AT244445B - Prüfgerät für Isolieröl unter Anwendung einer mechanischen Ölbewegung - Google Patents
Prüfgerät für Isolieröl unter Anwendung einer mechanischen ÖlbewegungInfo
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Description
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Prüfgerät für Isolieröl unter Anwendung einer mechanischen Ölbewegung
EMI1.1
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bindende Gerade bildet eine Sehne des Schaftes 1. Die Drehrichtung des Verdrängers 4 und die Strömungsrichtung des Öles sind durch Pfeile angedeutet.
Der Schaft, die Antriebswelle und der Verdränger sind aus Isoliermaterial gefertigt, dessen Dielektrizitätskonstante gleich oder mindestens ähnlich ist derjenigen des zu prüfenden Öles, um damit den Feldlinienverlauf des elektrischen, hochgespannten Feldes so wenig wie möglich zu beeinflussen.
Die Lage der Pumpe innerhalb des Prüfgerätes und in bezug auf die Funkenstrecke ist aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen. Der aus Isolierstoff bestehende Halter 8 trägt die Kalotten 9, 10 der Funkenstrecke.
Der Abstand der Kalotten ist veränderbar. Die Funkenstrecke liegt in der Wanne 7, die das zu prüfende Isolieröl aufnimmt. Um die Achse des Zapfens 11 ist die Pumpe schwenkbar, u. zw. liegt die Druck- öffnung in der zur Funkenstreckenachse 12 senkrecht liegenden Mittelebene.
Das Prüfgerätselbst ist der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Es besteht ausser der Funkenstrecke und der Ölwanne im wesentlichen aus einem die Prüfspannung erzeugenden Regeltransformator und den entsprechenden Messgeräten sowie aus einer Ölwanne 5. Funkenstreckenhalter 8 und Pumpe abdeckenden, mit einem Fenster ausgestatteten Haube.
Das zu prüfende Öl wird in die Wanne 7 gegeben und die Haube des Prüfgerätes geschlossen. Mittels eines Hebelmechanismus ist die Pumpe um den Zapfen 11 schwenkbar und in die in Fig. 4 gezeigte Lage gebracht. Die Prüfspannung wird nun an der Funkenstrecke so lange hochgetrieben, bis die Spannung das Öl durchschlägt. Durch die Funkenentladung bilden sich im Bereich der Durchschlag- bzw. Überschlagzone Gasbläschen und Verbrennungsrückstände im Öl. Der Pumpenschaft 1 wird nun von aussen geschwenkt.
Durch die Schwenkbewegung wird ein Kontakt geschlossen, über den der Pumpenmotor an Spannung gelegt wird. So wird nun die laufende pumpe in den Bereich der Funkenstrecke hineingeschwenkt (strichliert in Fig. 4 eingetragen) und das angesaugte, nicht von Bläschen und Verbrennungsrückständen durchsetzte Öl in die Durchschlagzone gedrückt und so mit frischem Öl beschickt. Nach einer kurzen Zeit wird der Pumpenschaft in seine Ursprungslage zurückgeschwenkt, wobei der Motor abgeschaltet wird. Das Prüfgerät ist nun für die neue Prüfung bereit.
Durch den erfindungsgemässen Vorschlag ist es nun möglich geworden, gerade in jenen Bereich des zu prüfenden Öles einzugreifen und diesen mit einer relativ grossen Menge frischen Öles zu beschicken, der beim Funkenüberschlag bzw. Durchschlag durch Bläschenbildung und durch Verbrennungsrückstände verunreinigt ist, so dass Messergebnisse kleiner Streuung erhalten werden können.
Selbstverständlich ist es möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, die Pumpe durch eine biegsame Welle oder eine Gelenkwelle anzutreiben.
Wesentlich ist stets, dass die Pumpe im Bereich der Eintauchtiefe ein möglichst glattes Gehäuse besitzt, damit sie leicht gereinigt werden kann, da bezüglich des Reinheitsgrades hohe Anforderungen bei Ölprüfgeräten zu berücksichtigen sind.
