AT240923B - Ringkernauswertefeld für Identifizier- oder Umwerteeinrichtungen, insbesondere in Fernsprechanlagen - Google Patents

Ringkernauswertefeld für Identifizier- oder Umwerteeinrichtungen, insbesondere in Fernsprechanlagen

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AT240923B
AT240923B AT307763A AT307763A AT240923B AT 240923 B AT240923 B AT 240923B AT 307763 A AT307763 A AT 307763A AT 307763 A AT307763 A AT 307763A AT 240923 B AT240923 B AT 240923B
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toroidal
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ringkernauswertefeld für   Identifizier- oder Umwerteeinrichtungen,   insbesondere in Fernsprechanlagen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Umwerteeinrichtungen,die Sprechadern eines Fernsprechsystems und Schliessen der einzelnen Auswerteschleifen über die Anschlussleitungen. Zwar lässt sich auch bei einer kodierten Verdrahtung entsprechend dem bereits vorgeschlagenen Ringkernauswertefeld der Aufwand an Ringkernen verringern. Doch hat das Ringkernauswertefeld gemäss der Erfindung diesem gegenüber den Vorteil, dass sich die einzelnen Kennzeichen von einem einzigen Ringkern ableiten lassen und nicht, wie beispielsweise bei einer Verdrahtung nach dem "2 aus 5"-Kode, von zwei verschiedenen Ringkernen. Die Verdrahtung ist daher sicherer und lässt sich einfacher überprüfen. 



   Der allgemeine Erfindungsgedanke umfasst nun mehrere einander gleichwertige Ausführungsformen. 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 zeichen entsprechend einer geraden bzw. ungeraden Gesamtzahl von Kennzeichen vorgesehen werden. 



  Eine dritte Möglichkeit besteht in der Kombination der beiden vorgenannten Ausführungsformen. 



   Nachfolgend sei nun das der Erfindung zugrunde liegende Ringkernauswertefeld an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter   Ausführungsbeispiele   näher erläutert. Im einzelnen zeigen :
Fig. l ein bekanntes Ringkernauswertefeld, die Fig. 2a und 2b ein Ringkernauswertefeld gemäss der Erfindung mit verminderter Spaltenzahl, Fig. 3 ein Ringkernauswertefeld gemäss der Erfindung mit verminderer Zeilenzahl und Fig. 4 ein Ringkernauswertefeld gemäss der Erfindung entsprechend einer Kombination der den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 zugrunde liegenden Lösungsprinzipien. 



   Bei dem in Fig.   l   gezeigten bekannten Ringkernauswertefeld bezeichnen die Ringkernspalten T, H, 
 EMI2.3 
 stelligen Zahlen, z. B. 2309 und 3209 mit   denRingkernen verknüpften Auswerteschleifen, z. B. AWS 2309   und AWS 3209, können nacheinander über einen Generator G geschlossen werden, so dass jeweils nur die von der geschlossenen Auswerteschleife durchlaufenen Ringkerne, z. B. T2, H3, Z9 und E2, erregt werden und über nicht dargestellte Abfragewicklungen ein Signal empfangen werden kann. 



   Die Fig. 2a und 2b zeigen ein dem Ringkernauswertefeld gemäss Fig. l gleichwertiges Ringkernauswertefeld, bei dem entsprechend der Erfindung jedem Kern jeweils zwei Stellenkennzeichen zugeordnet 
 EMI2.4 
 kerne bestimmten Ziffern nun als   Tausender- oder   Einerziffer bzw. als Hunderter- oder als Zehnerziffer zu werten sind, wird durch die die Magnetisierungsrichtung bestimmende Fädelrichtung der Auswerteschleifen bestimmt. Als positive Fädelrichtung sei bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen die Pfeilrichtung vom Schleifenanfang A zum Schleifenende E zugrunde gelegt und angenommen, dass beim Durchlaufen der Kerne von links nach rechts im positiven Fädelsinn das jeweils zuerst genannte Kennzeichen, also T bzw. H, und beim Durchlaufen von rechts nach links das hinter dem Schrägstrich genannte zweite Kennzeichen, also E bzw. Z, bestimmt ist. 



   Dabei kann es nun vorkommen, dass ein und dieselbe Ziffer an zwei verschiedenen Stellen innerhalb einer Ziffernkombination auftreten kann, die beide durch dieselbe Kernspalte, z. B. T/E, bestimmt werden. In diesem Falle wäre die Auswerteschleife zweimal, u. zw. gegensinnig, durch denselben Ringkern zu führen, so dass die Summenerregung gleich Null wäre und dieser Kern kein Prüfergebnis liefern würde. Um dieses zu vermeiden, wird entweder, wie in Fig. 2a dargestellt, die Auswerteschleife,   z. B.   



    2392. beim Rücklauf am Kern   T/E-2 vorbeigeführt,   oder aber, wie in Fig. 2b dargestellt, diese Schlei-   fe durch einen der betreffenden Spalte zugeordneten Zusatzkern ZK geführt. In beiden Fällen'wird dann die zuerst in einer Spalte ermittelte Ziffer an die fehlende Stelle übertragen. Die Steuerung dieser Übertragung abhängig vom an einem Zusatzkern ZK gewonnenen Prüfergebnis hat dabei den Vorteil, dass die Übertragung einer Ziffer nicht vorgetäuscht werden kann, weil beispielsweise ein Signalempfänger ausgefallen ist oder sonst eine Störung vorliegt. 



