AT243154B - Einrichtung zur Beheizung von Industrieöfen, insbesondere Kammeröfen der keramischen Industrie - Google Patents

Einrichtung zur Beheizung von Industrieöfen, insbesondere Kammeröfen der keramischen Industrie

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AT243154B
AT243154B AT854762A AT854762A AT243154B AT 243154 B AT243154 B AT 243154B AT 854762 A AT854762 A AT 854762A AT 854762 A AT854762 A AT 854762A AT 243154 B AT243154 B AT 243154B
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Aton Planungs & Baugesellschaft Fuer Die Keramische Industrie Mbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Beheizung von Industrieöfen, insbesondere Kammeröfen der keramischen Industrie 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Beheizen von Kammeröfen. 



   Es ist bekannt, Kammeröfen mit Hilfe von Ölbrennern zu beheizen, die in horizontaler Richtung einspritzen. Um eine Brenntemperatur von zirka 12000 in der Brennkammer zu erreichen, muss die Kammertemperatur selbst in der Grössenordnung zwischen 1600 und 17000 liegen. 



     Bei den bekannten Kammeröfen befindet   sich zwischen Brennkammer und dem eigentlichen Ofensetzraum eine Mauer, die sogenannte Feuerwand, über die die Flamme in den oberen Teil des Ofens hinwegsteigt. 



   Durch das horizontale Einspritzen des Öles und der damit unmittelbar auf die Feuerwand gerichteten Flamme mit einer Temperatur von 1600 bis   1700    wird das die Feuerwand bildende Schamottematerial sehr bald beschädigt, so dass man gezwungen ist, diese Feuerwand mit sehr hochwertigem und damit teuerem Material aufzumauern, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass das Mauerwerk nach kurzer Zeit erneuert werden muss oder sogar während des Betriebes zusammenfällt. 



   Im Stammpatent wird vorgeschlagen, zum Zwecke der Vermeidung dieser Nachteile den Ölbrenner schräg und zwar mindestens unter einem Winkel in der Grössenordnung von zirka 300 nach oben zu richten, so dass die hohe Brenntemperatur nicht an die Feuerwand zur Einwirkung kommt, sondern oberhalb derselben Gelegenheit hat, sich sofort gleichmässig über den gasamten Ofen zu verteilen. Die Erfindung will diesen Vorschlag verbessern, indem der Brenner so angeordnet wird, dass seine Achse knapp über der Oberkante der Feuerwandung vorbei ins Innere des Brennraumes zeigt. Die den Brenner aufnehmende, gegen den Setzraum durch die Feuerwand abgetrennte Brennerkammer ist dann nicht wärmer als das Ofeninnere selbst, weil die einzelnen Ölteilchen erst etwa beim Eintritt in den Setzraum verbrennen. 



   Es ist bereits eine Einrichtung mit einem normalen Zerstäuberbrenner bekannt, der senkrecht nach oben in die Brennkammer brennt. In dieser Weise kann aber ein Impulsbrenner nicht betrieben werden, weil bei solchen Brennern auf Grund der Tatsache, dass das Öl in gewissem Umfange immer unzerstäubt bleibt, Ölmengen zurücktropfen, die bei senkrechter Anordnung des Brenners auf die Brennerdüse zurückfallen, sich dort absetzen, verkoken und schliesslich den Brenner in kürzester Zeit ausser Betrieb setzen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung. 



   Man erkennt in der Zeichnung bei 1 die Düse, die in den Düsenstein 2 eingesetzt ist. Vor der Düse ist die Brennkammer angeordnet, die gegenüber dem Setzraum mit Hilfe einer Feuerwand 3 abgeschirmt ist. 4 bezeichnet die Ofenwandung. Aus der Zeichnung erkennt man, dass die Düse unter einem solchen Winkel nach oben gerichtet ist, dass die Brennerachse über die Oberkante der Feuerwand hinweg ins Innere des Brennraumes zeigt. 



   Unter Impulsbrenner sollen im Rahmen der Erfindung Brenner verstanden werden, die das Öl in zeitlich aufeinanderfolgenden Portionen in den Brennraum einsprühen. Dabei können diese Ölportionen wenigstens teilweise unzerstäubt sein. 

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   Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Beheizung von mit mit einer Feuerwand abgeschirmten Brennkammern versehenen, im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Industrieöfen, insbesondere Kammeröfen der keramischen Industrie, durch Abbrennen von in den Ofen eingeführtem Schweröl mit Hilfe von ImpulsbrennernnachPatent230256, gekennzeichnetdurchsolcheAnordnungdesBrenners,dassdieBrennerachse über die Oberkante der Feuerwand hinweg ins Innere des Brennraumes zeigt.
AT854762A 1961-11-08 1962-10-29 Einrichtung zur Beheizung von Industrieöfen, insbesondere Kammeröfen der keramischen Industrie AT243154B (de)

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