EMI2.1
der ja in der Regel der Durch-bzw. Überschlag erfolgt.
Nach der oben beschriebenen Ausführung wurde das Öl aus dem Überschlagbereich durch das aus der Drucköffnung strömende Öl herausgespült oder gedrückt. Es liegt aber im Rahmen der Erfindung, dieses Öl abzusaugen, d. h. in den Überschlagbereich wird die Saugöffnung der Pumpe geführt.
Als weiteres Ausführungsbeispiel wäre jener Fall zu erwähnen, bei dem die Druck- bzw. Saugöffnung direkt in der Kalotte der Kugelfunkenstrecke liegt, also einen Teil der Kalotte selbst bildet.
Im Hinblick auf eine homogene Verteilung des elektrischen Feldes ist es vorteilhaft, in der entsprechenden Kalotte mehrere dünne Kanäle siebartig vorzusehen, so dass im Falle des Betriebes der Pumpe ein Ölstrahlbüschel aus der Oberfläche der Kalotte dringt. Wird der Druck der Pumpe so hoch gewählt, dass dieses Strahlbüschel von der gegenüberliegenden Kalotte abgelenkt wird, dann wird diese Kalotte nach jedem Überschlag gereinigt. Sind die genannten Kanäle in jeder der beiden Kalotten der Funkenstrecke vorgesehen und ist darüber hinaus in der Pumpenleitung eine Umschaltvorrichtung eingebaut, die sich nach jeder Spülung umschaltet, so werden die Kalottenoberflächen wechselweise gereinigt.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Prüfgerät für Isolieröl für elektrische Geräte und Maschinen unter Anwendung einer mechanischen EMI2.2 vorgesehen ist, bei dem die Mündung der Druck- oder Saugöffnung (6 bzw. 5) der Pumpe in deren Betriebszustand im Bereich der Überschlag- bzw. Durchschlagzone der Funkenstrecke liegt oder auf diesen <Desc/Clms Page number 3> Bereich hin gerichtet ist.2. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpenaggregat im wesentlichen eine an sich bekannte stabförmige Kapselpumpe ist an deren einem Ende der Antriebsmotor (2) und an deren anderem Ende der als Zahnrad ausgebildete Verdränger (4) liegt, wobei das Pumpengehäuse einen runden Querschnitt und eine glatte Oberfläche aufweist.3. Prüfgerätnach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austritts- oder Drucköff- nung (6) der Pumpe kleiner ist als die Eintritts-oder Saugöffnung (5). EMI3.1 Pumpe zur GäDze aus Isoliermaterial gefertigt ist, dessen Dielektrizitätskonstante gleich od. ähnl. ist der des zu prüfenden Isolieröles.6. Prüfgerätnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- bzw. Saugöffnung (6 bzw. 5) des Pumpenaggregats in der Oberfläche einer der Kalotten (9 bzw. 10) der Funkenstrecke mündet.7. Prüfgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Kalotte (9 bzw. 10) mehrere Mündungen siebartig vorgesehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19646600385 DE6600385U (de) | 1964-12-10 | 1964-12-08 | Pruefgeraet fuer isolieroel. |
| AT991463A AT244445B (de) | 1964-12-10 | 1964-12-10 | Prüfgerät für Isolieröl unter Anwendung einer mechanischen Ölbewegung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT991463A AT244445B (de) | 1964-12-10 | 1964-12-10 | Prüfgerät für Isolieröl unter Anwendung einer mechanischen Ölbewegung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT244445B true AT244445B (de) | 1966-01-10 |
Family
ID=3618420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT991463A AT244445B (de) | 1964-12-10 | 1964-12-10 | Prüfgerät für Isolieröl unter Anwendung einer mechanischen Ölbewegung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT244445B (de) |
| DE (1) | DE6600385U (de) |
-
1964
- 1964-12-08 DE DE19646600385 patent/DE6600385U/de not_active Expired
- 1964-12-10 AT AT991463A patent/AT244445B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE6600385U (de) | 1969-01-16 |
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