AT240428B - Anordnung zur Erfassung von auf Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung zur Erfassung von auf Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen

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AT240428B AT791063A AT791063A AT240428B AT 240428 B AT240428 B AT 240428B AT 791063 A AT791063 A AT 791063A AT 791063 A AT791063 A AT 791063A AT 240428 B AT240428 B AT 240428B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Anordnung zur Erfassung von auf Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen . in Fernsprechanlagen 
Zur Erfassung von auf   Fernmeldeleitungen   mit zwischengeschalteten Verbindungeinrichtungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen Mindestabstand anfallenden Signalimpulsen,   z. B.   von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen, ist es bereits bekannt, die einzelnensignalleitungen in zyklischer Reihenfolge laufend'abzutasten. Diese Abtastung erfolgt im allgemeinen über Koinzidenzgatter, z. B. Diodengatter, die der Reihe nach aufgesteuert werden. Trifft dabei ein Abtastimpuls mit einem Signalimpuls zusammen, so wird der daraus resultierende Steuerimpuls einer Registriereinrichtung zugeleitet und von dieser verarbeitet.

   Die Registriereinrichtung besteht im allgemeinen aus einem Speicher, mit einem Ansteuerwähler für die einzelnen Speicherabschnitte und einem Steuerkreis für die Informationsverarbeitung. Jeder Signalleitung ist ein bestimmter Speicherabschnitt des Speichers zugeordnet. Die beispielsweise in einem Binärkode in den einzelnen Speicherabschnitten enthaltenen Informationen werden jeweils gleichzeitig mit der Abtastung der zugehörigen Signalleitungen dem Steuerkreis zugeführt und abhängig von dem Vorliegen eines Signalimpulses ungeändert oder geändert wieder an ihrer alten Stelle eingeschrieben. Als Speicher finden dabei insbesondere Magnettrommel- oder Ferritkernspeicher Verwendung. 



   Um zu gewährleisten, dass alle anfallenden Signalimpulse sicher erfasst werden, ist es erforderlich, dass sämtliche Signalleitungen während derDauer des kürzesten Signalimpulses einmal abgetastet werden. 



  Das erfordert aber hohe Arbeitsgeschwindigkeiten, was insbesondere bei Trommelspeichern hohe Anforderungen hinsichtlich der mechanischen Ausführung bedingt, so dass derartige Anordnungen im allgemeinen sehr teuer sind. 



   Zum andern ist die Zahl der Signalleitungen, die mit einer derartigen Anordnung überwacht werden kann, begrenzt durch die Arbeitsgeschwindigkeit. Je grösser die Zahl der Signalleitungen ist, desto höhere Arbeitsgeschwindigkeiten sind erforderlich. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäss einer ändern bekannten Anordnung jeder Signalleitung ein individuelles binäres Speicherelement in Form eines Ferritkemes mit   rechteckigerHystereseschleife   zugeordnet, die zu einer Matrix zusammengefasst sind. Durch die Zwischenspeicherung eines jeden Signalimpulses vergrössert sich die Dauer eines vollen Abtastzyklusses auf den Zeitabstand zweier aufeinanderfolgender Signalimpulse. Neben dem hohen individuellen Aufwand ist diese Anordnung nicht unempfindlich gegen Störungen, da auch bei der Einspeicherung von Signalimpulsen im Lesedraht der Ringkerne Spannungen induziert werden. Beim Zusammentreffen eines Einspeichervorganges und eines Abtastvorganges können sich die induzierten Spannungen vollständig oder teilweise aufheben, so dass Informationen verlorengehen können.

   Eine Trennung von Einspeicher- und Markiervorgang erfordert aber einen erheblichen zusätzlichen Aufwand. 



   Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Anordnung dadurch, dass die mit den zu überwachenden Signalleitungen unmittelbar verbundenen Verbindungseinrichtungen (z. B. RSA) je ein im Signalimpuls-Strompfad angeordnetes monostabiles Schaltglied (MS) aufweisen, dessen Standzeit grösser 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Signalimpulsen, insbesondere vonGebührenimpulsen in Fernsprechanlegen, durch wiederholtes bzw. periodisches Abfragen der einzelnen Signalleitungen über als Koinzidenzgatter ausgebildete Abfrageschalt- EMI3.1 dass die mit den zu überwachenden Signalleitungen unmittelbar verbundenen Verbindungseinrichtungen (z. B. RSA) je ein im Signalimpuls-Strompfad angeordnetes monostabiles Schaltglied (MS) aufweisen, dessen Standzeit grösser als die Impulsdauer der anfallenden Signalimpulse, jedoch kleiner oder höchstens gleich der auf die Hälfte verkürzten Impulsfolgezeit der mit Mindestabstand anfallenden Signalimpulse ist.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Überwachung der von den monostabilen Schaltgliedern (MS) gelieferten und die Signalimpulse ersetzenden Ausgangsimpulse dienenden Abfrageschaltglieder den zu überwachenden Signalleitungen individuell zugeordnet sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die der Überwachung der EMI3.2 sind.
    - 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das monostabile Schaltglied aus einem bereits vorhandenen Relais (Z) der zugehörigen Verbindungseinrichtung (z. B. RSA) besteht, das in an sich bekannter Weise mit Verzögerungsschaltgliedern (z. B. Kondensator, Heissleiter) gekoppelt und zwischen dem Eingang (e) des monostabilen Schaltgliedes und dem Gegenpo- EMI3.3 stabile Schaltglied (MS) eine an sich bekannte, aus elektronischen Schaltelementen bestehende Kippstufe ist.
AT791063A 1962-10-05 1963-10-02 Anordnung zur Erfassung von auf Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen AT240428B (de)

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