AT241187B - Fahrbares Zett- und Wendegerät, insbesondere zur Aufbereitung von Heu - Google Patents

Fahrbares Zett- und Wendegerät, insbesondere zur Aufbereitung von Heu

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AT241187B
AT241187B AT149462A AT149462A AT241187B AT 241187 B AT241187 B AT 241187B AT 149462 A AT149462 A AT 149462A AT 149462 A AT149462 A AT 149462A AT 241187 B AT241187 B AT 241187B
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AT
Austria
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turning device
prongs
tines
shaft
working
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AT149462A
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Josef Nusser
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Josef Nusser
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  • Soil Working Implements (AREA)

Description


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Wendegerät,Die Erfindung bezieht sich auf die vorteilhafte Ausbildung eines   Zett- und   Wendegerätes, welches in der Landwirtschaft insbesondere zur Aufbereitung von Heu verwendet wird und an einem Schlepper zwecks Fortbewegung und Antrieb angebracht werden kann. 



   Derartige Geräte haben vor allem den Zweck, das nach dem Mähen in Reihen liegende Gras möglichst gleichmässig auszubreiten und dadurch bei der Heubereitung die Trocknung zu beschleunigen. Ausserdem wird das Gras während des Trockenvorganges öfters gewendet, wobei die Bildung von Zusammenballungen vermieden werden muss, weil diese für die Trocknung sehr nachteilig sind. 



     Zur Durchführung dieser Aufgaben   sind bei den bekannten Geräten über die Arbeitsbreite eine grössere Anzahl von geeignet geformten Zinken angeordnet, welche ein um eine gemeinsame Achse rotierendes Rechwerkzeug bilden und ausserdem je für sich hin-und herschwingen. Dadurch ergibt sich zwar eine für die angestrebte Wirkung vorteilhaft zusammengesetzte Arbeitsbewegung der Zinken. Zugleich müssen aber dabei verschiedene bauliche und wirkungsmässige Nachteile in Kauf genommen werden. Vor allem verursacht die Eigenbewegung der Zinken einen grossen Aufwand an störanfälligen Bauteilen, hauptsächlich an Gelenkhebeln, Lagern   usw.,   die viele Reibstellen aufweisen und daher einen hohen Wartungsbedarf verursachen. 



   Auch wird durch die gesteuerten Zinken die Arbeitsgeschwindigkeit aes Gerätes begrenzt, so dass die an sich zur Verfügung stehende Leistung der Zugmaschine nicht immer voll ausgenutzt werden kann, was eine verhältnismässig niedrige Flächenleistung zur Folge hat. Man versucht daher die Leistung dadurch zu steigern, dass man eine grosse Anzahl von Zinken verwendet. Diese Massnahme wird jedoch dadurch eingeschränkt, dass bestimmte Abmessungen und Gewichte des Gerätes nicht überschritten werden dürfen und sich die schon   erwähnten   Nachteile bezüglich der Antriebsmittel für die Zinken entsprechend der Zinkenzahl vergrössern. 



   Es wurde daher auch schon vorgeschlagen, die Hin- und Herbewegung der Zinken dadurch zu erreichen, dass auf einer quer zur Fahrtrichtung angeordneten, antriebsverbundenen Arbeitswelle mehrere kreisrunde, in zur Wellenachse geneigten Ebenen abstandsgleich befestigte Scheiben vorgesehen sind, welche die Zinken hin-und herbewegen. Der durch diese Anordnung erzielbare Arbeitseffekt ist jedoch nicht höher als bei den andern bekannten Geräten, da auch hier sich die Zinken in parallel zueinander liegenden Schwingungsbahnen mit verhältnismässig grosser Amplitude bei niedriger Frequenz bewegen. 



   Die aus den angeführten Feststellungen sich ergebende Aufgabe wird erfindungsgemäss in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, dass am Umfang jeder Schiefscheibe ein Aussenring drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist, an welchem radiale, einander zentral gegenüberliegende, zapfenartige Halter für die Zinken angeordnet sind, von denen mindestens einer hin-und herbeweglich sowie drehbar an einer Füh-   rungsfläche   anliegt, deren antriebsverbundener Träger konzentrisch zur Arbeitswelle in entgegengesetzter Richtung rotierbar im Rahmen gelagert ist. 



