AT244256B - Maschine zum Entwässern von Sand und sich ähnlich verhaltendem Naßgut - Google Patents

Maschine zum Entwässern von Sand und sich ähnlich verhaltendem Naßgut

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AT244256B
AT244256B AT734264A AT734264A AT244256B AT 244256 B AT244256 B AT 244256B AT 734264 A AT734264 A AT 734264A AT 734264 A AT734264 A AT 734264A AT 244256 B AT244256 B AT 244256B
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Austria
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trough
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wet material
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vibrations
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AT734264A
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English (en)
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Ludwig Binder & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens

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  • Jigging Conveyors (AREA)

Description


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Die Erfindung betrifft eine Maschine mit einem vom Nassgut zu durchlaufenden, mit einem Schwingungserzeuger gekuppelten, schwingfähig gelagerten Trog, dessen Austragöffnung tiefer als die Aufgabe- öffnung liegt und mit einem tiefsten Bereich, der tiefer liegt als die Austragöffnung und wobei die Trogwandung mindestens bereichsweise gelocht ist. 



   Die Wirkung von Maschinen dieser Art beruht darauf, dass dem Trog, der etwa L-förmig ist und von oben beschickt wird, Schwingungen erteilt werden, die bewirken, dass   das Nassgut   einerseits entwässert und anderseits vorwärts gefördert wird. Die in dem Fördergut enthaltene Flüssigkeit, die nicht unbedingt Wasser sein muss, tritt durch Öffnungen der Trogwand aus. Die Schwingbewegungen werden dem Trog durch rotierende Unwuchten erteilt, die in einer horizontalen Schwerachse des Troges auf diesen wirken, mit dem Ergebnis, dass jeder Punkt des Troges gleiche Schwingbewegungen ausführt, die in der Regel Kreisoder Ellipsenbahnen folgen. 



   Der Fördervorgang beruht bei solchen Maschinen wesentlich darauf, dass zwischen dem   Einlassquer -   schnitt und   der Auslasskante des Troges ein Höhenunterschied   besteht. Das nasse Fördergut verhält sich alsdann in dem Trog ähnlich einer Flüssigkeitssäule, d. h., dass das Auslassniveau des Troges gewissermassen unter hydrostatischem, richtiger pseudohydrostatischem Überdruck steht. Obgleich nun die Entwässerungswirkung solcher Maschinen an sich gut ist, lässt doch die Förderwirkung zu wünschen übrig, d. h. man sucht nach einer Möglichkeit, den Durchsatz der Maschine zu erhöhen, ohne die Trocknungswirkung zu vermindern. 



   Es ist gefunden worden, dass der nicht ganz zufriedenstellende Durchsatz dieser bekannten Trockner darauf zurückzuführen ist, dass die in jedem Bereich des Troges auftretenden gleichen Schwingbewegungen die Förderung, die im allgemeinen unter der Wirkung der schwerkraft vor sich gehen muss,   d. h.   den Durchsatz beeinträchtigen, weil diese Schwingungen auch im Aufgabebereich des Troges auftreten.

   Erfindungsgemäss wird dies nun bei einer Maschine der eingangs genannten Art dadurch behoben, dass die Schwerpunktlage des Troges unter Berücksichtigung seiner Füllung mit Nassgut hinsichtlich jenes Bereiches, in welchem der Trog zur Schwingung angestossen wird, derart gewählt ist, dass der Trog im Aufgabebereich vorwiegend eine Horizontalschwingung ausführt, im   Entwässerungs- und Entnahmebereich jedoch Schwin-   gungen, die eine ausgeprägte Vertikalkomponente haben und die kreisförmige oder elliptische Bewegungen   sind.

