzen. 



   Zweck der Erfindung ist es, eine Doppelampulle der oben erwähnten Gattung zu schaffen, die in ihrer Gestaltung einfach sowie leicht zu bedienen ist. Das Hauptmerkmal der erfindungsgemässen Doppelampulle ist, dass die erstgenannte Ampulle durchstechbare Endwände an beiden Enden zum Durchste- 
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 weist. 



   Die Bedienung einer solchen Doppelampulle ist später an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es lässt sich eine sehr einfache Bedienung gewährleisten, wobei es auch leicht ist, für völlige Sterilität zu sorgen. Auch kann leicht dafür gesorgt werden, dass die Hohlräume der beiden Ampullen während der Aufbewahrung völlig voneinander abgesperrt gehalten werden, was von wesentlicher Bedeutung ist, weil z. B. das mit der Flüssigkeit zu vermengende Pulver in der Regel sehr hygroskopisch ist. Die erfindungsgemässe Ausbildung der Doppelampulle ist ausserdem sehr einfach, so dass die Herstellung verhältnismässig billig ist. Auch ist das Füllen der Ampulle leicht durchführbar. 



   Die erstgenannte Ampulle kann gemäss der Erfindung am einen Ende ein Führungsloch für die Kanüle haben. Dadurch wird auf einfache Weise eine gute Führung der Kanüle während des Einführens in den Patienten und während der Injektion erzielt. 



   Die erstgenannte Ampulle kann ferner an dem mit einem Dichtungsorgan versehenen Ende einen Führungskanal für die Kanüle aufweisen. Dieser Führungskanal hat vorwiegend konische Form, damit er das Ende der Kanüle auffangen und sie in eine zentrale Stellung leiten kann. 



   Das nach Art einer Kolbendichtung ausgeführte Dichtungsorgan kann im Rahmen der Erfindung an der erstgenannten Ampulle mittels einer mit einem Verankerungsorgan versehenen Kapsel befestigt sein. Dies ist, wenn diese Ampulle aus Glas hergestellt ist, von besonderer Bedeutung, weil die Lieferung von Glas mit feinen Toleranzen und genauen Eingriffsorganen schwierig ist. Eine Kapsel aus z. B. Metallfolie lässt sich dagegen leicht mit feinen Toleranzen und einem präzisen Eingriffsorgan, vorwiegend einem ausragenden Flansch, herstellen. 



   Die erstgenannte Ampulle kann erfindungsgemäss an ihrem mit dem Dichtungsorgan versehenen Ende auch eine Dichtung aufweisen, die im wesentlichen dicht um die Kanüle passt. 

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   Wenn die Kanüle durch diese Dichtung durchgeführt ist, sind die Hohlräume der beiden Ampullen voneinander abgesperrt und der Hohlraum der einen Ampulle ist über die Kanüle mit dem Freien verbunden. Hiedurch   lÅaf5t sich   der Inhalt der betreffenden Ampulle durch die Kanüle bei Bewegung der beiden Ampullen gegeneinander auspressen. 



   Das Dichtungsorgan ist vorwiegend am Ende der erstgenannten Ampulle selbst angeordnet, es besteht aber grundsätzlich kein Hindernis, es im Inneren derselben, z. B. in Verbindung mit einer Metallkapsel, anzuordnen. 



   Die zweitgenannte Ampulle kann nach der Erfindung in der Nähe ihres offenen Endes zum besonders straffen Umschliessen des Dichtungsorganes der erstgenannten Ampulle eine ringsumlaufende Einpressung aufweisen. Diese Einpressung wird in der Weise ausgewertet, dass das Dichtungsorgan beim Aufbewahren und beim Versand der Doppelampulle mit dieser Einpressung in Eingriff gestellt wird, wodurch eine besonders wirksame Dichtung erreicht wird. Dieselbe kann unter Umständen durch ein Versiegelungsmaterial ergänzt werden, was jedoch meist nicht notwendig sein wird. 



   Schliesslich kann nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Doppelampulle zur Verwendung als Injektionsspritze eine an ihren beiden Enden geschärfte Kanülenröhre umfassen, deren Länge so bemessen ist, dass sie sich ganz durch die Länge der erstgenannten Ampulle erstrecken und gleichzeitig ein passendes Stück über das freie Ende dieser Ampulle hinausragen kann. 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen einer erfindungsgemässen Doppelampulle beispielsweise dargestellt. Die Fig. 1 zeigt die Doppelampulle in Seitenansicht mit einer darin angebrachten Kanüle, die Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die eine Ampulle, die Fig. 3 einen Längsschnitt durch die andere Ampulle. Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den der ersten Ampulle zugehörenden Dichtungskörper in einem grösseren Massstab und die Fig. 5 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch eine Doppelampulle der andern Ausführungsform. 



