AT242086B - Sprühgetrocknetes Produkt - Google Patents

Sprühgetrocknetes Produkt

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AT242086B
AT242086B AT695762A AT695762A AT242086B AT 242086 B AT242086 B AT 242086B AT 695762 A AT695762 A AT 695762A AT 695762 A AT695762 A AT 695762A AT 242086 B AT242086 B AT 242086B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sprühgetrocknetes Produkt 
Die Erfindung betrifft wasserlösliche bzw. in Wasser dispergierbare sprühgetrocknete Produkte mit verbesserter mechanischer Beständigkeit, insbesondere Produkte auf der Grundlage anorganischer Salze in Form sprühgetrockneter Kügelchen mit verbesserter Beständigkeit gegenüber dem Abrieb, wie er durch die Handhabung der Produkte mit verschiedenen mechanischen Vorrichtungen, wie Förderbändern, Becherwerken, beim Eintragen in und Durchlaufen von Trichtern und Behältern sowie infolge der Vibration während des Versandes auf Bahn und Strasse auftritt. 



   Die Erfindung   ermöglicht   die Verbesserung einer ganzen Reihe von sprühgetrockneten Massen, die entweder allein oder in Mischung mit andern Substanzen verwendet werden können, was von den Eigenschaften und dem beabsichtigten Verwendungszweck des Endproduktes abhängt. In erster Linie betrifft die Erfindung Massen auf der Grundlage von Salzen, wie sie vielfältig im Haushalt und in der Industrie verwendet werden und die ein oder mehrere anorganische, wasserlösliche Salze, sogenannte "Grundsalze" (builder salts), enthalten, für die die Alkaliphosphate (z. B.   Trinatrium- und   Tetranatriumphosphate und Natriumtripolyphosphat), Alkalisulfate, Alkalicarbonate und Alkalisilicate Beispiele sind.

   Aus verschiedenen Gründen ist es vorteilhaft, solche Produkte auf der Grundlage von Salzen in Form von sprühgetrockneten Teilchen in Hohlkügelchenform herzustellen, wobei das Alkalisalz den Hauptbestandteil der Kügelchen ausmacht. So kann die Zusammensetzung der Kügelchen von Massen, die zu   lOO"   aus solchen Salzen bestehen, bis zu Massen reichen, die, in Abhängigkeit von dem gewünschten Endprodukt, verhältnismässig geringe Mengen anderer Substanzen enthalten, wie oberflächenaktive Mittel, Farbstoffe, Öle und Geruchstoffe. 



   Erfindungsgemäss sind Endprodukte mit verbesserten bleichenden und desinfizierenden Eigenschaften erhältlich, bei denen eine sprühgetrocknete Grundmasse mit einer festen organischen, chlorierten Substanz vermischt wird, deren Gehalt an wirksamem Chlor so hoch ist, dass sich das Produkt in wirksamer Weise als Haushalts- und Industriebleichmittel verwenden lässt. In dieser Beziehung lassen sich irgendwelche der verschiedenen bekannten Typen von festen, chlorierten organischen Substanzen verwenden, die einen ausreichenden Gehalt an wirksamem Chlor aufweisen. 



   Bei trockenen Bleichmitteln kann die sprühgetrocknete Grundmasse eine verhältnismässig geringe Menge eines geeigneten, vorzugsweise anionischen oberflächenaktiven Mittels enthalten, damit das Produkt netzende und   schäumende   Eigenschaften aufweist. Als netzenden bzw. reinigenden Bestandteil kann die Grundmasse beliebige der vielen bekannten Seifen und oberflächenaktiven Mittel enthalten. Nach dem Stand der Technik und der tatsächlichen wirtschaftlichen Anwendung auf dem Gebiet der Haushaltsund   Industriereinigungsmittel   sind zahlreiche oberflächenaktive Substanzen bekannt, die sich in festen oder sprühgetrockneten Reinigungsmitteln verwenden lassen.

   Für eine sprühgetrocknete Grundmasse, die mit einer festen organischen, chlorierten Substanz verarbeitet werden soll, wird erfindungsgemtss vorzugsweise ein geeignetes anionisches oberflächenaktives Mittel verwendet, wie die Alkylarylsulfonate vom"Oronite"-Typ, z. B. ein Alkalidodecylbenzolsulfonat, obgleich diese Substanzen verhältnismässig kostspielig sind. Andere oberflächenaktive Mittel, wie die Fettsäuresulfate, z. B.   die Alkalilaurylsulfate,   können ebenfalls verwendet werden. 



