AT253327B - Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen - Google Patents

Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen

Info

Publication number
AT253327B
AT253327B AT519165A AT519165A AT253327B AT 253327 B AT253327 B AT 253327B AT 519165 A AT519165 A AT 519165A AT 519165 A AT519165 A AT 519165A AT 253327 B AT253327 B AT 253327B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
scarfing
holding
turning device
block
blocks
Prior art date
Application number
AT519165A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Lambrecht
Hermann Schubert
Original Assignee
Voest Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voest Ag filed Critical Voest Ag
Priority to AT519165A priority Critical patent/AT253327B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT253327B publication Critical patent/AT253327B/de

Links

Landscapes

  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Halte- und Wendevorrichtung für heisse Blöcke, insbesondere beim Flämmen 
Im Stahlwerkbetrieb werden die heissen Blöcke möglichst unmittelbar nach dem Strippen geflämmt, wobei der Kern der Blöcke noch flüssig ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Flämmen am besten in senkrechter Stellung des Blockes durchgeführt werden soll. Es werden nacheinander alle vier Seiten des Blockes geflämmt, wobei die Flämmaschine sich von oben nach unten bewegt. Es können am senkrecht stehenden Block auch jeweils zwei einander gegenüberliegende Seiten geflämmt werden, wobei Zeit gespart und die Kapazität des Flämmstandes entsprechend erhöht wird. Es ist klar, dass der Block weder beim Abstellen durch die Stripperzange noch während des Flämmvorganges kippen oder gar umfallen soll, wie dies beim einfachen Abstellen auf Hüttenflur geschehen kann.

   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, eine Halte- und Wendevorrichtung für heisse Blöcke, insbesondere beim   Flämmen,   zu schaffen, die den mit der Stripperzange gebrachten Block mehr oder weniger automatisch erfasst, aufrecht stehend festhält und seine Drehung um die vertikale Achse ermöglicht. Diese erfindungsgemässe Vorrichtung kann ortsfest in der Flämmhalle angeordnet werden, sie kann aber auch fahrbar ausgestaltet sein, wenn das   Flämmen   ausserhalb der Stripperhalle in einem besonderen   Flämmstand   durchgeführt werden soll. 



   Die   erfindungsgemässe Halte-und Wendevorrichtung   für heisse Blöcke ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass in einem, auf einem gegebenenfalls fahrbaren Rahmengestell auf Rollenböcken gelagerten, mit einem Drehantrieb versehenen Rahmen verstellbare Druckpratzen als Blockhaltevorrichtungen angeordnet sind. Die Verstellbarkeit erfolgt vorzugsweise auf hydraulischem Wege. 



   Zweckmässig ist unter   dem Drehrahmen eine Blockabstützung   angeordnet, die vorzugsweise aus einem auf einem Balken befestigten Dorn besteht. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, wobei Fig. l einen Aufriss, Fig. 2 einen Grundriss und Fig. 3 einen Seitenriss des Erfindungsgegenstandes in fahrbarer Ausführung zeigt ; Fig. 4 veranschaulicht dieselbe Vorrichtung in ortsfester Ausführung. 



    In den Zeichnungen ist mit l der zu haltende heisse Block bezeichnet, der auf dem möglichst zen-    trischen, gefederten Dom 2 und dieser auf dem Balken 3 angeordnet ist, wo der Block mittels des Stripperkranes abgesetzt wird. Dieser Dom ist an sich nicht unbedingt erforderlich, er dient bloss der Sicherheit. Der Balken 3 ist im Rahmen des Wagens 4 gelagert. Innerhalb des drehbaren Rahmens 8, der auf vier Rollenböcken 9 gelagert ist und durch einen Drehantrieb 10 angetrieben wird, sind paarweise einander gegenüberliegend vier Pratzen 5 angeordnet, die mittels je eines Druckzylihders 7, geführt durch die Führungsstangen 6, betätigbar sind.

   Von diesen vier Pratzen ist jeweils immer nur ein Paar einander gegenüberliegender Pratzen in Tätigkeit, so dass die beiden andem   Blockseiten-   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das Getriebe 15 und von hier über Gelenkwellen 16 auf die Antriebsräder 11. Durch die Verwendung dieser Gelenkwellen 16 wird die Konstruktion unabhängig von Montageungenauigkeiten und Verformung durch thermische oder mechanische Einflüsse. 



   Der Antrieb des Hydraulikaggregates, welches ebenfalls im Rahmen des Wagens 4 angeordnet ist, erfolgt durch einen Elektromotor 17   über Kupplungen auf die Doppelpumpen   18, welche die Zustellung der Hydraulikzylinder 7 über Schieber und Rücklaufventile bewerkstelligen. Der Druckmittelbehälter ist in den Rahmen eingebaut. 



