AT251859B - Dachrinnenabschlußstück - Google Patents

Dachrinnenabschlußstück

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AT251859B
AT251859B AT1107765A AT1107765A AT251859B AT 251859 B AT251859 B AT 251859B AT 1107765 A AT1107765 A AT 1107765A AT 1107765 A AT1107765 A AT 1107765A AT 251859 B AT251859 B AT 251859B
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AT
Austria
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gutter
groove
end piece
gutter end
fold
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AT1107765A
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Georg Wurzer
Original Assignee
Georg Wurzer
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Description


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  Dachrinnenabschlussstück 
Die Erfindung bezieht sich auf ein   Dachrinnenabschlussstück   zum Anbringen am Ende einer Dachrinne, welches an seinem mit der Dachrinne zu verbindenden Bereich einen Falz aufweist, der längs des Umfangs des Dachrinnenendes verläuft und eine Nut zum Aufstecken auf das Dachrinnenende bildet. 



   Es ist ein   Dachrinnenabschlussstuck   der eingangs erläuterten Art bekannt, bei welchem der Falz aus einem S-förmig gefalzten Blech gebildet wird. Dieses S-förmig gefalzte Blech bildet zwei voneinander abgewendete Nuten und ist dem Umfang einer Dachrinne entsprechend etwa halbkreisförmig gebogen. In die eine Nut des S-förmig gefalzten Bleches ist ein bogenförmiger Falz eingesteckt, welcher senkrecht von einem die Wand des   DachrinnenabschlussstUckes   bildenden Blech abgebogen ist. Dieses Wandblech und das S-förmig gefalzte Blech sind miteinander verlötet. Die von dem Wandblech abgewendete Nut des S-förmig gefalzten Bleches dient zur Aufnahme des Endes einer Dachrinne.

   Das bekannte Dachrinnenab-   schlussstUck   wird zum Zwecke der Befestigung an einem Dachrinnenende an dieses angesetzt und unter Kraftanwendung, beispielsweise durch Klopfen mit einem Hammer, auf das Dachrinnenende aufgeschoben. Dabei schiebt sich das Blech des Dachrinnenendes in die dem Dachrinnenende zugewendete Nut des genau entsprechend der Krümmung der Dachrinne gebogenen S-förmig gefalzten Bleches des Dachrinnen-   abschlussstUcks.   Das DachrinnenabschlussstUck sitzt durch Reibschluss auf dem Ende der Dachrinne. 



   Dieses bekannte   DachrinnenabschlussstUck   hat jedoch mehrere wesentliche Nachteile. Die Wände des S-förmig gefalzten Bleches liegen niemals so dicht an dem Blech des in die Nut geschobenen Endes der Dachrinne an, dass kein Wasser hindurchfliessen könnte. Der Dachrinnenabschluss ist daher niemals wasserdicht. Ausserdem ist die Herstellung des bekannten   DachrinnenabschlussstUcks   nur in einer Vielzahl von Arbeitsgängen möglich und daher aufwendig und unwirtschaftlich. 



   Es ist auch ein DachrinnenabschlussstUck der eingangs erläuterten Art bekannt, welches durch Tiefziehen aus einem einzigen Stück Blech geformt ist. Bei diesem bekannten   Abschlussstück   verlaufen die Wände des Falzes nicht parallel zur Dachrinne, sondern die Falzwände verlaufen im Winkel zur Dachinnenwand. Um dieses bekannte   Abschlussstuck   mit einem Ende einer Dachrinne zu verbinden, wird es zunächst auf das Ende der Dachrinne aufgesetzt. Dabei dringt der Rand des Dachrinnenendes in die Öffnung der von dem Falz gebildeten Nut geringfügig ein. Durch Schlagen mit einem Hammer auf den von dem Dachrinnenende abgewendeten   RUcken   des Falzes wird das   Abschlussstuck   immer weiter auf das Blech des Dachrinnenendes aufgeschoben.

   Dieses Blech dringt tiefer in die Nut des Falzes ein und wird dabei entsprechend dem Verlauf der Falzwände im Winkel zum Verlauf der Dachrinnenwand nach aussen umgebogen. Sobald die Randkante des Dachrinnenendes am Grund der Nut des   DachrinnenabschlussstUcks   anstösst, wird der Falz mit dem darin befindlichen Blech des Dachrinnenendes mittels eines Hammers durch Schläge so weit nach aussen umgebogen, bis er radial zur Wölbung der Dachrinne absteht. Das in der Nut befindliche Blech des Dachrinnenendes wird dabei mit umgebogen. Auf diese Weise wird zwar eine formschlüssige Verbindung von Dachrinncnabschlussstück und Dachrinnenende erreicht, doch ist die Vorrichtung in den meisten Fällen nicht dicht, weil die Falzwände nicht gleichmässig längs des Umfangs der Dachrinne an dieser anliegen.