   Die Erfindung ist auch bei Reinigungsmitteln von Vorteil, die gänzlich aus den sprühgetrockneten Kügelchen bestehen, insbesondere in bezug auf Reinigungsmittel mit niedrigerer Wirksamkeit, bei denen der Gehalt an oberflächenaktiven Mitteln etwa 20   Grew.-%   der Masse der Kügelchen nicht überschreitet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Infolge des starken Überwiegens des Gehaltes an Grundsalz, der z. B. mehr als   75%,   gewöhnlich mehr als   800/0,   betragen kann, sind die Kügelchen normalerweise einem unerwünscht hohen Abrieb ausgesetzt, der erfindungsgemäss auf ein Minimum herabgesetzt wird. Bildet das sprühgetrocknete Material den einzigen Bestandteil der Reinigungsmasse, enthalten die Kügelchen also nicht mehr als etwa 20% eines nichtionischen, kationischen oder anionischen organischen oberflächenaktiven Mittels, wobei der Rest aus Alkaligrundsalzen zusammen mit geringeren Mengen von Zusätzen, wie Farbstoffen, Aufhellern, Ölen u. dgl., besteht und wobei sämtliche Bestandteile in gleichmässiger Mischung vorliegen, wie sie aus der Sprühtrocknung einer wässerigen Lösung bzw. Aufschlämmung der Bestandteile hervorgehen. 



   Die Durchführung der Sprühtrocknung ist an sich bekannt. Das Verfahren besteht im allgemeinen darin, dass man eine wässerige Aufschlämmung zu festen Hohlkügelchen sprühtrocknet und die Kügelchen mit Hilfe von Vorrichtungen, die in ihren Einzelheiten variieren können, jedoch üblicherweise aus Förderbändern, Becherwerken und möglicherweise Mischern bestehen, sammelt und an eine Abpackstelle weiterleitet. Bei diesem Sammeln und Weiterleiten sind die Teilchen einer Vibration bzw. Bewegung unterworfen, die Abriebverluste bereits vor der Verpackung hervorruft. Während des Transportes zum Verbrauchsort sind die verpackten Produkte sodann einer weiteren Vibration ausgesetzt, wodurch zusätzliche Abriebverluste auftreten. 



   Die Beständigkeit der Kügelchen gegenüber einem Zerbröckeln durch Abrieb ist von beträchtlicher wirtschaftlicher Bedeutung, da infolge des Abriebs eine Veränderung der Schüttdichte des Produktes eintritt, einer Eigenschaft, die beim Verpacken von wesentlicher Bedeutung ist. Die Schüttdichte bestimmt die Gewichtsmenge an Material, die einer Packung mit Hilfe einer jeweils gleiche Volumina abmessenden Abpackmaschine zugeführt wird, und umgekehrt das von einer jeweils gleiche Gewichtsmengen abmessenden Maschine abgepackte Volumen.

   Unregelmässige Veränderungen der Schüttdichte haben daher eine   Über- oder Unterfüllung   der Packungen zur Folge, was in jedem Falle zu wirtschaftlichen Nachteilen für den Hersteller führt, wie Zurückweisung der Packungen bei der Qualitätskontrolle, Beanstandungen durch den Verbraucher,   Füllungen   mit zu hohem Gewicht, Überfliessen der Packungen auf der Abpackmaschine usw. 



   Es ist üblich, die Schüttdichte des Produktes durch Veränderung einer oder mehrerer der Variablen beim Betrieb des Sprühtrockners oder Filmtrockners zu regeln. Besitzt das getrocknete Produkt jedoch eine schlechte mechanische Festigkeit, so treten zwischen dem Trockner und der Abpackstelle schwankende und unvorhergesehene Abriebverluste ein. Es wurde nun gefunden, dass die mechanische Festigkeit der sprühgetrockneten Kügelchen so stark erhöht wird, dass der während der verschiedensten Handhabungen im Anschluss an die Trocknung hervorgerufene Abrieb vermieden wird, wenn man der Reinigungsmasse, die sprühgetrocknet werden soll, beständige, filmbildende polymere Substanzen zusetzt. 



