AT246909B - Korrektionsfähige Funktions-Abdruckmasse für zahnärztliche Zwecke - Google Patents

Korrektionsfähige Funktions-Abdruckmasse für zahnärztliche Zwecke

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AT246909B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/90Compositions for taking dental impressions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L91/00Compositions of oils, fats or waxes; Compositions of derivatives thereof
    • C08L91/06Waxes

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Korrektionsfähige Funktions-Abdruckmasse für zahnärztliche Zwecke 
Auf dem zahnärztlichen Sektor wurden anfangs für Zwecke des Kieferabdruckes vorwiegend Abdruck- gipse verwendet. In der   Folgezeit wurden diese Abdruckgipse von Abdruckmaterialien auf Alginatbasis   verdrängt, welche derzeit in fast allen fortschrittlichen Ländern zu   80%   Anwendung finden. Parallel mit den Alginat-Abdruckmassen wurden auch solche auf Zink-Eugenolbasis sowie teilweise bestehend aus Thermoplasten auf den Markt gebracht. Weiters wurden für die verschiedenen Anwendungsgebiete Ab- druckmaterialien auf Silikon-Kautschukbasis entwickelt und dem Zahnarzt zur Verfügung gestellt. 



   Obwohl sich die Erzeuger der neuen Abdruckmaterialien den Forderungen der Zahnärzte weitestgehend angepasst haben, haften diesen Materialien immer noch verschiedene Mängel an. Einer davon ist, dass Alginatabdrücke, bedingt durch die Beimengung von Wasser, beim Anmischen Schrumpftendenzen aufweisen und daher nach dem Abdruck entweder feucht gelagert oder gleich mit Hartgips ausgegossen werden müssen. 



   Der zweite grosse Mangel fast aller Abdruckmaterialien besteht darin, dass der Abbindezeitpunkt vorher, ohne Einfluss des Arztes, festgelegt ist und diesem keine Eingriffsmöglichkeiten für eventuelle Korrekturen bei nicht einwandfreien Abdrücken gegeben sind. In der letzten Zeit wurden der Ärzteschaft auch Abdruckmaterialien zugeführt, welche diese Mängel nicht mehr aufweisen, aber   sjhr kompliziert   zu handhaben sind. 



   Diese Materialien werden folgendermassen gehandhabt : Aufeinemspeziell angefertigten, individuellen Abdrucklöffel, zu dessen Anfertigung vorher ein sogenannter Situationsabdruck erforderlich ist, wird das Abdruckmaterial (vorher über einer Spiritusflamme in einem Becher erwärmt) mittels Pinsel im flüssigen Zustand aufgetragen. Anschliessend wird der Abdruck im Mund abgenommen, wonach   eventuelie   Korrekturen an diesem Abdruck durchgeführt werden. Dieses komplizierte und langwierige Verfahren ist bei der Ärzteschaft nicht beliebt, da es das Arbeitsfeld des Arztes durch herunterfallende Abdruckmaterialtropfen, welche ausserdem sehr klebrig sind, verunreinigt. 



   Durch die Erfindung wird   eine Abdruckmasse   auf Harzbasis geschaffen, die äusserst einfach zu handhaben ist und Eigenschaften besitzt, auf Grund welcher die vorerwähnten Nacnteile sicher vermieden werden. 



   Die erfindungsgemässe Abdruckmasse ist dadurch gekennzeichnet, dass sie folgende Bestandteile enthält : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> höchstens <SEP> 350 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Kolophonium <SEP> 
<tb> 350 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Mastix <SEP> 
<tb> 40 <SEP> Gew.-Telle <SEP> Blenenwachs <SEP> 
<tb> 100 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Hartparaffin
<tb> 40 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Vaseline
<tb> 30 <SEP> Gew.-Telle <SEP> Paraffinai <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 180 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Lithopone <SEP> Rotsiegel
<tb> 80 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Talkum <SEP> 
<tb> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Silikon <SEP> 
<tb> 
 
Dieses neue Abdruckmaterial wird vorzugsweise in zwei Verpackungsarten geliefert, u. zw. in Polypropylenteller eingegossen oder in Aluminium-Tuben. 



   Durch diese zwei Verpackungsarten unterscheidet sich auch die Anwendungsweise, so dass der Arzt die ihm jeweils am besten gelegene Art der Verarbeitung selbst auswählen kann. 



   Das in dem Polypropylenteller eingegossene und erstarrte Abdruckmaterial wird durch Verdrehen des
Tellers mittels beider Hände aus diesem entnommen und in ein Wasserbad von zirka 45 bis   500C   Tem- peratur gelegt und so lange erwärmt, bis diese Masse mit den Händen leicht knetbar ist. In diesem Zu- stand wird sie   aufdemspeziell für dieses   Material entwickelten Abdrucklöffel adaptiert, mit einem trok- kenen Finger glattgestrichen und am Kiefer des Patienten aufgebracht und der Abdruck genommen. 



   Eventuell notwendig werdende Korrekturen nach Entnahme des Abdruckes werden durch weiteres Auf- tragen von plastischem Abdruckmaterial, dessen sichtbare Ränder mittels Spiritusflamme glattgeschmol- zen werden, getätigt. Die weitere Verarbeitung geht aus der Gebrauchsanweisung des Arztes hervor und ist nicht materialbedingt. Das Abdruckmaterial ist in seiner Konsistenz durch die Zusammensetzung so abgestimmt, dass es bei einer Mundtemperatur von   370C   dem Gewebedruck im Mund gleich ist. Dies ist ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemässen Materials, welcher bei den meisten andern Materialien nicht gegeben ist. 



   Bei der Verpackung in Tuben wird das Abdruckmaterial, welches in den Tuben zu einer harten Mas- se erstarrt ist, solange in ein Wasserbad von zirka   800C   gelegt, bis der Inhalt pastenartig erweicht ist. 



   In dieser Konsistenz wird das Abdruckmaterial aus der Tube heraus-und auf den Abdrucklöffel gedrückt. 



   Mittels nassem Finger wird die Oberfläche glattgestrichen und anschliessend der Abdruck im Mund ge- nommen. 



   Das Material für sich als notwendig erweisende Korrekturen wird gleichfalls pastenartig aus der er- wärmten Tube gedruckt und mittels nassem Finger mit dem bereits am Abdrucklöffel befindlichen Mate- rial glattgestrichen. Mit dem erfindungsgemässen Material wird es möglich, von dem ersten Abdruck auf- bauend einen einwandfreien Funktionsabdruck, bei dem alle Funktionen des Mundes am Abdruckmate- rial abgezeichnet sind, herzustellen und an Hand dessen eine durchschnittlich bis sehr gut saugende
Zahnprothese zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Korrektionsfähige Funktions-Abdruckmasse auf Harzbasis für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass sie folgende Bestandteile enthält : EMI2.2 <tb> <tb> höchstens <SEP> 350 <SEP> Gew.-Telle <SEP> Kolophonlum <SEP> <tb> 350 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Mastix <tb> 40 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Bienenwachs <SEP> <tb> 100 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Hartparaffin <SEP> <tb> 40 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Vaseline <tb> 30 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Paraffinöl <SEP> <tb> 180 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Lithopone <SEP> Rotsiegel <tb> 80 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Talkum <SEP> <tb> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Silikon <SEP> <tb>
AT361064A 1964-04-23 1964-04-23 Korrektionsfähige Funktions-Abdruckmasse für zahnärztliche Zwecke AT246909B (de)

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