   Zur Anbringung der bekannten   Dachrinnenabschlussstucke   sind geschulte Arbeit- 

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 kräfte erforderlich. Bei der Anbringung eines   Abschlussstücks   ist der Falz längs des ganzen Umfangs der Dachrinne mit grosser Sorgfalt umzuschlagen. Der hiezu erforderliche grosse Arbeitsaufwand macht auch dieses bekannte   Abschlussstack   unwirtschaftlich. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Dachrinnenabschlussstück der eingangs erläuterten Art zu schaffen, das bei einfachem Aufbau und wirtschaftlicher Herstellung rasch, einfach und sicher an einer Dachrinne anbringbar ist und das Dachrinnenende zuverlässig wasserdicht abschliesst. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in dem Falz entlang des Grundes der Nut eine Einlage aus einer Dichtmasse angeordnet ist. 



   Durch diese Ausbildung des erfindungsgemässen   Dachrinnenabschlussstücks wird   eine zuverlässige Abdichtung am Ende der Dachrinne auch dann erreicht, wenn das in die Nut des Falzes eingeschobene Ende der Dachrinne nicht überall gleichmässig an den Wänden des Falzes anliegt. Die entlang des Grundes der Nut angeordnete Einlage aus einer Dichtmasse wird nach dem Aufsetzen des erfindungsgemässen Dach-   rinnenabschlussstUcks   auf das Ende einer Dachrinne beim Eindringen des Endes der Dachrinne in die Nut verformt und schmiegt sich dabei genau an die vordere Kante des Dachrinnenendes an. Damit wird ein Abfliessen von Regenwasser am Dachrinnenende zwischen   Abschlussstück   und Endkante der Dachrinne mit Sicherheit vermieden.

   Als Einlagen aus Dichtmasse kommen eine grosse Anzahl von elastisch oder plastisch verformbaren wasserfesten Materialien in Frage. Beispielsweise kann ein Kunststoffstrang, insbesondere ein PVC-Strang, am Grunde der Nut angeordnet sein. Es kann auch eine Dichtschnur aus Hanf oder Asbest in der Nut angeordnet sein. Auch eine Einlage aus Fensterkitt oder Fett kann am Grunde der Nut angebracht sein. 



   Mit Vorteil ist das   Dachrinnenabschlussstück   gemäss der Erfindung so ausgebildet, dass die dichtende Einlage zwischen den Falzwänden am Grunde der Nut unverlierbar festgelegt ist, beispielsweise in einer Erweiterung am Grunde der Nut angeordnet ist. Dies ist fUr Verarbeitung und Transport   gUnstig,   weil dann nicht die Gefahr besteht, dass die dichtende Einlage aus der Nut herausfällt. 



   Eine sehr vorteilhafte Ausbildung des erfindungsgemässen   Dachrinnenabschlussstucks   ist dadurch gegeben, dass die die Nut bildenden Wände des Falzes in an sich bekannter Weise parallel zur Dachrinne 
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 formung gebildet ist. Ein so ausgebildetes   Dachrinnenabschlussstuck   lässt sich sehr wirtschaftlich herstellen und kann auch von ungelernten Arbeitskräften in   kUrzester   Zeit durch einfaches Ansetzen an einem Dachrinnenende und Aufschlagen mittels weniger Hammerschläge angebracht werden. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines AusfUhrungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines unverschlossenen Endes einer Dachrinne, Fig. 2 eine Draufsicht auf die dem Dachrinnenende zugewendete Seite eines neuerungsgemässen   DachrinnenabschlussstUcks,   Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch das neue- 
 EMI2.2 
 



   In Fig. 1 ist ein Ende einer Dachrinne 1 perspektivisch dargestellt, welches noch nicht durch ein   DachrinnenabschlussstUck   verschlossen ist. In Fig. 2 ist ein erfindungsgemässes   DachrinnenabschlussstUck   zum Verschluss des Endes der Dachrinne 1 in Draufsicht auf die der Dachrinne 1 zugewendete Seite dargestellt. Das erfindungsgemässe Dachrinnenabschlussstück ist aus einem einzigen Stück verzinkten Blechs durch Tiefziehen hergestellt. Es weist eine Abschlusswand 2 auf, welche an ihrem oberen Rand durch eine Sicke 3 versteift ist. DieSicke 3 ist so geformt, dass sie auch den Aussebwykst 4 (Fig.   l)   der Dachrinne 1 aufnehmen kann, u. zw. unabhängig davon, an welchem Ende der Dachrinne das   DachrinnenabschlussstUck   angebracht wird.

   An die Abschlusswand 2 des DachrinnenabschlussstUcks schliesst sich ein Falz 5 an, der entsprechend der Biegung der Dachrinne 1 gebogen ist und längs des Umfangs des Dachrinnenendes verläuft. Aus dem in Fig. 3 dargestellten Vertikalschnitt des erfindungsgemässenDachrionenabschlussstücksistderAufbauklarerersichtlich. DerFalz5weistzweiFalzwände   5'und 5" auf,   welche zwischen sich eine Nut 6   einschliessen.   In diese Nut 6 kann das Ende der Dachrinne 1 eingesteckt werden. Entlang des Grundes der Nut 6 ist im Falz 5 erfindungsgemäss eine Einlage aus einer Dichtmasse, im vorliegenden Beispiel eine PVC-Einlage 7 angeordnet. Die PVC-Einlage ist als PVC-Strang mit kreisrundem Querschnitt ausgebildet, welcher am Grunde der Nut 6 zwischen den Wänden 5'und 5"des Falzes 5 festgeklemmt ist.

