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Indirekte Antriebsvorrichtung für Spindeln.
Dio vorliegende Erfindung bezieht sich auf Spinnmaschinen und bezweckt die Konstruktion einer Vorrichtung, vermittelst welcher die Spindel durch die Übersetzung einer sich selbsttätig an den Spindelmantel druckenden Friktionsscheibo mit grösserer Geschwindigkeit als bisher angetrieben werden kann, ohne dass die Geschwindigkeit der Trommel entsprechend vergrössert werden muss, und ohne die selbsttätig geschmierte Spindel besonderen Vibrationen auszusetzen, was bisher bei grösseren Umlaufsgeschwindigkeitpn zur Störung der Ringläuferbewegung und somit auch zu häufigen Fadenbrüchen Anlass gab.
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zwar zeigt diese Figur die Spindel, die Antriebsschnur und die Kraftübertragungsvorrichtung. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Ebene 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach
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im Schnitt eine zwischen der Schnur und der Spinde ! eingelegte Kraftübcrtragungsvorrichtung.
Der Spindelschaft ist mit 10 bezeichnet. Er ist in gewöhnlicher Weise in der Grund-
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tragenden Teil 14 versehen, der durch die Spindelbank hindurchreicht, und auf dem eine Mutter 15 aufgeschraubt ist, um die Grundplatte in ihrer Lage zu sichern.
Die Grundplatte ist mit einen : nach vorn vorspringenden Teil versehen, der in Fig. L' dargestellt ist und als Lager 16 für den exzentrisch hoben Bund 17 des Rohres ss dient, der auf den am unteren Ende des Lagers 16 vorgesehenen Ansätzen 18 aufruht. Das Rohr 19 erstreckt sich von dem Bund nach unten und ist an seinem unteren Ende bei 20
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über sie und über das Lager 16 hervorragt, um zur Aufnahme eines zum Antrieb benutzten Wirtels zu dienen. Dieser wird von der Antriebstrommel aus durch eine Schnur 23 angetrieben. An der Triebrolle ist eine Friktionsscheibe 24 angebracht, welche entweder mit dem Wirtel ans einem Stück besteht oder an ihm befestigt ist und mit einem Reibungs-
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Aus Fig. 1, 2 und 3 ist ersichtlich, dass der grösste Radius des exzentrischen Bundes im wesentlichen unter rechtem W inkel zu einer die Welle 21 und 10 zentral verbindenden Linie angeordnet ist. Der Zweck dieser Anordnung ist der, dass die Spannung der auf dem Wirtet aufgejagten Schnur das Antriebsorgan bexw. das Reibungsrad 24 auf die Spindel zubewegen kann, um auf diese Weise einen festen Reibungskontakt der Antriebsrolle 24 mit dem Mantel 26 hervorzubringen und selbsttätig zu erhalten. In dem Masse, als die einander berührenden Flächen abgenutzt werden, wird die Spannung des Bandes genügen, um die Reibungsscheibe noch weiter auf den Schaft zu zu bewegen, um die Abnutzung auszugleichen.
Die vorher besprochene Anordnung des exzentrischen Lagerkörpers 17 wird diesem bei der durch die Schnur ausgeübten Spannung nämlich die Tendenz erteilen, seine Stellung zu ändern, und zwar so, dass der kleinste Radius in die Richtung der Zentrale der Wellen 10 und. : ! 1 und dabei zwischen diese zu kommen trachtet.
Das Übersetzungsverhältnis der Antriebsrolle 24 mit Bezug auf den Spindelmantel 26
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vorsehen, welche in derselben Ebene angeordnet ist wie die Kanäle 30 und wie die im wesentlichen radial vorlaufenden Kanäle 32, 32, so dass das in den Spiralnuten aufsteigende Öl durch die Bohrungen des Exzenters und durch die Kanäle 30, die vom Spindellager bis zum Lager 1C sich erstrecken, zur Spindel gelangt, die auf diese Weise selbsttätig
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zubringen, ist der exzentrische Bund 17 mit einer zur Achse parallelen, ans Fig. 2 und 4 ersichtlichen Nut 33 versehen.
Es ergibt sich aus der obigen Darstellung, dass vermöge der den Erfindungsgegenstand bildenden Bauart eine Spindel mit sehr hoher Geschwindigkeit angetrieben werden kann, ohne dass die Geschwindigkeit der Bewegung der Antriebsschnur oder der Trommel erhöht zn werden braucht, wobei die Friktionsscheibe 24 einen selbsttätig in der Richtung gegen die Spindel wirkenden, anhaltenden Andruck erhält, ohne die gegenseitige, parallele Lage der Achsen der Scheibe und der Spindel zu sturen, wobei sämtliche Tei ! e ferner eine selbsttätige Schmierung erfahren, so dass Erhitzen der Bewegungsteile ausgeschlossen ist. PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Indirekte Antriebsvorrichtnng für Spindeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (10) von einem Zwischengliede (24) angetrieben wird, dessen vom Hauptantrieb gedrehte Welle (21) in einem mit Bezug auf die Spindel 1 (10) einstellbaren Lager (17) angeordnet ist.