   Die eine Ampulle besteht in der Hauptsache aus einer Glasröhre   1,   die sich an dem einen Ende zu einem Hals 2 verjüngt, auf welchem eine als Endwand 3 dienende Kautschukdichtung angeordnet ist, die mittels einer Metallkapsel 4 festgehalten wird. In der Mitte der Metallkapsel 4 ist ein Führungsloch 5 vorgesehen, wogegen die Endwand 3 selbst nicht durchbrochen ist. 
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 Ende. Die Innenseite des Halses 6 ist stärker konisch, sie bildet einen konischen Führungskanal 7 mit dem kleinsten Durchmesser am äusseren Ende. Am Hals 6 ist eine Metallkapsel 8 befestigt, die einen als Verankerungsorgan 9 dienenden seitwärts ausragenden Flansch besitzt. Die Befestigung der Kapsel 8 erfolgt mittels eines geeigneten Klebemittels, das zugleich eine zuverlässig dichtende Versiegelung bildet, z. B. eines sogenannten Zwei-Komponenten-Kunststoffleimes (Araldit).

   Die Seitenwand der Kapsel 8 kann eine Konizität aufweisen, die der Konizität der Aussenseite des Halses 6 entspricht, damit durch axiales Festdrücken der Kapsel 8 ein ganz sicherer Halt leicht erzielt werden kann, und zur weiteren Sicherung desselben ist die Kapsel 8 so bemessen, dass sie sich in der Regel nicht so hoch am Hals 6 hochdrücken lässt, dass deren Boden mit der Stirnfläche des Halses 6 in Berührung tritt. Die Kapsel 8 ist aus dünnem Material hergestellt, das mit einer Kanüle verhältnismässig leicht perforiert werden kann. 



   An der Kapsel 8 und dem Hals 6 ist ein Dichtungsorgan 10 aus Kautschuk oder anderem elastischem Material, z. B. Kunststoff, angebracht. Das Dichtungsorgan 10 hat im wesentlichen zylindrische Form mit ringsumlaufenden Dichtungsrippen 11 an der Aussenseite. Das Dichtungsorgan hat ein axial durchgehendes Loch, von dem ein oberer Teil 12 dazu ausgebildet ist, die Kapsel 8 zu umschliessen, und hat eine ringsumlaufende Rille 13, die zu dem als Flansch ausgebildeten Verankerungsorgan 9 passt. Unterhalb des oberen Teiles 12 der Ausnehmung ist eine kurze zylindrische Dichtung 14 vorgesehen, die durch Ausstanzen gebildet ist und daher einen genauen Durchmesser hat. Unterhalb dieser Dichtung 14 ist ein Bereich 15 vorgesehen, in dem sich die Ausnehmung abwärts konisch ausdehnt. Die Unterseite des Dichtungsorganes ist ein wenig aufwärts gewölbt. 



   Die zweite Ampulle besteht aus einem zylindrischen Glasbehälter mit Seitenwand 16 und Boden 17. Die Seitenwand 16 hat in der Nähe ihres oberen Endes eine ringsumlaufende Einpressung 18. Der Durchmesser der zweiten Ampulle 16,17 ist dem Dichtungsorgan 10 derart angepasst, dass sich dieses Dichtungsorgan 10 verhältnismässig leicht in der Ampulle 16,17 verschieben lässt ; die Einpressung 18 passt dichtend und straff um das Dichtungsorgan. 



   Die Ampulle 1 lässt sich vorteilhaft zur Aufnahme einer Lösungsflüssigkeit verwenden, während die Ampulle 16,17 zur Aufnahme des Pulvers benutzt werden kann. Die Flüssigkeit wird in die Am- 

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 pulle 1 gefüllt, bevor die als Kautschukdichtung ausgebildete Endwand 3 und die Kapsel 4 aufgesetzt werden. Das Pulver wird in die Ampulle 16,17 gefüllt und das auf der Ampulle 1 befestigte Dichtungsorgan 10 wird von oben her in die Ampulle 16,17 bis zu einer Stellung eingescho- ben, bei der die Einpressung 18 das Dichtungsorgan 10 fest umschliesst. 



   Die Flüssigkeit und das Pulver sind dann tatsächlich einwandfrei voneinander getrennt eingeschlossen. 



   Die Vorgänge zum Abfüllen der beiden Ampullen erfolgen steril. Die hiedurch gebildete Doppelampulle kann in einem nicht gezeigten versiegelten Behälter aufbewahrt und versandt werden. 