   Vorteilhafterweise besteht dabei nach der Erfindung der Träger für die Führungsfläche aus einem die Arbeitswelle konzentrisch umgebenden Hohlzylinder, in dessen Mantel für jeden Zinken bzw. für dessen Halter, ein Führungsschlitz vorgesehen ist. Ferner sind die mit der Arbeitswelle rotierenden Scheiben um gleiche Bogenwinkel zueinander verdreht auf dieser Scheibe befestigt, derart, dass bei einer Scheiben- 

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Die nunmehr für die ZinKenbewegung vorgeschlagenen Mittel ermöglichen ein Hin-und Herschwingen der Zinken mit sehr hoher Frequenz ohne Verwendung der erwähnten nachteiligen Übertragungsmittel, wie Hebel, Gelenke usw., und ohne dass stossweise Beanspruchungen der Lager auftreten. Dadurch wird der Aufbau des gesamten Gerätes wesentlich einfacher, die Störanfälligkeit verringert und die Flächenleistung bedeutend erhöht.

   Die Zettwirkung ist auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten sehr gleichmässig, da durch die besonderen Bewegungsverhältnisse der Zinken eine Zusammenballung von Gras bzw. Heu nicht möglich ist und das Gras nur so weit durch die Zinken angehoben wird, als für die angestrebte Wirkung notwendig ist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. 



   Es zeigen : Fig. 1 ein Anordnungsschema des Gerätes von oben gesehen, Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrösserter Darstellung, Fig. 3 den Schnitt A-A aus Fig. 2 und Fig. 4 eine Ansicht der Führungstrommel, teilweise im Schnitt. 



   Bei der in Fig.   1 schematisch dargestellten Gesamtanordnung ist angenommen, dass die Geräteträger   1 an der Ackerschiene 2 eines Schleppers befestigt sind, wobei die bekannte Dreipunkt-Aufhängung bevorzugt wird. Die an die Zapfwelle 3 angeschlossene Antriebsverbindung, bestehend   z. B.   aus der Gelenkwelle 4 und dem Kettentrieb 5 mit der Welle 6 im Gehäuse 7, führt zu einem Vertei- 
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9, 10. Das Winkelradgegeneinander drehen. Dabei wird die Welle 11 so angetrieben, dass sich die Scheiben in der durch den   Pfeil "p" angedeuteten Richtung drehen. Die Länge der an ihren beiden Enden in dem Tragrahmen 1a    gelagerten Trommel 12 entspricht etwa der Arbeitsbreite des Gerätes. 



   Mit der Welle 11 sind die Schiefscheiben 14 drehfest verbunden, wobei jede Scheibe zur näch-   sten um den gleichen Bogenwinkel verdreht angeordnet   ist. Dadurch ergeben sich die in Fig. 1 dargestellten Stellungen der einzelnen Schiefscheiben, welche im vorliegenden Beispiel gegeneinander um 450 Bogenwinkel verdreht angeordnet sind. Um jede schädliche Unwucht zu vermeiden und über die ganze Arbeits-   breite eine gleichmässige Arbeitswirkung zu erzielen, beträgt die Summe derVerdrehwinke1360    oder ein Vielfaches davon. Bei dem im vorliegenden Beispiel angenommenen Verdrehwinkel von 450 ergeben sich daher neun Schiefscheiben auf der Arbeitswelle 11. 



   Die in der Projektionsebene liegende Scheibe 14a der Fig. 1 ist in Fig. 2 und 3 vergrössert dargestellt. Der den Umfang der Scheibe umfassende Lagerring 15 ist mit den einander zentral gegenüberliegenden Zinken 16 versehen, deren Halter 17 in axialen Nuten 18 der Trommel 12 über drehbare Führungsbüchsen 19 hin-und herbeweglich geführt sind. An jedem Lagerring 15 ist über ein Wälzlager bzw. über   Wälzkörper   20 die Scheibe 14 drehbar gelagert. Bei den übrigen Schiefscheiben in Fig. 1 sind diese Einzelheiten der Deutlichkeit halber weggelassen und nur die eigentlichen Schiefscheiben dargestellt. 



   Entsprechend der gegeneinander verdreht auf der Arbeitswelle 11 sitzenden Schiefscheiben 14 ergibt sich auch die jeweilige Lage der einzelnen Führungsnuten 18 in der Trommel 12, welche in Fig. 4 dargestellt ist. Zweckmässigerweise wird der Neigungswinkel der Schiefscheibe zur Welle 11 und der Abstand der einzelnen Scheiben voneinander so gewählt, dass sich die maximalen Ausschläge der   Schiefscheiben gegenseitigetwas überschneiden,   wie dies in Fig. 4 durch die Länge der Führungsnuten 18 gezeigt ist. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass die angestrebte Wirkung der Zinken mit Sicherheit eintritt und jeder Grashalm mehrfach von den Zinken erfasst wird. 



