AT24064B - Verfahren zur achsialen Fortbewegung der Flüssigkeitsschicht über die innere Mantelfläche von Zentrifugalverdampfern u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur achsialen Fortbewegung der Flüssigkeitsschicht über die innere Mantelfläche von Zentrifugalverdampfern u. dgl.

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AT24064B
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liquid
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur achsialen Fortbewegung der   Flüssigkeitsschicht   über die innere
Mantelfläche von Zentrifugal verdampfern u. dgl. 



   Zu Verdampfungs-, Kühlungs-, Heiz-, Absorptions-, Gasreinigungs- u. dgl. Zwecken sind Apparate, in welchen eine Flügeltrommel innerhalb eines Mantels rotiert, mehrfach bekannt. In diesen Mantel wird Flüssigkeit eingeführt, welche durch den im Mantel erzeugten, zentrifugierten Gasstrom in dünner, gleichmässiger Schicht getrieben und in kreisende Bewegung versetzt wird, zum Zwecke, eine innige Berührung zwischen Gas und   Flüssigkeit   zu   erzeugen bozw. zugleich die Flüssigkeit   in einem   Kreisläufe oder spiralförmig   in   der   inneren   Mantelniiche   rund zu führen.

   
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   bekannt,   bei welchen die Flüssigkeit auf den oberen Teil dieses zylindrischen Mantels geleitet und durch den zentrifugierten Gasstrom in dünner Schicht in   kreisende Uewegung gebracht   
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   Mantel Gase oder Dämpff unter Druck an die berieselte Mantelnache gepresst   und in kreisende Bewegung versetzt werden, vorausgesetzt. 



   Zweck vorliegender Erfindung ist nun, den   durch Schrägstellung   der Flügel in diesen Apparaten erzielten Spirallauf von der Schrägstellung der Flügel unabhängig zu machen 
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 Schräge der Führungsleisten in regelbarer Geschwindigkeit und Menge in Fortbewegung   versetzt wird.   



     Als neu \\ird somit nur   das   Verfahren beansprucht, durch Anordnung   von geeigneten   Führungsleisten oder Kanälen   von   entsprechender Schräge oder Spiralform die Flüssigkeits-   schicht in aehsiah'r Richtung in bezug auf Geschwindigkeit und Menge regelbar in Fort-   bewegung yu setzen. Diese Arbeitsweise   ist jedoch bei dem bisher bekannten, obenerwähnten   Xentrifugal-Gasreinignngsverfahren um so wertvoller,   als dieselbe lediglich durch den schon vorhandenen Druck des zentrifugierten Gasstromes und durch die dem ebengenannten Zwecke dienendebesondereAusgestaltungdervonderFlüssigkeitbestrichenenFlächebewirkt wird. Zugleich wird aber auch durc dieses Verfahren ermöglicht. die Gas-, Absorptionsbezw.

   Waschaustauschmengen nach Bedarf in einfacher Weise regulieren zu können. Eine 

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 da, der Steigung des erzeugten Spiralstromea entsprechend, verschiedene   Gasabsorption8-   bezw. Waschaustauschmengen durch den Apparat geführt worden, je nachdem mehr oder weniger Gas oder Flüssigkeit für den bestimmten Zweck in bestimmter Zeit durch den Apparat zu führen erforderlich ist. 



   In Fig. 1-7 sind verschiedene Ausführungsformen derartiger Apparate bezw. der 
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 Flüssigkeit durch den Gasstrom getrieben wird, schräge Kanäle, Führungsflächen oder Gewebe a nach Fig. 1, spiralförmige Kanäle oder dgl. nach Fig. 2, 3, 4 und   z   in solcher Schrägstellung angeordnet, dass die durch den Druck des zentrifugierten Gasstromes längs dieser Mantel-,   Fl1hrungs- und Kräuselungsflächen   getriebene Flüssigkeitsschicht durch diese schrägen Führungen bezw. in und über denselben von einem Ende des Apparates zum anderen geführt wird.

   Die Höhe oder Tiefe dieser Führungen wird hiebei zweckmässig so 
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 dass man durch Veränderung der Schräge dieser Führungsleisten in ein und demselben Apparat mehr oder weniger Flüssigkeit mit verschiedener Geschwindigkeit in gleicher Zeit zirkulieren lassen kann, ohne die Gasmenge verändern zu müssen. Die Leistungsfähigkeit kann hiedurch einfach und zweckmässig auch in bezug auf Kühlung, Absorption, Kondensation, Verdampfung, Staubausscheidung usw. durch eine in grösserer oder   kleinorer Menge   zir-   kulierende Flüssigkeit   reguliert werden, welche je nach Bedarf schneller oder langsamer den Apparat in oben angegebener Weise durchströmt. 



   Die Stellung der Flüssigkeitsführungsflächen wird dementsprechend schräger oder weniger schräg ausgeführt, was entweder durch Verstellung der Führungsleisten oder Kanäle oder durch Auswechslung der den spiralförmigen Mit-oder Gegenstrom erzeugenden Führungsflächen, d. h. durch den Ersatz derselben durch solche mit Führungsleisten oder Kanäle anderer Schräge erreicht werden kann. Hiedurch kann auch die Leitung von schon im Betrieb befindlichen Apparaten auf das Leichteste geändert und den Verhältnissen angepasst werden. 



   In Fig. 3,4 und 5 werden derartige schräge   Führungsstreifon   in einfacher Weise durch ein Drahtgewebe ausgeführt, dessen   Drabtzüge   auf verschiedene Schrägen eingestellt werden können. Fig. 6 und 7 zeigen auf dem Mantel angebrachte Führungsleisten von verschiedenen Querschnitten. 



   Die durch den Druck des zentrifugierten Gasstromes zirkulierende   Flüssigkeitsschicht   erhalt auf diese Weise durch die schrägen Flächen auch in der Längsrichtung des Mantels eine spiralförmige Bewegung, wobei die Flüssigkeitsschicht, die den Druck des zentrifugierten Gasstromes aufgenommen hat, längs dieser schrägen Führungsstreifen und   über   dieselben kreisend im Mantel eine schnellere oder langsamere Gegen-oder Mitstrombewegung (je nach der Schräge dieser Streifen) vollzieht und somit auch einen beliebig längeren oder kürzeren spiralförmigen Kreislauf im Apparat ausführen bezw. dadurch längere oder kürzere 
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 ausgesetzt worden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Verfahren   zur achsialen Fortbewegung einer Flüssigkeitsschicht für Verdampfungs-, 
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 Richtung in Fortbewegung zu versetzen. 

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  1. 2. Eine Ausführungsform des unter 1 gekennzeichneten Verfahrens, dadurch gekenn- EMI2.6 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT24064D 1905-04-28 1905-04-28 Verfahren zur achsialen Fortbewegung der Flüssigkeitsschicht über die innere Mantelfläche von Zentrifugalverdampfern u. dgl. AT24064B (de)

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