   Zur Anwendung der Doppelampulle gehört eine an ihren beiden Enden geschärfte Kanüle, wie sie in der Fig. 1 gezeigt ist. Bei Anwendung der Doppelampulle wird das untere Ende der Kanüle 19 durch den Bereich 15 der Ausnehmung des Dichtungsorganes 10 geführt, dessen Durchmesser nur ganz wenig grösser ist als der Aussendurchmesser der Kanüle. Die Kanüle 19 wird zum Perforieren der als End- wand 3 dienenden Kautschukdichtung benutzt und wird weiter in die Ampulle 1 eingeführt. Am unteren Ende der Ampulle 1 wird die untere Spitze der Kanüle 19 durch Führungsloch 7 geführt. 



   Beim weiteren Einführen der Kanüle 19 wird deren Spitze daher eine zentrale Perforierung der Kapsel 8 bewirken ; die Spitze der Kanüle 19 wird weiter durch die Teile 14 und 15 der Ausnehmung des Dichtungsorganes 10 geführt,   u. zw.   so, dass sie ein wenig unterhalb des Dichtungsorganes 10 ausragt, wie dies in der Fig. 4 angedeutet ist. Die Kanüle 19 muss also eine so grosse Länge haben, dass sie sich ganz durch die Ampulle 1 erstrecken kann. 



   Sobald die Kanüle 19 in die genannte Stellung gelangt ist, vermittelt sie eine Verbindung vom Hohlraum der Ampulle 16,17 zum Freien. Die Ampulle 1 wird zusammen mit der Kanüle 19 abwärts in die Ampulle 16,17 eingeführt, wodurch die Luft in der letzteren durch die Kanülenröhre 19 ausgeblasen wird. Wenn das Dichtungsorgan 10 dadurch zu dem Pulver in der Ampulle 16, 17 gelangt ist, wird die Kanüle 19 etwas aufwärts zu einer Stellung hinaufgezogen, bei welcher deren untere Spitze frei in der Ampulle 1 liegt. Hiedurch ist zwischen den Hohlräumen der beiden Ampullen 1 bzw. 16,17 eine Verbindung geschaffen. Die Ampulle 1 wird hienach in bezug zur Ampulle 16,17 aufwärtsgezogen. Hiedurch entsteht ein Unterdruck in der Ampulle 16,17 und die Flüssigkeit in der Ampulle 1 wird in die Ampulle 16,17 eingesaugt.

   Wenn so alle Flüssigkeit in die Ampulle 16,17 gelangt ist, wird die Doppelampulle zwecks Auflösung des Pulvers geschüttelt. 



  Das Dichtungsorgan 10 befindet sich dann in einer oberen Stellung in der Nähe der Einpressung 18. 



  Dann wird die Kanüle 19 abwärtsgeführt, so dass sie wieder die in Fig. 4 angedeutete Stellung einnimmt, u. zw. mit der Spitze aus dem Dichtungskörper 10 ausragend. Die Doppelampulle ist nunmehr zur Injektion bereit und diese erfolgt dadurch, dass die Ampulle 16,17 in Richtung gegen die Ampulle 1 angepresst wird. Dabei wird das Dichtungsorgan 10 als Kolben wirksam, wodurch die Lösung aus der Ampulle   16,   17 durch die Kanüle 19 ausgepresst wird. Es ist dabei von wesentlicher Bedeutung, dass die Dichtung 14 satt auf die Kanüle 19 passt, weil man sonst riskieren würde, dass die Lösung in die Ampulle 1 eingepresst wird. 



   Während der Injektionsvorgänge ist die Kanüle 19 vom Loch 5 und von dem in der Kapsel 8 gebildeten Loch geführt. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass das Dichtungsorgan 10 mit der Kapsel 8 und deren als Flansch ausgebildetem Verankerungsorgan 9 zusammenwirkt. Es ist nämlich schwierig, die Glasteile mit feinen Toleranzen geliefert zu bekommen. Dagegen kann die Kapsel 8 leicht mit sehr feinen Toleranzen hergestellt werden und dasselbe trifft im wesentlichen auch auf das Dichtungsorgan 10 zu, so dass durch die genannte gemeinsame Wirkung des Dichtungsorganes 10 und der Kapsel 8 gewährleistet ist, dass der Aussendurchmesser des Dichtungsorganes 10 in montiertem Zustand nicht viel von einer bestimmten Abmessung abweicht. 



   Die gezeigte und beschriebene Ausführungsform soll nur als ein Beispiel angesehen werden, weil im Rahmen der Erfindung verschiedene Varianten denkbar sind. 