   Der Drehrahmen 8 besteht im wesentlichen aus dem kastenförmigen Ring und den eingebauten Pratzen 5, diese mit den Führungsstangen 6 und den Hydraulikzylindern 7. Die Innenflächen von Drehrahmen und Schlackentrichter werden mit Gussplatten abgedeckt, die Führungsstangen 6 und der Hydraulikzylinder 7 bekommen eine Blechabdeckung 19. An der Ringunterseite ist der Laufring 20 mit der Triebstockverzahnung 21 angeschweisst. Die Rollenböcke 9, die zur Abstützung des Drehrahmens 8 am Wagen 4 dienen, nehmen die Trag- und Stützrollen auf, welche zum Teil gefedert sein   können, damit Fertigungs-und   Montageungenauigkeiten ausgeglichen werden können,
Mittels des Drehantriebes 10, der auf dem Wagen 4 verschraubt ist, kann der Drehrahmen 8 mit dem Block 1 in die jeweils notwendigen Lagen zum   Flämmen   verdreht werden. 



   Es ist ersichtlich, dass bei genügend starker Auslegung der Druckpratzen mit ihrem Antrieb der Block auch nur von diesen getragen werden kann und der Dom 2 entfallen kann. 



   In   Fig. 4 ist die Erfindung in ortsfester Ausführung gezeigt, und man erkennt, dass der Wagen   4 dann entfällt und die Rollenböcke auf   Hüttenflur   montiert sind. Es ist selbstverständlich, dass das Fahren des Wagens 4 von Hand oder programmgesteuert erfolgen kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Halte- und Wendevorrichtung für heisse Blöcke, insbesondere zum   Flämmen,     dadurch ge-   kennzeichnet, dass in einem, auf einem gegebenenfalls   fahrbaren Rahmengestell   auf Rollenböcken gelagerten, mit einem Drehantrieb versehenen Rahmen verstellbare, vorzugsweise hydraulisch verstellbare Druckpratzen als Blockhaltevorrichtungen angeordnet sind. 



   2.   Halte-undWendevorrichtung nachAnspruchl, d ad u rch gek en n ze ichnet, dass unter dem   Drehrahmen eine Blockabstützung, vorzugsweise bestehend aus einem auf einem Balken befestigten Dom, angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 3. Halte- und Wendevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dom gefedert ist.
AT519165A 1965-06-09 1965-06-09 Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen AT253327B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT519165A AT253327B (de) 1965-06-09 1965-06-09 Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT519165A AT253327B (de) 1965-06-09 1965-06-09 Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT253327B true AT253327B (de) 1967-04-10

Family

ID=3572972

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT519165A AT253327B (de) 1965-06-09 1965-06-09 Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT253327B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE212008000083U1 (de) Büchsenaufweitvorrichtung
DE1527659C3 (de) Gerüstwechselvorrichtung für kontinuierliche Walzenstraßen
EP0460295B1 (de) Tablettiermaschine
DE2128929A1 (de) Walzenmuehle
AT253327B (de) Halte- und Wendevorrichtung für heiße Blöcke, insbesondere beim Flämmen
DE3714567C2 (de)
DE703436C (de) Ringwalzwerk mit mindestens einer Hauptwalze und mten Dornwalzen
DE2303325A1 (de) Zweiwalzen-schraegwalzwerk mit uebereinanderliegenden schraegwalzen und seitlichen fuehrungselementen
DE3212724C2 (de)
DE431049C (de) Polier- und Schleifmaschine fuer Glas mit einer oder mehreren Reihen einzeln angetriebener Polier- oder Schleifscheiben
DE498463C (de) Vorrichtung zum Festklemmen und Loesen von Revolverkoepfen
LU87387A1 (de) Automatische lanzenwechselvorrichtung
DE627025C (de) Stauchgeruest fuer Walzwerke
DE2734381A1 (de) Vorrichtung zum trennen und verbinden einer antriebseinheit von bzw. mit einer angetriebenen welle
DE1086403B (de) Anlage fuer den Transport groesserer Gefaesse fuer die Behandlung geschmolzenen Metalls
DE2200639A1 (de) Einlauf-Fuehrungsvorrichtung fuer ein Walzwerk
DE3126120A1 (de) Drehtisch-manipulator an ringschmiedepressen
DE3225447A1 (de) Walzwerk fuer stahlrohre
DE102004034704B3 (de) Vorrichtung zum Wechseln der Pfannen bei Stranggießanlagen
DE830314C (de) Ringwalzenpresse mit waagerechtem Formring
DE872196C (de) Unter Stuetzdruck gegen den Abbaustoss verschiebbarer Stuetzbock fuer das Hangende beim Abbau von Kohle oder anderem Mineral im Tiefbau
AT258801B (de) Vorrichtung zum Pressen des Gutes in Flachsilos
DE571519C (de) Vorrichtung zum Feststellen des einstellbar am Pressengestell gelagerten Tisches einer Presse, insbesondere fuer Blechverarbeitung
DE1808125A1 (de) Walzwerksanlage zur Verformung von Baendern oder Blechstreifen,insbesondere zu Laengsnahtrohren
DE932305C (de) Vorrichtung zum Ausbeulen von geschlossenen Behaeltern