   Die Wirkungsweise des Gerätes dürfte im wesentlichen aus der Zeichnung und den obigen Ausführungen hervorgehen. Es sei jedoch noch bemerkt, dass durch die Gegenläufigkeit der Welle 11 und der Trommel 12 eine sehr hohe Frequenz der Zinkenbewegung erreicht werden kann, so dass bei einem Umlauf der Schiefscheibe eine mehrfache Wiederholung der Arbeitsbewegungen der Zinken erfolgt. Dadurch ist auch vermieden, dass das Gras bzw. Heu durch die Zinken in nachteiliger Weise zu weit angehoben oder über die Trommel geworfen wird, was nunmehr auch z. B. bei feuchtem und balligem Gras infolge der hohen Frequenz der Zinken nicht zu befürchten ist. 



   An sich würde der durch die vorgeschlagene Kinematik erreichte Bewegungsverlauf ohne Rücksicht auf eine besondere Form der Zinken genügen, um die intensive Streu- und Zettlerwirkung zu erreichen. 



  Bei einer entsprechend gewählten Zinkenform kann jedoch die Arbeitsweise den jeweils vorliegenden Ar- 

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   beitsaufgaben angepasst werden,   indem z. B. bei dichtem und schwerem Gras Zinken gewählt werden, welche etwas abgebogen sind. Ausserdem bietet auch die Antriebsverbindung zwischen der Zapfwelle und den getriebenen Gliedern 11 und 12 die   Möglichkeit, durch   entsprechende Wahl der Übersetzung die Ar-   beitsgeschwindigkeit bzw.   Frequenz der Zinkenbewegung an die Fahrgeschwindigkeit des Schleppers anzupassen. 



   Der Aufbau und die Anwendung des erfindungsgemässen Gerätes sind nicht auf die in der Beschreibung und der   Zeichnung behandelten Einzelheiten beschränkt.   Es können an Stelle der gezeichneten neun Schiefscheiben auch eine geringere Zahl eingebaut werden, welche dann entsprechend grösseren Durchmesser erhalten. 



   Die praktische Anwendung des der Erfindung zugrundegelegten kinematischen Prinzips lässt sich sinngemäss auch bei andern Geräten mit Vorteil verwenden, u. zw. überall dort, wo die Aufgabe vorliegt, mit einfachen Mitteln die betriebssichere Umsetzung einer rotierenden in eine hin-und hergehende Bewegung zu erreichen. Ausserdem ist es möglich, durch entsprechende Wahl der Drehzahlverhältnisse zwischen dem äusseren Glied 12 und den inneren Gliedern 11 bzw. 14 die auftretenden Zentrifugal- und Kreiselkräfte weitgehend gegeneinander zu kompensieren. Um die Entstehung einer Unwucht zu vermeiden, kann man ausserdem zur Erzielung einer gleichmässigen Masseverteilung die Ringmasse in den Zonen zwischen den Zinken, bezogen auf gleiche Umfangsabschnitte, grösser wählen als die Ringmasse im Zinkenbereich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fahrbares   Zett-und Wendegerät,   insbesondere zur Aufbereitung von Heu, dessen Rechwerkzeug um eine quer zur Fahrtrichtung liegende antriebsverbundene Arbeitswelle rotiert, wobei auf dieser Welle mehrere kreisrunde, in zur Wellenachse geneigten Ebenen abstandsgleich befestigte Scheiben vorgesehen sind, welche die Zinken quer zur Fahrtrichtung hin-.

   und herbewegen, dadurch   gekennzeichnet,   dass am Umfang jeder Schiefscheibe (14) ein Aussenring (15) drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist, an welchem radiale, einander zentral gegenüberliegende, zapfenartige Halter (17) für die Zinken (16) angeordnet sind, vondenen mindestens einer hin-und herbeweglich sowie drehbar an einer Führungsfläche anliegt, deren antriebsverbundener Träger konzentrisch zur Arbeitswelle (11) in entgegengesetzter Richtung rotierbar im Rahmen gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Zett- und Wendegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für die Führungsfläche aus einem die Arbeitswelle (11) konzentrisch umgebenden Hohlzylinder (12) besteht, in dessen Mantel für jeden Zinken bzw. dessen Halter ein Führungsschlitz (18) vorgesehen ist. EMI3.1 4. Zett- und Wendegerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer gleichmässigen Masseverteilung die Ringmasse in den Zonen zwischen den Zinken, bezogen auf gleiche Umfangsabschnitte, grösser ist als die Ringmasse im Zinkenbereich.
    5. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen dem Neigungswinkel der Schiefscheiben (14) und deren Abstand voneinander so gewählt ist, dass sich die Arbeitswege der Zinken überschneiden.
AT149462A 1961-03-04 1962-02-22 Fahrbares Zett- und Wendegerät, insbesondere zur Aufbereitung von Heu AT241187B (de)

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