AT24382B - Stanzöl für keramische Zwecke. - Google Patents

Stanzöl für keramische Zwecke.

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  Stanzöl für keramische Zwecke. 



   Bei der Handformorei in der keramischen Industrie werden die Patrizen und Matrizen von Press- und Stanzmaschinen mit Rüböl bezw. allgemein mit vegetabilischen Ölen bestrichen, um die gestanzten Stücke leichter aus der Stanzform herausheben zu können. Abgesehen nun davon, dass das vegetabilische Öl hoch im Preise steht, hat die bisher zumeist angewendete Mischung von   RUböl und Solaröl   den Nachteil, dass bei den verschiedenen Stanz- und Pressarbeiten ein wechselndes Mischungsverhältnis beider Öle nötig ist. Das Ausproben des richtigen Verhältnisses bedingt jedoch viel Zeitversäumnis und hat bei unrichtiger Wahl der Ölmengen zur Folge, dass die gestanzten Stücke oft mit Graten und Unebenheiten behaftet aus der Presse kommen.

   Ausser diesen   Übelständen   macht sich auch noch der   üble   Geruch des verwendeten   Solaröies   höchst unangenehm be-   merkbar, und   überdies erfordert die Lagerung dieses leicht entzündlichen Öles in grösseren Massen besondere Vorsichtsmassregeln und   hoho Versicherungskosten.   



   Diese Schwierigkeiten. bei der Verwendung des bisher   gebräuchlichen Oles machen   den Betrieb von Stanz- und Preämaschinen in der   keramischen Industrio   in vielen Fällen geradezu unmöglich. Man hat deshalb bereits versucht, Stanzöl mit Umgehung von vegetabilischen Ölen und Solaröl herzustellen und es ist ein solches durch die deutsche Patentschrift Nr. 139264, ausgegeben den 13. Februar   1903, bekannt geworden.   Dort wird   ..

   Stearin" verwendet, a ! so   eine harte, konsistente Substanz, welche für alle Fälle die notwendige Dünnflüssigkeit des   Stanzöles ungünstig beeinflusst   ; geradezu schädlich aber für die Metallbestandteile, mit denen das Stanzöl in Berührung kommt, ist die dort vorgesehene Verwendung von zirka   30%     (20 Gewichtsteilen) #Stearinöl", einer jedes Metall   angreifenden Säure. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Stanzöl, welches kein konsistentes Fett,   kein Solaröl,   nur sehr wenig Rüböl und überwiegend mineralische Öle enthält. Das neue Stanzöl wird aus einer Mischung von   800/0   Mineralöl, welches bei einer Temperatur   von - 200 C   noch flüssig bleibt, ein spezifisches Gewicht von   0-890-0-900   hat und nahezu vollständig geruchlos ist,   7%   Oliverkernöl, 7% Rüböl und   60/0 schwerst   ent-   zündlichem   Petroleum (sogenanntem Sicherheitsöl) hergestellt. Diese Bestandteile werden   gemischt,   und es wird durch gelinde Erwärmung innige Vermengung der Bestandteile erzielt.

   Insbesondere   gegenüber ähnlichen bekannt   gewordenen Stanzölen wird durch die Zugabe des schwer entzündlichen Petroleums (Sicherheitsöl) erzielt, dass bei Verwendung dieses Stanzöles die einzelnen Stücke sich leichter und   egaler   aus der Stanzform ablösen. Das 
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