AT251227B - Karnies - Google Patents

Karnies

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AT251227B
AT251227B AT1003664A AT1003664A AT251227B AT 251227 B AT251227 B AT 251227B AT 1003664 A AT1003664 A AT 1003664A AT 1003664 A AT1003664 A AT 1003664A AT 251227 B AT251227 B AT 251227B
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AT
Austria
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support profile
cover
kamies
rails
carnies
Prior art date
Application number
AT1003664A
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English (en)
Inventor
Heinrich Elbers
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Description


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  Karnies 
Die Erfindung betrifft ein Karnies mit einem Tragprofil, Schienen und einer Blende, die gegen- einander beweglich vorgesehen sind. Ein derartiges Karnies lässt sich an jeweils gegebene technische und architektonische Forderungen leicht anpassen. 



   Es ist bereits eine Einrichtung zur lösbaren Verbindung der Deckschiene für Vorhangstangen mit der
Wandkonsole bekanntgeworden, bei der die Deckschiene oder Blende, die Schienen und die Wandkon- solen gegeneinander beweglich vorgesehen sind. Die lösbare Verbindung der Schienen mit den Wandkonsolen erfolgt durch Klemmschuhe und Klemmschrauben, die lösbare Verbindung der Deckschiene mit der Wandkonsole durch eine Spannfeder, die ihrerseits wieder durch einen Keil oder einen federnden Bügel gehalten wird. Der Nachteil dieser Konstruktion liegt darin, dass die Montage umständlich ist und dass ausser Deckschienen, Schienen und Wandkonsolen noch eine grössere Anzahl anderer Bauelemente verwendet werden muss, wodurch auch die Lagerhaltung und die Zusammenstellung eines kompletten Bestandteilsatzes für ein Karnies erschwert wird. 



   Die Erfindung hat zur Aufgabe, die geschilderten Nachteile der bekannten Bauart zu vermeiden, also die Konstruktion zu vereinfachen, die Anzahl der verschiedenartigen zur Verwendung kommenden Bauteile zu verringern und dadurch Lagerhaltung, Zusammenstellung und Montage zu erleichtern. 



   Das erfindungsgemässe Karnies ist dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil zwei im wesentlichen aufeinander senkrechte Schenkel umfasst und der in Gebrauchslage im wesentlichen horizontal liegende Schenkel eine oder mehrere Nuten oder Fortsätze zur beweglichen Befestigung der Schienen und der in Gebrauchslage im wesentlichen vertikale Schenkel eine oder mehrere Nuten oder Fortsätze zur beweglichen Befestigung der Blende aufweist. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die Höhe des in der Gebrauchslage im wesentlichen vertikalen Schenkels geringer als die Höhe der niedrigsten in Betracht kommenden Blende. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungen beispielsweise dargestellt. Die Fig.   l - 9   zeigen Schnitte durch verschiedene erfindungsgemässe Ausführungsformen von Karniesen bzw. von Teilen davon. Die Fig. 10 und 12 sind schaubildliche Darstellungen von Teilstücken erfindungsgemässer Karnieskonstruktionen. 



   Bei der Ausführung nach Fig. l besitzt das Tragprofil einen horizontal liegenden Schenkel 1 und einen vertikal liegenden Schenkel 2. Am Schenkelteil 1 sind, wie man aus den Zeichnungen erkennt, Nuten 5 gebildet, in denen Schienen 3 mit Fortsätzen 6 in Form von Querstegen eingesetzt sind. Die Schienen 3 weisen unten gleiche Fortsätze 6 auf, auf denen Rollen 11 laufen, die über Tragelemente 12 die Vorhänge 13 tragen. Diese gesamten Tragkonstruktionen sind durch die Blende 4 abgedeckt. Die Blende 4 ist am lotrecht stehenden Schenkel 2 ebenfalls mittels einer Nut und eines korrespondierenden Fortsatzes befestigt. Diese Blende 4 verdeckt in technisch und architektonisch vorteilhafter Weise die gesamten beschriebenen Tragkonstruktionen.

   Alle diese Teile (Tragprofile 1, 2, Schienen 3 und Blende 4) können einfach aus einem Stangenmaterial jeweils in der gewünschten Länge abgeschnitten und montiert werden. Die Blende 4 ist in verschiedenen passenden Höhen vorgesehen. 

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Blende 4 am Schenkel 2 vorgesehen sein. 



     Fig. 6 entspricht im wesentlichen der Fig. 1. Es sind hier bloss die Rollen   11, die Tragelemente 12 und auch die Vorhänge 13 weggelassen. Die Blende 4 ist gestuft ausgebildet, wodurch in der Längsrichtung eine bessere Steifigkeit gegeben ist. Der gleiche technische Vorteil tritt bei der Ausführung nach Fig. 7 ein, wonach die Blende 4 mit einem Knick versehen ist. Die Bauart nach Fig. 8 veranschaulicht eine Blende 4 aus Holz, die bei 9 verkleidet ist. Die Befestigung erfolgt mittels Schrauben 14. 



  15   isteinMetallzwischenstilck. BeimKamiesnachFig. 9istdieBlende   4 aus Holz durch eine Schwalbenschwanzverbindung direkt am lotrechten Schenkel 2 des Tragprofiles angebracht. Bei 10 ist ein Oberflächenbelag (Lack od. dgl.) angedeutet. 



