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Druckluftventil mit elektromagnetischer Betätigung des Verschlussgliedes
Die Erfindung betrifft ein Druckluftventil mit elektromagnetischer Betätigung des Verschlussgliedes, das aus einem in einem Ventilgehäuse untergebrachten pneumatischen und einem in einem Magnetspulengehäuse untergebrachten elektromagnetischen Teil besteht, der über eine Steckverbindung an eine Stromquelle anschliessbar ist.
Bekannte Ventile der hier in Frage stehenden Art besitzen in der Regel einen Klemmenkasten, der
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Klemmenkasten hat annähernd flachprismatische Gestalt und ist seitlich an das Ventilgehäuse angebaut und in der Regel mit diesem zu einem Stück vereinigt. Aus diesem Grunde nehmen solche bekannte Ventile verhältnismässig viel Raum in Anspruch. Ausserdem können sie bei eventuellen Störungen nur auf relativ umständlichem und zeitraubende'm Wege von der Leitung gelöst und an diese erneut angeschlossen werden. Infolge der oben geschilderten Umstände können die bekannten Ventile der vorgenannten Art trotz ihrer sonstigen Vorteile für manche Verwendungszwecke nicht angewendet werden. So z. B. sind sie dann nicht anwendbar, wenn die Einbauverhältnisse ungünstig liegen, wie dies in der feinmechanischen Industrie oft der Fall ist.
Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, Ventile der hier in Frage stehenden Art aus drei übereinanderliegend angeordneten und durch Verschrauben miteinander verbundenen Teilen zu bilden, wobei zwischen den in den einzelnen Partien der Bestandteile der Gesamtanordnung verlaufenden elektrischen Leitungen jeweils eine Steckverbindung vorgesehen ist. Diese Anordnungen sind jedoch verhältnismässig kompliziert. Das Ziel der. Erfindung besteht darin, hier Abhilfe zu schaffen.
Zu dem obengenannten Zweck ist gemäss der Erfindung bei dem neuen Ventil die als Teil für sich in Form einer Steckverbindung ausgebildete Anschlussverbindung an einem unter Vergrösserung der gesamten Körperhöhe bei annähernder Beibehaltung des Durchmessers an die obere Stirnfläche des Ventilgehäuses ansteckbaren Steckgehäuses untergebracht, das als flacher Zylinder mit annähernd dem gleichen Durchmesser wie das den elektromagnetischen Teil des Ventils beherbergende Magnetspulengehäuse und mit einer zentral von unten nach oben durchgehenden und die vom Ventilgehäuse kommende Abluftleitung aufnehmende Bohrung ausgebildet ist und in das elektrische Zuleitungskabel einmünden.
Das neue Ventil besitzt den wichtigen Vorteil, dass die Verbindung zwischen dem elektromagnetschen Teil des Ventils und dem Stromnetz jederzeit sozusagen in momentartiger Ausführung gelöst und wieder hergestellt werden kann, was auf die Ausführung der Anschlussverbindung als Steckverbindung zurückzuführen ist. Dadurch, dass statt des üblichen Klemmenkastens eine Steckverbindung vorgesehen ist, die an das Ventilgehäuse angesteckt werden kann, wird weniger Raum in Anspruch genommen. Die Anordnung dieser Steckverbindung an der oberen Stirnfläche des Ventilzylinder bringt darüber hinaus eine weitere Raumeinsparung mit sich, da hiebei nur die Höhe des Gesamtkörpers erhöht wird, was für die Praxis in der Regel viel besser tragbar ist und wodurch die Breite des Ventils möglichst klein gehalten werden kann.
Bei Anwendung der erfindungsgemässen Grundgedanken ergibt sich eine ausserordentlich kompakte und formschöne, einfache und leichte Konstruktion, bei der alle Teile vor Beschädigung und Verschmutzung gut geschützt untergebracht sind und die auch ausserordentlich leicht zu handhaben ist.
Infolge dieser Vorteile der erfindungsgemässen Anordnung werden für die Ventile der hier in Frage stehenden Art ganz allgemein neue Anwendungsgebiete erschlossen.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in einem senkrechten Schnitt in Teildarstellung gezeigt.
Das erfindungsgemässe Ventil besitzt einen pneumatischen Teil und einen elektromagnetischen Teil.
Der pneumatische Teil im Ventilgehäuse 4 ist hier nur in Umrissen und schematisch dargestellt.
Von den Einzelheiten ist lediglich die Abluftleitung, die von innen nach aussen führt, gezeigt. Sie besitzt einen Anschlussstutzen 3.
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häuse 6 untergebracht ist. Der elektromagnetische Teil enthält ausserdem noch eine Anschlussverbindung, die zur Herstellung der Verbindung mit der Stromquelle, die hier nicht weiter dargestellt ist, und somit zur Speisung der Spule mit Strom dient. Diese Anschlussverbindung ist erfindungsgemäss als Steckvorrichtung ausgebildet und in einem Steckgehäuse 7 untergebracht. Dieses Steckgehäuse hat die Gestalt eines flachen Zylinders, dessen Durchmesser 8 dem Durchmesser 9 des Magnetspulengehäuses entspricht, das die Magnetspule 5 beherbergt. Das Steckgehäuse besitzt eine durchgehende Boh- rung. 10. durch die die Abluftleitung 16 hindurchgeht.
Das Steckgehäuse 10 ist ausserdem seitlich mit einer radial nach aussen gehenden Hülse 11 od. dgl. versehen, durch die das elektrische Zuleitungskabel 12 hindurchgeht. Das Gehäuse selbst be- sitzt Kontakthülsen lb, die beim Aufstecken desSteckergehäuses auf die obereStirnfläche des Magnet- spulengehäuses die nach oben stehenden Kontaktstifte 14 des Magnetspulengehäuses umgreifen und so- mit die elektrische Verbindung zwischen dem elektrischen Zuleitungskabel und der Magnetspule herstellen.
Die Anordnung ist im allgemeinen so getroffen, dass das Steckgehäuse und das Magnetspulengehäuse übereinanderliegend einen Zylinder mit annähernd über seine ganze Länge gleichbleibendem Durchmesser bilden, an dessen Oberseite in deren zentralen Bereich der Anschluss für die Abluftleitung 16 vorgesehen ist und von dessen oberen Bereich aus etwa radial zum Zylinder das elektrische Zuleitungskabel und die dieses beherbergende Hülse nach aussen abgehen.
Gegenüber den bekannten vergleichbaren Anordnungen besitzt dieser durch die beiden Gehäuse gebildete Zylinder eine etwas grössere Höhe, sein Durchmesser übertrifft jedoch praktisch nicht den Durchmesser eines normalen Magnetspulengehäuses.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Druckluftventil mit elektromagnetischer Betätigung des Verschlussgliedes, das aus einem in einem Ventilgehäuse untergebrachten pneumatischen und einem in einem Magnetspulengehäuse untergebrachten elektromagnetischen Teil besteht, der über eine Steckverbindung an eine Stromquelle anschliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die als Teil für sich in Form einer Steckverbindung ausge-
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haltung des Durchmessers an die obere Stirnfläche des Ventilgehäuses ansteckbaren Steckgehäuse untergebracht ist, das als flacher Zylinder mit annähernd dem gleichen Durchmesser wie das den elektromagnetischen Teil des Ventils beherbergende Magnetspulengehäuse und mit einer zentralen,
von unten nach oben durchgehenden und die vom Ventilgehäuse kommende Abluftleitung aufnehmenden Bohrung ausgebildet ist und in das das elektrische Zuleitungskabel einmündet.