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Feuerfester, basischer oder neutraler Stein für Industrieöfen
Den Gegenstand des Stammpatentes Nr. 238621 bildet ein feuerfester, basischer oder neutraler Stein für Industrieöfen, der an mindestens zwei Seitenflächen, vorzugsweise an drei benachbarten Seitenflächen,
Platten aus oxydierbarem Metall aufweist, wobei die Platten als drucknachgiebige Distanzelemente aus- gebildet sind, indem sie mit Versteifungsrippen versehen bzw. wellblechartig geformt und nach der Ent- nahme des Steines aus der Pressform auf diesen aufgebracht sind. Bei einer Ausführungsform dieses Steines ist auf einer Seitenfläche eine ebene, vorzugsweise mitverpresste Metallplatte angeordnet.
Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung des Steines nach dem Stammpatent Nr. 238621, die darin besteht, dass die auf der einen Seitenfläche angeordnete ebene Metallplatte U-Schenkel auf- weist, die sich über Teile der beiden anliegenden Seitenflächen erstrecken, und dass die von einer insbe- sondere U-förmigen Metallplatte gebildeten Distanzelemente an den U-Schenkeln dieser ebenen Metall- platte befestigt, vorzugsweise angeschweisst, sind.
Bei dieser Ausbildung ergibt sich der Vorteil, dass die Distanzelemente an den U-Schenkeln der ebe- nen Metallplatte besonders einfach und sicher befestigt werden können ; so können z. B. im Falle eines
U-förmigen Distanzelementes die Schenkel desselben an den U-Schenkeln der ebenen Metallplatte auf solche Weise fixiert werden, dass sie nicht mehr bewegt oder gegebenenfalls sogar abgespreizt werden können.
Ebenso wie bei den Steinen gemäss dem Stammpatent Nr. 238621 genügt es auch bei der weiteren Ausbildung, wenn die Distanzelemente auf jeder Seitenfläche nur einige, z. B. zwei oder drei Rippen bzw. Erhöhungen aufweisen. Ferner können auch gemäss dieser Ausbildung die Rippen bzw. Erhöhungen am heissen Steinende bzw. gegen dieses zu vorzugsweise höher als gegen das kalte Steinende zu sein.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in perspektivischer Darstellung zwei gemäss der Erfindung ausgebildete feuerfeste Steine, die an drei Seitenflächen Platten aus oxydierbarem Metall aufweisen, die quer zur Längsrichtung bzw. in der Längsrichtung des Steines verlaufende, wellblechartig ausgebildete Versteifungsrippen haben, und die Fig. 3, 4 und 5 zeigen den Stein nach Fig. 2 bzw. zwei weitere Ausfuhrungsformen des erfindungsgemässen Steines in je einer Ansicht gegen das Stirnende des Steines.
Gemäss der Erfindung ist der feuerfeste Stein 10 an der einen breiten Seitenfläche 28 mit einer ebenen, vorzugsweise mitverpressten, U-förmig abgewinkelten Platte 30 aus oxydierbarem Metall bedeckt, deren U-Schenkel 32 an den anschliessenden Randteilen der schmalen Seitenflächen 12 bzw. 13 des Steines anliegen.
Die zweite breite Seitenfläche 11 und die beiden schmalen Seitenflächen 12 und 13 des Steines 10 sind mit einervorzugsweise aus einemStück bestehenden Platte 17,18, 19 aus oxydierbarem Metall bedeckt, die am Stein nach seiner Entnahme aus der Pressform aufgebracht wird und ein Distanzelement darstellt. Die Plattenteile 17 und 19, die U-Schenkel bilden, sind an ihren freien Längsrändern mit den U-Schenkeln 32 der Platte 30 fest verbunden, vorzugsweise verschweisst, wodurch ein fe-
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demdes Abspreizen der U-Schenkel 17 und 19 des Distanzelementes von der Steinmasse zuverlässig verhindert wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. l verlaufen die wellblechartig geformten Versteifungsrippen 20 der Platte 17, 18, 19 quer zur Längsrichtung des Steines. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführung- beispiel ist die Platte 17,18, 19 in Längsrichtung des Steines gewellt, wie dies auch aus Fig. 3 er- kennbar ist, die den in Fig. 2 dargestellten Stein in Ansicht gegen die Stirnseite zeigt. Das gleiche gilt für die Fig. und S. Die Breite der erhabenen Flächen 21 der Rippen 20 kann dabei grösser sein als die Breite der an der Steinfläche anliegenden Vertiefungen 23.
Bei den in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen sind im feuerfesten Steinmaterial in Längsrichtung des Steines angeordnete Innenplatten eingebettet. Bei diesen Steinen können selbstverständlich die an drei Seitenflächen des Steines anliegenden, als Distanzelement ausgebildeten Platten wie beim Stein gemäss Fig. 1 quer zur Längsrichtung des Steines gewellt sein.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist an der der ebenen Metallplatte 30 gegenüberliegenden Seitenfläche 11 des Steines eine U-förmige, mit dem Steinmaterial mitverpresste Platte 25 aus oxydierbarem Metall angeordnet, deren U-Schenkel 26 in. feuerfesten Steinmaterial 27 eingebettet sind.
DerandieserSeitenfläche 11 anliegende Abschnitt 18 der die Versteifungsrippen aufweisenden Platte 17, 18,19 kann zusätzlich, z. B. durch Punktschweissung oder mit Hilfe von Dornen oder Nieten, mit dem Basisteil der U-förmig abgewinkelten Metallplatte 25 verbunden sein, doch ist dies keineswegs erforderlich..
Bei dem gemäss Fig. 5 ausgebildeten Stein weist die ebene Metallplatte 30 zwei in Längsrichtung des Steines verlaufende Innenplatten 29 auf, die im Abstand voneinander und von den U-Schenkeln 32 der Platte 30 angeordnet sind. Diese Innenplatten 29 liegen zweckmässig eingefluchtet mit den U-Schenkeln 26 der Platte 25 im feuerfesten Steinmaterial 27 eingebettet. Zwischen den Schenkeln 26 der Platte 25 und den Innenplatten 29 der ebenen Platte 30 bleiben schmale Stege 31 aus feuerfestem Material stehen, die durch die gegenüberliegenden Ränder der Schenkel 26 und der Innenplatten 29 begrenzt sind.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ; diese können vielmehr in Einzelheiten noch verschiedenartig abgewandelt werden. So können z. B. statt einer einstückig aus drei Abschnitten 17,18, 19 bestehenden, mit Versteifungsrippen versehenen ebenen Platte zwei entspre- chend gewellte L-förmig abgewinkeltePlatten am Stein angeordnet und mit ihren an den beiden U-Schenkeln 32 der abgewinkelten Platte 30 anliegenden Randteilen mit diesen Schenkeln verbunden werden.
Die Wellung der Platten 17,18, 19 kann zweckmässig mit relativ breiter Wellenteilung ausgebildet sein, wobeiin gleicher Weise wie bei derAusführung nach demStammpatent die Breite der Erhöhungen bzw. erhabenen Flächen 21 der Versteifungsrippen 20 bildenden Wellung etwas grösser als die Breite der Ver-
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umeinsattesAnliegenbenachbarterSteine aneinanderundein Verhän-verhindern. Statt der Innenplatten 29 könnte an der ebenen Metallplatte 30 auch eine in der gleichen Wei- se wie die U-förmig abgewinkelte Platte 25 ausgebildete Platte befestigt, z. B. angeschweisst oder an- genietet sein, deren Schenkel die Stelle der Innenplatten 29 einnehmen.
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