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HauptverteMer für Fernapreohamter.
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flachen der Vortoilungsgcstollo so nebeneinander, dass zwischen ee zwei Streifen eine be- stimmte Entfernung verbleibt, um bequem mit dem Arm zwischen den Streifen hindurch in das Gestell hineinlangen zu können. Durch diese Anordnung wird aber die Länge der Gestelle bei der sich immer mehr vergrössernden Zahl von Anschlüssen eine sehr beträcht- liche, da man weder die Breite der einzelnen Streifen, noch den Abstand zwischen denselben
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verteiler ist die Anordnung der Klemmenstreifen so getroffen, dass die Länge des Gestelles bei'gleicher Anschlusszahl sich auf etwa die Hälfte der bisher erforderlichen vermindert, ohne dadurch die Zugänglichkeit der einzelnen Klemmen zu beeinflussen.
Es wird dies dadurch erreicht, dass man je zwei Klemmonstreifen dicht nebeneinander anordnet und
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Woiso wird eine raumsparende Anordnung insofern erreicht, als früher die Klemmenschrauben nur auf einer Fläche angebracht waren, während sie sich jetzt auch in die Tiefendimension erstrecken. Zwischen je zwei solcher Klemmenstroifenpaare verbleibt alsdann der gebräuchliche, für das Einziehen der Leitungen erforderliche Abstand, um den Arm des Arbeiters durchzustecken, während zwischen den Klemmen eines Paares selbst genug Raum bleibt, um mit den Fingern zu arbeiten.
Um aber den Gesamtraumbedarf noch mehr einzuschränken und die bisher meist an besonderen Wandnächen angebrachten Feinsicherungen gleich mit den Klemmen verbinden zu können sowie um eine Untorbrechungsstelle zu schaffen, erhalten diese Klemmen gleichzeitig noch eine besondere Ausbildung. Es worden nämlich die senkrecht zur Stirnfläche dos Gestelles stehenden Klemmenstreifon auf drei Seiten so benutzt, dass an der rück- wirtigen Schmalseite und einer Breitseite die Verbindungen mit den Leitungsdrähten hergestellt werden ; die Klommenstücke aber stehen mit ihren freien Enden an der zweiten Ih'nitseito hervor, so dass diese Enden durch Sicherungen verbunden werden können.
Die Klemmen werden, statt wie bisher aus Blech ausgestanzt zu werden, aus rundem Draht gebogen, was ausser dem Vorteil einer einfachen Anbringung von liontakten für die Foin- Sicherung den Vorteil einer einfachen und infolge Vormcidens jeglichen Abfalles billigen Ilerstellungsweise hat und ausserdem den vorstehenden Lösenden der Klemme eine nach jeder Richtung hin gleiche Festigkeit verleiht.
Die mit den Kabeln verbundenen Klemmen stehen dabei mit den mit den Multiplexleitungen verbundenen nicht in unmittelbarem Zusammenhang, sondern jede dieser Klemmen mündet in einen vorspringenden Zapfen aus, welche Zapfen zur Aufnahme eines die Feinsicherung tragenden, an sich für andere Zwecke bekannton Steckkontaktes dienen und auch behufs Untersuchung der Leitung durch einen ähnlichen Steckkontakt mit einem : Messinstrument verbunden werden können.
Die Klemmen für die Verbindungslitzen zwischen den lotrechten und wagrechten Klemmenstroifen bestehen aus geraden Drahtstücken, die durch den isolierenden Streifen gesteckt sind, während die mit den Kabeln hozw. mit den Multiplexleitungen verbundenen Klemmen rechtwinklig ab- gebogen sind und durch Löcher dieser Streifen treten, die sie gleichzeitig an einer Drehung verhindern. Diese besondere Anordnung und Ausführung der Klemmenstreifen ist nur für die lotrechten Klemmenstreifen erforderlich, da deren Anzahl im allgemeinen wegen direkter Verbindungen usw. wesentlich grösser ist als die der wagrochton und da auch nur diese lotrechten Streifen die Sicherungen erhalten. Die Klemmen der wagrechten Streifen worden daher einfach aus Draht gebogen und erhalten keine Unterbrechungsstellen.
Die Zeichnungen zeigen einen derartigen Hauptverteiler, und zwar zeigen die Fig. 1,
2 und 3 dio Gesamtansicht desselben von vorne, von der Seite und von hinten gesehen, während die Fig. 4 in grösserem Massstabe die Ansicht eines Streifenpaares von vorne, die Fig. 5 die zugehörige Seitenansicht und die Fig. 6 einen Querschnitt nach A-B der Fig. 4 zeigt. Fig. 7 ist ein Grundriss des Hauptvcrteilers in grösserem Massstabe als die Fig. I. 2 und 3.
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Vcrbindungsleitungen durchziehen und verlöten zu können.
Jeder lotrechte Streifen besteht aus einer Unterlage, zweckmässig aus Eichenholz 7
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mit diesen Abbiegungen durch entsprechende Löcher der Ebonitplatte 9 treten, wodurch gleichzeitig eine Verdrehung dieser Klemmen verhindert wird. Die hinteren Enden dieser gebogenen Klemmen 11 sind abwechselnd gerade bezw. gleichfalls etwas abgebogen, damit die nebeneinander liegenden Lötstellen aus einer Ebene verlegt werden. Die Klemmen 10
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Endes eine Mutter 13 zur Befestigung an den Isolierstreifen.
Sämtliche Klemmen endigen in kurze, über die Ebonitplatte 9 vorstehende Zapfen 10'und 11', welche zur Aufnahme der die Verbindung zwischen den Klemmen herstollenden Foinsicberungen dienen, die nach Art eines Steckkontaktes auf diese Zapfen aufgesteckt werden, wie bei J ! 4 punktiert an-
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PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Hauptverteiler für Fernsprechämter, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmenstreifen am Verteilergestell senkrecht zur Stirnfläche paarweise so angeordnet sind, dass die Klemmen jedes Paares für die Anschlüsse der Aussenleitungen einander zugewandt auf den inneren Breitseiten, dagegen die der Innenleitungen bezw.
Verbindungslitzen einander abgewandt auf den äusseren Breitseiten der Klemmenstreifen (oder auch umgekehrt) angeordnet sind, derart, dass alle Aussenleitungen an die inneren Breitseiten jedes Klemmen- stroifonpaaros und die Innenleitungen an die äusseren Breitseiten herangeführt werden können (oder umgekehrt), wobei die Klemmenstreifen jedes Paaros voneinander nur so viel Abstand haben, als ein bequemes Handhaben der Drähte und Klemmen zwischen ihnen erfordert. und die Klemmen der inneren oder äusseren Breitseiten auch zur Befestigung und zum Anschlüsse von Sicherungen, Prüfeinricbtungen usw. dienen.