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Einrichtung zum Konservieren der Bügelfalte
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Konservieren derBügelfalten an Hosen durch Pressen zwischen zwei durch Federkraft angedrückte Flächen.
Bekannte derartige Einrichtungen weisen zwei starre Leisten auf, die durch zwei oder mehr daran angreifende, die Leisten bogenförmig umgreifende Stahlfedern zusammengedrückt werden und bestehen somit aus mindestens vier Teilen, nämlich zwei Leisten und zwei Stahlfedern, was verhältnismässig hohe Herstellungskosten verursacht, besonders wenn man bedenkt, dass für die Konservierung aller vier Bügelfalten einer Hose vier solche Geräte mit zusammen sechzehn Einzelteilen erforderlich sind. Ausserdem ist das Anbringen an der Hose kaum richtig von einer einzigen Person durchführbar, weil man einerseits die Hose in der richtigen Lage auf der einen Leiste liegend festhalten und anderseits erreichen muss, dass sich die zweite Leiste unter Wirkung der Federn darauflegt, was mit einer einzigen Hand praktisch undurchführbar ist.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung vermeidet diese Nachteile. Sie ist billig herstellbar, weil für alle vier Bügelfalten einer Hose zusammen nur fünf Teile erforderlich sind. Ferner ist das Anbringen an der Hose leicht und einwandfrei von einer Person durchführbar.
Die Einrichtung nach der Erfindung besteht aus einer Leiste aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, die im Querschnitt gesehen an einer Stelle einen vom Rande gegen die Mitte zu gerichteten Schlitz aufweist und einer starren, im Querschnitt dreiarmigen Schiene mit mindestens einem im Querschnitt spitz auslaufenden Schenkel, auf welchen der die Bügelfalte aufweisende Teil der Hose während des Aufsetzens der geschlitzten elastischen Leiste aufgebracht werden kann.
Vorzugsweise besitzt die elastische Leiste tropfenförmigen, keilförmigen od. ähnl. Querschnitt, wobei der Schlitz von der Spitze bis etwa zum Zentrum des dickeren Endteiles geführt ist. Die die Schlitzmündung flankierenden Teile können in Ruhestellung aneinander liegen, wobei sich der Schlitz nach innen zu geringfügig erweitert. Die starre Schiene kann T-förmigen Querschnitt haben oder auch einen Querschnitt in Form eines dreizackigen Sternes besitzen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine elastische Leiste, Fig. 2 die Art der Aufbringung der elastischen Leiste auf das Hosenbein, Fig. 3 die aufgebrachte elastische Leiste, alles im Querschnitt, Fig. 4 zeigt eine starre Schiene im Querschnitt.
Die in Fig. l dargestellte Leiste 1 besteht aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, und besitzt eine Länge von 70 bis 80 cm und einen annähernd tropfenförmigenQuerschnitt sowie einen von derSpitze bis zum Zentrum des dickeren Teiles reichenden Schlitz 2. Die äussersten Enden der beiden Lappen 3 und 3'berühren einander bei Nichtverwendung der Leiste, während sich der Schlitz 2 nach innen zu etwas erweitert, vorzugsweise auf die doppelte Stärke eines Hosenstoffes geringster Stärke, z. B. auf 1-1, 5 mm.
Zum Anbringen dieser Leiste auf dem Hosenbein 4 dient eine aus Fig. 2 ersichtliche starre Schiene 5 von T-Querschnitt mit spitz zulaufendem Mittelsteg 6. Die Schiene wird in das Hosenbein so eingesteckt, dass die Bügelfalte auf dem nach oben ragenden Mittelsteg 6 aufruht (Fig. 2).
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Nun werden die beiden Lappen 3 und 3'der Leiste 3 am einenEnde auseinandergebogen und letztere auf die mit der Hose 4 überzogene Schiene aufgesteckt und anschliessend durch Aufdrücken, bis die Kante des Buges an das Ende des Schlitzes anstösst, über die ganze Länge der Leiste bzw. Schiene aufgebracht. Anschliessend zieht man die Schiene 5 in der Längsrichtung heraus, wodurch die Lappen 3, 3' den Hosenstoff zusammendrücken und festhalten, wie Fig. 3 zeigt. Auch die andern drei Büge der Hose werden mit gleichen elastischen Klemmleisten versehen, wobei als Hilfsmittel immer einund dieselbe starre Schiene 5 verwendet werden kann.
Durch die Elastizität des verwendeten Werkstoffes wird die Hose an der Bügelfalte dauernd zusammengedrückt, wodurch die Bügelfalte erhalten bleibt.
Die Leiste kann auch runden, ovalen, rechteckigen, trapezförmigen, dreieckigen oder andern Querschnitt besitzen, ohne dass die Wirkung sich wesentlich ändert.
Auch die starre Schiene kann verschiedene Gestalt besitzen, z. B. im Querschnitt die Form eines dreizackigen Sternes 8 (Fig. 4), wobei es gleichgültig ist, auf welchen der drei Zacken die Bügelfalte beim Aufbringen der elastischen Leiste aufgesteckt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Konservieren der Bügelfalten an Hosen durch Pressen zwischen zwei durch Federkraft angedrückte Flächen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Leiste (1) aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, die im Querschnitt gesehen an einer Stelle einen vom Rande gegen die Mitte zu gerichteten Schlitz (2) aufweist, und einer starren, im Querschnitt dreiarmigen Schiene (5) mit mindestens einem im Querschnitt spitz auslaufenden Schenkel (6) besteht, auf welchen der die Bügelfalte aufweisende Teil der Hose während des Aufsetzens der geschlitzten elastischen Leiste aufgebracht werden kann.
2. Einrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) tropfenförmigen, keilförmigen od. ähnl. Querschnitt besitzt, wobei der Schlitz von der Spitze bis etwa zum Zentrum des dickeren Endteiles verläuft.