   Für chlorhaltige, feste Bleichmittel werden erfindungsgemäss heterocyclische N-Chlorimide bevorzugt, d. h. cyclische Imide mit 4-bis etwa 6-gliedrigen Ringen der folgenden Struktur : 
 EMI2.1 
 
Es können z. B. die N-Chlorderivate der Cyanursäure (d. h. die Mono-,   Di-und Trichlorcyanursäure)   und des Hydantoins sowie N-Chlorsuccinimid, N-Chlormalonimid und N-Chlorphthalimid sowie   N-Chlor-   naphthalimid verwendet werden. Am wirksamsten sind Imide mit mehreren Chlor tragenden Stickstoffatomen, wie   z. B. Triehlorcyanursäure,   die Alkalisalze der Dichlorcyanursäure und die   N -Chlorhydantoine.   



  Zu geeigneten N-Chlorhydantoinen gehören das   l,   3-Dichlor-5,5-dimethylhydantoin, das N-Monochlor- -C, C-dimethylhydantoin, das Methylen-bis- (N-chlor-C, C-dimethylhydantoin), das 1, 3-Dichlor-5-me-   thyl-5-isobutylhydantoin,   das   l,   3-Dichlor-5-methyl-5-äthylhydantoin, das   l,   3-Dichlor-5,5-diisobutylhydantoin, das 1, 3-Dichlor-5-methyl-5n - amylhydantoin u. dgl. Unter diesen Verbindungen werden die Alkalisalze der Dichlorcyanursäure bevorzugt. 



   Die sprühgetrocknete Grundmasse kann bei den meisten Produkten ein geeignetes organisches Reinigungs- bzw. Netzmittel enthalten, dessen Anteil bei Ansätzen, bei denen das sprühgetrocknete Material den einzigen Bestandteil des Endproduktes darstellt, etwa 1 bis etwa   200/0   betragen kann. Bei festen Bleichmitteln enthält die sprühgetrocknete Grundmasse normalerweise etwa 1 - 5% an oberflächenaktiver Substanz, wobei die Kügelchen gleichmässig mit einer ausgewählten chlorhaltigen Substanz vermischt werden, die etwa   2-25 Gew.-%   der Mischung ausmachen kann.

   Bei Verwendung der bevorzugten chlo- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 rierten Substanzen, wie Natrium- oder Kaliumdichlorcyanurat, bilden diese bei Haushaltsbleichmitteln etwa   5 - W/O   des Gesamtgemisches aus chloriertem Salz und sprühgetrockneter Grundmasse, bei Industriebleichmitteln etwa   15-20%.   



   Geeignete anionische Netzmittel sind die Seifen und die synthetischen Netzmittel vom Sulfat- und Sulfonattyp, insbesondere diejenigen anionischen Netzmittel, die etwa   8 - 26,   vorzugsweise etwa 12 bis 22 Kohlenstoffatome im Molekül aufweisen. Die Verbindungen vorh Sulfat- und Sulfonattyp sind wohlbekannt und können aus geeigneten organischen Substanzen hergestellt werden, die sich sulfonieren bzw. mit Schwefelsäure verestern lassen. Bevorzugt werden die aliphatischen Sulfate und Sulfonate mit etwa   8 - 22   Kohlenstoffatomen und die alkylaromatischen Sulfonate. Bei den letzteren kann es sich um einkernige oder mehrkernige Verbindungen handeln. Als aromatische Reste können Benzol-, Toluol-, Xylol-, Phenol-, Kresol-, Phenoläther-, Naphthalinrest oder Derivate des Phenanthrens usw. vorliegen.

   Die Alkylgruppe kann in ähnlicher Weise variieren. Es kann sich um eine geradkettige oder eine verzweigtkettige Alkylgruppe, wie einen Dodecyl-, Pentadecyl-, Octyl-, Nonyl-, Decyl- oder Kerylrest, oder um ein Gemisch von Alkylgruppen handeln, das sich von Fetten, gecrackten Paraffinwachs-Olefinen und Polymerisaten von niederen Monoolefinen usw. ableiten kann. 



   Beispiele geeigneter alkylaromatischer Sulfonate sind die Sulfonate von propyliertem Naphthalin, Butylnaphthalingemischen, Tetrahydronaphthalin und der verschiedenen Butyldiphenyle und Phenylphenole. Bevorzugt werden die alkylaromatischen Sulfonate mit grossem Alkylrest,   d. h.   die sulfonierten Alkylbenzole, bei denen die Alkylgruppe mindestens 8, vorzugsweise etwa 10-16 Kohlenstoffatome aufweist. 