   -'Man kann   diesen Gedanken praktisch beispielsweise so verwirklichen, dass man an dem Trog Zusatzmassen vorsieht, die den Schwingungsvorgang beeinflussen und die sich in einer solchen Anordnung auf dem Trog befinden, dass der gefüllte Trog, bei Entfernung dieser Zusatzmassen, in an sich bekannter Weise, im wesentlichen in allen seinen Bereichen gleiche, etwa kreis- oder ellipsenförmige Schwingungen ausführt. Im allgemeinen kommt es darauf an, in den Bereichen des Durchlasskanals, als welchen man den Trog auffassen kann, in denen die flüssige von der festen Phase getrennt werden soll, dem Nassgut eine vorwiegend waagrechte Bewegung zu erteilen, weil diese zur Ausbildung jener   Flüssigkeitsschichten   führt, die sich neben der Trogwand ausbildet und die, durch die Trogwanddurchbrechungen, nach aussen abgeführt werden.

   Es sind dies vornehmlich die oberen Trogbereiche mit lotrechter oder fast lotrechter Wand. Mit fortschreitender Trocknung des Gutes können diesem mehr Schwingbewegungen erteilt werden, die für die Austragung des trockenen Produktes gebraucht werden und die vertikale Bewegungskomponenten schon in ausgeprägterer Form enthalten und mehr im unteren Teil des Trogkanals vorhanden sein sollen. 



   Durch entsprechende gegenseitige Distanzierung des Schwerpunktes des schwingenden vollen Troges und jenes   Trogboreiches,   in dem der Trog zum Schwingen angestossen wird, lässt sich nun die Art der Un- 

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 gleichheit der in den einzelnen Trogabschnitten auftretenden Schwingungen, einerseits sowie die Art der Verteilung dieser untereinander ungleichen   Sehwingbewegungen   über den Trog anderseits in ausreichend weiten Grenzen verändern. 



   Nimmt man den Antrieb aus dem Schwerpunkt heraus und setzt ihn an die Stelle, wo man die kreisbzw. ellipsenförmigen Schwingungen benötigt, nämlich an der Troganstossseite, ergibt sich ein zusätzlicher nicht zu unterschätzender Vorteil. Es werden viel kleinere Kräfte zur Erregung der Maschine benötigt, als bisher. Die bisher nötig gewesenen grossen Kräfte führen dazu, dass die Maschine, wenn sie aus der Ruhe in den Betriebszustand, oder aus diesem in den Ruhezustand gebracht wird, die kritischen Drehzahlbereiche in einer Weise durchfährt, dass es zu überaus starken Erschütterungen der ganzen Maschine und des Bodens, auf dem sie steht, kommt.

   Da nach der Erfindung der Angriffspunkt der die Schwingungen hervorrufenden Kraft ausserhalb des Schwerpunktes gelegen ist, sind zum Anfahren erheblich geringere Kräfte nötig als bisher, was beim Durcheilen des kritischen Drehzahlbereiches auch erheblich geringere Erschütterungen nach sich zieht. 



   Die Erfindung kann auch bei schon   vorhandenen. Entwässerungsmaschinen   der eingangs genannten Art angewendet werden, indem man den schwingenden Trog einer solchen Maschine nachträglich mit Zusatzmassen versieht, die eine Verlagerung des Gesamtschwerpunktes der schwingenden Einheit von der Stelle, an der die Schwingbewegungen in den Trog eingeleitet werden, weg bewirken. Vorteilhafter ist es natürlich, schon bei der konstruktiven Auslegung der Maschine den erfinderischen Erkenntnissen Rechnung zu tragen. 
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 Traggestell, in dem der Trog 1, an Federn 3 hängend untergebracht ist.

   Der Trog 1 besitzt eine Aufgabeöffnung la, einen tiefsten Bereich   Ib   und seitlich davon eine Austragkante lc, über die das Trockengut, nachdem die Flüssigkeit etwa von oben beginnend bis zu einer Zone Id aus dem Material durch die Schwingungen zum Austreten durch Trogwanddurchbrechungen veranlasst und in die darunter befindliche Wanne 4 gelangt ist, austritt. 