   Aus Fig. 3 geht deut-   lichderkreisbogenförmige   Übergang von der Wand   5'zur   Wand 5" des Falzes am Grund der Nut 6 hervor. Die die Nut 6 bildenden Wände 5'und 5"des Falzes 5 verlaufen parallel zueinander 

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 und haben einen solchen Abstand, dass die Falzwände nach dem Aufstecken des Dachrinnenabschlussstücks auf das Dachrinnenende   reibschlUssig   an dem Blech des Dachrinnenendes von beiden Seiten her anliegen. 



  Der Abstand zwischen   den Falzwänden 5'und 5" vergrössert   sich nur am Grund der Nut 6, damit dort ausreichend Raum für die Einlage aus Dichtmasse gegeben ist. 



   In Fig. 4 ist das erfindungsgemässe   DachrinnenabschlussstUck   nach seiner Anbringung an dem Ende einer Dachrinne im Vertikalschnitt dargestellt. Das Anbringen erfolgt durch leichte Schläge mit einem Hammer 8 auf den   RUcken   des Falzes 5 auf der vom Dachrinnenende abgewendeten Seite des Ab-   schlussstücks.   DasBlech l'der Dachrinne 1 ist in die Nut 6 zwischen den Falzwänden   5'und   5" eingedrungen und ist am Grund der Nut auf die PVC-Einlage aufgestossen und hat diese verformt. Die 
 EMI3.1 
 ständig ausfüllt. 



   Die Erfindung ist nicht auf das ausgeführte Beispiel beschränkt. Beispielsweise muss die Abschlusswand 2 mit dem Falz 5 nicht unbedingt aus einem Stück Blech gebildet sein. Es ist beispielsweise auch möglich, ein geeignet gefalztes und gebogenes Blech mit einem andern, die Abschlusswand bildenden Blech durch Löten zu verbinden und die dichtende Einlage in einer Nut des gefalzten Blechs vorzusehen. Es ist beispielsweise auch möglich, ein erfindungsgemässes   Dachrinnenabschlussstuck   mit einer in Fig. 3 strichpunktiert dargestellten gewölbten Abschlusswand an Stelle einer ebenen Abschlusswand 2 auszubilden. An Stelle von PVC kann als Dichtmasse beispielsweise Fett am Grunde der Nut angeordnet sein. 



   Sämtliche aus der Beschreibung und den Zeichnungen, einschliesslich der konstruktiven Einzelheiten hervorgehenden Merkmale können auch in beliebigen Kombinationen erfindungswesentlich sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   DachrinnenabschlussstUck   zum Anbringen am Ende einer Dachrinne, welches an seinem mit der 
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 zudass in dem Falz (5) entlang des Grundes der Nut (6) eine Einlage (7) aus einer Dichtmasse angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Dachrinnenabschlussstück uach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (6) bildenden Wände (5', 5") des Falzes (5) in an sich bekannter Weise parallel zur Dachrinne (1) verlaufen und einen solchen Abstand voneinander haben, dass die Falzwände nach dem Aufstecken des Dachrinnen- abschlussstücks auf das Dachrinnenende reibschlussig an diesem anliegen.
    3. DachrinnenabschlussstUck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachrinnenabschlussstück einschliesslich des Falzes in an sich bekannter Weise aus einem einzigen StUck Metallblech durch spanlose Verformung gebildet ist.
    4. Dachrinnenabschlussstuck nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als dichtende Einlage (7) ein elastisch oder plastisch verformbarer Kunststoffstrang, beispielsweise aus PVC, in der Nut angeordnet ist.
    5. Dachrinnenabschlussstück nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g ekenn - zeichnet, dass als dichtende Einlage eine Dichtschnur, beispielsweise aus Hanf oder Asbest, in der Nut angeordnet ist.
    6. Dachrinnenabschlussstück nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass als dichtende Einlage eine plastische Masse, beispielsweise ein Kitt, in der Nut angeordnet ist. EMI3.3 Dachrinnenabschlusssttickzeichnet, dassdiedichtende Einlage (7) zwischen den Falzwänden (5',5") am Grunde der Nut (6) unverlierbar festgelegt ist, beispielsweise in einer Erweiterung am Grunde der Nut angeordnet ist.
AT1107765A 1965-07-14 1965-12-09 Dachrinnenabschlußstück AT251859B (de)

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DEW0035346 1965-07-14

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ID=7600881

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AT1107765A AT251859B (de) 1965-07-14 1965-12-09 Dachrinnenabschlußstück

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AT (1) AT251859B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20300622U1 (de) * 2003-01-15 2004-05-27 Rösle Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Dachrinnenboden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20300622U1 (de) * 2003-01-15 2004-05-27 Rösle Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Dachrinnenboden

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