AT244204B - Verfahren zur Herstellung von Platten oder Belägen für Gegenstände - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Platten oder Belägen für Gegenstände

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AT244204B
AT244204B AT701963A AT701963A AT244204B AT 244204 B AT244204 B AT 244204B AT 701963 A AT701963 A AT 701963A AT 701963 A AT701963 A AT 701963A AT 244204 B AT244204 B AT 244204B
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AT
Austria
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sep
plate
mass
binder
minerals
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Application number
AT701963A
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English (en)
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Hans Anfinset
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Hans Anfinset
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/10Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C04B26/18Polyesters; Polycarbonates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00241Physical properties of the materials not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00413Materials having an inhomogeneous concentration of ingredients or irregular properties in different layers

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Platten oder Belägen für Gegenstände 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aufgeschleudert und das Bindemittel gehärtet worden ist, kann die Oberfläche zweckmässig geschrubbt werden,   u. zw. wieder   mit steifen Bürsten, wodurch jene Mineralkörner, die nicht gut festgeklebt wurden, abgeschrubbt werden ; dadurch wird erreicht, dass die Oberfläche mit Mineralbelag sehr hart und wider-   standsfähig-z. B.   gegenüber   Klimaänderungen - wird.   



   Zur Erzielung eines Mosaikmusters in der Platte bzw. dem Belag kann zweckmässig ein Kunststoffgeflecht von erwünschter Farbe vor dem Härten der Masse in diese hineingepresst werden. 



    Als Bindemittel kannzweckmässig einPolyester des imHandel unterdemNamen Polylite 8 000, 8 001    oder I. B. bekannten Typs u. ähnl. verwendet werden, und als Härtemittel werden bekannte Stoffe wie z. B. Kobaltnaphthenat und Methyläthylketonperoxyd benützt. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäss der Erfindung besteht beispielsweise das Bindemittel mit den feinverteilten Mineralien, welche Masse zuerst auf den Gegenstand aufgetragen oder in die 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 0,5 <SEP> kg <SEP> Polyester <SEP> vom <SEP> Typ <SEP> Polylite <SEP> 8 <SEP> 000, <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> kg <SEP> Polyester <SEP> vom <SEP> Typ <SEP> Polylite <SEP> I. <SEP> B.,
<tb> 2, <SEP> 0 <SEP> kg <SEP> scharfkörniger <SEP> Quarz <SEP> der <SEP> Korngrösse <SEP> 0 <SEP> - <SEP> 3 <SEP> mm,
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> kg <SEP> Mikrodoltalg,
<tb> 0, <SEP> 020 <SEP> kg <SEP> Pigment, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Chromoxyd <SEP> grün,
<tb> 0, <SEP> 010 <SEP> kg <SEP> Kobaltnaphthenat,
<tb> 0, <SEP> 020 <SEP> kg <SEP> Methyläthylketonperoxyd.
<tb> 
 



   Je nach der Wahl des Pigmentes kann die Masse die erwünschte Farbe bekommen. 



   Die oben genannten Komponenten werden während einiger Minuten in einem Mischer gewöhnlicher Art vermischt. 



     Die Bindemittelmasse   mit den feinverteilten Mineralien wird danach In die Form gefüllt oder auf die zu belegende Platte oder den zu belegenden Gegenstand aufgetragen,   u. zw.   zweckmässig mit   steinen   Bürsten, vorzugsweise mit Stahlbürsten oder mechanisch rotierenden Stahlbürsten, unmittelbar nachdem die Masse fertiggemischt ist. Darauf werden die grobkörnigen Mineralien in solcher Menge aufgeschleudert, dass die Form gefüllt oder dass die Oberfläche ganz gedeckt wird, und nachdem die Masse gehärtet worden ist, wird der Überschuss abgegossen und die Oberfläche wird wieder mit einer steifen Bürste, z. B. einer Stahlbürste, geschrubbt, wodurch gleichzeitig kontrolliert werden kann, dass der Prozess zufriedenstellend funktioniert hat. 



   Man kann Bindemittel von dem jeweils erwünschten Härtegrad verwenden. Dabei sind Bindemittel, welche z. B. aus Polyestern von Typ Polylite 8 000 oder   8 001   bestehen, harte Typen, während Polyester vom Typ Polylite 0 weich und elastisch sind ; durch Mischen dieser beiden Polyestertypen kann man den erwünschten Härtegrad erhalten. 



   Die Mineralien, die auf das Bindemittelgemisch mit den feinverteilten Mineralien aufgeschleudert werden, nachdem dieses in die Form gefüllt oder auf die Platte aufgetragen worden ist, können eine Korngrösse erwünschten Ausmasses haben, z. B. bis zu etwa 30 mm. 



   Dadurch, dass die Masse auf ein Glasfasergewebe gelegt wird, so dass an den Kanten des Gewebes eine Partie freigelegt wird, die zur Befestigung der gehärteten Platte verwendet werden kann, erreicht man ein Verstärken der Rückseite der Platte mit einer Faserschicht, die zur gewünschten Überlappung über die eigentliche Platte hinaus reicht, wobei man beim Festmachen der Platte Leim und Fugenmaterial   überflüssig   macht, indem die Platten dann mit rostfreiem Material an die Unterlage angeschraubt oder gestiftet werden können, und dieses Aufmontieren ist sehr einfach, wirtschaftlich und schnell. 



   Die gegossene Platte mit Überlappung kann vorteilhaft zur Verschalung verwendet werden und bildet gleichzeitig ein Produkt mit fertiger Aussenseite, wie Säulen und Maste von verschiedenartigem Querschnitt,   z. B.   rechteckige, dreieckige, sechs-bis vieleckige und kreisrunde in Stabform. Dadurch wird erreicht, dass die eigentliche Verschalung nicht entfernt zu werden braucht, weil diese gleichzeitig wie eine Dekoration an der Säule oder dem Mast wirkt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann sowohl manuell als auch maschinell ausgeführt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Platten oder Belägen für Gegenstände, ausgehend von Mineral- <Desc/Clms Page number 3> massen und härtenden Bindemitteln, z. B. auf Polyesterbasis, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst das mit zerkleinerten Mineralien der Korngrösse 0 - 3 mm vermischte Bindemittel in eine Form gefüllt oder auf den Gegenstand aufgetragen wird, wonach grobkörnige Mineralien aufgeschleudert werden.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Bindemittel und zerkleinerten Mineralien bestehende Masse auf ein Glasfasergewebe aufgebracht wird, dessen Fläche grösser ist als die Fläche der herzustellenden Platte oder des Belages, wobei das Glasfasergewebe die Platte oder den Belag an mehreren oder allen Seiten überragt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auftragen der Bindemittelmasse auf harte Unterlagen das erste Auftragen mit steifen Bürsten vorgenommen wird. EMI3.1 zielung eines Mosaikmusters in der Platte bzw. dem Belag vor dem Härten der Masse in diese ein Kunststoffgeflecht eingepresst wird.
AT701963A 1962-09-07 1963-08-30 Verfahren zur Herstellung von Platten oder Belägen für Gegenstände AT244204B (de)

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