   Andere geeignete   oberflächenaktive Mittel   sind die oberflächenaktiven sulfonierten oder mit Schwefelsäure veresterten aliphatischen Verbindungen, die vorzugsweise   8 - 22   Kohlenstoffatome aufweisen, wie die Schwefelsäureester von mehrwertigen Alkoholen, die unvollständig mit langkettigen Fettsäuren verestert sind, wie z. B. Kokosnussölmonoglyceridmonosulfat und Tallöldiglyceridmonosulfat, die langkettigen, als reine Substanzen oder als Substanzgemische vorliegenden Alkylsulfate, wie z. B. Laurylsulfat und Cetylsulfat ; die   Sulfonsäuregruppen   aufweisenden höheren Fettsäureester, wie   z.

   B.   die Ester höherer Fettsäuren mit niedermolekularen Alkylolsulfonsäuren, wie die Fettsäureester der Isäthionsäure ; die   Fettsäureäthanolamidsulfate ;   die Fettsäureamide von Aminoalkylsulfonsäuren, wie z. B. das Amid aus Laurinsäure und Taurin,   u.   dgl. 



   Die kationischen Netz- bzw. Reinigungsmittel umfassen die langkettigen quaternären Alkylammoniumverbindungen, wie   z. B.   die quaternären Cetylammoniumsalze, zu denen solche Salze gehören, in denen das Stickstoffatom Teil einer offenen Kette oder eines heterocyclischen Ringes sein kann, wie Cetyltrimethylammoniumchlorid und Cetylpyridiniumchlorid. Weitere geeignete kationische Netzmittel sind die Diäthylenaminoäthyloleylamide. 



   Geeignete nichtionische oberflächenaktive Mittel sind unter anderem die Polyoxyäthylenäther von alkylaromatischen Hydroxylverbindungen, wie   z. B.   die alkylierten Polyoxyäthylenphenole, die Polyoxyäthylenäther von langkettigen aliphatischen Alkoholen und die Polyoxyäthylenäther von hydrophoben   Propylenoxydpolymerisaten.   



   Besonders wirksam für die Einverleibung in Massen mithohem Gehalt an Grundsalzen zur Herstellung getrockneter Teilchen mit erhöhter mechanischer Festigkeit sind Copolymere mit der folgenden Struktur : 
 EMI3.1 
 
In dieser Formel bedeutet n den Polymerisationsgrad für die Einstellung eines hohen Molekularewichtes von mehr als 1000, H ist Wasserstoff und B ist die gleiche wie die in den Klammern dargestellte Einheit mit der Abänderung, dass sie eine Äthylenbindung an Stelle zweier der Wasserstoffatome aufweist. Somit kann B die folgende Formel aufweisen : 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Die genaue Lage dieser Äthylenbindung ist nach den derzeit bekannten Methoden nicht zu bestimmen.

   Die Hauptbedeutung des Molekulargewichtes ist darin zu sehen, dass die polymere Gruppe ihrer Zahl nach genügend gross ist, damit das Material aus der Lösung oder Dispersion in der Salzlösung in Form dünner Filme trocknen kann. 



   Im Handel ist dieses Copolymer als festes, wasserlösliches Äthylen-Maleinsäureanhydrid-Harz erhältlich undkannvonderFa. MonsantoChemical Company unter der   Bezeichnung"EMA-Harz   DX840-81" bezogen werden. 



   Wenngleich die Möglichkeit der Einverleibung des harzartigen Zusatzes in einem relativ umfassenden Bereich von etwa 0, 1 bis   5%   der Teilchenmischung in Betracht gezogen werden kann, wurde in der Praxis und wegen der Wirksamkeit des Harzes gefunden, dass etwa   0, 40/0   des Harzes eine zufriedenstellende Verstärkung der Teilchen ergeben. 



   Wird dieses Harz in der in der Tabelle angegebenen Menge zu wässerigen Standardaufschlämmungen mit einem Feststoffgehalt von   60%   [Zusammensetzung der Feststoffe : 4,   25%   Natriumdodecylbenzolsulfonat, 16,   5%   Tetranatriumpyrophosphat, hochmolekulare Substanz (Menge in der Tabelle angegeben), Rest bis 100% = Natriumsulfat, wasserfrei (salt   cake))   gegeben und werden aus diesen Aufschlämmungen nach reproduzierbaren Standardverfahren Filme hergestellt und getrocknet, so weisen Filme, in welchen das Harz enthalten ist bzw. fehlt, die folgenden relativen Festigkeitswerte auf : 
Tabelle 
Relative Filmfestigkeit 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Zugegebenes <SEP> Harz: <SEP> Zugegebene <SEP> Menge <SEP> in <SEP> %:

   <SEP> Relative <SEP> Festigkeit <SEP> der <SEP> Filme <SEP> :
<tb> Kein <SEP> Zusatz <SEP> 0,0 <SEP> 1,00
<tb> EMA <SEP> Harz <SEP> DX840-81 <SEP> 0,4 <SEP> 2,28
<tb> 
 
Es zeigte sich, dass zwischen der nach dem vorstehenden Verfahren bestimmten Filmfestigkeit und der hüllenähnlichen Struktur der in üblichen Sprühtrocknungsanlagen hergestellten Kügelchen ein guter Zusammenhang besteht, wie durch das Verhalten der unter Verwendung der hochmolekularen Substanzen hergestellten Produkte bei der weiteren mechanischen Handhabung und in Verpackungsanlagen festzustellen war. 



   Im folgenden werden zur Erläuterung Beispiele sprühgetrockneter Massen angegeben, die erfindungsgemäss angesetzt wurden. Jede dieser Massen besteht zum überwiegenden Teil aus dem   Grundsalz.   Im Beispiel 1 liegt ein verhältnismässig geringer, im Beispiel 2 ein höherer Gehalt an oberflächenaktiver Substanz vor. Das letztere Beispiel stellt ein Produkt dar, das sich als   Haushaltsreinigungsmittel   verwenden lässt. 



     Beispiel l :   Im technischen Massstab wurden die folgenden Massen zusammengemischt und sprühgetrocknet : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Masse <SEP> A <SEP> : <SEP> Masse <SEP> B <SEP> : <SEP> 
<tb> Natriumdodecyl- <SEP> 4, <SEP> 25 <SEP> % <SEP> 4, <SEP> 00 <SEP> 0/0 <SEP> 
<tb> 4,25 <SEP> % <SEP> 4,00 <SEP> %
<tb> benzolsulfonat
<tb> Tetranatrium- <SEP> 16,50 <SEP> % <SEP> 16,50 <SEP> %
<tb> pyrophosphat
<tb> Mischpolymerisat
<tb> aus <SEP> Äthylen <SEP> und
<tb> Maleinsäureanhydrid
<tb> (EMA <SEP> Harz <SEP> DX840-81)
<tb> Farbstoffe, <SEP> desodorie- <SEP> 0,375% <SEP> 0,375%
<tb> rendes <SEP> Öl, <SEP> Mineralöl
<tb> Natriumsulfat <SEP> 78, <SEP> 875% <SEP> 78, <SEP> 725%
<tb> 100,

   <SEP> 000% <SEP> 1ooh <SEP> 000% <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Die einzigen Unterschiede zwischen den Massen A und B bestehen in den geringen Abweichungen in bezug auf die Gehalte an Natriumalkylarylsulfonat und Natriumsulfat und der Zugabe von 0,   4%   Äthylen-   Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat   zur Masse B. Die getrockneten Kügelchen der Masse B wiesen jedoch eine viel grössere Beständigkeit auf als das getrocknete Produkt der Masse A. Zum Beispiel konnte 
 EMI5.1 
 eine gleichmässigere Teilchengrösse und damit ein besseres Aussehen auf. 



     Beispiel 2 :   Im technischen Massstab wurden Reinigungsmittel der folgenden Zusammensetzungen zusammengemischt und   sprühgetrocknet :   
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Masse <SEP> C <SEP> : <SEP> Masse <SEP> D <SEP> : <SEP> 
<tb> Natriumdodecylbenzolsulfonat
<tb> Tetranatrium- <SEP> 
<tb> pyrophosphat
<tb> Mischpolymerisat
<tb> aus <SEP> Äthylen <SEP> und <SEP> 0 <SEP> 40 <SEP> % <SEP> 
<tb> Maleinsäureanhydrid
<tb> (EMA <SEP> Harz <SEP> DX840-81)
<tb> Farbstoffe, <SEP> Parfümier- <SEP> 0,525%
<tb> und <SEP> Konservierungsmittel
<tb> Natriumsulfat <SEP> 78, <SEP> 475% <SEP> 78, <SEP> 075%
<tb> 100, <SEP> 000% <SEP> 100,

   <SEP> 000%
<tb> 
 
Der einzige Unterschied zwischen den beiden Massen C und D besteht in der geringfügigen Abweichung zwischen den Anteilen an Natriumsulfat und der Zugabe des   Äthylen-Maleinsäureanhydrid-Misch-   polymerisats zu der Masse D. Das aus diesen Massen hergestellte sprühgetrocknete Produkt wurde mit einer Verpackungsmaschine verpackt, die praktisch unter ständiger Abmessung konstanter Volumina arbeitet. Das durchschnittliche prozentuelle Übergewicht pro Packung stellt dann ein Mass für das Zerbröckeln der Kügelchen dar, da die beiden Massen die Sprühtrocknungsanlage mit der gleichen Schüttdichte verlassen.

