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Spritzpackung für medizinische Anwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spritzpackung für medizinische Anwendungen.
In der veterinär- und humanmedizinischen Praxis werden verschiedene Modelle von Ampullenspritzen, Injektoren und Spritzampullen verwendet, die zum ein-oder mehrmaligen Gebrauch für Injektionen bzw. Instillationen geeignet sind. Die Spritzen enthalten meist spritzfertige Medikamente, die den verschiedenartigen Verwendungszwecken entsprechend zusammengesetzt sind.
Alle Spritzsysteme weisen den Nachteil auf, dass sie keinen universell verwendbaren Konus besitzen.
Sie haben entweder einen Human-, einen Veterinär- oder einen Spezialkonus. Für jede Applikationsart oder jeden Applikationsort muss daher eine andere Spritze und/oder Kanüle genommen bzw. ein besonderes Zwischenstück verwendet werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzpackung für medizinische Anwendung, gekennzeichnet durch einen Mehrzweckkonus für die wahlweise Verwendung bei mindestens zwei der folgenden Anwendungs-
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: intramammäre. intrauterine und intravesicalelnstillation, intramuskuläre Injektion inmedizin ; intramuskuläre Injektion in der Humanmedizin, der von einem Stutzen mit mindestens zwei axial aufeinanderfolgenden, für unterschiedliche Anwendungsfälle geeigneten Abschnitten, von denen die zwi- schen dem innersten Abschnitt und dem äussersten Ende des Stutzens liegenden Abschnitte einzeln, z. B. durch Abschneiden, entfernbar sind und der jeweils äusserste Abschnitt einsatzbereit ist, gebildet ist.
Dabei kann ein Abschnitt des Stutzens als Konus zur Aufnahme einer Injektionsnadel für die veterinär- intramuskuläre Injektion und ein anderer Abschnitt des Stutzens als Konus zur Aufnahme einer Injektions- nadel für die human-intramuskuläre Injektion ausgebildet sein.
Ein weiterer Abschnitt des Stutzens kann als Instillationsrohr ausgebildet sein. Eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung weist einen Stutzen mit allen genannten drei Abschnitten auf, wobei der als
Instillationsrohr ausgebildete Abschnitt des Stutzens zu äusserst liegt.
Mit einer so ausgebildeten Spritzpackung ist der zu äusserst liegende, als Instillationsrohr ausgebildete Abschnitt des Stutzens jederzeit einsatzbereit. Jeder der übrigen kommt zum Einsatz nachdem sämtliche vor diesem angeordneten Abschnitte bis zu dem an den Spritzenkörper angrenzenden Ende des Stutzens, beispielsweise durch Abschneiden oder Abbrechen entfernt worden sind.
Als bevorzugtes Material für die Herstellung einer solchen Spritzpackung kann thermoplastisches Material dienen.
Auf der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung beispielsweise dargestellt :
Fig. 1 zeigt einen vergrösserten Schnitt durch den Stutzen der Spritzpackung. Fig. 2 und 3 sind ein
Schnitt bzw. eine Stirnansicht einer Verschlusskappe für die Spritzpackung.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Neuerung ist der äusserste Abschnitt 1 als Instillationsrohr für die intramammäre, intrauterine und intravesicale Instillation ausgebildet. In der dargestellten Form ist die Spritzpackung für diesen Zweck einsatzbereit. Der Abschnitt 2, der sich zwischen den mit C und B bezeichneten Ebenen erstreckt, ist als Konus für die Aufnahme einer Injektionsnadel für die human-intramuskuläre Injektion, also als sogenannter Humankonus, ausgebildet. Dieser Abschnitt ist in der dargestellten Form nicht einsatzfähig, sondern kommt erst nach Entfernen des Abschnittes 1, beispielsweise durch Abschneiden, zum Einsatz. Der Abschnitt 3, der sich zwischen den Ebenen Bund A erstreckt, dient als Konus zur Aufnahme einer Injektionsnadel für die veterinär-intramuskuläre Injektion (sog. Veterinärkonus).
Auch dieser Abschnitt wird erst einsatzbereit, nachdem die Abschnitte 1 und 2, beispielsweise durch Abschneiden, entfernt wurden.
Fig. 2 und 3 zeigen eine Verschlusskappe, die über die ganze Länge des Stutzens 1, 2, 3 überschiebbar und in beliebiger Weise an dem Stutzen der Spritzpackung bei 4 befestigbar ist. An der geschlossenen Stirnseite 5 der Verschlusskappe kann vorzugsweise ein einwärts vorspringender Zapfen 6 vorgesehen sein, der als Verschluss für die Mündung des durch den Stutzen 1, 2,3 geführten Kanals 7 dient.