AT241098B - Verfahren zum Aufbringen einer Deckschicht aus thermoplastischem Kunststoff auf ein Trägermaterial - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen einer Deckschicht aus thermoplastischem Kunststoff auf ein Trägermaterial

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AT241098B AT756162A AT756162A AT241098B AT 241098 B AT241098 B AT 241098B AT 756162 A AT756162 A AT 756162A AT 756162 A AT756162 A AT 756162A AT 241098 B AT241098 B AT 241098B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Aufbringen einer Deckschicht aus thermoplastischem
Kunststoff auf ein Trägermaterial 
Beschichtete Werkstoffe werden bekanntlich unter Verwendung von plastischen Massen hergestellt,   u. zw.   insbesondere von Vinylpolymerisaten, wie Polyvinylchlorid, Acrylsäurenitrilmischpolymerisaten oder von Mischpolymerisaten mit Styrol, Vinylestern,   Vinyläthern u. dgl., die gegenüber Weichmachern   ein latentes Lösevermögen besitzen. Solche Polymerisate werden mit Weichmachern, Farbstoffen, Füllstoffen und gegebenenfalls organischen Verdünnungsmitteln zu einer Paste angeteigt und nach dem Rakel-, Strich- oderWalzen- oder Giessverfahren auf   Textilgewebe, Faservliese, Papier, Spaltleder, Glas-     gewebe u. dgl.   aufgetragen und sodann durch Erwärmen ohne Druckanwendung zum Film verfestigt.

   Die Erwärmung erfolgt hiebei durch langsames Leiten der bestrichenen Bahnen über beheizte Flächen, durch Einwirkung strahlender Wärme, wie   z. B.   durch Infrarotheizung, oder durch heisse Luft in Heizkanälen, welche aber einen sehr grossen Raum benötigen. 



   Es war auch schon bekannt, die im Hochfrequenzfeld entwickelte dielektrische Wärme zur Härtung vonKunstharz-Schichtpressstoff-Werkstücken oder bei der Herstellung von   kunstharzimpragnierten Bahnen,   Vliesen oder Matten für ein- oder mehrschichtige Pressstoffe zu verwenden.

   Erfindungsgemäss wird nun die dielektrische Erwärmung zum Überführen von Deckschichten aus pastenförmigen thermoplastischen Kunststoffen in den Gelzustand verwendet, wobei aber die Vereinigung der Kunststoffpaste mit dem Trägermaterial ohne Anwendung von Pressdruck dadurch ermöglicht wird, dass das jeweils verwendete Trägermaterial vor   demAufbringen derKunststoffdeckschichte   mit einer etwa   0,     05 - 0, lmmdickenSchichtaus   weichgemachtem Polyvinylchlorid und/oder aus Nitrilkautschuk versehen wird, welcher Schicht gegebenenfalls   1-10%   Graphit,   Aluminiumpulver od. dgl. zugesetzt wird.

   Die Schicht aus weichgemachtem   Polyvinylchlorid und/oder aus Nitrilkautschuk verbessert die Haftung einer beispielsweise aus Polyvinyl-   chloridpulverundDioctylphthalat   bestehenden Paste am Trägermaterial, während durch den Gehalt'der Zwischenschicht   anGraphit oderAluminiumpulver   die Leitfähigkeit und die dielektrische bzw. kapazitive Erwärmung erhöht wird. 



   Gegenüber einer Reaktionszeit von 5 bis 10 min bei Infrarotbestrahlung, sind erfindungsgemäss höchstens 30 sec bis 2 min erforderlich. Durch Vermehrung der Generatoren und/oder durch Erwärmen des umgebenden'Raumes des Dielektrikums zusätzlich auf   1000 - 2000C,   kann die Reaktionszeit noch weiter herabgesetzt werden. 



   Aus dem nachstehend angeführten Beispiel ist auch die beispielsweise Zusammensetzung der erfindungsgemäss anwendbaren Kunststoffmassen zu entnehmen. 



     Beispiel : Auf Trâgermaterial, wie z. B. Papier, Gewebe   aus Baumwolle, Kunstseide, Glasfaser, Asbest oder Chemiefasergewebe, welches gegebenenfalls vorgewärmt wurde, wird zunächst eine dünne, etwa   0,   05-0, 1 mm dicke Schicht aus weichgemachtem Polyvinylchlorid und/oder aus Nitrilkautschuk aufgetragen, welcher Schicht gegebenenfalls als elektrische Leiter   1-10% Graphit,   Aluminiumpulver usw. zugesetzt werden können. 



   Auf die so erhaltene Zwischenschicht wird dann ein Polyvinylchloridgemisch durch eine Rakel bzw. durch Walzen in einer Dicke von 0, 2 bis   0,   5 mm oder mehr aufgetragen. Das Gemisch besteht aus 60 Teilen Polyvinylchloridpulver und 40 Teilen Dioctylphthalat mit Stabilisatoren, Pigmenten, Farbstoffen, wie sie in bekannter Weise bei der Herstellung von Kunstleder verwendet werden. 

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   Die so beschichtete Unterlage wird als Dielektrikum zwischen den an Wechselspannung liegenden Metallplatten (Elektroden) hindurchgeführt, deren Umgebung bzw. der diesbezüglich umgebende Raum au 1000 - 2000C erwärmt wird. Man erreicht gegenüber einer Infrarotheizung ein weit schnelleres Ausgelieren des aufgebrachten Kunststoffes. Gegebenenfalls kann aber auch von einer zusätzlichen Erwärmung abgesehen werden.

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  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Aufbringen einer Deckschicht aus thermoplastischem Kunststoff auf ein Trägermate- EMI2.1
AT756162A 1960-03-14 1960-08-27 Verfahren zum Aufbringen einer Deckschicht aus thermoplastischem Kunststoff auf ein Trägermaterial AT241098B (de)

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