   Gemäss der schaubildlichen Darstellung der Fig. 10 (Untersicht) ist das Tragprofil nur auf Teilstücken der gesamten Länge des Kamieses vorgesehen,   u. zw.   jeweils nur an den Stossstellen der Schienen 3 und der Blende 4. Bei übermässig grossen Abständen der Stossstellen voneinander können selbstverständlich auch zwischen diesen Stossstellen derartige Tragprofile liegen. Im übrigen ist diese Figur nach den oben stehenden Ausführungen von selbst verständlich. Die Konstruktion Fig. 11 zeigt die Befestigung der beschriebenen kurzen Tragprofilteile mittels eines Stützwinkels 8 an der nicht dargestellten Wand (liegt im Bild rechts.) Die Fig. 11 ist eine Draufsicht, was auch bei Fig. 12 der Fall ist.

   Im Gegensatz zu den Fig. 10 und 11 zeigt   die Konstruktion Fig. 12 ein Tragprofil 1, 2,   das sich über die gesamte Länge   des Karnieses erstreckt. Dieses Tragprofil   ist zur Befestigung an der Decke mit Bohrungen 7 versehen. 



  Es ist hier eine Abdeckung nicht nur von der Seite durch die Blende 4, sondern auch durch den Schen-   kel l   des Tragprofils gewährleistet, was einen guten Schutz gegen Korrosion und mechanische Einflüsse, insbesondere gegen Verschmutzung darstellt. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Das zu verwendende
Material kann den jeweiligen Anforderungen entsprechend gewählt werden. Im allgemeinen werden die
Tragprofile 1, 2 aus einer Leichtmetallegierung gefertigt sein, was auch für die Blenden 4 vorteil- haft ist. Die Schienen 3 können aus Metall (Eisen, Messing, Aluminium) bestehen oder aus Kunst- stoffen, wenn ein besonders geräuscharmer Lauf der Vorhangrollen 11 erzielt werden soll. Das   über die   gesamte Länge des Karnieses durchlaufende Tragprofil 1,2 kann durch Stützwinkel 8 an der Seiten- wand befestigt sein, anderseits eignen sich kurze Tragprofile auch dazu, direkt an der Decke befestigt zu werden, da dann eine erforderliche Abdeckung von oben her durch die Decke selbst gegeben ist. 



   Der moderne Wohnungsbau erfordert eine leichte Anpassbarkeit von Kamiesen an die verschiedensten
Bedingungen. Die erfindungsgemässen Kamiesen sind nicht nur technisch und architektonisch vorteilhaft, sondern sie lassen sich auch rasch und einfach zurichten, zusammenstellen und montieren, so dass die Er- findung auch volkswirtschaftlich von Bedeutung ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kamies mit einem Tragprofil, Schienen und einer Blende, die gegeneinander beweglich vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (1, 2) zwei im wesentlichen aufeinander senkrechte Schenkel umfasst und der in Gebrauchslage im wesentlichen horizontal liegende Schenkel   (1)   eine oder mehrere Nuten (5) oder Fortsätze (6) zur beweglichen Befestigung der Schienen (3) und der in Gebrauchslage im wesentlichen vertikale Schenkel (2) eine oder mehrere Nuten (5) oder Fortsätze (6) zur beweglichen Befestigung der Blende (4) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Karnies nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohe des in der Gebrauchslage im wesentlichen vertikalen Schenkels (2) geringer ist als die Höhe der niedrigsten in Betracht kommenden Blende (4).
    3. Kamies nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (5) und korrespondierenden Fortsätze (6) zur beweglichen Befestigung der Schienen (3) und Blende (4) am Tragprofil (1, 2) in an sich bekannter Weise mit T-förmigem Querschnitt vorgesehen sind (Fig. l und 2).
    4. Kamies nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (5) und korrespondierenden Fortsätze (16) zur beweglichen Befestigung der Schienen (3) und Blende (4) am Tragprofil (1, 2) als an sich bekannte Schwalbenschwanzführungen ausgebildet sind (Fig. 3 und 4).
    5. Kamies nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (5) und korrespondierenden Fortsätze (6) zur beweglichen Befestigung der Schienen (3) und Blende (4) am Tragprofil (1, 2) in an sich bekannter Weise mit kreisförmigem Querschnitt vorgesehen sind (Fig. 5). <Desc/Clms Page number 3>
    6. KarniesnachdenAnsprüchenlbis5, dadurch gekennzeichnet, dassimTragprofil (l, 2) in an sich bekannter Weise Bohrungen (7) zur Befestigung des Tragprofils an der Decke oder zur Befestigung mittels Stützwinkel (8) an der Wand des Raumes durch Schrauben od. dgl. vorgesehen sind (Fig. 11 und 12).
    7. Kamies nach den ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (1,2) nur auf Teilstücken der Gesamtlänge des Karnieses vorgesehen ist, wobei das Tragprofil (1, 2) zur Befestigung der Schiene (3) und der Blende (4) mittels der Bohrungen (7) zur Befestigung an der Decke oder Wand und/oder, wenn das Kamies überlang ist, als Stosslasche für Schiene (3) und Blende (4) dient (Fig. 10 und 11).
    8. Kamies nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (1,2) über die ganze Länge des Karnieses durchlaufend vorgesehen ist, wobei das Tragprofil (1, 2) zur Befestigung der Schiene (3) und der Blende (4) mittels der Bohrungen (7) zur Befestigung an der Decke oder Wand und als obere Abdeckung für die Schiene (3) dient (Fig. 12).
AT1003664A 1964-11-27 1964-11-27 Karnies AT251227B (de)

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