     Fig. 3 zeigt ein Ringkernauswertefeld, bei   dem die Schwierigkeiten einer möglichen Übertragung einer Ziffer von vornherein vermieden werden, dass für jede Stelle ein eigener Ringkern vorgesehen ist. Dafür hat sich aber die Zahl der Zeilen auf die Hälfte verringert. Jedem Kern sind zwei Ziffernwerte,   z. B.   



  1 und 6, zugeordnet, die gleichfalls durch den Fädelsinn bestimmt sind. 

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   Fig. 4 zeigt schliesslich ein Ringkernauswertefeld für eine ungerade Zahl von Stellen je Ziffernkombination, beispielsweise die Stellen H, Z und E. Dabei sind die Spalten Z und E wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2a oder Fig. 2b zu einer Spalte zusammengefasst, während in der Spalte H die Zahl der Kerne gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 auf die Hälfte reduziert ist, so dassauchin diesem Falle die Hälfte der normalerweise erforderlichen Ringkerne ausreicht. 



   Die Feststellung der beiden unterschiedlichen Magnetisierungsrichtungen kann beispielsweise durch zwei parallelgeschaltete Signalempfänger erfolgen, von denen der eine auf positive, der andere auf negative Spannungsimpulse, die bei Anlegen eines Steuerimpulses bestimmter Polarität an die Auswerteschleife in der Abfragewicklung induziert werden, anspricht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ringkernauswertefeld für   Identifizier- oder   Umwerteeinrichtungen, insbesondere für Fernsprechanlagen, mit einer Mehrzahl von in Spalten und Zeilen angeordneten Ringkernen und einer Mehrzahl von entsprechend den zugehörigen Kennzeichenkombinationen mit diesen Ringkernen verknüpften Auswerteschleifen, wobei die Spalten beispielsweise die Stellen einer Kennzeichenkombination und die Zeilen die je Stelle zu wertenden Kennzeichen bezeichnen, so dass jedem Ringkern ein festes Stellenkennzeichen und 
 EMI3.1 
 kernen von jeweils einer der beiden Kennzeichengruppen (Stellenkennzeichen bzw. Wertkennzeichen) zwei verschiedene Kennzeichen   (z.

   B.   zwei Wertkennzeichen bzw. zwei Stellenkennzeichen) zugeordnet sind, und dass je Kern das jeweils auszuwertende von den möglichen beiden gleichartigen Kennzeichen durch die von der kennzeichnenden Auswerteschleife hervorgerufene Magnetisierungsrichtung bestimmt ist.

Claims (1)

  1. 2. Ringkernauswertefeldnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dassbei m verschie- EMI3.2 (mKennzeichel1kombinationen (z. B. 2392) markierenden Auswerteschleifen (z. B. AWS 2392) bei Vorliegen desselben Kennzeichens (z. B. 2) für die beiden durch jeden Ringkern markierten Stellen (z. B. T/E 2) nur einmal durch den betreffenden Ringkern gefädelt sind und zur Übertragung des bei der vorhergehenden Überprüfung derselben Kernspalte (T/E) ermittelten Kennzeichens (z. B. 2 der Tausenderstelle) an die nicht markierte Stelle (Einerstelle) bei Ausbleiben eines Prüfergebnisses (z. B. 2 der Einerstelle) eine mit den den Markierungszustand der Ringkerne überwachenden Signalempfängern gekoppelte Steuereinrichtung (z.
    B. bestehend aus Relais, Transistoren öd. dgl.) vorgesehen ist.
    4. Ringkernauswertefeld nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Kernspalten (z. B. T/E) je ein zusätzlicher Ringkern (ZK) zugeordnet ist und die die einzelnen Kennzeichenkombinationen (z. B. 2392) markierenden Auswerteschleifen (z. B. AWS 2392) bei Vorliegen derselben Kennzeichen (z. B. 2) für die beiden durch jeden Ringkern markierten Stellen (z. B. T/E 2) nur einmal durch den betreffenden Ringkern und durch den zusätzlichen Ringkern (ZK) der zugehörigen Kernspalte (z. B. T/E) gefädelt sind und zur Übertragung des bei der vorhergehenden Überprüfung der zugehörigen Kernspalte (z. B. T/E) ermittelten Kennzeichens (z.
    B. 2 der Tausenderstelle) an die nicht markierte Stelle (Einerstelle) bei einem von den Zusatzkernen (ZK) abgeleiteten Prüfergebnis eine mit den den Markierungszustand der Zusatzkerne überwachenden Signalempfängern gekoppelte Steuereinrichtung überwachenden Signalempfängern gekoppelte Steuereinrichtung (z. B. bestehend aus Relais, Transistoren od. dgl.) vorgesehen ist.
    5. Ringkernauswertefeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei n erforderlichen Kennzeichen je Stelle der durch Auswerteschleifen festgelegten Kennzeichenkombinationen EMI3.3
AT307763A 1962-04-17 1963-04-16 Ringkernauswertefeld für Identifizier- oder Umwerteeinrichtungen, insbesondere in Fernsprechanlagen AT240923B (de)

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