   Der Antrieb des Troges 1 erfolge durch Unwuchten 6, die an Radumfängen 7 ausgebildet sind, die auf einer den Trog durchsetzenden Welle 8 sitzen, die in bekannter Weise durch einen Elektromotor angetrieben werden möge. Unter der Voraussetzung, dass die Welle 8 durch den Schwerpunkt des einigermassen gefüllten Troges geht, liegt insoweit eine bekannte Maschine vor, in der, wie schon weiter oben erwähnt, jeder Punkt des Troges gleiche Kreis- oder Ellipsenbewegungen ausführt, die insgesamt die Schwingbewegung des Troges vorstellen.

   Um nun eine im Sinne der Erfindung gelegene Verlagerung des Schwerpunktes aus dem Anstossbereich des Troges zu erreichen, können an passender Stelle, etwa im oberen Seitenbereich des Troges Zusatzgewichte 13 vorgesehen werden, die zur Folge haben, dass der Trog in seinen oberen Bereichen im wesentlichen nur mehr waagrecht hin- und herschwingt und nur in seinen unteren Bereichen eine Kreis- oder Ellipsenschwingung ausführt. Dasselbe Resultat lässt sich natürlich erzielen, wenn man die Einleitung der Schwingungen, d. h. den Bereich in dem der Trog zum Schwingen angestossen wird, von dem gezeichneten Bereich weg verlegt (14, Fig. 3), wie auch Kombinationen beider Massnahmen (Anbringung von Zusatzmassen am Trog und exzentrischer Anstoss desselben) möglich ist. Es wird am besten durch Versuche ermittelt, welche dieser Methoden und in welchem Ausmasse angewendet werden.

   Das Ergebnis ist, dass die höheren Schichten an Nassgut, die mit zunehmender Höhe der betrachteten Bereiche mehr und mehr waagrecht schwingen und demnach ihr Gewicht auf das darunter befindliche Gut voll im Sinne einer Vergrösserung des Durchsatzes zur Geltung bringen, d. h. der pseudohydrostatische Überdruck voll wirksam bleibt. 



   Es versteht sich, dass die dargestellte Bauweise einer Maschine der hier interessierenden Art in vieler Hinsicht Änderungen zugänglich ist, ohne dass damit der Erfindungsgedanke verlassen wird. Es gilt dies auch für die Ausbildung des Schwingungserzeugers, für den die einschlägige Technik zahlreiche Beispiele kennt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Entwässern von Sand und sich ähnlich verhaltendem Nassgut, mit einem vom Nassgut zu durchlaufenden, mit einem Schwingungserzeuger gekuppelten. schwingfähig gelagerten Trog, dessen Austragöffnung tiefer als die Aufgabeöffnung liegt und mit einem tiefsten Bereich, der tiefer liegt als die Austragöffnung, und wobei die Trogwandung mindestens bereichsweise gelocht ist, dadurch ge- ke nn ze ich ne t, dass die Schwerpunktlage des Troges (1) unter Berücksichtigung seiner Füllung mit <Desc/Clms Page number 3> Nassgut hinsichtlich'jenes Bereiches, in welchem der Trog zur Schwingung angestossen wird, derart gewählt ist, dass der Trog im Aufgabebereich (la) vorwiegend eine Horizontalschwingung ausführt,
    im Ent- wässerungs-und Entnahmebereich (lc) jedoch Schwingungen, die eine ausgeprägte Vertikalkomponente haben und die kreisförmige oder elliptische Bewegungen sind.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Trog (1) Zusatzmassen (13) vorgesehen sind, die den Schwingungsvorgang beeinflussen und die sich in einer solchen Anordnung auf dem Trog befinden, dass der gefüllte Trog, bei Entfernung dieser Zusatzmassen, im wesentlichen in allen seinen Bereichen in an sich bekannter Weise gleiche, etwa kreis- oder ellipsenförmige Schwingungen ausführt.
AT734264A 1964-08-25 1964-08-25 Maschine zum Entwässern von Sand und sich ähnlich verhaltendem Naßgut AT244256B (de)

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