<Desc/Clms Page number 1>
Projektionsobjektiv mit kontinuierlich veränderlicher Brennweite
Die Erfindung bezieht sich auf ein aus drei Gliedern bestehendes Projektionsobjektiv mit kontinuierlich veränderlicher Brennweite gemäss dem Stammpatent Nr. 236138, bei welchem-von vorne gezähltdas erste Glied feststehend mit negativer Brechkraft, das mittlere Glied, längs der optischen Achse verschiebbar, mit positiver Brechkraft und das hintere Glied feststehend mit positiver Brechkraft ausgebildet ist und welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die einzelnen Glieder nachstehende Bedingungen erfüllen :
EMI1.1
wo f, die Brennweite des vorderen Gliedes, fi die Brennweite des mittleren, verschiebbaren Glie- und fm die Brennweite des hinteren Gliedes bedeutet.
Die Anwendung der Konstruktion eines Projektionsobjektivs gemäss dem erwähnten österr. Patent ist angesichts seines einfachen Baues und seiner verhältnismässig kleinen Anzahl von Gliedern bei den Licht- stärkewerten von f 1 : 1, 5 und im Bereiche der Brennweitenveränderung bis zum Verhältnis 1 : 1, 7 zweckdienlich.
Zur Zeit werden aber oft auf die Projektionsobjektive mit kontinuierlich veränderlicher Brennweite höhere Anforderungen gestellt, d. h. die Lichtstärkeerhöhung über den Wert fl : 1, 5 und dieVergrösse- rung des Bereiches der Brennweitenveränderung. im Verhältnis von mindestens 1 : 2.
Die Erfüllung dieser Anforderungen wird bei dem eingangs näher bezeichneten aus drei Gliedern be- stehenden Projektionsobjektiv mit kontinuierlich veränderlicher Brennweite gemäss dem Stammpatent
Nr. 236138 erfindungsgemäss dadurch ermöglicht, dass das erste streuende Glied durch eine verkitte- te Sammellinse und durch eine auf sie folgende freistehende Streulinse gebildet wird, wobei die ver- kittete Sammellinse des ersten streuenden Gliedes aus einer Sammellinse und einer Streulinse besteht.
Zweckmässigerweise ist dabei das mittlere verschiebbare Glied durch eine freistehende Sammellin- se und durch eine nachfolgende verkittete Sammellinse gebildet, wobei die verkittete Sammellinse des mittleren verschiebbaren Gliedes aus einer Streulinse und einer Sammellinse besteht. Die Brechungsindex- differenz für die Spektrallinie der Sammellinse und der Streulinse der verkitteten Sammellinse des ersten
<Desc/Clms Page number 2>
streuenden Gliedes ist gleich oder grösser als 0, 13 und die Brechungsindexdifferenz für die Spektrallinie der Streulinse und der Sammellinse der verkitteten Sammellinse des mittleren verschiebbaren Gliedes ist gleich oder grösser als 0, 13.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Projektionsobjektivs wird in der Zeichnung veranschaulicht. Das optische System des Projektionsobjektivs besteht aus dem Glied I, welches unbeweglicht ist, aus dem mittleren Glied II, welches verschiebbar ist und aus dem hinteren Glied III, welches unbeweglich ist.
Das vordere optische Glied wird durch drei Linsen 1, 2, 3 gebildet, wobei die Lin-
EMI2.1
die filmseitige Schnittweite, F die Lage des Brennpunktes, o die Achse des optischen Systems, a den Aperturstrahlengang für die Feldmitte bei der Lichtstärke 1 : 1, 3 (die Richtung des Strahlenganges wird mit Pfeilen dargestellt), r1 - r18 die Krümmungshalbmesser der einzelnen Linsen (in Millimetern gemessen), d1 - d10 die Linsendicken (in Millimetern an der optischen Achse gemessen), 1,-17 die Luftabstände zwischen den einzeInenLinsen (in Millimetern an der optischen Achse gemessen), I das vordere unbewegliche Systemglied, II das mittlere verschiebbare Systemglied, in das hintere unbewegliche Systemglied.
Die im Ausführungsbeispiel der Erfindung angeführten Konstruktionsangaben werden in der nachstehenden Tabelle angeführt :
EMI2.2
<tb>
<tb> d, <SEP> I <SEP> nd <SEP> V <SEP>
<tb> r <SEP> = <SEP> 86,57+ <SEP> dol <SEP> = <SEP> 15, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 75520- <SEP> 27, <SEP> 5 <SEP>
<tb> r2 <SEP> = <SEP> 71,49- <SEP> d2 <SEP> = <SEP> 3,5 <SEP> 1,62364 <SEP> 36,7
<tb> ra <SEP> = <SEP> 71, <SEP> 49+ <SEP> 1 <SEP> = <SEP> 9, <SEP> 0 <SEP>
<tb> r4 <SEP> = <SEP> 71,49- <SEP> d3 <SEP> = <SEP> 2,5 <SEP> 1,62364 <SEP> 36,7
<tb> r5 <SEP> = <SEP> 250,74+ <SEP> 12 <SEP> = <SEP> 1-54
<tb> r6 <SEP> = <SEP> 154,88+ <SEP> d4 <SEP> = <SEP> 8,0 <SEP> 1,62280 <SEP> 56,9
<tb> r7 <SEP> = <SEP> 154,88- <SEP> 13 <SEP> = <SEP> 0,2
<tb> ri <SEP> = <SEP> 107, <SEP> 5 <SEP> + <SEP> ds <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 75520 <SEP> 27, <SEP> 5 <SEP>
<tb> r9 <SEP> = <SEP> 38,
<SEP> 0 <SEP> + <SEP> d6 <SEP> = <SEP> 15,0 <SEP> 1,62280 <SEP> 56,9
<tb> r10 <SEP> = <SEP> 271,2 <SEP> - <SEP> l4 <SEP> = <SEP> 54-1
<tb> r11 <SEP> = <SEP> 37,7 <SEP> + <SEP> d7 <SEP> = <SEP> 6,7 <SEP> 1,62230 <SEP> 53,1
<tb> r12 <SEP> = <SEP> 167,2 <SEP> + <SEP> l5 <SEP> = <SEP> 3,3
<tb> r <SEP> = <SEP> 90, <SEP> 0- <SEP> du <SEP> = <SEP> 9,0 <SEP> 1, <SEP> 68893 <SEP> 31, <SEP> 1 <SEP>
<tb> r14 <SEP> = <SEP> 30,0 <SEP> + <SEP> l6 <SEP> = <SEP> 10,0
<tb> ris= <SEP> 60, <SEP> 0+-d9= <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 1,62041 <SEP> 60,3
<tb> ri6 <SEP> = <SEP> 72,0- <SEP> l7 <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 0
<tb> r17 <SEP> = <SEP> 52,75 <SEP> + <SEP> d10 <SEP> = <SEP> 10,5 <SEP> 1,62041 <SEP> 60,3
<tb> rifs= <SEP> 90, <SEP> 0- <SEP>
<tb>
EMI2.3
die Vorführung von 16 mm Filmen zweckdienlich und sein besonderer Vorteil besteht in einem grösseren Bereich der Brennweitenveränderung,
welcher durch das Verhältnis 1 : 2 unter gleichzeitiger Erhöhung der Lichtstärke über den Wert f l : l, 5 gegeben wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.