   In der dargestellten Ausführungsform bestehen die Ampullen aus Glas und zum Dichten der einen Ampulle 1 wurden Metallkapseln angewendet. Ein wesentlicher Teil der Einzelheiten der gezeigten Ausführungsform ist in dieser Herstellung aus Glas begründet. Bei Ausführung aus Kunststoff liessen sich bedeutende bauliche Vereinfachungen erzielen, indem z. B. die Teile 6,8, 9 und 10 in einem einzigen Stück mit der Ampulle 1 angefertigt werden könnten. Es hat sich aber erwiesen, dass die üblicherweise angewendeten Kunststoffe in bezug auf Wasser nicht ganz undurchlässig sind ; Wasser wird jedoch oft als Lösungsflüssigkeit in der Ampulle 1 benutzt. Die Erfindung umfasst aber auch Ausführungen aus Kunststoff, u. zw. insbesondere vereinfachte Ausführungen. 



   Die in der Fig. 5 gezeigte Doppelampulle weist einen zylindrischen Behälter 25 aus Glas oder Kunststoff auf. Die eine Endwand 26 besteht aus einer Metallkapsel mit Kautschukdichtung, wogegen 

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 die andere Endwand 27 durch einen Dichtungskörper aus nachgiebigem Material, z. B. Kautschuk oder Kunststoff, abgeschlossen ist. In dem Dichtungskörper 27 ist an der Unterseite eine zentrale Vertiefung 28 ausgebildet. 



   Die Doppelampulle umfasst weiters einen zylindrischen Behälter 29 mit einem Boden 30, der einen ausragenden Flansch 31 aufweist. Eine lange Kanüle 32 ist an beiden Enden geschärft und hat in der Nähe ihres einen Endes eine Öffnung 33. 



   Im Behälter 29 befindet sich beispielsweise Pulver, wogegen im Behälter 25 beispielsweise Wasser zur Auflösung des Pulvers eingefüllt ist. Der Behälter 25 ist nach der Füllung mittels des Dichtungskörpers 27 und der als Endwand 26 dienenden Kapsel dicht geschlossen. Der Behälter 25 ist mit dem unteren Ende in den Behälter 29 eingeschoben und der Dichtungskörper 27 bildet die Dichtung für den Inhalt des Behälters 29. Erst wenn die Doppelampulle angewendet werden soll, wird die Kanüle 32 durch die Kapsel 26 eingeführt, die zu diesem Zweck   durchstechbar sein muss, u. zw.   bis zu der gezeigten Stellung und von dort weiter unter Durchstechen des Dichtungskörpers 27 im Bereich der Vertiefung 28. Die Bedienung dieser Doppelampulle ist im wesentlichen die gleiche wie bei der in den Fig.   1 - 4   gezeigten Doppelampulle. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Doppelampulle, bei welcher eine Ampulle, die im wesentlichen als ein zylindrischer Behälter ausgebildet ist, in der   andem,   ebenfalls als zylindrischer Behälter ausgebildeten Ampulle verschiebbar ist, wobei die erstgenannte Ampulle eine durchstechbare Endwand hat, die mittels einer Kanüle zwecks Verbindung der Hohlräume der beiden Ampullen durchstochen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die erstgenannte Ampulle   (1   bzw. 25) an ihren beiden Enden durchstechbare Endwände (3,8 bzw. 



  26,27) zum Durchstechen mittels einer durchgehenden Kanüle (19 bzw. 32) besitzt und am einen Ende Dichtungsorgane (10 bzw. 27) zum Zusammenwirken mit der beim Gegeneinanderverschieben als Führung dienenden andern Ampulle (16,17 bzw. 29,30) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Doppelampulle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die erstgenannte Am- EMI4.1 nüle (19) aufweist.
    4. Doppelampulle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, dass das Dichtungsorgan (10) an der erstgenannten Ampulle (1) mittels einer mit einem Verankerungsorgan (9) versehenen Kapsel (8) befestigt ist.
    5. Doppelampulle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erstgenannte Ampulle (1) an ihrem mit dem Dichtungsorgan (10) versehenen Ende auch eine Dichtung (14) aufweist, die im wesentlichen dicht um die Kanüle (19) passt.
    6. Doppelampulle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Ampulle (16,17) in der Nähe ihres offenen Endes zum besonders satten Umschlie- ssen des Dichtungsorganes (10) der ersten Ampulle (1) eine ringsumlaufende Einpressung (18) aufweist. EMI4.2 net, dass sie zur Verwendung als Injektionsspritze eine an ihren beiden Enden geschärfte Kanüle umfasst, deren Länge so bemessen ist, dass sie sich ganz durch die Länge der erstgenannten Ampulle (1) erstrecken und gleichzeitig ein passendes Stück über das freie Ende dieser Ampulle hinausragen kann.
AT921663A 1963-05-06 1963-11-18 Doppelampulle AT253682B (de)

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