   In der folgenden Tabelle werden die Übergewichtszahlen für zwei Produktionszeiträume angegeben : 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> Zeitraum <SEP> I <SEP> : <SEP> Zeitraum <SEP> II <SEP> : <SEP> 
<tb> Grösse <SEP> der <SEP> Hergestellte <SEP> Prozentuelles <SEP> Hergestellte <SEP> Prozentuelles
<tb> Packung <SEP> : <SEP> Packungen <SEP> Übergewicht <SEP> : <SEP> Packungen <SEP> Übergewicht <SEP> : <SEP> 
<tb> (Stück) <SEP> : <SEP> (Stück) <SEP> : <SEP> 
<tb> 56, <SEP> 7 <SEP> g <SEP> 14100 <SEP> 14,16 <SEP> 9900 <SEP> 3, <SEP> 02
<tb> 170, <SEP> 1 <SEP> g <SEP> 17 <SEP> 500 <SEP> 6,53 <SEP> 9000 <SEP> 1,54
<tb> 311, <SEP> 8 <SEP> g <SEP> 10000 <SEP> 5,92 <SEP> 6800 <SEP> 1,82
<tb> 
 
Die Masse C wurde während des Zeitraumes 1 verpackt, die Masse D während des Zeitraumes II.

   Es ist ersichtlich, dass das Äthylen-Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat die Festigkeit der Kügelchen der Masse D beträchtlich erhöhte. 



     Beispiel 3 :   Die Masse B des Beispiels 1 kann mit 6   Gel.-%,   bezogen auf die Mischung, Kaliumdichlorcyanurat gleichmässig vermischt werden. Die Mischung lässt sich als Haushalts-Trockenbleichmittel verwenden. 



   Es ist bemerkenswert, dass erfindungsgemäss nur geringe Mengen der hochmolekularen Substanz notwendig sind, um die gewünschte Festigkeit und Abriebbeständigkeit der Kügelchen zu erzielen. Obgleich andere Zusätze, wie Zucker, bestimmte Gummi, Stärken, auch andere Harze und oberflächenaktive 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Mittel, in verschiedenem Masse zur Festigkeit der Kügelchen beitragen können, werden diese Stoffe in so hohen perzentuellen Mengen benötigt, dass die Wirksamkeit des Produktes beeinträchtigt wird oder ihre Verwendung unwirtschaftlich ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Sprühgetrocknetes Produkt in Hohlkügelchenform, enthaltend eine überwiegende Menge wasserlöslicher, anorganischer   Alkaliphosphate,-sulfate,-silikate oder-carbonate   bzw. deren Mischungen, 
 EMI6.1 
 - silikate oder-carbonate bzw. deren Mischungen in einer Menge von wenigstens etwa 75   Gew. -0/0 im   gleichmässigen Gemisch mit etwa   0,     1 - 50/0   eines unter Normalbedingungen festen Äthylen-Maleinsäureanhydrid-Harzes enthält, während der Rest dieser Mischungen im wesentlichen aus wasserlöslichen Feststoffen besteht, und dass das Produkt auf Grund des Vorliegens des Harzes eine wesentlich erhöhte Abriebfestigkeit besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Sprühgetrocknetes Produkt nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es etwa 1 bis 20% eines organischen Reinigungsmittels enthält.
    3. Sprühgetrocknetes Produkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Harzgehalt des Produktes etwa 0, 40/0 ausmacht.
    4. Trockenbleichmittelmischung, enthaltend das Produkt nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass es ein festes organisches, chloriertes, wasserlösliches Bleichmaterial, das etwa 2 bis EMI6.2 ge enthält, um dem Erzeugnis in wässeriger Lösung netzende Eigenschaften zu verleihen.
    6. Trockenbleichmittelmischung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die chlorierte Substanz Trichlorcyanursäure, Dichlorcyanursäure oder ein Alkalisalz der Dichlorcyanursäure ist.
    7. Trockenbleichmittelmischung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt etwa 1 - 5% einer organischen, anionischen, oberflächenaktiven Substanz enthält und dass die chlorierte Substanz ein Alkalisalz der Dichlorcyanursäure ist.
AT695762A 1961-09-05 1962-08-30 Sprühgetrocknetes Produkt AT242086B (de)

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